India & Global Left Deutsch (Medienpräsenz)

1:08:32

In diesem Interview analysiert der renommierte marxistische Ökonom Richard D. Wolff die geopolitischen und wirtschaftlichen Folgen des anhaltenden US-Israel-Konflikts mit dem Iran. 

Zeitmarken

  • Niedergang des US-Imperiums: Wolff vergleicht die aktuelle Situation der USA mit dem Zusammenbruch des Britischen Weltreichs im 20. Jahrhundert [01:21]. Er betrachtet den Konflikt mit dem Iran, den Niedergang des US-Dollars und bröckelnde internationale Allianzen als Symptome eines unumkehrbaren Prozesses [02:11].
  • Wirtschaftlicher Vergleich: Ein Hauptgrund für diesen Niedergang ist laut Wolff das deutlich stärkere Wirtschaftswachstum von Ländern wie China und Indien im Vergleich zum Westen [03:02]. Während die US-Wirtschaft 2025 um etwa 2 % wuchs, verzeichnete China rund 5 % Wachstum [03:20].
  • Die „Verleugnungsstrategie“: Die US-Führung reagiert laut Wolff auf diesen Niedergang mit Verleugnung. Weder Biden noch Trump hätten das Thema im Wahlkampf angesprochen [05:41]. Stattdessen versuche Trump, durch eine aggressive Expansionspolitik (z. B. Drohungen gegen Panama, Grönland oder Kanada) Stärke zu simulieren [06:05].
  • Militärische Überdehnung: Der Iran-Konflikt könnte das „letzte Kapitel“ sein, in dem sich das Imperium übernimmt [06:45]. Wolff weist darauf hin, dass die USA trotz technologischer Überlegenheit Schwierigkeiten haben, gegen asymmetrische Kriegsführung (Drohnen, Raketen in bergigem Gelände) vorzugehen [14:26].
  • Zustand der US-Binnenwirtschaft: Wolff beschreibt die Lage der Arbeiterklasse als katastrophal [11:02]. Da industrielle Kapazitäten ins Ausland verlagert wurden, führen staatliche Geldspritzen für den Krieg nicht zu neuen Arbeitsplätzen, sondern fließen primär in den Aktienmarkt, was nur den reichsten 10 % der Bevölkerung zugutekommt [27:28].
  • Vision eines Mikro-Sozialismus: Als Lösung für die Arbeiterklasse schlägt Wolff einen Sozialismus vor, der auf der Mikroebene ansetzt. Er plädiert für Arbeiterkooperativen und die demokratische Umgestaltung von Betrieben, anstatt nur auf staatliche Lösungen zu setzen [50:34].

56:06

In diesem Video analysiert der Politikwissenschaftler Norman Finkelstein die geopolitische Lage im Kontext eines US-israelischen Angriffs auf den Iran und zieht Vergleiche zu historischen Konflikten wie dem Irakkrieg 2003 und dem Sechstagekrieg 1967.

Zeitmarken

  • Strategische Ziele: Finkelstein argumentiert, dass Israel den 7. Oktober als historische Gelegenheit nutzt, um langjährige Ziele zu verfolgen. Dazu gehören die Zerschlagung des Iran als Regionalmacht [04:30], die Schwächung der Hisbollah [04:23] und die Lösung der „Gaza-Frage“ durch Vertreibung der Bevölkerung [04:04].
  • Vergleich mit dem Irakkrieg (2003): Er widerspricht der Ansicht, dass der aktuelle Konflikt unpopulärer sei als der Irakkrieg, da es 2003 die größten Antikriegsdemonstrationen der Geschichte gab [16:30]. Ein wesentlicher Unterschied liegt für ihn in der Kompetenz der Führung: Während unter Bush erfahrene Akteure wie Cheney und Rumsfeld agierten, bezeichnet er die aktuelle US-Führung unter Trump als inkompetent und leicht beeinflussbar durch israelische Interessen [31:41].
  • Rolle der Vereinten Nationen: Finkelstein kritisiert die mangelnde Empörung der internationalen Gemeinschaft und westlicher Staaten (wie Dänemark, Frankreich und Großbritannien) über den Angriff auf den Iran, den er als klaren Verstoß gegen die UN-Charta bezeichnet [06:44]. Er kontrastiert dies mit 1967, als die UN unter Utant noch eine unabhängigere Rolle einnahm [02:52].
  • Nuklearfrage und JCPOA: Er betont, dass der Iran das Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie hat [08:42] und dass das Atomabkommen (JCPOA) bis zum einseitigen Ausstieg der USA einwandfrei funktioniert habe [12:06]. Seiner Ansicht nach geht es Israel nicht primär um die Nuklearfrage, sondern um die totale regionale Vorherrschaft [14:52].
  • Militärische Prognosen: Unter Berufung auf Tolstoi warnt Finkelstein vor festen Vorhersagen über den Kriegsausgang, da es zu viele unvorhersehbare Variablen gebe [51:12]. Er unterscheidet zudem zwischen dem Völkermord in Gaza, der auf Vertreibung zielte, und dem Krieg gegen den Iran, der ein konventioneller militärischer Konflikt zur Zerstörung der Verteidigungsfähigkeiten sei [47:38].

