Den Ort zu wechseln, anderswo zu leben, in einer anderen Gegend als der angestammten heimisch zu werden, sichert dem Menschen seit seinen frühesten Entwicklungsstufen das Überleben. Im Unterschied zu den Migrationsströmen der vergangenen zweitausend Jahre geschieht Migration allerdings heute oft nicht mehr legal, sondern illegal.
I:BIB (Thema)
Zivilcourage für ein Ende des Kriegs gegen die Menschlichkeit. Die Interessen, die hinter den Vorgängen der letzten Jahre stehen, haben nichts mit der Humanität und Gerechtigkeit zu tun, die man uns medial potenziert weißmachen will
Zuhause ist woanders - Flüchtlinge in Deutschland. 202.834 Asylanträge gingen im Jahr 2014 bei deutschen Behörden ein. Hinter dieser Zahl verbergen sich Tausende Schicksale von Menschen, die nach einer oft monatelangen Odyssee traumatisiert hier ankommen.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz und die NS-Vergangenheit. Die Mordserie des NSU hat Vorwürfe laut werden lassen, das Bundesamt für Verfassungsschutz sei von jeher "auf dem rechten Auge blind". Und das habe damit zu tun, dass die Behörde in ihrer Gründungsphase von Altnazis durchsetzt gewesen sei. Wie zutreffend ist dieses Urteil?
Für Journalisten ist er ein Star: Alan Rusbridger, seit 20 Jahren Chefredakteur des britischen Guardian, hat seine Zeitung zum führenden kritischen englischsprachigen Blatt gemacht, auf beiden Seiten des Atlantik.
Digitale Ressourcen, multimediale Methoden und das Werkzeug Computer bestimmen scheinbar selbstverständlich die tägliche Arbeit des Historikers, der Historikerin. Peter Haber geht der Frage nach, wie die Digitalisierung der Welt die Wissenschaft von der Vergangenheit verändert.
Warum schreiben Wissenschaftler so kompliziert? Wieso verwandeln sich aufregende und befreiende Ideen in gelehrten Büchern so rasch in ein Dickicht aus beinahe undurchdringlichem, zähem Jargon?
Von den großen Dokumentaristen des 20. Jahrhunderts war Joris Ivens (1898-1989) einer der bedeutendsten. Er filmte auf allen fünf Kontinenten, stellte sein Können und seine Kunst in den Dienst jener Sache, die er für sich als die einzig richtige erkannt hatte:die Befreiung des Menschen von kolonialem Joch, von Faschismus, Krieg und Imperialismus. In seinen Filmen zeigte er sich dem Credo seines Freundes Brecht verpflichtet: "Ändere die Welt, sie braucht es."
Ergänzend zur großen Werkausgabe (Filme 1912–1988) erscheint jetzt erstmals ein Film aus Joris Ivens’ DEFA-Zeit (1951–57) auf DVD. Der poetische Dokumentarfilm LIED DER STRÖME (1954) entstand unter Mitwirkung von Künstlern wie Dmitri Schostakowitsch, Bertolt Brecht, Paul Robeson, Vladimir Pozner und Pablo Picasso.
Krieg und Nachkrieg in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. M. Storch: Wie Zarathustra in die Schützengräben kam. Nietzsche-Rezeption im Ersten Weltkrieg - J. Süselbeck: Der Mythenkomplex des belgischen Franktireurkriegs.