Technologien zur Stimm-, Sprach- und Gesichtserkennung werden im Alltag bereits angewendet. Etwa in smarten Lautsprechern, die auf Kommando die gewünschte Musik abspielen oder Nutzerfragen beantworten, durch Strafverfolger zur Suche nach dem Gesicht von Verdächtigen in Videomaterial oder bei Bankkunden, die am Telefon anhand ihrer Stimme identifiziert werden. Diese Technologien versprechen, den Alltag ihrer Nutzerinnen und Nutzer zu vereinfachen, ihnen frühzeitige Hinweise auf Krankheiten zu geben und der Polizei neue Möglichkeiten bei der Verbrechensbekämpfung zu eröffnen. Dabei ist gar nicht sicher, wie zuverlässig sie funktionieren und ob sie mit geltendem Recht in Einklang stehen.
Gesichtserkennung (Thema)
Mündigkeit ist ein Muskel, der trainiert werden kann Digitalisierung öffnet uns ein Meer an Zukunftsmöglichkeiten. Gleichzeitig verschließen wir oft die Augen vor den Untiefen und Risiken der technischen Entwicklungen: Social Media verhilft Populisten zum Wahlsieg, Algorithmen befeuern die Spaltung der Gesellschaft, Technik bevormundet uns und raubt uns den Sinn für Verantwortung. Das gefährdet die Grundprinzipien von Freiheit und Demokratie. Leena Simon liebt Technik und pflegt gleichzeitig einen kritischen Blick darauf. Sie macht Mut, sich weder zu verweigern noch auszuliefern, sondern als Einzelne und als Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen.
Ist das intelligent oder kann das weg? Künstliche Intelligenz verständlich für alle erklärt!
Künstliche Intelligenz bestimmt unseren Alltag schon heute. Aber wie funktioniert KI? Dr. Philip Häusser, promovierter Physiker, Start-up-Gründer und Wissenschaftsjournalist zeigt, was künstliche Intelligenz kann und was sie von "echter" Intelligenz unterscheidet. Er erklärt, wie selbstfahrende Autos Zebras von Zebrastreifen unterscheiden, was Chatbots wie ChatGPT leisten und wie sich Computer in Menschen verlieben können.
Was ist KI? Alles über maschinelles Lernen, Algorithmen und neuronale Netze.Und was ist keine KI? Warum nicht jeder Taschenrechner mit künstlicher Intelligenz funktioniert. Und muss man irgendwann nicht mehr selber denken? Wie Mensch und Maschine miteinander glücklich werden. Inklusive exklusivem Nerd-Wissen für alle, die eh schon coden können.
Private Bilder sind nicht mehr, was sie einmal waren: Allgegenwärtige Gesichtserkennung macht sie zur Ressource digitaler Massenüberwachung. Dabei verschärft die Technologie rassistische Diskriminierung und festigt Genderklischees. Roland Meyer zeigt, wie unsere Gesichter zum Schauplatz politischer Kämpfe geworden sind.
Wahre Geschichten aus der Welt der künstlichen Intelligenz. Ist künstliche Intelligenz eine existenzielle Bedrohung für die Menschheit? In vielen unterhaltsamen Geschichten klärt das mathematische Wunderkind Stefan Buijsman über die Technologie der Zukunft auf. Hat man erst einmal hinter den Bildschirm geschaut, sieht die Welt der Algorithmen gleich schon sehr viel weniger beängstigend aus.
Seitdem die Byron-Tochter Ada Lovelace Mitte des 19. Jahrhunderts das erste Computerprogramm schrieb, sind Computer sehr viel kleiner, schneller und vor allem intelligenter geworden. In einer Hinsicht hat sich jedoch wenig verändert: Ihre größte Stärke ist zugleich ihre größte Schwäche. Computer führen lediglich Berechnungen durch. Nur was sich in klare, mathematische Regeln fassen lässt, können sie auch erfassen. Mit unserem allgemeinen Weltverständnis können sie hingegen wenig anfangen. Beeindruckt von ihrer zunehmend gigantischen Rechenleistung und ihrer künstlichen Intelligenz trauen wir ihnen jedoch genau das zu. Und begehen damit einen entscheidenden Kategorienfehler zu unseren Ungunsten.
