India & Global Left Deutsch (Medienpräsenz)

1:00:23

In dieser breit angelegten Diskussion debattieren Norman Finkelstein und Mouin Rabbani über zentrale Bruchlinien in der globalen Politik Palästinas. Sie sind uneins darüber, ob die arabische Welt ihre Beziehungen zu Israel tatsächlich „normalisiert“ oder ob diese Erzählung die diplomatischen Aktivitäten der Eliten überbewertet und den Volkswiderstand vernachlässigt. Das Gespräch untersucht außerdem die Entscheidung Chinas und Russlands, ein mit dem Trump-Plan verbundenes UN-Sicherheitsrats-Resolution nicht zu vetieren – und fragt, ob dies eine zynische realpolitische Kalkulation widerspiegelt oder auf Druck und Zwang der Vereinigten Staaten zurückzuführen ist. Schließlich bewerten sie den Aufstieg rechtsextremer Kommentatoren, die sich als Anti-Israel-Aktivisten präsentieren, und diskutieren, ob dieses Phänomen eine taktische Chance oder eine langfristige politische Bedrohung für die palästinensische Sache darstellt.  

1:44

Warum eskaliert die USA immer wieder gegenüber Venezuela – über verschiedene Regierungen und politische Parteien hinweg?  
Journalist Ben Norton erklärt, wie Ölinteressen, politische Falken mit Sitz in Miami und Chinas Aufstieg in Lateinamerika die Politik Washingtons antreiben.  

In diesem ausführlichen Interview analysiert der Journalist und geopolitische Analyst Ben Norton die jüngste Eskalation der USA gegen Venezuela und ordnet sie in die lange Geschichte der Interventionen Washingtons in Lateinamerika ein.  
Wir beginnen mit einer Untersuchung von Donald Trumps erneuter Druckausübung auf Venezuela und der Frage, warum die Vereinigten Staaten regelmäßig die Konfrontation mit linksgerichteten Regierungen in der Region verschärfen. Ben erklärt, wie diese Eskalationen eher mit imperialer Strategie, innenpolitischen Dynamiken und wirtschaftlichen Interessen zusammenhängen als mit tatsächlichen Sicherheitsbedenken.  
Ein zentraler Schwerpunkt des Gesprächs ist das mächtige Bündnis zwischen Ölinteressen und politischen Falken in Florida und Miami – und wie dieses Geflecht seit Jahrzehnten die US-Politik gegenüber Venezuela, Kuba und der gesamten Region prägt.  
Wir untersuchen außerdem, ob es tatsächlich eine Veränderung in der Rhetorik gegeben hat – von der Einstufung Venezuelas als „nationale Sicherheitsbedrohung“ unter Obama bis hin zu Drogenhandelsvorwürfen unter Trump – oder ob dies lediglich eine Fortsetzung der Regimewechselstrategie mit unterschiedlichen Begründungen darstellt.  
Abschließend analysiert Ben Norton, wie lateinamerikanische politische und wirtschaftliche Eliten die wachsenden Beziehungen der Region zu China sehen und warum Pekings zunehmende Rolle in Washington Besorgnis auslöst. Was bedeutet Chinas Präsenz für die US-Vorherrschaft in der westlichen Hemisphäre, und wie spielt sie in den zu

Original Transcript: https://www.video-translations.org/tr... 
Translated Transcript: https://www.video-translations.org/tr...

41:05

In diesem tiefgehenden und dringenden Gespräch analysiert Mohammad Marandi die großen geopolitischen Verschiebungen rund um Trumps neuen „Friedensplan“ für den Nahen Osten – und erklärt, warum China und Russland sich weigerten, die von den USA unterstützte Resolution im UN-Sicherheitsrat zu blockieren.  

