Jasmin Kosubek (Medienpräsenz)

1:01:19

Moritz Enders ist Journalist, Rechercheur und erfahrener Filmemacher. Zu seinen bekanntesten Werken gehört der Dokufilm "Schüsse auf dem Petersplatz"(2015) über das Papstattentat 1981 oder "Tod eines Bänkers" (2017). Ein Film über den Pressesprecher der ältesten Bank der Welt "Banca Monte dei Paschi di Siena", David Rossi, der tod auf der Straße vor seinem Büro aufgefunden wurde. In Enders jüngstem Werk widmet sich der gebürtige Berliner dem Einsatz von Uranmunition im Kosovokrieg 1999 und den gesundheitlichen Folgeschäden in der Bevölkerung. Der Film handelt von einem serbischen Anwalt, der sich zur Aufgabe gemacht hat, die Verbrechen aufzudecken und vor Gericht zu bringen. Enders erzählt seine Geschichte. Außerdem sprechen wir über geopolitische Verschiebungen, den Ukrainekrieg und die Sprengung der Nord Stream-Pipelines. 

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00:00 Intro 
01:00 Filme über Intrigen, Verschwörungen und Geheimdienste 
09:55 "Toxic Nato" – Der jüngste Film von Moritz Enders 
31:33 Politische Verbrechen: Ukraine, Nord Stream, Afghanistan 
48:45 Geopolitik: Russland als Großmacht? 
56:00 Die multipolare Weltordnung 

1:42:25

Wolfgang Wodarg ist Arzt, Gesundheitswissenschaftler und einer der bekanntesten Kritiker der offiziellen Corona-Politik. Er arbeitete als Hafenarzt in Hamburg, wo er früh mit Tropenmedizin in Berührung kam, und leitete später das Gesundheitsamt im schleswig-holsteinischen Flensburg. Fünfzehn Jahre saß er für die SPD im Bundestag, war Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Mitglied der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin, wo er an den Grundlagen des Gendiagnostikgesetzes mitarbeitete. In der Parlamentarischen Versammlung des Europarates brachte er 2009 die Untersuchung der Schweinegrippe ins Rollen und prägte dafür den Begriff der Fake Pandemic, deren offizieller Bericht später Interessenkonflikte und Geldverschwendung feststellte. Spätestens seit 2020 ist Wodarg einer breiten Öffentlichkeit als unbequeme Stimme bekannt, der die einen als Aufklärer und die anderen als Schwurbler sehen. Aktuell ist er mit seinem Vortrag Die Welt ist krank. Wie kann man da gesund sein? unterwegs. 

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es weit über Corona hinaus um eine grundsätzliche Frage: Wem kann man im Gesundheitssystem überhaupt noch trauen, wenn Angst zum Herrschaftsinstrument wird und am Kranksein verdient wird? Wodarg schildert seinen Weg vom angesehenen Amtsarzt zum politischen Außenseiter, erzählt von der Schweinegrippe und ihren Parallelen zu heute und erklärt, warum er die WHO für eine Agentur zur Vorbereitung von Insidergeschäften hält. Er spricht über PCR-Tests und Übersterblichkeit, über die Umbenennung von Gentherapie in Impfung und darüber, warum er seine Kinder heute nicht mehr impfen würde, obwohl er einst selbst Impfkampagnen organisierte. Jasmin hält dagegen, fragt nach seinem eigenen blinden Fleck und ob seine Thesen vor Gericht standhielten, und stößt dabei auch auf einen Punkt, an dem Wodarg einen früheren Irrtum einräumt. Am Ende wird es persönlich, wenn er erzählt, was ihn die letzten sechs Jahre gekostet haben und warum es sich für ihn trotzdem befreiend anfühlt, die eigene Meinung auszusprechen. 