44:13

Der ehemalige US-Diplomat und China-Experte Chas W. Freeman Jr. spricht mit uns über die sich rasch zuspitzende Auseinandersetzung zwischen Iran, Israel und den Vereinigten Staaten.  
In diesem Interview analysiert Freeman die ersten acht Tage des Krieges, die militärischen und politischen Dynamiken, die den Konflikt prägen, und was dies für die Zukunft des Nahen Ostens bedeuten könnte.  
Wir besprechen außerdem die jüngste Erklärung des iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian, in der er einen bedingten Stopp der Angriffe auf Golfstaaten ankündigte. Handelt es sich dabei um eine strategische Entscheidung Teherans, um Washington und Tel Aviv zu isolieren und gleichzeitig diplomatische Kanäle zu den Golfstaaten zu öffnen?

Zeitmarken

In diesem Video analysiert der ehemalige US-Diplomat und geopolitische Analyst Chas Freeman die Entwicklungen der ersten acht Tage des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran (Stand: März 2026). Freeman liefert eine kritische Einschätzung der Strategien beider Seiten und der globalen Auswirkungen.

Hintergründe und die US-Israel-Strategie

  • Geplantes Vorgehen: Laut Freeman gab es bereits am 29. Dezember 2025 ein Treffen zwischen Benjamin Netanjahu und Donald Trump in Mar-a-Lago, bei dem der Angriff beschlossen wurde. Die Verhandlungen im Januar und Februar dienten lediglich als "Farce" zur Truppenkonzentration [01:37].
  • Strategisches Ziel: Er sieht keine eigenständige US-Strategie, sondern die Umsetzung israelischer Pläne. Ziel sei es, den Iran als regionalen Konkurrenten auszuschalten und das Projekt "Groß-Israel" (vom Euphrat bis zum Nil) voranzutreiben [02:12].
  • Führungswechsel: Der Angriff begann am Samstag, den 28. Februar, gegen 1 Uhr morgens mit der Ermordung des Obersten Führers Ali Khamenei. Dies habe das Haupthindernis für eine iranische Atombombe beseitigt, da Khamenei die einzige moralische Instanz gegen deren Bau war [07:23].

Die iranische "Rope-A-Dope"-Strategie

  • Taktisches Abwarten: Der Iran wendet eine Strategie an, die Freeman mit Muhammad Alis "Rope-A-Dope"-Taktik vergleicht: Man steckt Schläge ein, schont die besten Waffen (wie Hyperschallraketen) und wartet, bis die Munitionsvorräte des Gegners (insbesondere Abfangraketen) erschöpft sind [04:48].
  • Dezentralisierung: Nach der Ermordung Khameneis wurde die militärische Befehlsstruktur dezentralisiert, was laut Freeman eine effektive Verteidigung und unvorhersehbare Gegenschläge ermöglicht [06:56]
  • Seeblockade: Die Straße von Hormus wurde durch landgestützte Raketen geschlossen. Freeman bezweifelt, dass die US-Marine in der Lage ist, Tanker gegen diesen Beschuss effektiv zu eskortieren [11:43].

