Das Buch vermittelt aktuelle Ansätze der Digitalisierung in Unternehmen und zeigt auf, wie Digitalisierungsprojekte erfolgreich und sicher in der Praxis umgesetzt werden. Ausgehend von der Beschreibung einer sich wandelnden Wertschöpfung und Arbeitswelt wird anhand von Anwendungsszenarien dargelegt, welche Änderungen mit der Digitalisierung einhergehen: Neue Geschäftsmodelle und Geschäftsprozesse etablieren sich, die Entwicklung von Produkten verändert sich ebenso wie die Interaktion mit Kunden, neue Chancen aber auch neue Risiken entstehen.
Wertschöpfung (Thema)
Die Krise seit 2008 hat eindrucksvoll die Dominanz des Finanzmarktes bewiesen. Es ist nicht vermessen zu sagen, dass die gegenwärtige Epoche als Finanzmarktkapitalismus bezeichnet werden kann. Sie unterscheidet sich grundsätzlich von dem Kapitalismus, den Marx seinerzeit analysierte. Die Kategorie der Macht wurde in dieser klassischen Analyse vernachlässigt - aber Macht ist zentral für das Verständnis der gegenwärtigen Wirtschaft und Gesellschaft. Obwohl der Finanzmarktkapitalismus aus der Realwirtschaft selbst hervorgegangen ist, dominiert dieses Verwertungsprinzip durch seine Bedeutung und seine Logik die reale Wertschöpfung. Neben einer neuen Klassenallianz zwischen Bodeneigentümern und Großkonzernen, die ein aggressives Besitzstandsdenken pflegt, zeichnet sich der Finanzmarktkapitalismus durch einen Reformstau aus.
Wie entsteht ökonomischer Mehrwert im Kapitalismus? Und wie sollte er umverteilt werden? Das waren die zentralen Fragen, die Karl Marx am Übergang zum Industrie-Kapitalismus in "Das Kapital" auf radikale Weise beantwortete. Viktor Mayer-Schönberger und Thomas Ramge beantworten die gleichen Fragen am Übergang zum globalen Datenkapitalismus neu.
Industrie 4.0 - die Idee der webbasiert vernetzten Fabrik - ist mehr als fünf Jahre alt. Dies ist der Anlass für die Treiber von Industrie 4.0, sich einmal mehr gegenseitig auf die Schultern zu klopfen. Völlig zu Unrecht, denn die Industrie muss auf verlorene Jahre zurückblicken. Dabei ist nicht die technische Umsetzung der Vernetzung das Problem, sondern der Mangel an Mut und Phantasie unserer Industrie. Einst gestartet als Initiative für den produzierenden Mittelstand wird Industrie 4.0 derzeit vornehmlich von Fabrikausrüstern und der Forschung getrieben. Kein Wunder, denn sie profitieren hiervon als erste. Sie beglückwünschen sich gegenseitig für technische Lösungen, die aber oftmals gar nicht so innovativ sind, wie behauptet.
Herausgegeben von Bude, Heinz; Staab, Philip. Spätestens seit der Finanzkrise 2008 hat der Begriff des Kapitalismus wieder Konjunktur, und mit Thomas Pikettys Bestseller auch die Frage nach sozialer Ungleichheit. In diesem Buch denken die Autorinnen und Autoren - unter Federführung von Heinz Bude und Philipp Staab - beide Dimensionen systematisch zusammen. Dass der Kapitalismus soziale Ungleichheit hervorbringt, ist dabei keine Neuigkeit. Wohl aber ist es in der Soziologie ein Novum, nach der kapitalistischen Logik hinter der Entwicklung sozialer Ungleichheit zu fragen, und zwar jenseits des "methodischen Nationalismus" im Kontext der Globalisierung.
Aus dem Innenleben unseres kranken Finanzsystems. Ein Insider erzählt. Aus dem Innenleben unseres kranken Finanzsystems. "Geld mit Geld zu verdienen ist krank." Das sagt Volker Handon, der genau das tut und sich seit über 25 Jahren an vorderster Front durch die globale Finanzwirtschaft bewegt.
Nur radikales Umdenken und Andershandeln kann uns helfen. Warum sich Verantwortung lohnt. Die Wirtschaft sind wir alle. Und diese Wirtschaft ist krank. Unternehmen, Mitarbeiter und Konsumenten sind in sich gespaltene Akteure, die verdeckt opportunistisch und gegen ihre eigenen langfristigen Interessen handeln und dies ausblenden, je nachdem in welcher Rolle und an welchem Punkt der Wertschöpfungskette sie gerade auftreten.
Hat Papst Franziskus Recht, wenn er behauptet, dass die jetzige Wirtschaftsordnung ganze Bevölkerungsgruppen ausgrenzt, soziale Ungerechtigkeiten erzeugt und Gewalt hervorbringt? Diese Frage wird man eindeutig mit Ja beantworten.
Komplett überarbeitete Neuausgabe des Degrowth-Klassikers
Meine Smartwatch, mein Auto, mein Haus: Konsum und das Streben nach »mehr« dominieren unsere Gesellschaft. Niko Paech forderte 2012 in »Befreiung vom Überfluss« eine radikale Abkehr von diesem Weg. Er warnte vor den falschen Versprechen »grünen« Wachstums und prognostizierte, dass trotz aller Klimagipfel und »nachhaltigen« Produkte die Zerstörung der Umwelt weiter voranschreiten würde. Und er behielt recht.