20 Autoren zeigen an exemplarischen Beispielen, welche Mechanismen im Hintergrund wirken, wo die Gefahren lauern und wie man sich gegebenenfalls wehren kann. Die ausgewiesenen Medienjournalisten und Presserechtsexperten plädieren für eine neue Medienkultur im Umgang mit der persönlichen Integrität und unterbreiten konkrete Vorschläge.
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Wikipedia (DE): Rufmord und Medienopfer
BUCHTIPP: Die Verletzung der persönlichen Ehre: (...) Auf ein Beispiel sind wir vor ein paar Tagen von einer Hamburger Rechtsanwältin aufmerksam gemacht worden, worin es heißt: „Erst der Rufmord, dann die Recherche“, was von dem Strafrechtsprofessor Henning Ernst Müller durchleuchtet wurde. (...) Auch auf der Webseite https://www.strafrecht-und-kriminologie.de/?p=191 wurden am 18.01.2025, nochmal genau die fehlerhaften Recherchen beschrieben. Tatsächlich sei in einem langwierigen Prozess herausgekommen, dass das Recherche-Netzwerk damals seiner journalistischen Verantwortung zunächst unzureichend gerecht geworden war: Es wurde einem Menschen geschadet, ohne zuvor ordentlich recherchiert zu haben. Von Karin Hurrle Nachrichten Regional 24.02.2025
Televisionäres Mobbing: Rufmord ist geächtet und gehört doch längst zum medialen Alltag: Er trifft Prominente, aber auch Nicht-Prominente. Das Buch „Rufmord und Medienopfer. Die Verletzung der persönlichen Ehre“ zeigt anhand von Einzelfällen eine bedenkliche Entwicklung unserer Mediengesellschaft auf. Wer sich schützen will, muss sofort handeln und Rechtsbeistand suchen. Von Brigitte Baetz Deutschlandfunk Archiv 14.01.2008
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Christian Schertz (* 21. Februar 1966) ist ein deutscher Jurist. Sein Fachgebiet ist das Medienrecht.
Wikipedia (DE): Christian Schertz
Thomas Schuler (* 1965) ist ein deutscher Autor und Journalist.
Wikipedia (DE): Thomas Schuler
Gerhard Henschel (Jahrgang 1962) ist ein deutscher Schriftsteller, Satiriker und Journalist, der vor allem durch seine autobiografisch geprägten Romanzyklen und satirischen Texte bekannt geworden ist. Er studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie und begann seine publizistische Tätigkeit unter anderem für verschiedene Zeitungen und Magazine. Als Autor verbindet er literarische Formen mit satirischen und essayistischen Elementen und setzt sich in seinen Arbeiten häufig mit Alltagsbeobachtungen, kulturellen Phänomenen und politischen Themen auseinander. Bekannt ist er insbesondere für seine fortlaufende Romanreihe um die Figur Martin Schlosser, die als literarisches Langzeitprojekt angelegt ist. Neben seinen Romanen veröffentlichte er Essays, Kolumnen und literarische Parodien und arbeitete zeitweise auch für satirische Magazine. Für sein literarisches Werk wurde er unter anderem mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis ausgezeichnet.
Wikipedia (DE): Gerhard Henschel
Martin Kölbel, geb. 1969, studierte Philosophie und Literaturwissenschaft in Freiburg i. Br., Paris und Berlin. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bertolt-Brecht-Archiv (Berlin). Veröffentlichungen u. a.: Willy Brandt und Günter Grass. Der Briefwechsel (Hg., 2013); Bertolt Brecht, Notizbücher (Hg., 2007ff.).
Andreas Förster (* 1958) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Wikipedia (DE): Andreas Förster
Oliver Schröm, Jahrgang 1964, ist Autor des Bestsellers »Die Cum-Ex-Files« und arbeitet für das ARD-Magazin Panorama. Er ist einer der profiliertesten Investigativjournalisten Deutschlands und deckte zahlreiche Affären in Politik, Wirtschaft, Sport und Gesundheit auf. Für seine Recherchen erhielt er mehrere nationale und internationale Auszeichnungen. Er hat elf weitere Enthüllungsbücher geschrieben, u. a. über Terrorismus, Geheimdienste, Politik- und Medizinskandale.
Wikipedia (DE): Oliver Schröm
Norbert Mappes-Niediek (* 10. Oktober 1953) ist ein deutscher Journalist und Fachautor für Südosteuropa.
Wikipedia (DE): Norbert Mappes-Niediek
Dr. Uwe Krüger (Jahrgang 1978) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsbereich Journalismus des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaft und Forschungskoordinator des Zentrums Journalismus und Demokratie (JoDem) der Universität Leipzig.
Er studierte Journalistik und Politikwissenschaft in Leipzig und Rostow am Don (Russland), volontierte bei der „Leipziger Volkszeitung“ und arbeitete als Redakteur beim Medien-Fachmagazin „Message“. Für seine Bücher „Mainstream - Warum wir den Medien nicht mehr trauen“ und „Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten“ erhielt er 2016 den Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik der Initiative Nachrichtenaufklärung. Er ist Mitgründer des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft (KriKoWi). Von 2018 bis 2019 war er Mitglied des MDR-Rundfunkrats, entsandt vom Deutschen Journalisten-Verband (Landesverband Sachsen).
Wikipedia (DE): Uwe Krüger