Regionale Diplomatie und US-Stützpunkte

  • Abkommen mit Golfstaaten: Präsident Pezeschkian hat den Golfstaaten (GCC) eine geschickte "Entschuldigung" für Angriffe angeboten, um ihnen eine diplomatische Brücke zu bauen. Freeman spekuliert, dass ein geheimer Waffenstillstand vereinbart wurde: Die Golfstaaten lassen keine US-Angriffe von ihrem Territorium mehr zu und drängen langfristig auf den Abzug der US-Stützpunkte [06:30].
  • Zerstörung von Radarsystemen: Iranische Schläge haben wichtige US-Radarsysteme (wie THAAD in Katar) ausgeschaltet, was die US-Präsenz in der Region militärisch "unbrauchbar" gemacht habe [07:35].

Globale Auswirkungen

  • Energie und Wirtschaft: Der Ölpreis steigt rapide (derzeit ca. 94 proBarrel)undko¨nntelautFreeman150 erreichen. In den USA könnten Benzinpreise auf bis zu 9 $ steigen (insbesondere in Kalifornien), was die politische Unterstützung für die Trump-Regierung untergraben könnte [37:10].
  • Nahrungsmittelkrise: Da etwa die Hälfte der weltweiten Düngemittelversorgung abgeschnitten ist, rechnet er unmittelbar vor der Pflanzsaison auf der Nordhalbkugel mit massiven Engpässen [18:37].
  • Ukraine-Konflikt: Die Ukraine erleidet einen indirekten strategischen Schlag, da die USA ihre Munitionsvorräte nun selbst benötigen und nicht mehr an Kiew liefern können [39:12].

Freeman resümiert, dass dies kein "kurzer, siegreicher Krieg" sein wird, sondern ein langwieriger Abnutzungskampf, für den die USA keinen klaren Ausstiegsplan haben [19:33]

58:57

In diesem Video spricht Joti Brar, eine Vertreterin der Kommunistischen Partei Großbritanniens (ML), über die geopolitische Lage im Nahen Osten, insbesondere über die Rolle des Iran im Kampf gegen den westlichen Imperialismus.

Zeitmarken

Geopolitische Einordnung und Völkerrecht

  • Illegalität des Krieges: Brar bezeichnet die Aggressionen gegen den Iran als eklatanten Verstoß gegen das Völkerrecht und die Nürnberger Prinzipien. Ein Angriffskrieg sei das schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit [01:36].
  • Souveränität als Konfliktursache: Der Hauptgrund für die Spannungen sei, dass die imperialistischen Mächte keinen souveränen, unabhängigen Staat im Herzen des Nahen Ostens akzeptieren können, der seine Ressourcen selbst verwaltet [04:31].

Die Rolle des Iran in der Region

  • Speerspitze des Widerstands: Der Iran wird als führende Kraft der vielfältigen Widerstandsbewegungen in der Region beschrieben. Brar betont, dass der Iran sowohl einen Verteidigungskrieg als auch einen Befreiungskrieg für die gesamte Region führt [05:31].
  • Bündnisse statt Stellvertreter: Die verschiedenen Kräfte (Sozialisten, religiöse Gruppen, Säkulare) seien keine bloßen „Stellvertreter“ Irans, sondern Verbündete, die das gemeinsame Ziel verfolgen, die Region von der US-Vorherrschaft zu befreien [06:41].

Ökonomische Interessen und Geschichte

  • Ölreserven: Die Region (Naher Osten und Nordafrika) hält etwa 58 % der weltweiten Ölreserven. Dies sei der fundamentale Grund für das dauerhafte Interesse und die Interventionen des Westens [10:37].
  • Koloniales Erbe: Brar zieht eine Linie vom Ersten Weltkrieg und dem Sykes-Picot-Abkommen bis heute. Israel wird in diesem Kontext als „imperialer Außenposten“ beschrieben, der geschaffen wurde, um eine loyale Kraft inmitten einer nach Unabhängigkeit strebenden arabischen Welt zu haben [12:12].

