Wie umgehen mit dem "Islamischen Staat"?
Vernichten, verhandeln, anerkennen oder austrocknen
Vortrag und Diskusssion mit Andreas Zumach
Internationaler Journalist, Genf Göttinger Friedenspreis 2009
Mittwoch, 16.12.2015 um 20:15 Uhr
Wie umgehen mit dem "Islamischen Staat"?
Vernichten, verhandeln, anerkennen oder austrocknen
Vortrag und Diskusssion mit Andreas Zumach
Internationaler Journalist, Genf Göttinger Friedenspreis 2009
Wir stehen am Anfang einer neuen Terrorismuswelle. Ihre Wurzel ist die Krise in Syrien und dem Irak. Dort hat der Islamische Staat eine totalitäre Utopie verwirklicht, die gleichzeitig als Trainings- und Operationsbasis dient.
"Desinteressierte Großmächte, alte Rivalitäten: Der Megatrend im Nahen Osten ist der Zerfall der regionalen Ordnung." Zu Beginn des neuen Jahrtausends hätte sich kaum jemand vorstellen können, dass der Nahe Osten derart durcheinandergeraten würde:
Ein Dokument, das erschreckt und aufrüttelt: Das Manifest der Khanssaa-Brigade, einer rein weiblichen Einheit der Terrororganisation IS, beschreibt den Alltag und die Rolle der Frauen im selbst ernannten Kalifat.
Woher kommt dieser Islam, der Angst macht, der bedroht, tötet, köpft und Terror sät? Lassen sich Freiheit und Islam vereinbaren? Der leidenschaftliche Aufruf eines großen muslimischen Intellektuellen, dem Islamismus endlich entschiedenen Widerstand entgegenzusetzen.
Der "Islamische Staat" und die Strategen des Terrors. Was den "Islamischen Staat" so gefährlich macht. Nach seinem brutalen Eroberungszug im Jahr 2014 herrscht der "Islamische Staat" heute über mehr als fünf Millionen Menschen und eine Fläche von der Größe Großbritanniens.
Unter der schwarzen Fahne des Propheten. Der Vormarsch der Milizen des selbsternannten Islamischen Staats gehört derzeit zu den beherrschenden Nachrichtenthemen. In ihm zeigt sich eine neue Qualität des Terrors, der mit dem Export des Heiligen Kriegs, des Dschihad, auch nach Europa überzuschwappen droht.
Die arabische Welt befindet sich in der tiefsten Krise seit dem Einfall der Mongolen im 13. Jahrhundert. Viele arabische Staaten haben bei den wichtigsten Aufgaben versagt, die ein Staat gegenüber der Bevölkerung leisten muss.
Jürgen Todenhöfers Report über den IS-Terror. Im Sommer 2014 führte Jürgen Todenhöfer mehrere Monate lang Gespräche mit deutschen Islamisten (via Skype), die sich dem IS-Staat angeschlossen haben.
Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat. Bis vor wenigen Jahren war Syrien ein aufstrebendes, heute ist es ein verbranntes Land. Millionen Menschen haben alles verloren, die Gesellschaft ist tief gespalten.