"Alieren Renkliöz ist ein Schreibender des 21. Jahrhunderts. Ein politischer Beobachter und Journalist, der in seinen lyrischen Texten voller Kraft, Mut und Freude am sprachlichen Experimentieren schreibend kämpft, weil er weiß: Wer schreibt, hofft! Und er ist ein mutiger Lyriker, der wie die von mir geschätzten Dichter_innen Erich Mühsam, Mascha Kaleko und Bertolt Brecht daran festhält, dass Gedichte den Raum eröffnen sollten für die Liebe und für den politischen Kampf.
Neu 2025-2.HJ (Thema)
Poniewozik verbindet eine Kulturgeschichte des modernen Amerikas mit einem aufschlussreichen Porträt des öffentlichkeitswirksamsten Amerikaners, der je gelebt hat. Poniewozik geht bis in die 1940er Jahre zurück, als Trump und das Werbefernsehen geboren wurden, und zeigt, wie Donald zu »einer Figur wurde, die sich selbst schrieb, einem Markenmaskottchen, das aus der Müslischachtel in die Welt sprang, einem Simulakrum, das die Sache, die es repräsentierte, ersetzte.«
Aufstieg Ost?! Richard Schimko, der Physiker, der Ost-Berlin regieren sollte - erzählt Zeitgeschichte. »Als Abgeordneter beschloss ich 1989, nicht Politiker oder Bürgermeister zu werden, sondern Klein-Kapitalist oder wenigstens Manager«
Richard Schimko verfügt über mehr als dreißig Patente und unzählige Anekdoten, die er im Laufe seines Lebens als Wissenschaftler und Wirtschaftler gesammelt hat.
Von normalen Alltags- und Berufserfahrungen wechselt das lokale Geschehen mit internationalen Standorten im Kräftevieleck zwischen USA, China, Russland, Indien und Europa. Es geht um globale Spiele, Macht unter Druck, Preis der Dominanz, Handelskrieg, Zoll & Intrigen, Profitkrieg, Markt der Schatten, Macht der Zahlen, globale Verwerfungen, Tech & Tyrannei, Strategie des Vorteils, Netz der Wirtschaft, Deals, Preis der Macht, ...
Warum wir Maschinen nicht vorschnell menschliche Intelligenz zuschreiben sollten: über die wirklichen Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz.
Frank Jäkel liefert eine realistische Einschätzung der Fähigkeiten von KI und erklärt, warum wir uns die Täuschung über die wahre Natur der Maschinen selbst zuzuschreiben haben.
»Wenn grundlegende Normen zusammenbrechen und die öffentliche Diskussion in ein Schreiduell ausartet, brauchen wir Grundsätze, die uns als Leuchtfeuer dienen: Ideale, denen wir verpflichtet bleiben können.«
Omri Boehm ist der politische Denker der Stunde. Dieser Band versammelt seine wichtigsten öffentlichen Reden: Der Philosoph spricht über Freundschaft in dunklen Zeiten und ihre Beziehung zu Wahrheit und Gleichheit. Er erinnert an die unterbrochene jüdisch-deutsche Tradition des ethischen Monotheismus.
Glasgow trauert. Im Mai 1974 sieht sich Detective Harry McCoy einer wütenden Menge vor dem Sheriff Court gegenüber. Ein Brandanschlag auf einen Friseursalon in Royston hat Frauen und Kindern das Leben gekostet. Als drei Jugendliche wegen des Verbrechens angeklagt werden, sind McCoy und seine Kollegen erleichtert, dass der Gefangenentransporter durchgekommen ist und seine Insassen abgeliefert hat. Auf dem Weg wieder nach draußen wird der Transporter jedoch gerammt und die drei in Handschellen gefesselten Jugendlichen in einem Auto entführt. Tage später wird die Leiche eines der Jugendlichen gefunden, an dessen verstümmeltem Körper ein Zettel klebt: „Einer ist tot, zwei fehlen noch“.
Erschütternd, abgründig, feministisch und brillant: Joyce Carol Oates' Stories gehen unter die Haut
Eine begabte Philosophiestudentin will ihren berühmten Mentor verführen und wird dabei selbst ausmanövriert, eine junge Frau vertraut sich möglicherweise dem Falschen über ihren Stalker an und eine Mutter versucht ihre kleine Tochter wegzugeben, weil sie mit ihr unzufrieden ist. In Nullsumme erzählen zwölf scharfgeschliffene Kurzgeschichten so zärtlich wie brutal von Themen wie Besessenheit, Verlust, Mutterschaft und psychische Gesundheit.
Als Bettina Flitner für eine Lesung aus ihrem Buch »Meine Schwester« nach Celle zurückkehrt - dorthin, wo vor 40 Jahren ihre Mutter beerdigt wurde -, springen sie mit unerwarteter Heftigkeit Fragen an, die sie lange von sich fern gehalten hatte: Fragen nach dem großen Unglück im Leben ihrer Mutter und nach einer Familienkatastrophe in einer fernen Zeit und in einem fernen Land.
Die Geschichte eines Hauses und der Menschen, die es bewohnen: von der NS-Zeit bis heute, von Leben, Verantwortung und Erinnerung
Das alte Haus erzählt. Denn seine Mauern, Dielen und Ritzen bewahren die Erinnerungen an alle Menschen, die es jemals bewohnt haben. Schon als Kind hat Irma Thon mit ihren nazitreuen Eltern im ersten Stock gelebt. Während die 90-Jährige zurückblickt und immer wieder an die kleine Ruth Sternheim von damals denken muss, erfreuen sie die Gespräche mit Nele Bittner aus dem Vierten. Die Schülerin lernt für eine Geschichtsklausur und beginnt zu verstehen, dass die Vergangenheit nicht vergangen ist, sondern nur wenige Stufen entfernt.