George Orwells geniales Meisterwerk und Vermächtnis erscheint in einer neuen und zeitgemäßen Übersetzung von Eike Schönfeld.
"Der Große Bruder wacht über dich" - eine lückenlose Überwachung durch Kameras und Monitore rund um die Uhr, Bespitzelung durch Freunde, Nachbarn und Kinder: Die Partei ist im öffentlichen wie im privaten Leben allgegenwärtig, nichts entgeht ihr. Geschichtsschreibung wird verfälscht und den aktuellen politischen Gegebenheiten angepasst; Individualität ist nicht erwünscht. Wer sich widersetzt, wird mit Folter oder mit Tod bestraft. Winston Smith, Mitarbeiter im "Ministerium für Wahrheit", der das ausgeklügelte System durchschaut, versucht trotz aller Gefahren, sich einen Rest von persönlicher Freiheit zu bewahren. Als er sich dann noch verliebt, hat das fatale Folgen.
eVoting, Contact Tracing, Desinformation, Google-Schulen, Echtzeit-Gesichtserkennung - die Themen in der Internetwelt sind vielfältig und haben doch einen gemeinsamen Nenner:Sie zeigen, dass die Digitalisierung niemals ein neutraler Vorgang ist. Bei Gestaltung von Technologien geht es um Entscheidungen und Abwägungen von politischen und gesellschaftlichen Werten, Businessmodellen, Möglichkeiten, Abhängigkeiten und Innovationen. Genau für diese Prozesse interessiert sich Adrienne Fichter, Politologin und Tech-Jounalistin des digitalen Magazins «Republik». Seit Jahren recherchiert und analysiert sie zu Technologien mit Demokratierelevanz.
Bargeld, Zinsen für Sparer, rein staatliche Währungen: Jahrhundertealte Gewissheiten des Geldes sind plötzlich passé. Wer spart, zahlt jetzt drauf. Münzen und Scheine verschwinden, bald auch durch Kryptowährungen, die staatlichem Geld Konkurrenz machen. Alexander Hagelüken, Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung, zeigt, welche Kräfte diese Entwicklungen vorantreiben, wie weit diese international gediehen sind und worauf wir uns einstellen müssen. Ein Weckruf für alle, denen ihr Geld etwas bedeutet.
Läden ohne Kasse, in denen man per Gesichtserkennung bezahlt. Konten, auf denen Nullzinsen das Ersparte schrumpfen lassen.
Zoom auf die Hightech-Megacity.
Shenzhen ist die Stadt der Superlative: die am schnellsten wachsende Metropole der Welt, die jüngste, offenste, reichste und teuerste Stadt Chinas. Ob Elektromobilität, Gentechnik oder Künstliche Intelligenz - bei den wichtigen Zukunftstechnologien werden hier die Trends gesetzt.
Wenn Chinaexperte Wolfgang Hirn Shenzhen beschreibt, entwirft er damit gleichzeitig das Bild der Urbanität von morgen. Er bereist die Region seit vielen Jahren und beobachtet die rasante Entwicklung.
Kaffeemaschine, Waschmaschine und Fernseher mit dem Router verbinden, und schon hat man mehr Komfort? Ganz so einfach ist es nicht, denn eine Internetverbindung alleine bringt erst mal nicht viel mehr als Updates und ungebetene Datenvoyeure. Aber mit etwas Planung und Zeit sowie einem der vielen Minicomputer können Sie Ihr eigenes Smart Home aufbauen und dabei Geld und Energiekosten sparen. Bei der Einrichtung eines Smart Home geht es darum, die Geräte der unterschiedlichen Hersteller unter einen Hut zu bekommen. Genau hier setzt dieses Buch an. Ob Alarm- oder Bewegungsmelder, Waschmaschine oder Fingerabdruckscanner: Der Autor hat sehr viele Geräte in seinem Haus verbaut, vernetzt, programmiert und nebenbei die aufkommenden Schwierigkeiten gelöst und für Sie anschaulich dokumentiert.