Internationalismus (Thema)

1. Auflage 01.07.2024 , Deutsch

Ein Leben auf der Suche nach Freiheit und Wahrheit - vom Hörsaal in die Berge Kurdistan.

Michael Panser war sein Geburtsname. Aber auch unter den späteren Namen Xelîl Viyan und Bager Nûjiyan kämpfte er für seine Träume und Ideen. Die Fragen »Wie leben?«, »Was tun?« und »Wo anfangen?« leiteten seinen Weg.

ISBN 978-3-89771-386-4 1. Auflage 01.07.2024 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
1. Auflage 13.03.2024 , Deutsch

Im Widerstand gegen antirassistische Stereotype über indigene Gesellschaften und insbesondere gegen die Kolonisierung des Wallmapu - ihres historischen Territoriums im Süden des heutigen Chiles und Argentiniens - wehren sich die Mapuche schon lange erfolgreich gegen die Vereinnahmung von außen. Sie weben Allianzen mit zahlreichen nicht-indigenen Organisationen und Einzelpersonen und führen ihren Kampf um Autonomie auch auf internationaler Bühne. Sebastian Garbe nimmt dieses weitgespannte Netzwerk zum Anlass, um die Möglichkeiten und Grenzen von Solidarität auszuloten - nicht nur im aktuellen Kampf um die Dekolonisierung des Wallmapu.

ISBN 978-3-89771-189-1 1. Auflage 13.03.2024 18,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Beinahe 30 Jahre lang glänzte die »Völkerfreundschaft« zwischen Kuba und der DDR im öffentlichen Diskurs der SED als Musterbeispiel ihres proletarischen Internationalismus. Doch die Rhetorik täuscht: Besonders in den Anfangsjahren der bilateralen Beziehungen nahmen die deutschen Kader ihre kubanischen »Genossen« in der Karibik als notorische Querschläger wahr, die mit ihrem Aufbegehren gegen den ideologischen Suprematieanspruch des Kremls die Stabilität des Ostblocks gefährdeten. Anhand bislang unveröffentlichten Quellenmaterials aus deutschen und kubanischen Archiven veranschaulicht Antonia Bihlmayer die Bemühungen der Regierung Walter Ulbrichts, die widerspenstigen Sozialisten in der Karibik auf Moskau auszurichten.

ISBN 978-3-95410-299-0 30,00 € Portofrei Bestellen

Seitdem die Regierung im Oktober 2019 ankündigte, neue Steuern unter anderem auf Kommunikations-Apps zu erheben, demonstrieren die Menschen im Libanon für einen radikalen Wandel und den Sturz der machthabenden politischen Elite. Bei der sogenannten »Revolution des 17. Oktober« handelt es sich um die größten Massenproteste in der jüngeren Geschichte des Landes und eine der radikalsten Absagen an das politische und wirtschaftliche System, das seit Jahrzehnten eine Elite protegiert, die sich bereits in Zeiten des Bürgerkrieges (1975-1990) einen unrühmlichen Namen gemacht hat. Sie herrscht mit einer vertrauten Mischung aus Klientelismus, Konfessionalismus und Korruption sowie einer engen neoliberalen Vernetzung von Kapital und Politik. Die Folgen sind ein quasi nicht vorhandenes staatliches Sozialsystem, der zunehmende Wegfall oder die Privatisierung staatlicher Leistungen, steigende Lebenshaltungskosten, die Entstehung informeller Wirtschaftsstrukturen und eine wachsende Verarmung und Arbeitslosigkeit vor allem der untersten Schichten der libanesischen Gesellschaft.

ISBN 978-3-89771-089-4 14,00 € Portofrei Bestellen

Der Traum der Revolution: Ein Blick auf Geschichte und Gegenwart linker Bewegungen.

