Patrik Baab (Medienpräsenz)

55:01

Was denkt man heute in Wolgograd – dem ehemaligen Stalingrad – über Deutschland, den Ukrainekrieg und die neue Konfrontation zwischen Russland und dem Westen? Patrik Baab spricht mit Larisa Tropkina, Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Sport, Tourismus und Jugend im Stadtrat von Wolgograd.

Larisa Tropkina erzählt, wie tief die Erinnerung an die Schlacht von Stalingrad und den deutschen Vernichtungskrieg bis heute Familien, Schulen und das Selbstverständnis der Stadt prägt. Ihre Mutter erlebte den Krieg als Kind, ihr Großvater galt als vermisst. An ihrer Schule erinnert man an einen Abschlussjahrgang von 1941, aus dem niemand aus dem Krieg zurückkehrte.

Im Gespräch mit Larisa Tropkina geht es um:

– Stalingrad und die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg
– Familiengeschichten, Hunger und die Brotkrümel ihrer Mutter
– Historische Bildung und die Weitergabe von Kriegserinnerungen
– Die deutsch-russischen Beziehungen seit 2022
– Bürgerdiplomatie und persönliche Kontakte zwischen Deutschen und Russen
– Larisa Tropkinas Sicht auf den Ukrainekrieg, den Westen und den Informationskrieg
– Die These „Rache für Stalingrad?“
– Drohnenalarm und die Auswirkungen des Krieges auf Wolgograd
– Die Debatte um Wolgograd und den Namen Stalingrad
– Die Frage, ob Deutschland und Russland wieder zueinanderfinden können

„Geschichte zu kennen bedeutet, zu verhindern, dass sie sich wiederholt.“ – Larisa Tropkina

Zwischen historischen Erinnerungen und aktueller Politik zieht sich eine Frage durch das gesamte Gespräch: Was bleibt von den über Jahrzehnte aufgebauten Verbindungen zwischen Deutschen und Russen, wenn die politischen Beziehungen zerbrechen?

Larisa Tropkina setzt ihre Hoffnung auf persönliche Kontakte und Bürgerdiplomatie. Am Ende richtet sie einen kurzen Appell an deutsche Politiker: „Stoppt.“

Zeitstempel

00:00 – Vorschau & Zitat 
01:05 – Einleitung: Stalingrad als Wendepunkt & Vorstellung von Larissa Tropkina 
02:40 – Persönliche Familiengeschichten und die Erinnerung an den Krieg 
08:03 – Geschichtsvermittlung an Schulen: Wie junge Generationen erinnern 
10:57 – Zeitzeugenarbeit und Schicksale der Schule Nr. 8 
13:49 – Deutsch-russische Beziehungen und die „Eiszeit“ seit 2022 
17:23 – Die Bedeutung und Chance der Bürgerdiplomatie 
18:50 – Perspektiven auf den Konflikt in der Ukraine und die Rolle der Medien 
23:12 – Historische Schuld, Revanchegelüste und die Erinnerungskultur im Westen 
26:17 – Das Einreißen jahrzehntelanger Entspannungspolitik 
28:48 – Wie Wolgograd den aktuellen Konflikt erlebt (Drohnenalarme & Alltag) 
32:30 – Umgang mit Verwundeten und Rückkehrern aus dem Kriegsgebiet 
35:05 – Aufnahme von Flüchtlingen in Russland und Wolgograd 
36:12 – Jugendengagement und Hilfsprojekte für Mariupol 
38:30 – Reaktion auf westliche Vorwürfe 
39:22 – Stadtentwicklung und Infrastruktur in Wolgograd (Verkehr & Lebensqualität) 
42:25 – Regionale Förderung vs. Moskau 
45:43 – Wirtschaftliche Herausforderungen und Wandel der Industrie 
48:21 – Die Debatte um die Rückbenennung in „Stalingrad“ 
50:30 – Hoffnung auf Reparatur der deutsch-russischen Beziehungen & Kulturdialog 
53:06 – Appell an die Vernunft: „Besinnt euch“ (Tolstoi) & Fazit

1:31:30

Der renommierte Wirtschaftsjournalist und Buchautor Dr. Norbert Häring analysiert in diesem tiefgründigen Gespräch die Entstehung und Mechanismen eines weltumspannenden „Wahrheitskomplexes“. Im Fokus steht die Frage, wie Staaten, Militärbündnisse und Geheimdienste unter dem Deckmantel des Kampfes gegen „Desinformation“ ein engmaschiges Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen und Faktencheckern finanzieren und steuern, um das Zensurverbot des Grundgesetzes zu umgehen und unliebsame Meinungen gezielt zu unterdrücken.

