Siedler, Seeleute und Soldaten. Englische Piraten in der Karibik, "Rotröcke" in den nordamerikanischen Kolonien, reiche "Nabobs" in Indien, fromme Missionare in Afrika, ans Ende der Welt verbannte Sträflinge in Australien, Marinesoldaten auf den Schiffen der Royal Navy - auch auf ihren Schultern ruhte das Weltreich, das Großbritannien ab dem 17. Jahrhundert im Dienste Ihrer Majestät errichtete.
I:BIB (Thema)
Nachwort: Wunderer, Hartmann. Herausgegeben von Böhme, Klaus .
Die Kriegsbegeisterung war neben der Schuldfrage von Anfang an ein Hauptgesichtspunkt, unter dem der Erste Weltkrieg in der Erinnerung und Geschichtsschreibung bearbeitet wurde. Die Quellensammlung, die 1975 den überwältigenden Anteil der deutschen akademischen Elite beim Schüren eben jener Begeisterung dokumentierte, hat darum nichts von ihrer Brisanz eingebüßt selbst wenn man heute besser einschätzen kann, dass den Professoren nicht jeder Zuhörer kritiklos geglaubt hat.
Der Erste Weltkrieg endete nicht 1918, sondern mündete in eine Vielzahl von blutigen Konflikten, die erst 1923 abebbten.
Als im November 1918 die Waffen an der Westfront schwiegen, hofften viele Zeitgenossen nach vier Jahren des industriellen Massensterbens auf ein Ende der Gewalt. Doch der erste Weltkrieg, die 'Urkatastrophe' des 20. Jahrhunderts, endete nicht im November 1918. In Russland, Ost- und Mitteleuropa, aber auch in Irland, Anatolien und dem Nahen Osten mündete der Krieg in eine Vielzahl von Revolutionen, Bürgerkriegen und blutigen Grenzkonflikten, die erst Ende 1923 abebbten. Über vier Millionen Menschen - mehr als alle gefallenen Soldaten Frankreichs, Großbritanniens und der USA zusammen - sollten in diesen vielfach vergessenen Konflikten ihr Leben lassen. Die Bedeutung dieser Auseinandersetzungen liegt aus heutiger Sicht einerseits in ihrer zerstörerischen Natur, andererseits in ihren Folgewirkungen für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts: Es waren die 'Nachkriegskonflikte', in denen eine neue Logik der entgrenzten Gewalt gegen 'Klassen-' und 'Rassenfeinde' erstmals massenhaft zur Anwendung kam.
Ein umfassender, opulenter Band, wie er erst hundert Jahre nach dem Beginn der Katastrophe entstehen konnte: Denn viele der etwa 500 oft erschütternden Bilder kommen jetzt erst aus privaten Archiven ans Licht und können hier erstmals veröffentlicht werden.
Das Buch über die Künstler im Feuer des Ersten Weltkriegs greift die Werke einer jungen Schriftsteller- und Künstlergeneration aus Deutschland und aus Frankreich auf, die unmittelbar mit den Schrecken dieses ersten modernen Weltkriegs konfrontiert war.
Der Krieg und sein Fotograf. Dokumente und Bilder. Ernst Volland und Heinz Krimmer verfügen über Chaldejs Nachlass. Der Karikaturist und der Journalist sind die besten Kenner des Werkes des Künstlers aus der Ukraine. Sie nehmen die Bildauswahl vor und kommentieren diese sparsam.
Katalog zur Ausstellung in der National Galleries of Scotland, Edinburgh und im Wien Museum. Retrospektiv angelegte Publikation über eine der bedeutendsten Dokumentarfotografinnen der 1930er-Jahre. Einblicke in das ungewöhnliche Leben einer unerschrockenen Künstlerin.
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Das erste Personenlexikon über Täter, Gehilfen und Opfer in Auschwitz. Niemand hat so viele NS-Täter und ihre Nachkriegskarrieren dokumentiert wie Ernst Klee, der diese Aufgabe zu seinem Lebenswerk gemacht hat.
Das Personenlexikon bietet zuverlässige und nachprüfbare Informationen über die Tätigkeiten der wichtigsten Personen während und auch nach dieser Zeit. Klee hat jahrzehntelang bei der Arbeit an seinen zahlreichen Büchern systematisch biographische Angaben über die wichtigsten Personen gesammelt und ständig aktualisiert.