Klassismus überwinden
Wege in eine sozial gerechte Gesellschaft

Konkrete Schritte hin zu einer sozial gerechten Gesellschaft!

Die Armutsquote in Deutschland ist auf einem neuen Höchststand und angesichts der steigenden Lebensmittelpreise, überfüllten Tafeln und des eklatanten Mangels an bezahlbarem Wohnraum zeigt sich die Klassengesellschaft, in der wir leben, wie unter einem Brennglas. Eine sozial gerechte Gesellschaft lässt sich allerdings nur dann verwirklichen, wenn neben Klassismus auch andere Machtverhältnisse in den Blick genommen, wenn intersektionale Brücken geschlagen und Bündnisse geschmiedet werden. 

ISBN 978-3-89771-380-2 1. Auflage 13.03.2024 12,80 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe

In Klassismus überwinden zeigt Francis Seeck anhand einzelner Gruppen, Initiativen und Bewegungen, die bewusst antiklassistisch handeln, wie das gelingen kann.

Wer wissen möchte, wie wir Klassismus nachhaltig entgegentreten können, welche Wege bereits gegangen wurden und welche noch erprobt werden, wer erfahren möchte, was jede einzelne Person ganz konkret unternehmen kann, um der Vision einer sozial gerechten Gesellschaft näherzukommen, wer sich von Vorbildern und wirkmächtigen Ideen inspirieren lassen möchte, um ins klassismuskritische Handeln zu kommen, der findet in diesem Buch handfeste Vorschläge und ungewöhnliche Denkanstöße.

»Wer Klassismus verstehen will, muss Francis Seeck lesen.« - Daniela Dröscher

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Interview

Woran denkst du, wenn du Diversity, Equity und Inclusion (DE&I) hörst? An Hautfarbe? Religion? An Gender? Oder vielleicht an soziale Herkunft? Wenn ja, dann bist du Thema dieser Folge: Klassismus. Dr. Francis Seeck, Professor:in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie und Menschenrechtsbildung, ist eine der wichtigsten Stimmen in der deutschen Debatte über Klassismus und forscht sowie lehrt zu Klassismuskritik.  [Podcast 30:59 mit Skript] Mit Simone Glöckler her-career.com 17:02.2025

Klassismus als gesellschaftliche Sackgasse: Klassismus ist die Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft. Benachteiligung hat Francis Seeck selbst erlebt. Seeck stammt aus prekären Verhältnissen und hat den Aufstieg zur Professur für Soziale Arbeit an der Hochschule Nürnberg geschafft. [Podcast 36:04] Mit Tim Wiese Deutschlandfunk 15.07.2024

Warum es Arbeiterkinder schwerer haben: Ciani-Sophia Hoeder stammt aus einer Arbeiterfamilie. Ihr Weg zum Fachabitur und später zum Studium war mit enormem Aufwand verbunden. Francis Seeck forscht und lehrt unter anderem zu Klassismuskritik und erklärt, wie sich unsere soziale Herkunft auf unser Leben auswirkt. [Podcast 24:44, ab 14:31 mit der Autorin] Mit   Deutschlandfunk Nova 05.06.2024

Pressestimme

»Der im März 2024 veröffentlichte schmale Band von Francis Seeck reiht sich in die von der Autorin in den letzten Jahren erschienenen Publikationen zu Klassismus ein. (…) Klassismus ist allgegenwärtig – ›in der Sprache, in Zuschreibungen, in gesellschaftlichen Vorstellungen und Normen“ (16) – es geht dabei um konkrete alltägliche Erfahrungen der Ausgrenzung, Diskriminierung und Unterdrückung. Um das Phänomen erfassen und überwinden zu können, sollten Menschen, die diese Erfahrungen machen, gehört werden. Sie fordert daher ›die Wissenschaft‹ auf, diese ›Erfahrungsexpertise genauso ernst zu nehmen und wertzuschätzen wie Fachexpertise. (…) Francis Seeck nimmt ihre persönliche Situation, aufgewachsen mit einer Mutter als Alleinerzieherin, immer wieder mit in ihre Ausführungen hinein und macht somit ihre eigenen sozialen Übergänge und ihre wechselnden Positionen in der Gesellschaft selbst zum Thema. (…) Inhaltlich sowohl sehr übersichtlich strukturiert als auch sprachlich klar und einfach formuliert, bietet Seeck mit dieser Publikation eine sehr praxisnahe Einführung zu Klassismus mit Handlungsperspektiven zu dessen Überwindung und mit vielfältigen Anregungen für praktisches Engagement. Francis Seeck schafft es, die Leser:innen direkt anzusprechen. Ihre aktivistischen und vermittelnden Tätigkeiten fließen als Erfahrungswissen direkt ein, der Text ist bewusst in einfacher Sprache, zum Teil auch wiederholend, verfasst. Als Hochschulprofessorin diese Art von Arbeit vorzulegen scheint mir bahnbrechend: So soll Wissenschaft sein, nämlich ganz konkret auch die Möglichkeiten von Veränderungen aufzuzeigen, ohne normativ Vorgaben zu machen.« – Gertrude Eigelsreiter-Jashari, SWS-Rundschau Heft 2/2024

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Erstellt: 09.04.2026 - 10:08  |  Geändert: 09.04.2026 - 10:35