Künstliche Intelligenz (KI) steht gegenwärtig im Mittelpunkt zahlreicher kontroverser Debatten. KI wird sowohl als Hochrisikotechnologie als auch als allumfassender Heilsbringer diskutiert. KI-Anwendungen wird geopolitisch, militärstrategisch und politökonomisch bereits seit einigen Jahren eine hohe Relevanz beigemessen. Allerdings geraten dabei die global sehr ungleich verteilten Produktionskapazitäten und Arbeitsverhältnisse aus dem Blick, unter denen sich diese rasante Technologieentwicklung und KI-Implementierung vollziehen.
Neu 2024-2.HJ (Thema)
Die Erforschung Künstlicher Intelligenz (KI) ist in den letzten Jahren in eine neue Phase eingetreten. Der erleichterte Zugriff auf große Datenmengen und die Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens, insbesondere auf der Basis künstlicher neuronaler Netze, haben dabei zahlreiche neue Anwendungsfelder eröffnet. Die Beiträger_innen entwickeln aus einer dezidiert relationalen Theorieperspektive soziologische Analyseinstrumente, um zentrale Dimensionen der sich rasant entwickelnden KI empirisch zu beleuchten - und bieten damit auch über den Wissenschaftsbereich hinaus eine Orientierung für die Phänomene unserer digitalen Gegenwart.
Das heutige Geldsystem ist die Hauptursache dafür, dass wir Menschen die Bewohnbarkeit der Erde zerstören. Maßnahmen zum Schutz dieser Bewohnbarkeit müssen derzeit aus Steuern finanziert werden, die wiederum auf diesem Geldsystem basieren. Das ist absurd. Doch unser jetziges Finanzwesen lässt sich anpassen, sodass unsere Lebensgrundlage geschützt und aufgebaut wird. Harris Tiddens schlägt dafür drei einfache Maßnahmen vor.
Die Digitalisierung durchdringt den Journalismus auf allen Ebenen - von der Themenfindung über die Recherche und Produktion bis hin zur Distribution und Interaktion mit dem Publikum. Lorenz Lorenz-Meyer führt praxisnah und verständlich durch die Wertschöpfungskette des modernen Journalismus. Mit zahlreichen Beispielen, Übungen und Tipps zu Werkzeugen, Arbeitsweisen und Plattformen vermittelt er das notwendige Know-how, um sich in der digitalen Medienwelt erfolgreich zu behaupten.
Das Verhältnis der Corona-Politik zur Demokratie erscheint uneindeutig und ambivalent: Entweder wird sie als Tendenz zum Ausnahmezustand und Gefahr für demokratische Prozesse begriffen oder sie gilt als routinierte demokratisch-rechtsstaatliche Problembearbeitung. Jenseits dieser Dichotomie integrieren André Brodocz und Hagen Schölzel das Exzeptionelle der Pandemie sowie die genuin demokratischen Kontroversen und Entscheidungsprozesse in eine Theorie der »demokratischen Auszeit«.
Bibliotheken stehen mit ihren Erwerbungsentscheidungen in einem ethischen Spannungsfeld: Einerseits gilt es die Meinungs- und Informationsfreiheit zu bewahren und mit ihrem Bestand die pluralistische Gesellschaft abzudecken, andererseits nur geprüfte und weltanschaulich vertretbare Inhalte anzubieten. Bibliotheken sollten sich in diesem Spannungsfeld positionieren. Je nach Auftrag, Unterhaltsträger oder Zielgruppe der eigenen Einrichtung kann eine Bibliothek unterschiedliche Antworten für sich finden.
Radio steht im Zentrum des Buchs. Es soll keine Anleitung und auch kein kompliziertes Fachbuch sein. Radio als Tor zur Welt, das ist das zentrale Thema - amüsant erzählt, mit vielen farbigen Bildern.
Wer heute gesund leben will, ist dafür selbst verantwortlich. Ob als Teil einer Fitness- und Diätkultur, durch regelmäßige Wellness-Auszeiten oder als Nutznießer_in pharmazeutischer Arzneien - im Zentrum steht das von gesellschaftlichen Erwartungen bedrängte Individuum. Verschleiert werden dabei die Hürden und Zugangsbeschränkungen eines strukturell ungleichen Systems, das fortwährend ausschließt und stigmatisiert.
Hat der Dritte Weltkrieg bereits begonnen?
Warum spricht Verteidigungsminister Boris Pistorius davon, dass Deutschland in 5 Jahren »kriegstüchtig« sein muss? Warum baut das US-Militär gerade in Rumänien eine Air Base, die doppelt so groß sein wird wie die in Ramstein? Und warum erklärt das Pentagon, die USA und ihre Verbündeten müssten sich auf langwierige Kriege vorbereiten?
Als Hermann Hesse 1928 auf einer Lesereise durch Deutschland zwei freie sonnige Tage in Würzburg verbringen konnte, entstand daraus ein liebevolles Loblied auf die Stadt. Immer wieder in Zeitungen veröffentlicht und später in Büchern abgedruckt, hat dieser Aufenthalt in Würzburg und der daraus entstandene Text Hesse dazu bewegt, die Stadt Würzburg neben Maulbronn als Schauplatz für seinen neuen Roman Narziß und Goldmund (1930) zu wählen. In Briefen und anderen Zeugnissen weist Hesse immer wieder darauf hin, dass seine Leser von Narziß und Goldmund die Stadt Würzburg im Roman erkennen würden.