Womit wir uns umgeben, wie wir uns ernähren, was wir anziehen oder wie wir uns einrichten: Den Unterschied macht nicht die Menge, sondern die Qualität. Gut gemachte, schöne, langlebige Dinge schenken Freude, begleiten und bereichern uns. Aber woran erkennen wir, was wirklich gut ist? Am Preis? An der Herkunft, am Handwerk, an der Tradition, an der Bewertung der Stiftung Warentest, am Biosiegel, oder vielleicht an etwas ganz anderem? Dirk Hohnsträter, Experte für Konsumkultur, plädiert für eine neue Haltung zum Alltagsleben. Seine Entdeckungsreise in die reichhaltige Welt der Qualität zeigt eines: Es geht um Zeit - bei der Herstellung ebenso wie bei der Suche.
Design (Thema)
Unsere Umwelt wurde von Männern für Männer gestaltet. In 'Das Patriarchat der Dinge' öffnet Rebekka Endler uns die Augen für das am Mann ausgerichtete Design, das uns überall umgibt. Und sie zeigt, welche mitunter lebensgefährlichen Folgen es für Frauen hat. Unsere westliche Medizin ist beispielsweise - mit Ausnahme der Gynäkologie - auf den Mann geeicht: von Diagnoseverfahren und medizinischen Geräten bis hin zur Dosierung von Medikamenten. Aber auch die Dummys für Crashtests haben den männlichen Körper zum Vorbild - und damit das ganze Auto samt Airbags und Sicherheitsgurten. Der öffentliche Raum ist ebenso für Männer gemacht ...
Wenn ein neues Smartphone auf den Markt kommt, bilden sich frühmorgens Schlangen vor den palastartigen Shops. Das zeigt, dass es heute nicht nur um den Gebrauchswert einer Ware geht (dass man mit einem solchen Gerät telefonieren oder im Internet surfen kann), sondern auch um das, was Gernot Böhme als ihren "Inszenierungswert" bezeichnet. Die Inszenierung von Produkten und Lebensstilen ist ein zentrales Merkmal des ästhetischen Kapitalismus, dessen Erscheinungsformen Böhme nachspürt. Indem er sich mit der Ideologie des Wachstums, der Soundlandschaft in Shoppingcentern und dem Zusammenhang von Leistungsideologie und Konsum befasst, leistet er einen wichtigen Beitrag zu einer Rekonstruktion und Erweiterung der Theorie der Kulturindustrie auf den Bereich des Wirtschaftslebens.
»Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.«
Wann wird ein Haus zu einem Zuhause? Wenn man es mit Dingen füllt, die einem am Herzen liegen. BiblioStil zeigt Wohnräume weltweit, in denen Bücher die Hauptrolle spielen und für Atmosphäre sorgen: in Form von wandfüllenden Regalen voller Raritäten, akribisch geordneten Bibliotheken, kunstvoll präsentierten Arrangements oder Stapeln über Stapeln von Lieblingsbüchern. Inspirierende Interior-Fotografien geben einzigartige Einblicke in die privaten Räume und Rückzugsorte von Schriftstellern, Buchhändlern, Sammlern, Künstlern und sonstigen Büchernarren - darunter Karl Ove Knausgård, Jonathan Safran Foer und Art Spiegelman. Sie zeigen, wie die Bücher, mit denen wir uns umgeben, unseren Stil ausdrücken ebenso wie unsere Interessen, Leidenschaften und Werte.
Die Einzelhandelsketten "Muji" und "Uniqlo" gelten als Musterbeispiele für international erfolgreiche Lifestyle-Marken aus Japan. Aus einer interdisziplinären Perspektive heraus identifiziert Christiane Rühle die Strukturen und Akteure dieser spezifischen Markeninszenierungen und arbeitet die dazugehörigen Positionen, Mittel und zentralen Motive heraus.
Ein ebenso glänzender wie scharfsinniger Beitrag zur jahrtausendealten Debatte über Wesen und Form, Essenz und Oberfläche, Argument und Rhetorik
Warum lieben wir bestimmte Autos - und oft nicht die nützlichsten? Warum berührt uns ein bestimmtes Kunstwerk, während andere uns kalt lassen? In welchen Worten muss ein guter Ratschlag formuliert sein, damit er beim Gegenüber Wirkung zeigt? In seinem neuen Buch untersucht der Philosoph Robert Pfaller Funktion, Bedingung und Wirkungsweise der Form, um ihrem Geheimnis auf die Spur zur kommen - ihrer Macht.
Schon Quintilian wusste: "Ein Redner muss nicht nur mit scharfen Waffen kämpfen, sondern auch mit blitzenden." Robert Pfaller geht einen Schritt weiter: Er erklärt, warum überhaupt nur blitzende Waffen scharf sein können.
Technik, Forschung und Wissenschaft bilden Schlüsselbegriffe unserer Moderne. Sie bestimmen in unterschiedlichen Ausprägungen große Teile unseres alltäglichen Lebens und werden daher - bewusst wie unbewusst - medial wahrgenommen, aufgegriffen und neu zusammengesetzt. Eine solche Form der Reflexion und Verarbeitung, aber auch ihrer Anwendung, findet in Video- und Computerspielen statt. Sie greifen wissenschaftliche und technologische Entwicklungen und ihre möglichen Bedeutungen für die Gesellschaft auf und verarbeiten diese in einer Klammer aus spekulativer Erzählung und fesselndem Spiel-Design.
Von Liebe, Tod und der großen Frage nach dem Sinn. "Dies ist Uwe Timms bester Roman." Ulrich Greiner in der Zeit
Thomas Linde schwebt. Etwas ist anders, aber er weiß nicht genau, was. In wenigen Sekunden wird er es wissen, aber diese kurze Zeitspanne ist erfüllt von einem ganzen Leben.
Ein Buch für alle, die immer schon wussten, dass Technik im Webdesign nicht alles ist!
Attraktive Websites gestalten: Layouts, Typografie, Farbe, Bilder
Website-Konzeption, Usability und Responsive Webdesign
Mit vielen inspirierenden Website-Beispielen und HTML/CSS-Workshops
150 Millisekunden - wenn Sie einen Nutzer in dieser Zeit nicht überzeugt haben, wird er Ihre Webseite verlassen. Die Gestaltung Ihrer Webseite spielt die Hauptrolle, damit sich Ihre Besucher wohlfühlen und Ihre Seiten gar nicht mehr verlassen wollen. Grafik, Animation, Typografie, Farbwahl: Dieses Buch zeigt Ihnen, mit welchen Techniken und Tools Sie Ihre Website-Besucher begeistern.
Immer wieder liest man, dass Hersteller ihre Produkte bewusst so konstruieren, dass sie vorzeitig kaputtgehen. Die Leidtragenden: die Kunden. Viele Hersteller aber wollen den Verschleiß hinauszögern. Wie gehen sie vor, um Obsoleszenz zu planen?
Der Band präsentiert erstmals die Sicht und die Erfahrungen derer, die Produkte entwickeln, konstruieren und fertigen. Die Beiträge beschäftigen sich mit Reparierbarkeit als Geschäftsmodell, Product Lifecycle Management, Obsoleszenz als Managementthema, der Rolle staatlicher Einflussnahme und den gesellschaftlichen Treibern der Kurzlebigkeit von Konsumartikeln.