Die Kunst, schwierige Gespräche zu meistern
Effektiv argumentieren, hitzige Diskussionen entschärfen und Gesprächspartner überzeugen
In den Zeiten von Trump, AfD und Social-Media-Shitstorms scheint es fast unmöglich geworden zu sein, ein vernünftiges Gespräch mit einem Gegenüber zu führen, das eine andere Meinung vertritt. Hitzige Debatten über kontroverse Themen führen oft zu Beschimpfungen und Schuldzuweisungen, was jede Möglichkeit eines produktiven Diskurses verhindert.
In Die Kunst, schwierige Gespräche zu meistern zeigen die Kommunikationsexperten Dr. Peter Boghossian und Dr. James Lindsay originelle Wege, wie Sie effektiv diskutieren, schlichten, behutsam überzeugen und so konstruktive Diskussionen führen können - auch wenn die Geister gespalten sind.
Die Autoren erklären, wie Sie auch mit dem stursten Gegenüber eine offene und gelungene Debatte führen können. Mit sieben Grundprinzipien für ein gelungenes Gespräch, fünf Möglichkeiten, jemanden umzustimmen, und fünf Kompetenzen für emotional aufgeladene Themen sind Sie künftig für jede Diskussion gewappnet - ob mit Experten, Extremisten, Spinnern oder Politikern. Dieses Buch ist das unverzichtbare Handbuch für jeden, der ein Klima von Respekt, Verbundenheit und Empathie aufbauen und überzeugend auftreten will.
Die Kunst des Verstehens: Ein Werkzeugkasten für Gespräche mit Andersdenkenden: Peter Boghossian und James Lindsay haben mit „Die Kunst, schwierige Gespräche zu meistern“ von 2020 ein ungewöhnlich praktisches Handbuch vorgelegt: über 30 benannte Techniken, mit denen sich Gespräche über fundamental unterschiedliche Weltanschauungen führen lassen, ohne in Streit zu enden. Die zentrale These der Autoren lautet, dass echte Meinungsänderung seltener durch bessere Fakten und Argumente gelingt als durch aufrichtiges Zuhören und gezielte Fragen, die dem Gegenüber Raum geben, die eigene Position selbst zu hinterfragen. Dieses fesselnde Buch gehört zu den nützlichsten Werken zum Thema Gesprächsführung der letzten Jahre – klug, gut lesbar und stellenweise wissenschaftlich fundierter, als man es dem Genre zutraut. Zugleich zeigt es blinde Flecken gerade dort, wo man sie bei einem Buch über intellektuelle Redlichkeit am wenigsten erwarten würde. Von Michael Holmes NachDenkSeiten 16.07.2026