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00:00:00 Intro + Vorstellung 
00:02:56 Berufsverbot, Hafenarzt und der Weg in die SPD 
00:10:11 Europarat, Ethik und die Grenzen der Gendiagnostik 
00:16:20 Reproduktionsmedizin, Leihmutterschaft und Fertilität 
00:20:08 Schweinegrippe und der Antrag "Fake Pandemic" 
00:26:46 Corona: War es überhaupt eine Pandemie? 
00:34:23 Wie aus einer Gentherapie eine "Impfung" wurde 
00:36:25 Bergamo, New York und der Vorwurf der Falschbehandlung 
00:44:20 Confirmation Bias: Wie sicher kann Wodarg sein? 
00:49:54 Eigene Irrtümer und die HIV-Aids-Frage 
00:52:31 Eine Medizin, die am Kranksein verdient 
00:59:09 WHO, Normsetzung und die Frage nach guten Studien 
01:02:34 Zweitmeinung, Supplements und der gute Arzt 
01:10:45 Hanta-Virus, Moderna-Aktie, Ebola und EHEC 
01:21:16 Wem kann man überhaupt noch vertrauen? 
01:24:26 Die WHO als Agentur für Insidergeschäfte 
01:30:04 Würde Wodarg seine Kinder noch impfen? 
01:32:51 Medien, Gemeinschaft und neue Strukturen 
01:38:09 Persönlich: Der Preis der letzten sechs Jahre

1:43:43

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek spricht Nina Maleika über ihre Strafverfahren, ihr Verhältnis zum deutschen Staat, den sie als mindestens totalitär bezeichnet, und über die Frage, ob sie bereit wäre, für ihre Überzeugung ins Gefängnis zu gehen. Sie schildert ihren Weg aus der Coronakritischen Szene, die sie rückblickend als Sekte beschreibt, und erklärt, warum sie sich von vielen ihrer früheren Mitstreiter distanziert hat. Weitere Themen sind die Finanzierung ihres Aktivismus, ihre nach eigener Aussage diagnostizierte Impulskontrollstörung, ihre Konversion zum Islam sowie ihre Sicht auf Migration, demografischen Wandel und Sicherheit in Deutschland. Ein Gespräch über Überzeugung, Radikalität und die Grenzen der Meinungsfreiheit.

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00:00 Intro & die Vorwürfe gegen Nina Maleika 
09:21 Helfen die Posts den Kindern in Gaza? 
13:34 Warum Palästina und nicht die Ukraine? 
20:58 Abrechnung mit der Corona-Szene: „eine Sekte" 
36:31 Die ewige Aktivistin: getrieben von Lebendigkeit 
40:01 Wie finanziert sie ihren Aktivismus? Der Mäzen 
44:56 Radikale Rhetorik & die Faschismus-Frage 
56:54 Medien-Hass: der Fall Paul Ronzheimer 
01:03:36 Provokation, Scham und das Verhältnis zu Deutschland 
01:07:30 Hinwendung zum Islam: die Konversion 
01:18:51 Demografischer Wandel und Migration 
01:33:15 Rat an die Ängstlichen: auf die Menschen zugehen 
01:38:34 Deutschland in zehn Jahren & ihr Ausstieg

1:44:25

Dr. Daniele Ganser ist ein Schweizer Historiker und Friedensforscher, Jahrgang 1972, der seit zwei Jahrzehnten zu den meistdiskutierten Stimmen im deutschsprachigen Raum gehört. Seine Doktorarbeit über verdeckte Kriegsführung und inszenierten Terrorismus schloss er rund um die Jahrtausendwende ab, später forschte er als Senior Researcher an der ETH Zürich und unterrichtete als Dozent an der Universität Zürich. 2006 veröffentlichte er als Erster im Schweizer Mainstream einen Artikel über den Einsturz von World Trade Center 7, was ihm bis heute das Etikett des Verschwörungstheoretikers einbrachte. In der Folge verlor er seine universitäre Anstellung, was man aus heutiger Sicht wohl als frühen Fall von Cancel Culture bezeichnen würde. Heute leitet er ein eigenes Forschungsinstitut für Frieden und Energie, ist Autor mehrerer Bestseller, darunter sein Buch über das Imperium USA, und füllt mit seinen Vorträgen über Krieg, Frieden und Geopolitik regelmäßig große Säle. Er versteht sich als Pazifist, kritisiert den amerikanischen Imperialismus und die NATO und plädiert in jedem Konflikt für Deeskalation und die Orientierung am Völkerrecht. Im Gespräch mit Jasmin Kosubek blickt Ganser auf 20 Jahre Diffamierung zurück und erklärt, wie er gelernt hat, im Shitstorm seinen inneren Frieden zu wahren. Wir sprechen über seine Thesen zu WTC7 und Nord Stream, über die Frage, warum Macht aus seiner Sicht jeden Menschen verändert, der über Leben und Tod entscheidet, und über die völkerrechtliche Einordnung der Kriege im Iran und in der Ukraine. Es geht um Angst als Herrschaftsinstrument, um den Preis, den abweichende Meinungen kosten können, und um einen echten Disput zwischen uns beiden: Ist der Meinungskorridor heute enger geworden oder freier? Am Ende landet das Gespräch bei einer überraschend hellen These, denn Ganser ist überzeugt, dass wir mitten in einer Informationsrevolution leben, dass die Zahl der kritischen Menschen wächst und dass er selbst, allem Gegenwind zum Trotz, heute sehr glücklich ist. 