Peking und Moskau betrachten das Thema als eine regionale arabische Angelegenheit, nicht als strategische Priorität.  
Die arabischen Staaten selbst sind nicht bereit, die Beziehungen abzubrechen, was den Handlungsspielraum Chinas und Russlands einschränkt.  
Die Vereinigten Staaten bleiben der zentrale Treiber der Krise.  

Wir untersuchen außerdem, wie Trumps Plan die Palästinenser vollständig ausschließt – im Gegensatz selbst zum fehlerhaften Oslo-Prozess – und wie die Medien durch ihre Fokussierung auf Gaza eine faktische Annexion des Westjordanlands verschleiern. 

1:00:53

n dieser Folge erklärt die Historikerin Aviva Chomsky, was die tatsächlichen Triebkräfte hinter der Eskalation der USA gegenüber Venezuela sind. Wir beleuchten die Kräfte, die Washingtons Vorgehen prägen – von Konzerninteressen und Ölpolitik bis hin zu den Lateinamerika-Falken innerhalb der Trump-Regierung. 

Chomsky erläutert außerdem, wie Einwanderungspolitik, der Wettbewerb zwischen den USA und China in Lateinamerika sowie tiefe Spaltungen innerhalb der US-Linken in Bezug auf Maduro die Politik und die öffentliche Debatte neu gestalten. Wenn du eine klare, historische und kompromisslose Analyse darüber suchst, warum Venezuela erneut ins Visier Washingtons geraten ist, ist dieses Gespräch unverzichtbar. 

1:05:09

In dieser Folge ist Carlos Martinez bei India & Global Left zu Gast, um das Thema „China vs. der Westen – Zwei Systeme, Zwei Zukünfte“ zu erkunden. Wir sprechen über die beeindruckenden Errungenschaften des modernen China und wie sie im Sozialismus verwurzelt sind, über die Lehren, die der Globale Süden aus Chinas Entwicklungsmodell ziehen kann, sowie über die tiefen Krisen des Kapitalismus, die derzeit den Westen erfassen.

Außerdem beleuchten wir den politischen und kulturellen Verfall, der in westlichen Gesellschaften toxische Alternativen befeuert – und was das für die Zukunft der Menschheit bedeutet.  

1:00:57

In dieser Folge spricht KJ Noh mit India & Global Left, um die wahre Bedeutung der jüngsten Gespräche zwischen Xi und Trump jenseits der Schlagzeilen zu analysieren. Wir untersuchen, warum China die Vereinigten Staaten überrascht hat, warum „Runde Eins an Peking geht“ und welches tatsächliche Druckmittel jede Seite in diesem sich entwickelnden geopolitischen Wettstreit besitzt. 

Wir betrachten außerdem den tiefergehenden strategischen Wettbewerb, der die Beziehungen zwischen den USA und China prägt, die Machtverschiebungen, die sich unterhalb der diplomatischen Oberfläche vollziehen, und was dieser Moment für die Zukunft des Globalen Südens bedeutet, da immer mehr Länder nach Autonomie, Multipolarität und Alternativen zur westlich dominierten Ordnung streben.  

1:00:17

Der Ökonom Jostein Hauge ist zu Gast bei *India & Global Left*, um über die Wiederbelebung der Industriepolitik im Globalen Norden zu sprechen – von den Bestrebungen der USA und Europas, die Produktion „nach Hause zu holen“, bis hin zu den tiefgreifenden Auswirkungen, die dieser Wandel für den Globalen Süden mit sich bringt.  

