Vom Untergang. Von Leonhard F. Seidl

Bayern, 1922. Der rechtskonservative Erfolgsautor Oswald Spengler schmiedet geheime Pläne für eine Lenkung der Presse. Gemeinsam mit Forstrat Escherich, dem Gründer einer militanten Bürgerwehr, und Gumbrecht, einem mächtigen Fürther Spiegelfabrikanten, will er die öffentliche Meinung in der jungen Republik beeinflussen. Emma, Gumbrechts Sekretärin und Geliebte, ist die Tochter des Anarchosyndikalisten Fritz Oerter. Eigentlich hat sie genug von Politik und auch von ihrem Freund, dem Sozialdemokraten Max Schmidtill. Doch dann liest sie einen Brief, der nicht für ihre Augen bestimmt war ...

Leonhard F. Seidl zeichnet ein packendes Sittenbild der Weimarer Republik, das auf realen Geschehnissen beruht.

ISBN 978-3-96054-284-1     18,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Große Politik und süddeutsche Peripherie in Weimarer Republik Weimarer Republik. Leonard F. Seidls Kriminalroman „Vom Untergang“ erinnert an Volker Kutschers „Babylon Berlin“, jedoch überzeugt der Autor in der Kunst der Aussparung Thomas Wagner → der Freitag 17.05.2022

Krimi als Sittenbild der Weimarer Republik: Isener mit neuem Roman über lokalen Wegbereiter des Faschismus. Von Michaele Heske → Merkur 11.03.2022

Der Autor:

Leonhard F. Seidl, geboren 1976 in München, ist Schriftsteller, Journalist und Dozent für Kreatives Schreiben. Er hat zahlreiche Preise und Stipendien erhalten, u. a. von der Romanwerkstatt Literaturforum im Brecht-Haus sowie der Bayerischen Akademie des Schreibens im Literaturhaus München. 2017 erschien sein Kriminalroman »Fronten«.

 

Erstellt: 17.03.2022 - 09:02  |  Geändert: 22.05.2022 - 05:18