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00:00 Intro 
01:05 20 Jahre Diffamierung & der Fall WTC7 
07:05 Innerer Frieden im Shitstorm 
10:03 Nord Stream, Seymour Hersh & die Frage der Quellen 
16:33 No-Plane-Theorie, Twin Towers & die Asbest-Geschichte 
24:25 Welche These nimmt er, welche nicht? 
30:21 Macht, Korruption & die Oberbefehlshaber 
35:06 Was Töten mit dem Menschen macht 
42:07 Gerechter Krieg? Iran, Ukraine & Völkerrecht 
47:52 Putsch 2014, Donbass & der Syrien-Vergleich 
54:28 Deeskalation & das Völkerrecht als Utopie 
56:33 Angst als Herrschaftsinstrument & der Umgang damit 
01:05:07 Wächst die Zahl der Aufgewachten? 
01:09:15 Regierungskritik, Osten & Westen 
01:12:12 Streit um den Meinungskorridor 
01:14:09 Alte Medien im Korsett, neue Stimmen auf YouTube 
01:23:15 Die Informationsrevolution: vom Buchdruck zum iPhone 
01:31:05 Freiheit, Reizüberflutung & warum Ganser glücklich ist 
01:44:07 Fragen der Kanal-Mitglieder

1:31:18

Markus Haintz ist Rechtsanwalt und Volljurist, ursprünglich spezialisiert auf Baurecht und Architektenrecht, heute aktiv im Medien- und Äußerungsrecht. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde er ab 2020 als juristische Stimme der Querdenken-Bewegung bekannt. Mit seiner Kanzlei führt er nach eigenen Angaben über 1.100 laufende politische Verfahren und vertritt unter anderem Mandanten wie Flavio von Witzleben. 

Haintz ist dabei nicht nur Anwalt, sondern selbst betroffen: gekündigte Bankkonten, ein nicht verlängerter Lehrauftrag, eine Hausdurchsuchung und nach eigenen Angaben rund 20 bis 30 Strafverfahren gegen ihn in den letzten Jahren. 

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es um die zentrale Frage, wie politische Verfolgung in Deutschland heute tatsächlich aussieht. Haintz beschreibt das Land nicht als totalitären Staat, aber auch nicht mehr als funktionierende Demokratie, sondern als Postdemokratie. Oppositionelle würden weniger durch direkte Repression mundtot gemacht als durch wirtschaftlichen Druck: gekündigte Konten, verlorene Aufträge, Strafanzeigen-Wellen und Hausdurchsuchungen, die selbst zur Strafe werden. Es geht um die Doppelmoral der Justiz bei Volksverhetzung und NS-Symbolik, das Geschäftsmodell hinter den Strack-Zimmermann-Anzeigen, die Verfolgung von Ärzten wegen Maskenattesten und die These, dass im deutschen Strafrecht vor allem der Recht bekommt, der es sich leisten kann. Am Ende steht ein vorsichtig optimistischer Ausblick auf eine kritische Öffentlichkeit, ein lernendes System und die Aufforderung, den Mund weiter aufzumachen. 

