Die vorliegende Ausgabe von „RotFuchs“ vom Mai 2026, kritisiert den imperialistischer Expansionskurs des Westens, wobei insbesondere die militärischen Konflikte im Iran und in der Ukraine als Werkzeuge zur Sicherung globaler ökonomischer Vorherrschaft dargestellt werden. Ein zentrales Motiv des Textes ist die Entlarvung von Kriegsprofiteuren, namentlich der Rüstungs- und Energiekonzerne, die laut den Autoren auf Kosten der Arbeiterklasse und durch die gezielte Zerstörung ziviler Infrastruktur astronomische Gewinne erzielen. Parallel dazu werden Bemühungen um internationale Solidarität, etwa durch russische Öllieferungen oder humanitäre Hilfe für Kuba, als notwendiger Widerstand gegen ein System aus Sanktionen und Blockaden gewürdigt. Schließlich hinterfragt das Dokument kritisch den westlichen Wertebegriff, der als ideologische Fassade für Machtinteressen und die Unterdrückung abweichender politischer Identitäten gedeutet wird.
Braun, Reiner (Autor)
Putins Krieg gegen die Ukraine ist ein Schlag ins Gesicht der selbstgerechten westlichen Welt. Der Krieg ist nicht zu rechtfertigen, aber er hat eine Vorgeschichte, die nicht so einfach ist, wie sie in der öffentlichen schwarz-weiß-Debatte dargestellt wird. Ein regionaler Konflikt hat eine geostrategische Bedeutung erlangt, weil nicht die Sprache der Vernunft und Diplomatie gesprochen wird, sondern die des Militärs. Statt einer Militarisierung der Welt brauchen wir eine europäische Initiative für Frieden. Die europäische Selbstbehauptung verlangt Gemeinsame Sicherheit, die auch entscheidende Weichen für die künftige Weltordnung stellt. Sie wird nicht zuletzt zur Überlebensfrage für die globale Klimakrise, die mehr Gemeinsamkeit notwendig macht, andernfalls drohen erbitterte Verteilungskämpfe und neue Kriege.
Aus Furcht vor Russland, als Reaktion auf den Irrsinn eines "America first" oder aus Angst vor Gewalt und Terror kommen die Gespenster des Kalten Krieges zurück. Der neue Rüstungswettlauf ist keine Drohung mehr, sondern bereits harte Realität. Deutschland kann in der Entspannungspolitik zwischen Ost und West im Rahmen der Europäischen Union eine führende Rolle einnehmen. Dafür muss Frieden wieder zu einem zentralen Thema unserer Gesellschaft werden.
Pünktlich zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs erscheint die neue, die 38. Ausgabe unserer Zeitung. Wir widersprechen in ihr den wesentlichen Aussagen der Mainstream-Medien: Es gab keinen „AUSBRUCH“ des Ersten Weltkriegs – dieser Krieg wurde VORBEREITET.
Die Verantwortlichen in Berlin, Wien, Paris, London und Moskau waren keine „SCHLAFWANDLER“. Es gab klare Entscheidungen, die in diesen Krieg führten. Die KRIEGSSCHULD war nicht gleichmäßig verteilt. Die entscheidenden Kriegstreiber waren das deutsche Kaiserreich in Berlin und die k. u. k.-Monarchie in Wien. Schließlich gilt: Es gibt auch heute bedrohlich viele Parallelen zur Zeit vor dem I. Weltkrieg. Die KRIEGSGEFAHR ist AKTUELL!