Für Ivan Illich ist die Schule das wirksamste Instrument zur Vorbereitung der Kinder auf ein entfremdetes Leben unter Leistungs- und Konsumdruck. Nicht zuletzt deshalb zählt er die uns geläufige Institution "Schule" zu den primären Ursachen für die Ausbreitung sozialer Ungleichheiten. Doch beläßt es Illich nicht bei dieser provokanten Feststellung, die, 1972 erstmalig in Deutschland veröffentlicht, eine Welle der Empörung und dauerhafte Diskussion auslöste. Ziel eines guten Bildungswesens müsse vielmehr sein, "allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang zu vorhandenen Möglichkeiten zu gewähren.
Lernen (Thema)
Dieses Buch befasst sich übersichtlich und anwendungsorientiert mit der ganzen Bandbreite wissenschaftlichen Arbeitens und gibt ausführliche Tipps. Publikationen zum wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich häufig auf rein technische und formale Aspekte der Erstellung von Manuskripten. Ein erfolgreiches Studium vom Bachelor bis zur Promotion erfordert jedoch in erster Linie ein zielgerichtetes und systematisches Vorgehen sowie die Schlüsselkompetenz, sich selbst zu managen.
ISBN 978-3-658-11116-8
vergriffen
Der Klassiker zu den Forschungsmethoden - rundum erneuert, didaktisch verbessert und aktueller denn je! Dieses Buch ist ein fundierter und verlässlicher Begleiter für Studierende, Forschende und Berufstätige - da ist alles drin:
Grundlagen: Wissenschaftstheorie, Qualitätskriterien sowie ethische Aspekte.
Anwendung: Alle Phasen des Forschungsprozesses von der Festlegung des Forschungsthemas, des Untersuchungsdesigns und der Operationalisierung über Stichprobenziehung, Datenerhebungs- und Datenanalysemethoden bis zur Ergebnispräsentation.
Vertiefung: Effektgrößen, Metaanalysen, Strukturgleichungsmodelle, Evaluationsforschung.
ISBN 978-3-662-64761-5
vergriffen
"Der Weg zur Bildung führt über den Beruf und nur über den Beruf" - schrieb Eduard Spranger den Bildungsidealisten ins Stammbuch: Das klassische Bildungsideal ist am Ende. Ungeheuerlich?
Rolf Arnold, Mitbegründer konstruktivistischer Pädagogik und John Erpenbeck, oft als Kompetenzpapst apostrophiert, behaupten in diesen Dialogen, leichthin im Ton, hammermäßig in der Sache, ebenso Ungeheuerliches:- Wissen ist keine Kompetenz- Wissens"vermittlung" gibt es gar nicht- Kompetenz baut ebenso stark auf Emotionen wie auf Wissen- die Gesellschaft der Zukunft ist weniger Wissens- als Kompetenzgesellschaft- die Bildung der Zukunft ist Kompetenzreifung.
"Fake News", "postfaktisches Zeitalter", "Lügenpresse", "Verschwörungstheorie" sind nur einige der Kampfbegriffe aus den inszenierten Redekämpfen in Talkshows und anderen öffentlichen Auseinandersetzungen. Wie wenig mit ihnen gesagt ist und welche Folgen das dahinterliegende "schwache Denken" hat, entlarvt Rolf Arnold in wünschenswerter Deutlichkeit. Das Bedürfnis, "Experten" zu folgen, wird durchaus ernst genommen, die Gefahren, die daraus entstehen, aber genauso schonungslos reflektiert.
Nicht weniger als von einer Revolution ist gegenwärtig die Rede. Neuere Verfahren der Künstlichen Intelligenz greifen in sämtliche Bereiche des sozialen und kulturellen Lebens ein: Maschinen lernen Bilder und Sprache zu erkennen, beherrschen die autonome Steuerung von Fahrzeugen ebenso wie Finanzinvestments und medizinische Diagnostik.
Im digitalen Wandel ist Lernen damit kein Privileg des Menschen mehr. Vielmehr verschieben sich mit maschinellen Lernverfahren die Relationen zwischen Erkenntnismöglichkeiten, technischen Umwelten und humanen Akteuren.
Sieben Thesen zu einem erweiterten Lernbegriff und eine Auswahl von Beiträgen zur Untermauerung.
"Hurra, Ferien!", "Endlich Urlaub!" - Wir alle kennen das.Weshalb wollen eigentlich die meisten Kinder spätestens nach der ersten Klasse vom Lernen nichts mehr wissen? Weshalb nutzt der Knirps, der als Baby lustvoll die Welt entdeckt hat, spätestens jetzt seine Kreativität nur noch, um dem Lernen möglichst zu entfliehen? Weshalb empfindet kaum ein Erwachsener Lernen als Bereicherung des eigenen Lebens und als zutiefst lustvoll und beglückend?
Aktualisiert und mit vielen neuen Tests. In fünf Schritten zum effizienten Lesen! Wie Sachtexte ihren Schrecken verlieren. Zwei Stunden täglich liest man im Durchschnitt in deutschen Büros - und während des Studiums oft noch mehr.
Niemand weiß mehr, was Bildung bedeutet, aber alle fordern ihre Reform. Ein Markt hat sich etabliert, auf dem Bildungsforscher und -experten, Agenturen, Testinstitute, Lobbys und nicht zuletzt Bildungspolitiker ihr Unwesen treiben.
Programmieren für Kids und andere Anfänger, Mit Zugangscode im Buch für eBook.