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00:00 Intro & Was bedeutet politische Verfolgung in Deutschland? 
08:48 Paragraph 130 und das Israel-Existenzrecht-Gesetz 
15:30 Demos, Polizei und der Paragraph 140 
21:29 Hakenkreuz-Doppelmoral: Was Spiegel darf, ist sonst strafbar 
27:35 Paragraph 188 und das Sodann-Geschäftsmodell 
37:32 Strafanzeigen, Beleidigungen und die Allensbach-Studie 
48:20 Der Müllcontainer-Fall und vergleichende Rechtsprechung 
53:16 Hausdurchsuchungen als Einschüchterung 
01:02:44 De-Banking und der wirtschaftliche Druck 
01:08:19 Postdemokratie statt Rechtsstaat? 
01:12:12 Die Verfolgung der Corona-Ärzte 
01:24:57 Was tun? Maßnahmen, Ausblick und Einordnung

1:21:55

Esther Bockwyt ist Psychologin, Gutachterin und Spiegel-Bestsellerautorin. Mit ihrem letzten Buch, einer psychologischen Analyse der Woke-Kultur, erreichte sie ein breites Publikum und positionierte sich als kritische Stimme gegenüber ideologischen Trends in Gesellschaft und Wissenschaft. In ihrem neuen Buch „Alles toxisch oder was? Ein Wegweiser durch den Mental Health Dschungel – und was wirklich hilft" nimmt sie sich nun die Pop-Psychologie vor: Selbstliebe, inneres Kind, Manifestation, toxische Beziehungen – Bockwyt prüft, was davon wissenschaftlich haltbar ist und wo der Trend ins Schädliche kippt.

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek erklärt Bockwyt, warum der Begriff „Selbstliebe" in der akademischen Psychologie nicht existiert, weshalb die Inflation von Labels wie ADHS oder Hochsensibilität problematisch ist und was sie meint, wenn sie sagt, Antidepressiva seien „Placebo mit Nebenwirkungen". Sie analysiert, wie der Fokus auf Selbstoptimierung und emotionale Unabhängigkeit paradoxerweise zu mehr Einsamkeit und schlechteren Beziehungen führt. Am Ende steht ein einfacher, aber radikaler Rat: Wer glücklicher leben will, sollte aufhören, um sich selbst zu kreisen – und sich stattdessen der Welt zuwenden.

Kapitel 

  • 00:00 Intro & Vorstellung Esther Bockwyt 
  • 05:50 Das innere Kind – Wann hilft die Vergangenheit, wann hält sie gefangen? 
  • 15:50 Der Selbstliebe-Trend als narzisstische Überhöhung 
  • 25:20 ADHS, Autismus, Hochsensibilität – Sind wir jetzt alle krank? 
  • 42:50 Überanalyse – Wenn Selbstoptimierung zur Besessenheit wird 
  • 45:25 Gaslighting – Ein Begriff, den es in der Psychologie nicht gibt 
  • 52:50 „Toxisch" – Warum das Wort inflationär wurde 
  • 56:40 Red Flags, Angst & Anspruchshaltung beim Dating 
  • 01:10:00 Die Coaching-Industrie & ihre leeren Versprechen 
  • 01:16:00 Praktischer Rat: Zuwendung zur Welt statt Kreisen um sich selbst 
  • 01:20:17 Abschluss & Buchempfehlung

1:01:34

Jeffrey Sachs is a renowned economist, professor, and policy advisor with decades of experience in international development and economic strategy. He has served as a special adviser to three UN Secretaries-General and has played a key role in shaping global initiatives such as the Millennium Development Goals and Agenda 2030. As the director of the Center for Sustainable Development at Columbia University, Sachs has been an advocate for sustainable economic policies, multilateral cooperation, and efforts to reduce poverty worldwide. His work has earned him recognition as one of Time Magazine’s most influential world leaders. In October 2024 he published his book *Diplomacy or Desaster* in the German Westend Verlag which reiterates why negotiations are vital to shut down the war in Ukraine to prevent further escalation.

