Eine neue und relevante Ökonomik ist dringend erforderlich. In den acht Kapiteln dieses Buches werden deren Grundprinzipien erklärt: Kapitel 1: Die Große Depression ist auch nach hundert Jahren noch unverstanden, Kapitel 2: Schumpeter ist wichtiger als Keynes, Kapitel 3: Es gibt keine durch den Lohn gesteuerte Substitution zwischen Arbeit und Kapital, Kapitel 4: Es gibt keine durch einen Marktzins gesteuerte Umwandlung von Sparen in Investieren, Kapitel 5: Geld ist wichtig, aber Inflation ist immer und überall ein Lohnphänomen, Kapitel 6: Der internationale Handel wird von absoluten Vor- und Nachteilen bestimmt;es gibt keine komparativen Vorteile, die von den Entwicklungsländern genutzt werden könnten ...
Heiner Flassbeck (Jahrgang 1950) ist ein deutscher Ökonom, Publizist und ehemaliger Staatssekretär. Er studierte Volkswirtschaftslehre und arbeitete als Wirtschafts- und Finanzexperte, unter anderem als Chefökonom bei der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf sowie als Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit in Deutschland. Flassbeck veröffentlichte zahlreiche wirtschaftswissenschaftliche Bücher und Essays, in denen er sich kritisch mit Finanzmärkten, Eurozone, Globalisierung und makroökonomischer Politik befasst. Er ist regelmäßiger Kommentator wirtschaftspolitischer Fragen in Medien und öffentlichen Debatten. Seine Arbeiten zielen auf eine Analyse der Funktionsweise moderner Wirtschaftssysteme und auf politische Schlussfolgerungen zur Stabilisierung von Wachstum und Beschäftigung.
Wikipedia (DE): Heiner Flassbeck