In der Coronazeit sind tiefe Gräben in der Gesellschaft entstanden, auch mitten durch Familien und Freundschaften. Mit diesem Buch wollen Ulrike und Tom Lausen das Entzweiende untersuchen. Sie treten mit ausgewählten Fragen an die künstliche Intelligenz heran und hinterfragen die Antworten. Die KI wird zum Mediator und reagiert auch auf ketzerische Fragen ohne Emotionen. Den Autoren geht es darum: Nun ist es Zeit für Verstehen, für Annäherung und Rückkehr zur Normalität.
Pandemie (Thema)
Bis zum Beginn der Corona-Krise vollkommen unpolitisch, kommen Imke Querengässer - Tierärztin und Mutter zweier Söhne - schnell Zweifel am offiziellen Narrativ. Sie beginnt mit intensiver Recherche und kommt zu dem Schluss, dass der Politik offensichtlich wichtige Informationen in Bezug auf die Corona-Pandemie nicht bekannt sind. Es folgen zahllose Schreiben an diverse Bundes- und Landespolitiker aller Parteien. Die daraus folgenden Schriftwechsel erweisen sich als überaus ernüchternd und so erweitert Frau Querengässer ihren Aktionsradius, besucht im Mai 2020 die erste Demonstration ihres Lebens und gründet mit Freunden die "Bürgerinitiative für offene Information".
Wie gefährdet ist die Mitte der Gesellschaft?
Warum sind rechte und rechtsextreme Bewegungen in Krisenzeiten so erfolgreich? Mit welchen Strategien überzeugen sie die Mehrheit davon, dass die Verteidigung der eigenen Privilegien wichtiger ist als Solidarität oder Verzicht? Der Sozialwissenschaftler Daniel Mullis untersucht, für welche Botschaften die gesellschaftliche Mitte empfänglich ist. In zahlreichen Gesprächen arbeitet er die bundesdeutsche Befindlichkeit unserer Gegenwart heraus. Und er fragt danach, wie progressive Politik in unsicheren Zeiten gelingen kann.
Corona ist eine Religion und ihre Anhänger konnten nur deshalb missioniert werden, weil diese einigen – geradezu pandemisch verbreiteten – Irrtümern unterliegen. Das ist die Grundthese des Religionskritikers Ronald Bilik. Ronald Bilik bietet in diesem Buch einen spannenden und aufschlussreichen Einblick in seine vielschichtige Sichtweise der Corona-Thematik. Diese Vielfalt ergibt sich aus dem Lebensweg des Autors.
exit! ist eine Zeitschrift für kritische Gesellschaftstheorie. Gesellschaftliche Entwicklungen analysiert sie auf der Grundlage der Kritik der Wert-Abspaltung als einer Weiterentwicklung der kritischen Theorie. Wesentliche Bezugspunkte sind dabei die Kritik der politischen Ökonomie ebenso wie die Auseinandersetzung mit psychosozialen Phänomen vor dem Hintergrund der Psychoanalyse.
Am 11. März 2020 rief die WHO die Pandemie aus und überzog damit weltweit alle Bereiche des gesellschaftlichen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Lebens mit einer unüberschaubaren Flut an staatlichen Maßnahmen. Diese Eingriffe werden aus der Perspektive der Herrschaftskritik analysiert. Das heißt zum einen, dass die Pandemie weder als singuläres Ereignis noch als medizinische Krise, sondern vielmehr als soziales und gesellschaftliches Verhältnis reflektiert wird, in dem die Herrschaft und krisenhafte Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise zum Ausdruck kommen. Das impliziert, dass der Pandemie eine spezifische Geschichtlichkeit und also gesellschaftliche Kontextualität eignet, die es zulässt, sie als Instrument der global vernetzten, aber durchaus nicht homogenen herrschenden Klassen zu betrachten.
»Sie halten den Laden am Laufen«: Pflegekräfte, Paketbotinnen oder auch Arbeiter in den großen Fleischfabriken des Landes. Für ihren Einsatz während der Corona-Pandemie wurden sie von den Balkonen der Republik beklatscht. Doch ihr Alltag ist oft geprägt von prekären Beschäftigungsverhältnissen, schlechten Arbeitsbedingungen, Druck, Stress und Diskriminierung.
Der freie Journalist und Publizist Axel B.C. Krauss erläutert in diesem Buch den Werdegang des technokratischen Denkens, das auf die Errichtung eines globalen "Technats" hinausläuft. Er schildert, wie die Corona-Pandemie zum einen der Verschleierung sowie dem "Öffentlichkeitsmanagement" einer wirtschaftlichen Rezession diente, zum anderen der forcierten Einführung einer "panoptischen Gesellschaft", also einer Kontroll- und Überwachungsgesellschaft, die sich moderner elektronischer Methoden der Datenerfassung und -analyse bedient, um einen möglichst "gläsernen Bürger" zu schaffen.
Betroffene müssen schnell handeln, um ihre Interessen gegen überschießende staatliche Anordnungen durchzusetzen oder Schadenersatzansprüche geltend machen zu können. Während der bestehenden Pandemiesituation kommt es zum Gesundheitsschutz, aber auch zur Entlastung der Kapazitäten im Gesundheitswesen, der Wahrung wirtschaftlicher Interessen und der Aufrechterhaltung öffentlicher Einrichtungen häufig auf schnelles Handeln der Verwaltung an.
Marie-Monique Robin arbeitet seit 2004 zum Thema der Biodiversität und weiß bei der Meldung vom Ausbruch einer Covid-19-Epidemie im Januar 2020, dass es um Naturzerstörung geht. Sie kontaktiert einen der bedeutendsten Forscher über Biodiversität, Serge Morand, der ihr den Zusammenhang mit der Umweltzerstörung bestätigt und ihr die Adressen von mehr als 60 Forschern weltweit gibt. Aus den Interviews mit den Experten ist dieses Buch entstanden. Sie erfährt, dass die Pandemie in Afrika milde verläuft, weil die Biodiversität dort stark ist und die Menschen sich an ihre Umwelt adaptiert haben. Aber die natürlichen Lebensräume der Viren schrumpfen, so dass die Viren mit ihren Wirten (Fledermäusen oder Nagetieren) weichen.