In this interview, we discuss a wide range of topics, including Germany’s role in global affairs, the challenges of multilateralism, the effectiveness of international institutions like the UN, and the future of U.S. foreign policy. Sachs also shares insights from his experiences advising governments and organizations such as the IMF and World Bank. Whether you’re interested in global economics, diplomacy, or international development, this conversation offers valuable perspectives on the challenges facing today’s world.

Kapitel 

  • 00:00 Introduction and what brings you to Germany? 
  • 03:25 Is an independent German foreign policy possible? 
  • 05:50 US leaders are arrogant 
  • 19:30 Dr. Sachs in Latin America and Russia 
  • 24:25 Dr. Sachs and Boris Jelzin 
  • 29:20 How trustworthy are global Institutions like the UN? 
  • 40:23 Understanding centers of power 
  • 45:48 What does global enforcement look like? 
  • 50:20 Can we trust global policy makers? 
  • 54:00 Where is the US going?

1:38:45

Bernhard Krötz ist Professor für Mathematik an der Universität Paderborn, wo er unter anderem Mathematiklehrer ausbildet. Der gebürtige Franke begann sein Studium 1990 in München zunächst mit Physik, wechselte nach dem Vordiplom zur Mathematik und machte dort Karriere in der Forschung. Über seinen YouTube-Kanal erreicht er mittlerweile hunderttausende Menschen mit Videos über den Zustand des deutschen Bildungssystems. Krötz war als Experte im Bildungsausschuss des Bayerischen Landtags geladen und hat alte Schulbücher von Verlagen freigekauft, um sie kostenlos zur Verfügung zu stellen. Seine Kritik an Kompetenzorientierung, Digitalisierung und dem Einfluss von NGOs auf die Bildungspolitik hat ihn zu einer der lautesten Stimmen in der Debatte um Deutschlands Schulen gemacht.

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek analysiert Krötz den dramatischen Leistungsabfall der letzten Jahre und benennt konkrete Ursachen: die Kultusministerkonferenz, die Bertelsmann Stiftung, die Abschaffung grundlegender Rechenverfahren und ein Schulsystem, das Masse statt Qualität produziert. Er erklärt, warum zwei Drittel der Studienanfänger aus seiner Sicht nicht studierfähig sind, warum PISA-Tests wenig aussagen und weshalb er die KMK am liebsten sofort schließen würde. Dabei wird er auch persönlich: Er spricht über seinen eigenen Bildungsweg, die Konditionierung von Kindern durch Symbole und Konsum, und die Frage, ob eine Gesellschaft, die schneller verändert wird als sie begreifen kann, auf eine Katastrophe zusteuert.

Zeitmarken

00:00 Intro & der Bruchrechen-Test 
05:30 Studierfähigkeit: Was Studienanfänger nicht mehr können 
15:00 Das wertlose Abitur & der Landtag-Auftritt 
20:00 Vom Apothekersohn zum Mathematikprofessor 
24:00 Wurde Mathematik erfunden oder entdeckt? 
34:00 Die Symbolik der Zahlen & Konditionierung von Kindern 
45:00 Kritik an Bildungsreformen und NGOs 
01:16:00 Wie Krötz Bildung neu denken würde 
01:27:25 Wie KI das Lernen verändert 
01:33:30 Schreibschrift, Identität & ein durchdachtes System 
01:38:00 Konstruktive Lösungen & Abschluss

1:14:32

Willy Kramer, im Netz besser bekannt als Snicklink, ist einer der originellsten Künstler der deutschen Internetkultur. Seit über zwanzig Jahren bewegt er sich zwischen Satire, Philosophie und digitaler Kunst. Als einer der ersten nutzte er KI-Stimmen und Deepfakes nicht zur Täuschung, sondern als neue Kunstform – und stellte damit Faktenchecker, Medien und Zuschauer gleichermaßen auf die Probe. Kramer war Redakteur bei extra 3, gründete später das Magazin Willi raus, und beschreibt sich selbst als „Poet, Prolet, Prophet“. Sein Werk bewegt sich stets an der Grenze zwischen Witz und Wahnsinn, zwischen Spiel und spiritueller Suche.