Mediennarrative und psychologische Kriegsführung

  • Kontrolle der Erzählung: Trotz der Dominanz westlicher Medien und sozialer Netzwerke sieht Brar ein Zerfallen der offiziellen Narrative. Die Rechtfertigungen für Konflikte würden immer chaotischer und unglaubwürdiger [15:44].
  • Fehlkalkulationen: Sie kritisiert, dass westliche Geheimdienste die Stabilität der iranischen Regierung und die Unterstützung in der Bevölkerung oft massiv unterschätzen, ähnlich wie bei den Sanktionen gegen Russland [17:17].

Die Situation der Linken

  • Spaltung im Westen: Brar kritisiert Teile der westlichen Linken scharf. Diese würden oft westliche Propaganda (z. B. Fokus auf das Kopftuch oder Geschlechterfragen) übernehmen, ohne die tieferen antiimperialistischen Strukturen der iranischen Revolution zu verstehen [50:43].
  • Wesenskern der Revolution: Für sie ist der Kern der iranischen Regierung trotz religiöser Form antiimperialistisch und populär, da sie dem Volk Souveränität und Schutz vor externer Ausbeutung biete [56:51].

58:15

n diesem ausführlichen Gespräch spricht Trita Parsi mit India & Global Left über das bevorstehende Treffen zwischen Netanyahu und Trump sowie über Israels erneuten Vorstoß zu einem Krieg gegen den Iran.  

Wir erörtern, wie Premierminister Benjamin Netanyahu versucht, die US-Politik unter einer möglichen Trump-Präsidentschaft zu beeinflussen, welche strategischen Überlegungen hinter der Eskalation der Spannungen mit dem Iran stehen und ob Washington in einen weiteren katastrophalen Krieg im Nahen Osten hineingezogen wird.  

Parsi analysiert die regionalen Auswirkungen einer US-israelischen Konfrontation mit dem Iran, einschließlich der Folgen für Gaza, die Hisbollah, das Rote Meer, die Golfstaaten und die globalen Energiemärkte. Wir untersuchen außerdem, was ein Krieg für die iranische Innenpolitik, die israelische Sicherheit und das langfristige Kräfteverhältnis in Westasien bedeuten würde.  

Dieses Gespräch stellt die Narrative der Mainstream-Medien infrage und erklärt, wer von der Eskalation profitiert, wer den Preis dafür zahlt und warum die Diplomatie in einem so gefährlichen Moment an den Rand gedrängt wird.

1:00:23

In dieser breit angelegten Diskussion debattieren Norman Finkelstein und Mouin Rabbani über zentrale Bruchlinien in der globalen Politik Palästinas. Sie sind uneins darüber, ob die arabische Welt ihre Beziehungen zu Israel tatsächlich „normalisiert“ oder ob diese Erzählung die diplomatischen Aktivitäten der Eliten überbewertet und den Volkswiderstand vernachlässigt. Das Gespräch untersucht außerdem die Entscheidung Chinas und Russlands, ein mit dem Trump-Plan verbundenes UN-Sicherheitsrats-Resolution nicht zu vetieren – und fragt, ob dies eine zynische realpolitische Kalkulation widerspiegelt oder auf Druck und Zwang der Vereinigten Staaten zurückzuführen ist. Schließlich bewerten sie den Aufstieg rechtsextremer Kommentatoren, die sich als Anti-Israel-Aktivisten präsentieren, und diskutieren, ob dieses Phänomen eine taktische Chance oder eine langfristige politische Bedrohung für die palästinensische Sache darstellt.  

1:44

Warum eskaliert die USA immer wieder gegenüber Venezuela – über verschiedene Regierungen und politische Parteien hinweg?  
Journalist Ben Norton erklärt, wie Ölinteressen, politische Falken mit Sitz in Miami und Chinas Aufstieg in Lateinamerika die Politik Washingtons antreiben.  