"Beeindruckender und berührender Dokumentarfilm, frei von Nostalgie, über Menschen, die gescheitert sind, aber nicht aufgegeben haben." Rayk Wieland, MDR Artour

"Spannende Zeitreise, bei der sich die Träume von einst an den aktuellen Realitäten der Globalisierung brechen. Der sehr persönlich gehaltene Dokumentarfilm vermittelt zudem differenzierte Einblicke in die aktuelle Gegenwart in Ländern wie Bolivien, Südafrika und dem Libanon." Reinhard Lüke, Filmdienst

"Die DDR hat das Volk vergessen, aber ich habe meine Ideale nicht vergessen. Ich habe nicht vergessen, dass ich für eine gerechtere Welt bin. Das ist für mich so etwas wie die zentrale Lehre von Comrade, Where Are You Today?" Knut Elstermann, RBB Zwölf Uhr mittags

EAN 4250128419345 vergriffen

Die Ausladung des afrikanischen Philosophen Achille Mbembe von der dann wegen Corona abgesagten Ruhrtriennale 2020 hat den deutschen Blätterwald in einer Art und Weise umgetrieben wie zuletzt nur im »Historikerstreit« zwischen Jürgen Habermas und Ernst Nolte der Jahre 1986/87. Ging es damals um die Frage, ob und wieweit der Nationalsozialismus mitsamt der Judenvernichtung eine verständliche Abwehrreaktion wider den »Bolschewismus« war, so geht es jetzt um Israel und den Zionismus. Freilich war die Ausladung Mbembes keineswegs der Höhepunkt der Debatte ...

ISBN 978-3-96488-112-0 14,80 € Portofrei Bestellen

"Mit Gott, für Vaterland und Menschheit?" ist die erste umfassende Studie zum Internationalismus von Freimaurern. Sie untersucht, mit Fokus auf Deutschland, England, Frankreich und Italien, wie sich europäische Freimaurerverbände für oder gegen eine weltweite organisatorische Vereinigung der "Bruderschaft" einsetzten. Dabei zeigt sich, dass die transnationalen Organisationsversuche vor und nach dem Ersten Weltkrieg die Gegensätze verstärkten, die sie eigentlich überwinden wollten. Der freimaurerische Internationalismus erscheint so als ein spannendes Experimentierfeld zivilgesellschaftlicher Zusammenarbeit und Abgrenzung.

ISBN 978-3-525-56485-1 90,00 € Portofrei Bestellen

"Ein Volk, ein Reich, ein Führer" - als im März 1938 die Kampagne für den "Anschluss Österreichs" an das Deutsche Reich auf Hochtouren lief, war dieser Dreiklang auf den Plätzen und Märkten immer wieder zu vernehmen. Er verknüpfte die Hoffnung auf soziale Harmonie mit der Sehnsucht nach nationaler Stärke und ließ gleichzeitig deutlich werden, dass hinter dem schönen Schein der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft die brutale Ausgrenzung all derjenigen lauerte, die nicht dazugehören konnten oder wollten. Rassistische Ungleichheit, so zeigt dieser beeindruckende Überblick, war das Strukturprinzip der deutschen Gesellschaft im Dritten Reich, immer weiter entgrenzte staatliche Gewalt war die zentrale Säule der neuen politischen Ordnung, und ein radikaler Antisemitismus war der Treibstoff, der die gesamte Maschine antrieb. Virtuos verwebt Dietmar Süß die konkreten Schicksale einzelner Menschen in seine Analyse und beschreibt, wie das NS-Regime das Leben der Deutschen von Grund auf veränderte.

1. Auflage 13.12.2018 , Deutsch

Postkoloniale Theorie ist in den letzten Jahren im akademischen Raum zu einem äußerst einflussreichen Ansatz geworden. Diese Denkschule, mit der Entwicklungen im globalen Süden erklärt werden sollen, ist insbesondere für ihre Kritik an universalisierenden Kategorien der Aufklärung bekannt. Genau hier setzt Vivek Chibber am Beispiel der "Subaltern Studies" theoretisch akribisch und historisch gesättigt an und weist analytische Fehlschlüsse und historische Missverständnisse in ihren zentralen Argumentationen nach.

ISBN 978-3-320-02356-0 1. Auflage 13.12.2018 29,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Ab 1975 schickte Kuba über einen Zeitraum von fast 15 Jahren etwa 400.000 militärische und zivile Freiwillige nach Angola. Sie verteidigten die dortige Volksregierung gegen Invasionstruppen des rassistischen südafrikanischen Apartheid-Regimes und unterstützten den Aufbau des Landes. Dem Freiheitskampf der schwarzen Bevölkerungsmehrheiten in Namibia und Südafrika gaben sie notwendigen Rückhalt und entscheidende Impulse. Was bedeutet die Idee des proletarischen Internationalismus für die Menschen Kubas?

ISBN 978-3-95514-040-3 10,00 € Portofrei Bestellen