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek reflektiert Kramer seine Entwicklung vom Internet-Memelord zum ernsthaften Künstler, spricht über Authentizität in der digitalen Welt und darüber, wie Kreativität in Zeiten algorithmischer Kontrolle überleben kann. Er erklärt, warum er den Menschen als „Fleischhülle“ versteht, was er unter einem Informationskrieg im Netz begreift und weshalb er glaubt, dass wir kurz vor einer „Post-Labour-Gesellschaft“ stehen.

📖 Kapitel

00:00:00 Intro & Vorstellung – Von Snickers zu Willi Kramer 
00:03:25 NPCs, Normies und die Aufgewachten – Was ist der Unterschied? 
00:12:50 Corona als Zäsur – Wie sich die Welt verändert hat 
00:21:36 Comedy-Debatte – Darf man über Charlie Kirks Tod lachen? 
00:26:50 Informationskrieg – Wir sind alle Soldaten 
00:35:14 Der dritte Weltkrieg läuft bereits – Einsteins Prophezeiung 
00:44:46 Hypersensibilität – Warum Willi sich zurückzieht 
00:48:11 Deep Fakes-Geschichte – Habeck, Baerbock und der Hype 
00:52:30 Kunst vs. Künstler – "Ich bin nur ein Gefäß" 
01:00:40 Simulationstheorie – Leben wir in der Matrix? 
01:07:53 Post-Labour Society – Bedingungsloses Grundeinkommen als Notwendigkeit 
01:13:34 Kritik an alternativen Medien – Trainiere deinen Geist

3:09:39

Max Mannhart ist Gründer, Geschäftsführer und Chefredakteur von Apollo News, einem rechtskonservativen Online-Magazin. Er führt eine Redaktion von 15 festangestellten Mitarbeitern und erreicht mit Apollo-News monatlich über 3,5 Millionen Seitenbesuche. Mannhart, der keine formale journalistische Ausbildung absolviert hat, arbeitete zuvor bei Tichys Einblick und in der Chefredaktion von Julian Reichelts Nius. Er bezeichnet sich selbst als bürgerlich-liberal und positioniert Apollo News als Alternative zu klassischen Medien. Simon David Dressler, 26 Jahre alt, studiert Linguistik in Berlin und hat sich als „progressiver Populist" auf TikTok einen Namen gemacht, wo er über 50.000 Follower erreicht. Einst Werkstudent bei der CDU – eine Phase, die er heute als „Jugendsünde" bezeichnet – unterstützte er im letzten Wahlkampf die Linke und macht seitdem mit pointierten Videos linke Politik für eine junge Zielgruppe zugänglich.

In dieser 3-stündigen Debatte prallen zwei Weltsichten aufeinander: Sechs Thesen strukturieren das Gespräch: von der moralischen Bewertung des Kapitalismus über Israels Rolle im Nahen Osten, die Wehrpflicht-Debatte und Identitätspolitik bis zur Frage, ob Milliardäre existieren dürfen. Der überraschende Höhepunkt: Nach stundenlangem Streit finden beide einen gemeinsamen Nenner in der Kritik am Staat selbst, der – unabhängig davon, wer regiert – zu tief in die Freiheitsrechte seiner Bürger eingreift. Eine Debatte, die zeigt, wie tief die Gräben verlaufen, aber auch, wo unerwartete Überschneidungen liegen.

📖 Kapitel 

00:00 Intro + Vorstellung 
10:36 Definition von Links und Rechts 
13:53: These 1 Die westliche Kultur ist (allen) anderen überlegen 
49:02 These 2 Israel verteidigt westliche Werte in Gaza 
01:30:15 These 3 Russland zwingt uns die Wehrpflicht wieder einzuführen 
02:01:45 These 4 Linke hassen Deutschland 
02:25:33 These 5 Es darf keine Milliardäre geben 
02:47:04 These 6 Die Rechten sind die neuen Woken

🔍Max Mannhart Apollo News: 
https://apollo-news.net/ 
YouTube: @apollonewsnet  

🔍Simon David Dressler 
TikTok: thesimondavid   
Instagram:   / thesimondavid