Die wachsende Ungleichheit in unserer Gesellschaft. Warum die Ungleichheit wächst und was wir dagegen tun können Mit seinem Bestseller "Der Preis der Ungleichheit" hat sich Joseph Stiglitz an die Spitze der Debatte über die zunehmende Spaltung unserer Gesellschaft in Reich und Arm gesetzt.
Soziale Ungleichheit (Thema)
Die Erfolgsserie jetzt auch als Buch! Haben wir etwas verlernt? Ist uns das Selbstverständliche abhanden gekommen? Oder sind urkonservative Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität und Respekt einfach überholt? Man könnte es bisweilen glauben.
Zwischen Emanzipation und Erschöpfung. Der Befund zur Subjektivitätsentwicklung ist höchst widersprüchlich: Subjektivierung der Arbeit und der individuellen Lebenswelten durch Selbststeuerung und emotionale Selbstkontrolle, Erosion traditioneller Geschlechter- und Generationen-Rollen einerseits;
Europäische Sozialpolitik und Wohlfahrtsproduktion "von unten". Eine neue Konjunktur der Armutspolitik ist festzustellen. Sie löst sich von der sozialen Frage und äußert sich vor allem als Armutsbekämpfungspolitik.
Warum bei uns immer noch die soziale Herkunft entscheidet. Von 100 Akademikerkindern schaffen 71 den Sprung auf die Universität, von 100 Nichtakademikerkindern nur 24. Diese Zahlen sind das Resultat einer sozialen Auslese.
Im August 2011 standen in London-Tottenham wie in den Pariser Banlieus einige Jahre zuvor ganze Straßenzüge in Flammen.
Hat Papst Franziskus Recht, wenn er behauptet, dass die jetzige Wirtschaftsordnung ganze Bevölkerungsgruppen ausgrenzt, soziale Ungerechtigkeiten erzeugt und Gewalt hervorbringt? Diese Frage wird man eindeutig mit Ja beantworten.
Warum Gesundheit sich nicht verordnen lässt und Ungleichheit krank macht. Gesund muss man bleiben. So lautet der Tenor nicht nur von Medizinern und Therapeuten, sondern auch der politischen Meinungsführer und Wirtschaftstreibenden.
Viele Arme, wenige Reiche was sich in Wirtschaft und Politik ändern muss. Die Ungleichheit in der Welt nimmt zu: Immer weniger Menschen häufen immer größeren Reichtum an, während die Zahl der Armen wächst und die Mittelschicht vom Abstieg bedroht ist.
Santiago de Chile 1973 kurz vor dem Putsch gegen Salvador Allende. Pedro Machuca kommt in die Klasse von Gonzalo Infante. Er ist einer der Jungen aus den Elendsvierteln, denen Pater McEnroe, der sozial engagierte Schulleiter von St.Patrick, den Besuch der elitären Privatschule ermöglicht.