Eine tiefe Rezession, massenhafte Arbeitslosigkeit und schwere soziale Verwerfungen sind die Folgen des Lockdown 2020. Als noch gravierender entpuppen sich die politischen Handlungen: Ohne offene Debatte setzte man Notverordnungen durch, wurden Grundrechte beiseite geschoben, geriet der Ausnahmezustand zur neuen Normalität. Gründe genug für die zwei Wiener Verleger Hannes Hofbauer und Stefan Kraft, kritische Stimmen in einem Buch zu versammeln, das sich mit den Hintergründen und Folgen der Virus-Maßnahmen auseinandersetzt.
Hannes Hofbauer (Jahrgang 1955, Wien) ist ein österreichischer Publizist, Autor, Wirtschaftshistoriker und Verleger. Er studierte Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Wien. Seit Mitte der 1990er Jahre leitet er den Promedia Verlag in Wien, für den er zahlreiche Bücher zu politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Themen herausgibt. Hofbauer veröffentlichte selbst mehrere Monographien und Essays und schrieb für verschiedene Medien, darunter analyse & kritik, junge Welt und neues deutschland. Er ist als Redner und Kommentator in Diskussionen zur globalen Politik, Wirtschaftsentwicklung und internationalen Beziehungen präsent. Sein publizistisches Werk befasst sich mit ökonomischen und politischen Entwicklungen, unter anderem in Osteuropa und im Kontext globaler Machtverhältnisse.
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