Die Autoren diskutieren kontrovers die drängenden Fragen der aktuellen Zeit - zur sogenannten Zeitenwende, zu Aufrüstung und Wehrpflicht, zu geopolitischen Entwicklungen in der Ukraine und im Nahen Osten, zu gesellschaftlichen Prozessen und zur Politik der Europäischen Union.
Anthologie (Thema)
In dieser Anthologie kommen Autoren aus unterschiedlichen Bereichen zu Wort, die sich kritisch zu politischen und gesellschaftlichen Themen äußern und mögliche zukünftige Entwicklungen aufzeigen. Schwerpunkte hierbei sind die Rolle des Menschen im Sinne eines neuen Bewusstseins, die Einordnung in die europäische Geistesgeschichte, insbesondere, was wir aus der ästhetischen Erziehung im Sinne von Schiller lernen können, aktuelle geopolitische Entwicklungen und deren Folgen sowie Erkenntnisse über verpasste Chancen nach den politischen Umbrüchen in Deutschland 1945 und 1989. Abschließend wird darauf eingegangen, wie sich die Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen erneuern kann.
Die Geschichten der sechzehn Autorinnen und Autoren aus Ägypten, Libyen, Marokko, Palästina, Syrien, dem Irak und dem Sudan geben faszinierende Einblicke in arabische Lebenswelten und Denkweisen. Sie handeln von alltäglichen Tragödien, von Hoffnungen und Träumen, vom mannigfachen Leiden an der Armut, von Liebe, Sehnsucht und Tod. Sie alle spiegeln ein Stück Realität wider - ob die Geschehnisse nun im Suk oder im Palmenhain, in der Küche oder im Bus, auf dem Bahndamm oder im Gefängnis, im Dorf oder in der Metropole, unterwegs zum Wallfahrtsort oder in der Wüste stattfinden. Die Anthologie bietet einen attraktiven Einstieg in die reichhaltige und vielfältige moderne arabische Literatur im Jahr, in dem die arabische Welt Ehrengast an der Frankfurter Buchmesse ist.
Gerechtigkeit sollte die Grundlage allen politischen Handelns sein.
Doch was, wenn staatliche Maßnahmen und Gesetze diesem Anspruch nicht genügen? Können dann auch in Demokratien Akte des zivilen Ungehorsams gerechtfertigt sein? Und wenn ja, unter welchen Bedingungen? Dieser Band versammelt erstmals die zentralen Positionen einer Debatte, die von Thoreau über Gandhi und Martin Luther King, John Rawls, Hannah Arendt und Jürgen Habermas bis zu den Klimaprotesten am Beginn der 2020er Jahre führt. Auch kritische Stimmen kommen zu Wort, denen ziviler Ungehorsam mal zu viel, mal zu wenig Widerstand bedeutet.
Günter Wallraff setzte mit der von ihm entwickelten Methode der Undercover-Ermittlung Maßstäbe im investigativen Journalismus und in der Dokumentarliteratur. Er versteht seine Aufklärungsarbeit als Gegenwehr, die die Benachteiligung von den Schwächsten der Gesellschaft – etwa Obdachlosen, Ausgebeuteten, Rassismusopfern oder politisch Verfolgten – öffentlich macht, um deren Verhältnisse zu verbessern. Mit zahlreichen seiner Reportagen und Bestseller ist ihm dies immer wieder gelungen.
Zwischen den Weltkriegen entwickelten slowenische Autorinnen und Autoren eine Vielfalt an literarischen Verfahren und Positionen, die Facetten einer Gesellschaft im Umbruch zeigen, von denen die Geschichtsbücher vielleicht nicht so viel berichten.
Welches Buch liebt unsere Lieblingsschriftstellerin, welche Autorin hat ihr eigenes Schreiben begleitet, geformt, verändert? Diese Anthologie tut das, was Männer schon immer, vielleicht auch einmal zu oft gemacht haben: literarische Vorbilder feiern. In Unter Frauen werden jedoch ausnahmslos Autorinnen zelebriert. Schriftstellerinnen schreiben über Schriftstellerinnen, die prägend für ihr eigenes Werk sind, über Bücher, die wir alle lieben, und über welche, die kaum eine von uns in ihrem Bücherregal stehen hat.
Tove Soiland zählt zu den wichtigsten Theoretikerinnen des gegenwärtigen Feminismus. In ihren ökonomie- wie auch subjekttheoretischen Analysen widmet sie sich seit mehr als zwei Jahrzehnten den gesellschaftlichen Grundlagen hierarchischer Geschlechterverhältnisse. Die Stärke ihres Werks liegt in dem Beharren auf einer nicht gender-theoretisch begründeten Geschlechtertheorie. Mit Bezug auf die Lacan'sche Psychoanalyse und Irigarays Denken der sexuellen Differenz legt sie in überzeugender Weise die Strukturen neo-patriarchaler Geschlechterverhältnisse offen.
Die Herausgeber_innen haben ein breites Spektrum an Autor_innen eingeladen, ihre Vorstellungen darüber, wie eine herrschaftsfreie, demokratische Wirtschaft organisiert werden könnte, einmal ganz konkret auszubuchstabieren. Herausgekommen ist ein Band mit Texten von Schriftsteller_innen, Aktivist_innen und Wissenschaftler_innen über partizipatorische Planwirtschaft, vernetzte Räte und politische Selbstbestimmung bis hin zu rechtlichen Perspektiven, philosophischen Praktiken oder reproduktiven Fragen einer zukünftigen Ökonomie.