Spätsommer 1933: Heini Hiller, Feuermann und Kommunist, muss abheuern, als er von der Schwindsucht befallen wird. Im fremden Hafen bleibt ihm nicht anderes, als den deutschen Konsul vor Ort um Unterstützung für die Heimreise zu bitten. Doch die vermeintliche Hilfe ist ein Hinterhalt, der Konsul verrät Hiller an die Gestapo. Noch ehe er den heimatlichen Hafen erreicht, wird er von den Nazibütteln verschleppt. Ferdinand, den Heini auf der Fahrt nach Hause kennenlernt und der wie er denkt, entkommt hingegen den Faschisten. Sein eingekerkerter Kamerad geht ihm jedoch nicht aus dem Kopf - und er ersinnt einen raffinierten Plan, den todkranken Heini zu befreien.
Seefahrt (Thema)
EIN ZEITGEMÄSSER BLICK AUF DIE WELTGESCHICHTE - HERAUSGEGEBEN VON ZWEI VORDENKERN DER NEUEN GLOBALGESCHICHTE
Weltgeschichte ist lange Zeit als eine Geschichte des Aufstiegs und Niedergangs einer kleinen Zahl von ,Hochkulturen' geschrieben worden. Unter diesen Kulturen schienen Europa oder der atlantische ,Westen' während der letzten Jahrhunderte nach den Kriterien Macht, Wohlstand und kulturelle Kreativität zu dominieren.
Das neue sechsbändige Werk zur Weltgeschichte, das von einem Team von Historikerinnen und Historikern vorwiegend aus den USA und Deutschland erarbeitet wird und das gleichzeitig bei C.H.Beck und Harvard University Press erscheint, verabschiedet sich von diesen Traditionen. Es leugnet die Errungenschaften des Westens nicht, stellt sie aber in den größeren Zusammenhang gleichzeitiger Entwicklungen in anderen Teilen der Welt. Dadurch wird das allmähliche, dabei aber krisenhafte Entstehen des heutigen dicht integrierten und pluralistischen Weltzusammenhangs sichtbar.
In den Jahrhunderten zwischen 1350 und 1750 wird die Geschichte der Welt endgültig zu einer zusammenhängenden Weltgeschichte. Auf allen Kontinenten expandieren neue Großreiche, während westeuropäische Seefahrer den Atlantik in ein Binnenmeer verwandeln und der Islam die Handelssysteme vom Mittelmeer bis nach Südostasien beherrscht.
Der englische Ingenieur Graham hat soeben Gespräche mit hochrangigen türkischen Regierungsmitgliedern beendet, als in seinem Hotelzimmer auf ihn geschossen wird. Panisch flieht er und tritt heimlich die Überfahrt von Istanbul nach Genua auf einem Passagierdampfer an, wo er einer bezaubernden französischen Tänzerin begegnet, einem ungepflegten Geschäftsmann, einem mysteriösen Arzt aus Deutschland und einem kleinen, brutalen Mann, der einen zerknitterten Anzug trägt. Die Überfahrt entpuppt sich als Albtraum, in dem Freund und Feind nicht voneinander zu unterscheiden sind. Und diesmal kann Graham nicht fliehen.
Mit seinem Roman »Fischkutter H.F. 13« wurde Albert Hotopp in der Weimarer Republik schlagartig populär. Nur Wenige wussten, dass der Autor zugleich Reichskassierer und Chef des geheimen Kurierdienstes der KPD war. Die Nazis verbrannten seine Bücher und trieben ihn ins Exil nach Moskau, wo er in die Mühlen des stalinistischen Terrors geriet.
Die Meuterei auf der Bounty - eine packende Geschichte der frühen Globalisierung
Mitreißend schildert Simon Füchtenschnieder die Seefahrt der Bounty, die Meuterei an Bord und das Schicksal der Besatzungsmitglieder. Erstmals bettet er diesen sagenhaften Stoff diverser Abenteuergeschichten in den seefahrthistorischen und wirtschaftlichen Kontext seiner Zeit ein und zeigt: Die Geschichte der Bounty war kein isoliertes Ereignis, sondern Wegbereiter einer frühen Globalisierung, die unsere Welt bis heute prägt.
Der Seemann Gerard Gale verpasst in den Kneipen Antwerpens sein Schiff, wird mittelund staatenlos durch Europa gejagt und heuert schließlich in Barcelona auf dem Totenschiff 'Yorrikke' an - einem jener schwimmenden Särge, die mit Fracht und Mannschaft zum Untergang bestimmt sind, um dem Besitzer die Versicherungsprämie einzubringen.
Die Schweizer Hochseeflotte unter eigener Flagge ist seit langerem in der Krise, doch als Reedereistandort ist der Binnenstaat eine wahre Seefahrernation: die viertgroßte in Europa und die neuntgroßte weltweit. Und dass diese Schiffe unter anderen Flaggen fahren, bedeutet, dass sich die Schweiz nicht um die Regulierung kümmern muss. Mark Pieth und Kathrin Betz nehmen sich in ihrem neuen Buch diesem brisanten und hochspannenden Thema an. Die Regulierung der Seefahrt allerdings erfolgt überwiegend über die Flaggenstaaten und etwa 90% der von Schweizer Reedern betriebenen Schiffe sind in Panama, Marshall Islands oder Liberia registriert. Damit kann sich die Schweizer Regierung der Aufsicht über das Schifffahrtswesen entziehen und die akutesten Problemfelder werden somit anderen Staaten überlassen. Kathrin Betz und Mark Pieth rollen in ihrem umfassenden Standardwerk die Geschichte der Schweiz als Seefahrtsnation auf.