Die Diktatur des Kapitals
Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter
Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter. Das Buch versucht einen Brückenschlag von einer ökonomischen Analyse einer vom Prinzip der Akkumulation und des Profits getriebenen Gesellschaft zu den tagtäglichen Auswirkungen dieser Entwicklung.
Die Durchsetzung liberaler Reformen und der kollektive und individuelle Souveränitätsverlust hängen miteinander zusammen.
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Interview
Muslim-Markt interviewt Hannes Hofbauer Autor des Buches "Die Diktatur des Kapitals" Muslimmarkt 12.8.2015
Rezensionen
Die Diktatur des Kapitals Griechenland: Wie die »Institutionen« die Demokratie zur Strecke bringen. Ein Kommentar Von Hannes Hofbauer.Kapital gegen Demokratie. Das Match, das zurzeit vor aller Augen läuft, könnte dramatischer nicht sein. Im Ringen um die Vorherrschaft befindet sich das Kapital zügig und – scheinbar – unaufhaltsam auf dem Vormarsch. [hinter der Bezahlschranke] Junge Welt 03.07.2015
Demokratie als Standortnachteil. In unserer modernen Gesellschaft stehen die Interessen des Kapitals und die Interessen der Menschen in einem stetigen Konflikt. Per Definition sollte ein demokratisches System die Interessen der Menschen verteidigen. Doch das geschieht immer seltener. Zu diesem „Souveränitätsverlust im postdemokratischen Zeitalter“ sprach Jens Wernicke mit dem Publizisten und Verleger Hannes Hofbauer. Nachdenkseiten vom 12.03.2015
Irgendwie sind die meisten von uns ja dagegen. Und machen in mehr oder minder distanzierter Form doch mit. Wir sind Teil des Systems, wir sind die Matrix. Soviel Platitude zum Einstieg. Dabei gibt es durchaus Möglichkeiten zur Rekalibrierung der eigenen Weltsicht, (...). Von Karsten Zimalla westzeit.de 01.02.2015
Weitere Pressestimme
Hofbauer misst die Demokratieversprechungen der EU an der Realität. Für ihn haben die Krisenprozesse seit 2007/08 nur den grundlegenden Wandel in der politischen Machtausübung moderner bürgerlicher Gesellschaften enthüllt. Politik hat sich der Ökonomie, dem Profit unterworfen. Nicht erst seit dieser Krise zieht ‚eine Spur der sozialen Verwüstungen und des regionalen Auseinanderbrechens durch Europa. Schmerzlich musste die Bevölkerung im Osten des Kontinents bereits in den Jahren der Wende nach 1989/91 erfahren, welche gesellschaftlichen Auswirkungen eine forciert durchgesetzte kapitalistische Rationalität mit sich bringt und wie ohnmächtig demokratisch gewählte Strukturen der Kapitalmacht gegenüberstehen.‘ Stefan Bollinger, Das Blättchen, 20.04.2015