Wir untersuchen die Grenzen der westlichen Reindustrialisierung, die sich wandelnde Natur von Arbeitsplätzen in der neuen Industrieökonomie und wie Länder wie China, Vietnam und Mexiko staatliche Kapazitäten und Industriepolitik für ihr Wachstum genutzt haben – während große Teile Südasiens und Afrikas weiterhin mit struktureller Abhängigkeit zu kämpfen haben. Zentrale Themen dieser Diskussion sind: 

  • Die Rückkehr der Industriepolitik in den USA und Europa im Zuge des wachsenden wirtschaftlichen Nationalismus.
  • Ob der Westen tatsächlich reindustrialisieren kann und welche Arten von Arbeitsplätzen diese neue Wirtschaft schaffen wird.
  • Deutschlands industrielle Stagnation und die Debatten über den Übergang zu einem dienstleistungsorientierten Modell.
  • Die zentrale Rolle der Industriepolitik in Chinas Entwicklung und die Bedeutung staatlicher Kapazitäten.
  • Warum Ostasien erfolgreich war, während Indien und Afrika in der Industrialisierung zurückblieben.
  • Die Divergenz zwischen China und dem Globalen Süden und warum einige Volkswirtschaften von den Spannungen zwischen den USA und China profitieren, andere jedoch nicht.
  • Die Notwendigkeit, exportorientierte Wachstumsmodelle zu überdenken und nationale Entwicklungsstrategien zu verfolgen.

46:37

Der kanadische Autor und Journalist Arnold August ist zu Gast bei *India & Global Left*, um Einblicke aus seiner jüngsten Reise nach Tibet (Xizang) zu teilen – und dabei die vorherrschenden westlichen Narrative über Chinas westliche Region herauszufordern. Wir sprechen über die Krise des Spätkapitalismus, die Transformation Tibets im Jahr 1959 und darüber, wie Chinas Modell der sozialistischen Modernisierung Entwicklung mit Ökologie, Tradition und kultureller Vielfalt in Einklang bringt. 

52:12

In diesem exklusiven Gespräch diskutieren Jeffrey Sachs und Joanna Lei die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China in Bezug auf Taiwan. Wir fragen: Bereitet sich Washington auf einen Krieg mit China vor? Was wird aus Taiwan im wachsenden US-chinesischen Konkurrenzkampf?

Die Diskussion behandelt folgende Themen:
Die Zukunft der Beziehungen zwischen Taiwan und den USA unter der „America First“-Politik
Wie Washington versucht, Taiwan zu kontrollieren und dessen Entscheidungen zu beeinflussen
Die Rolle der Medienpropaganda bei der Darstellung der Taiwan-Krise
Taiwans eigene Perspektive und seine Sorgen bezüglich des Festlands
Ob Taiwan Gefahr läuft, zur nächsten Frontlinie wie die Ukraine oder Gaza zu werden

Dies ist eine tiefgehende Analyse der Geopolitik rund um Taiwan, der US-Außenpolitik und des Aufstiegs Chinas, mit Einblicken der führenden Stimmen Jeffrey Sachs und Joanna Lei.
 

1:37:41

In diesem exklusiven Interview setzt sich Joti Brar mit einigen der drängendsten Debatten auseinander, mit denen die globale Linke heute konfrontiert ist.

Diskussionspunkte:
Warum Russlands Intervention in der Ukraine als revolutionärer Kampf gegen den Imperialismus betrachtet werden kann.
Was Jeremy Corbyns Erfahrungen über die Zukunft der revolutionären Politik in Großbritannien verraten.
Sollte die Linke sich an Wahlpolitik beteiligen – oder Macht außerhalb des Parlaments aufbauen?
Wird Identitätspolitik als Ideologie der herrschenden Klasse genutzt, um den Klassenkampf zu spalten und zu schwächen?
Joti Brar bringt Klarheit in die Krisen der NATO, Russlands und der britischen Politik und geht dabei auf grundlegende strategische Fragen der internationalen Linken ein.

Kleine Broschüren von Joti Brar: https://thecommunists.org/2018/11/22/news/theory/book-the-drive-to-war-against-russia-and-china/
Identitätspolitik oder Klassenpolitik: https://thecommunists.org/2024/03/20/news/theory/book-identity-politics-class-joti-brar/
Der Aufstieg und Fall des Projekts Corbyn: https://thecommunists.org/2020/08/15/news/book-rise-and-fall-of-project-corbyn/