Didier Eribon (Jahrgang 1953) ist ein französischer Soziologe, Philosoph und Autor, der sich mit Fragen sozialer Klassen, Identität und gesellschaftlicher Machtstrukturen befasst. Er wurde durch Arbeiten zur Geschichte der Sexualität, zu Minderheitenpositionen und zu sozialen Ausschlussmechanismen bekannt. Internationale Aufmerksamkeit erhielt er mit seiner Biografie über Michel Foucault und später mit seinem autobiografisch geprägten Werk über Herkunft und Klassenmobilität, das eine weitreichende Debatte über soziale Ungleichheit auslöste. Er verbindet theoretische Ansätze der Soziologie mit persönlicher Erfahrung und untersucht, wie gesellschaftliche Bedingungen Lebenswege prägen. Seine Veröffentlichungen erscheinen regelmäßig in wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen.
Wikipedia (DE): Didier Eribon