Erstmals, wie Hans Fallada ihn niederschrieb - der Weltbestseller "Kleiner Mann - was nun ?" in der Urfassung
Erstmals erscheint der Weltbestseller, der Hans Fallada 1932 über Nacht zum international gefeierten Erfolgsautor machte, in seiner ursprünglichen Version. Diese zeigt, dass er vieles klarer sah und differenzierter abzuwägen vermochte, als es das gedruckte Buch bislang vermuten ließ.
Neu 2016-1.HJ (Thema)
Seit 2002 untersucht die Leipziger Arbeitsgruppe um Brähler und Decker die rechtsextreme Einstellung in Deutschland. Die gewonnenen Daten und sozialpsychologischen Analysen der "Mitte"-Studien der Universität Leipzig sind zur bundesweiten Grundlage der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus geworden.
Ausgehend von den Tagebüchern, die Luciana Castellina, legendäre Mitgrunderin der Zeitung il manifesto, als junges Mädchen geschrieben hat, erzählt Die Entdeckung der Welt von ihrem politischen Erwachen als Teenager im faschistischen Italien: von dem Tag an, als sie am 25. Juli 1943 das Tennisspiel mit ihrer Klassenkameradin Anna Maria Mussolini unterbrechen musste, weil der Duce, Anna Marias Vater, in Rom gerade verhaftet worden war, über den Zusammenbruch des Regimes bis hin zu ihrem Eintritt in die Kommunistische Partei Italiens 1947. In diesem Zeitraum findet die Entwicklung eines Mädchens aus großbürgerlichem Hause statt, das sich mit der Welt und der Geschichte konfrontiert.
Am 11. März 1985 wurde Michail Gorbatschow Generalsekretär der KPdSU. Mit ihm begannen einschneidende Veränderungen, die sich in den Begriffen "Glasnost" und "Perestroika" manifestierten - und weltweit Hoffnungen auf ein Ende der Blockkonfrontation weckten. Doch er hatte keinen Plan, seine wichtigsten Berater schon: Umbau zur Markwirtschaft hieß ihr Credo. Boris Jelzin nutzte 1991 die Gunst der Stunde, stürzte Gorbatschow, putschte gegen das Parlament - und ließ in einem zehn Jahre dauernden Siechtum die Verschleuderung des Staatseigentums und eine Wild-West-Privatisierung mit krassen sozialen Folgen zu sowie die weltpolitische Geltung Russlands erodieren.
In ihrem Comic-Manifest gehen die New Yorker Autorin Brooke Gladstone und Zeichner Josh Neufeld der Frage nach, was Zeitungen, Fernsehen, Radio ausmacht und wie das Internet alles durchrüttelt. Dabei liefern sie überraschende Einsichten in die Gesellschaft und finden Erklärungen, wie Menschen auf so Verschwörungstheorien wie etwa die angebliche "Lügenpresse" kommen.
Als sein Vater stirbt, reist Didier Eribon zum ersten Mal nach Jahrzehnten in seine Heimatstadt. Gemeinsam mit seiner Mutter sieht er sich Fotos an - das ist die Ausgangskonstellation dieses Buchs, das autobiografisches Schreiben mit soziologischer Reflexion verknüpft. Eribon realisiert, wie sehr er unter der Homophobie seines Herkunftsmilieus litt und dass es der Habitus einer armen Arbeiterfamilie war, der es ihm schwer machte, in der Pariser Gesellschaft Fuß zu fassen.
Zukunftsängste Abstieg der Mitte Ressentiments - Eine Flugschrift. Ein stärker werdendes rechtspopulistisches Protestmilieu sowie ein rapider Anstieg extrem rechts motivierter Gewalt kennzeichnen die gegenwärtige Situation. Diese Entwicklung ist Ausdruck zunehmender gesellschaftspolitischer Polarisierung und Entsolidarisierung. Befeuert wird sie durch politische und mediale Drohkulissen gegenüber Flüchtlingen.
Dass die »Flüchtlingsfrage« und »der Islam« zur Projektionsfläche von Ängsten und Ressentiments werden konnten, hat mit tiefer liegenden ökonomisch-sozialen Problemlagen zu tun. Die Erosion der gesellschaftlichen Mitte und daraus resultierende Abstiegsängste sind ein zentraler Faktor. Die Verteilungsverhältnisse zementieren Ungleichheit und beschneiden