In diesem ausführlichen Interview analysiert der Journalist und geopolitische Analyst Ben Norton die jüngste Eskalation der USA gegen Venezuela und ordnet sie in die lange Geschichte der Interventionen Washingtons in Lateinamerika ein.  
Wir beginnen mit einer Untersuchung von Donald Trumps erneuter Druckausübung auf Venezuela und der Frage, warum die Vereinigten Staaten regelmäßig die Konfrontation mit linksgerichteten Regierungen in der Region verschärfen. Ben erklärt, wie diese Eskalationen eher mit imperialer Strategie, innenpolitischen Dynamiken und wirtschaftlichen Interessen zusammenhängen als mit tatsächlichen Sicherheitsbedenken.  
Ein zentraler Schwerpunkt des Gesprächs ist das mächtige Bündnis zwischen Ölinteressen und politischen Falken in Florida und Miami – und wie dieses Geflecht seit Jahrzehnten die US-Politik gegenüber Venezuela, Kuba und der gesamten Region prägt.  
Wir untersuchen außerdem, ob es tatsächlich eine Veränderung in der Rhetorik gegeben hat – von der Einstufung Venezuelas als „nationale Sicherheitsbedrohung“ unter Obama bis hin zu Drogenhandelsvorwürfen unter Trump – oder ob dies lediglich eine Fortsetzung der Regimewechselstrategie mit unterschiedlichen Begründungen darstellt.  
Abschließend analysiert Ben Norton, wie lateinamerikanische politische und wirtschaftliche Eliten die wachsenden Beziehungen der Region zu China sehen und warum Pekings zunehmende Rolle in Washington Besorgnis auslöst. Was bedeutet Chinas Präsenz für die US-Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre, und wie spielt sie in den zu

Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... 
Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr...

41:05

In diesem tiefgehenden und dringenden Gespräch analysiert Mohammad Marandi die großen geopolitischen Verschiebungen rund um Trumps neuen „Friedensplan“ für den Nahen Osten – und erklärt, warum China und Russland sich weigerten, die von den USA unterstützte Resolution im UN-Sicherheitsrat zu blockieren.  

Peking und Moskau betrachten das Thema als eine regionale arabische Angelegenheit, nicht als strategische Priorität.  
Die arabischen Staaten selbst sind nicht bereit, die Beziehungen abzubrechen, was den Handlungsspielraum Chinas und Russlands einschränkt.  
Die Vereinigten Staaten bleiben der zentrale Treiber der Krise.  

Wir untersuchen außerdem, wie Trumps Plan die Palästinenser vollständig ausschließt – im Gegensatz selbst zum fehlerhaften Oslo-Prozess – und wie die Medien durch ihre Fokussierung auf Gaza eine faktische Annexion des Westjordanlands verschleiern. 

1:00:53

n dieser Folge erklärt die Historikerin Aviva Chomsky, was die tatsächlichen Triebkräfte hinter der Eskalation der USA gegenüber Venezuela sind. Wir beleuchten die Kräfte, die Washingtons Vorgehen prägen – von Konzerninteressen und Ölpolitik bis hin zu den Lateinamerika-Falken innerhalb der Trump-Regierung. 

Chomsky erläutert außerdem, wie Einwanderungspolitik, der Wettbewerb zwischen den USA und China in Lateinamerika sowie tiefe Spaltungen innerhalb der US-Linken in Bezug auf Maduro die Politik und die öffentliche Debatte neu gestalten. Wenn du eine klare, historische und kompromisslose Analyse darüber suchst, warum Venezuela erneut ins Visier Washingtons geraten ist, ist dieses Gespräch unverzichtbar. 

1:05:09

In dieser Folge ist Carlos Martinez bei India & Global Left zu Gast, um das Thema „China vs. der Westen – Zwei Systeme, Zwei Zukünfte“ zu erkunden. Wir sprechen über die beeindruckenden Errungenschaften des modernen China und wie sie im Sozialismus verwurzelt sind, über die Lehren, die der Globale Süden aus Chinas Entwicklungsmodell ziehen kann, sowie über die tiefen Krisen des Kapitalismus, die derzeit den Westen erfassen.

Außerdem beleuchten wir den politischen und kulturellen Verfall, der in westlichen Gesellschaften toxische Alternativen befeuert – und was das für die Zukunft der Menschheit bedeutet.