Wenn Sie keine Lust haben, an einer Frittenbude Ihre Hauptmahlzeit einzunehmen oder sich bei einem Essen in einem Sterne-Restaurant über den Mangel an Geschmack zu wundern, ist das ein Buch für Sie. Geschrieben von einem, der Essen und Trinken als Widerstand versteht. Widerstand gegen die Nahrungsmittelindustrie mit ihrem Convenience-Food und Widerstand gegen die Meisterköche, die vorschreiben, dass eine Ente bei 58,3 Grad gebraten werden muss, und die Fadheit ihrer Gerichte mit hübschen Gräsern oder bunten Schäumen kaschieren. Rudolf Rach hat nicht vergessen, wie es früher einmal geschmeckt hat, als das Obst aus dem Garten und das Huhn aus dem Stall kam.
Gemüse statt Maschinengewehre – mit Biolandbau Frieden schaffen: Wo vorher ein erbitterter Bürgerkrieg stattfand, gibt es nun keinen Hunger, fast keine Armut und so gut wie keine Kriminalität mehr: Was ein philippinischer Bürgermeister mit seinem Programm „Arms to Farms“ in der 27.000-Einwohner-Stadt Kauswagan mit 13 Dörfern (Barangays) erreichte, sucht seinesgleichen. Es ist die Erfolgsgeschichte einer Stadtgemeinde auf der südphilippinischen Insel Mindanao, die sich weltweit als Modell für Lösungen von gesellschaftlichen Herausforderungen anbietet – und zudem zeigt, dass die Ursachen für kriegerische Konflikte oft ganz woanders liegen, als es oberflächlich erscheint. (inkl. Interview mit dem Initiator, Mastermind und Bürgermeister (Mayor) Rommel C. Arnado) Von Bernward Geier Pressenza Muenchen 29.03.26
siehe auch: Drogen Frieden Gewalt Gewaltfreiheit Gutes Leben Mut Philippinen Transformation Wandel (soz.-ökol.)