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Vitus Heller (1882-1956) war ein unangenehmer Zeitgenosse – unangenehm für diejenigen, die sich zu Korruption, Ausbeutung oder dem Nationalsozialismus hingezogen fühlten. Dieses Buch beleuchtet das Leben eines Würzburgers, der sich mit schier unbeugsamen Willen für Gerechtigkeit einsetzte.
Der unterfränkische Fotograf und Kameramann Valentin Schwab (1948-2012) gehört zu den großen Unbekannten der Fotografiegeschichte. Dabei legte er seit den 1970er Jahren ein Werk vor, das in Konsequenz, engagierter Haltung und Qualität des fotografischen Blicks seinesgleichen sucht. Aus seiner Arbeit spricht der Glaube an die gesellschaftliche Rolle der Kunst und ihre Kraft zur Veränderung. In diesem Sinne engagierte Schwab sich nicht nur als Fotograf, sondern auch als Kameramann: Zusammen mit dem Regisseur Manfred Vosz reitse er in die Krisengebiete der Welt, um das Leben und den Widerstandwillen der Bevölkerung zu dokumentieren. Immer wieder aber zog es den Fotografen auch in seine fränkische Heimat, die sich durch Strukturwandel und Flurbereinigung stark veränderte. Dabei ging es ihm darum, die Menschen und das Land festzuhalten, die Veränderungen zu dokumentieren, Vergehendes zu bewahren und gegenwärtige Entwicklungen in Frage zu stellen.
Bayern, 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war ...
Leonhard F. Seidl zeichnet ein packendes Sittenbild der Weimarer Republik, das auf realen Geschehnissen beruht.
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse.
Eine junge Frau aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol, 1944 von den Nazis nach Deutschland verschleppt, überlebt die Zwangsarbeit und zerbricht doch daran. Mehr als ein halbes Jahrhundert später macht sich ihre Tochter auf Spurensuche, zeichnet ihr Leben nach. Dieses bewegende, dunkel-leuchtende Zeugnis eines Schicksals, das für Millionen anderer steht, ist ein literarisches Ereignis.
Rother Wanderführer Rund um Würzburg - Wein, Wald und Weltkultur
45 abwechslungsreiche Wanderungen - von gemütlichen Weinbergswegen bis zu aussichtsreichen Tagestouren, für jedes Niveau geeignet Kultur trifft Natur - Stadtwanderungen zu Würzburger Highlights wie Residenz & Festung Marienberg und stille Routen durch Wälder und Täler Genussvolle Einkehr - Wandern mit kulinarischem Mehrwert: Heckenwirtschaften, Winzerorte und regionale Spezialitäten entdecken Klimafreundlich unterwegs - fast alle Touren mit Bahn, Bus oder sogar per Ausflugsschiff erreichbar Perfekte Orientierung dank präziser Wegbeschreibungen, Wanderkarten, Höhenprofilen und GPS-Tracks zum Download
Vom steintrockenen Herrenpils über das vollmundige und naturtrübe Zwickl bis hin zum Rauchbier, Bambergs "flüssigem Schinken": Nirgendwo auf der Welt ist die Biervielfalt größer als in Franken. In 275 Brauereien entstehen dort über 2.000 Sorten. Auch die Einheimischen kennen davon meist nur einen Bruchteil, denn jeder Ort trinkt am liebsten seine eigenen Märzen, Pilsner und Bockbiere - und viele werden wie anno dazumal nur aus dem Fass und nur im eigenen Wirtshaus ausgeschenkt. Norbert Krines hat sie alle verkostet und mit Martin Droschke die 111, die man unbedingt getrunken haben muss, zu einem Genussführer durch Deutschlands Bierparadies zusammengestellt.
Eine Untersuchung zum Lebens- und Abeitsalltag ausländischer Zwangsarbeiter auf fränkischen Bauernhöfen während des Zweiten Weltkrieges. Über 50 Zeitzeugen wurden ausführlich befragt, darunter auch viele ehemalige Zwangsarbeiter, die nach der Befreiung vom Nationalsozialismus in Franken geblieben sind und hier Familien gegründet haben.
ISBN 978-3-926834-69-0
vergriffen
Valentina, die junge ukrainische Zwangsarbeiterin, kommt 1943 in ein Arbeitslager. Als Frau bekommt sie alle Arten von Demütigungen zu spüren, bis ihr schließlich die Flucht gelingt. Eine beherzte Bauernfamilie gewährt der verängstigten Frau Unterschlupf. Marie, die Bäuerin, widersetzt sich als überzeugte Christin der Nazipropaganda und versucht alles, um Valentina zu schützen. Das Buch beruht auf einer wahren Geschichte.
Viele Sehenswürdigkeiten in Würzburg fallen erst auf den zweiten Blick auf: Reliefs, kirchliche und weltliche Skulpturen, Bauwerke, Wappen, Denkmäler, Madonnen, Tierdarstellungen, Brunnen, Keilsteine und Fassadenmalereien. Diese Kunstwerke sind in den meisten Fremdenführern nicht zu finden. Das Buch ist gedacht für Würzburger und Würzburg-Liebhaber, die die Stadt schätzen und so manches mit neuen Augen sehen und entdecken möchten. Neben den Werken aus der Würzburger Glanzzeit des Barock und Rokoko haben wir besonderes Augenmerk auf Werke gelegt, die erst nach dem 2. Weltkrieg entstanden sind.
Main und Wein bestimmen einen wesentlichen Teil Unterfrankens. Fleiß und Arbeitskraft haben der Region eine gediegene Wohlhabenheit und Denkmäler bis hin zum UNESCO-Welterbe Würzburger Residenz beschert. Für Arbeitsplätze sorgen Aschaffenburg und Schweinfurt. Das Herz Unterfrankens aber schlägt in der Bischofs- und Universitätsstadt Würzburg. Das Buch unternimmt einen Streifzug von der Frühzeit bis zur Gegenwart.