Diese Ausgabe der Zeitschrift RotFuchs versteht sich als ein linkes Diskussionsorgan, das eine scharfe Kritik am westlichen Imperialismus und der aktuellen deutschen Außenpolitik übt. Das zentrale Thema ist die historische Aufarbeitung des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941, wobei die Autoren die enormen Opfer der Roten Armee würdigen und gleichzeitig vor einer gefährlichen Kontinuität deutscher Machtansprüche warnen. In den Texten wird die heutige Unterstützung für die Ukraine als ein „dritter Anlauf“ des deutschen Militarismus interpretiert, der laut den Verfassern durch Russophobie und eine fatale Nähe zur NATO das Risiko eines nuklearen Konflikts erhöht. Neben diesen geschichtspolitischen Analysen befasst sich das Heft mit aktuellen geopolitischen Spannungen, insbesondere einem fiktiv oder perspektivisch beschriebenen globalen Hybridkrieg, in dem sich eine neue strategische Allianz zwischen Russland, China und dem Iran gegen die Vorherrschaft des US-Finanzkapitals formiert. Insgesamt verfolgt die Quelle das Ziel, eine radikale Antikriegshaltung zu mobilisieren und die Leser von der Notwendigkeit einer diplomatischen Umkehr gegenüber Russland zu überzeugen.

Die vorliegende Ausgabe von „RotFuchs“ vom Mai 2026, kritisiert den imperialistischer Expansionskurs des Westens, wobei insbesondere die militärischen Konflikte im Iran und in der Ukraine als Werkzeuge zur Sicherung globaler ökonomischer Vorherrschaft dargestellt werden. Ein zentrales Motiv des Textes ist die Entlarvung von Kriegsprofiteuren, namentlich der Rüstungs- und Energiekonzerne, die laut den Autoren auf Kosten der Arbeiterklasse und durch die gezielte Zerstörung ziviler Infrastruktur astronomische Gewinne erzielen. Parallel dazu werden Bemühungen um internationale Solidarität, etwa durch russische Öllieferungen oder humanitäre Hilfe für Kuba, als notwendiger Widerstand gegen ein System aus Sanktionen und Blockaden gewürdigt. Schließlich hinterfragt das Dokument kritisch den westlichen Wertebegriff, der als ideologische Fassade für Machtinteressen und die Unterdrückung abweichender politischer Identitäten gedeutet wird.

1. Auflage 06.2021 , Deutsch

Nur knappe zwei Jahre nach Unterzeichnung des deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrages überfiel die faschistische deutsche Wehrmacht im Juni 1941 die Sowjetunion. Als "Hitler-Stalin-Pakt" diffamiert, bildet dieser Vertrag eine zentrale Säule der Totalitarismus-These und auch der aktuellen Russophobie im "Kalten Krieg 2.0", die eine von Russland ausgehende, auf Landraub ausgerichtete Aggressivität und Gefahr für gutnachbarschaftliche Beziehungen und den Weltfrieden suggeriert.

ISBN 978-3-96170-048-6 1. Auflage 06.2021 14,80 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Das Neue Polen wurde 1919 in Versailles gegründet. Es war politischer und militärischer Hauptbündnispartner Frankreichs. 1921, vor hundert Jahren, endete der Polnisch-Sowjetische Krieg mit dem Friedensvertrag von Riga. Polen erweiterte sein Territorium im Osten erheblich. Diese Gebiete wurden im geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Paktes von 1939 wieder der Sowjetunion zugeschrieben, und im Potsdamer Abkommen 1945 wurde die Rückgabe besiegelt. Als sich Polen 1938 an Hitlers Politik und Aggression gegen die Tschechoslowakei beteiligte, wurde der Staat im Westen als faktischer Verbündeter Nazideutschlands betrachtet. Und wurde doch dessen Opfer. Kein Land Europas verlor im 2. Weltkrieg prozentual von seiner Bevölkerung so viele Menschen wie Polen. In der Zeit zwischen Erstem und Zweiten Weltkrieg liegen Gründe und Erklärungen, weshalb das heutige Polen so ist wie es ist: nationalistisch, anti-russisch, chauvinistisch gegenüber slawischen Völkern, renitent und reaktionär in der EU.

ISBN 978-3-360-01899-1 30,00 € Portofrei Bestellen