Im Gespräch mit Norbert Häring geht es um:

– Der Wahrheitskomplex: Wie Regierungen und überstaatliche Institutionen die Festlegung verbindlicher Narrative an ein Heer von scheinbar unabhängigen NGOs und Faktencheckern auslagern.
– Kognitive Kriegsführung: Warum die NATO und transatlantische Thinktanks den menschlichen Verstand zum neuen militärischen Schlachtfeld erklären und wie Medienstrategien gezielt auf Verhaltenssteuerung ausgerichtet werden.
– Digital Services Act (DSA): Wie die EU-Regulierung digitalen Plattformen faktisch Zensurvorgaben aufzwingt und abweichende Perspektiven durch algorithmische Drosselung und Kontosperren unsichtbar macht.
– Das System Correctiv & Co.: Die Verflechtung staatlich finanzierter Recherche-Netzwerke mit Ministerien und wie mediale Kampagnen zur Durchsetzung politischer Sicherheitsstrategien instrumentalisiert werden.
– Von 2014 bis Ukraine: Wie die Zuspitzung des geopolitischen Konflikts mit Russland den Startschuss für den systematischen Aufbau der westlichen Zensurinfrastruktur gab.
– Corona und der Sicherheitsapparat: Warum in Krisenzeiten vermehrt Militärs und Geheimdienstler die Informations- und Gesundheitspolitik lenkten.
– Rückeroberung des Debattenraums: Welche Wege es gibt, um die Meinungsfreiheit gegen die Übergriffe des staatlich-medialen Komplexes zu verteidigen.

„Zensur findet heute nicht mehr mit dem Stempel des Zensors statt, sondern über die Auslagerung an private Dienstleister im Auftrag des Staates.“

Norbert Häring zeichnet akribisch nach, wie die Trennlinie zwischen Journalismus, Politik und Sicherheitsbehörden zunehmend verschwimmt. Er plädiert für eine unmissverständliche Rückbesinnung auf den Geist des Grundgesetzes: Eine wehrhafte Demokratie braucht keine staatlich betreute Wahrheit, sondern einen offenen, angstfreien Diskurs.

Ein Gespräch über verdeckte Zensur, geopolitische Informationskriege und die Verteidigung der bürgerlichen Freiheiten.

Zeitmarken

00:00 – Einstieg: Zensur im modernen Staat 
01:40 – Der Wahrheitskomplex & Norbert Härings Recherchen 
04:12 – Kognitive Kriegsführung: Der Geist als Schlachtfeld 
06:00 – Digital Services Act & Zensurauslagerung 
08:08 – NATO, Atlantic Council & US-Vorgaben 
10:17 – Denunziation & Zensurerfahrung in der Praxis 
11:10 – Corona, Krisensteuerung & Militärbezüge 
12:56 – Ursprung 2014: Ukraine-Konflikt & Propagandakrieg 
14:18 – StratCom & Hybride Kriegsführung 
16:40 – Faktenchecker & die Rolle von Correctiv 
19:10 – Allianz für resiliente Informationsgesellschaft 
23:35 – Finanzierungsströme & staatliche Steuerung 
28:10 – Zersetzung des freien Journalismus 
34:15 – Kriminalisierung von Kritik & Abweichung 
42:00 – Überwachung digitaler Kommunikationsräume 
51:20 – Geopolitische Feindbilder als Herrschaftsinstrument 
1:01:45 – Der Umbau des Rechtsstaats 
1:12:10 – Die Illusion freier Medienmärkte 
1:21:05 – Gegenöffentlichkeit & alternative Kanäle 
1:28:15 – Fazit & Wege aus der Zensurspirale

1:01:11

Der renommierte Politikwissenschaftler und Autor Hermann Ploppa analysiert in diesem tiefgründigen Gespräch die schleichende Transformation unserer Gesellschaft in einen „neuen Feudalismus“. Im Fokus steht die Frage, wie eine kleine Schicht von Superreichen und globalen Finanzakteuren wie BlackRock und Vanguard die demokratischen Strukturen aushöhlt, um eine Herrschaftsform zu etablieren, die frappierende Ähnlichkeiten mit dem mittelalterlichen Lehnswesen aufweist – jedoch mit den Mitteln modernster Überwachung und technologischer Kontrolle.

Im Gespräch mit Hermann Ploppa geht es um:

– Der neue Feudalismus: Warum der moderne Kapitalismus in eine Phase der Refeudalisierung kippt, in der leistungsloses Einkommen der Eliten und eine neue Form der Leibeigenschaft für die breite Masse zum Alltag werden. 
– Die Macht der Schattenbanken: Wie Institutionen wie BlackRock ganze Staaten in die Schuldknechtschaft treiben und die Infrastruktur der Daseinsvorsorge nach reiner Profitlogik „ausweiden“. 
– Privatisierung des Krieges: Eine Analyse darüber, warum Kriege heute oft als reine Geschäftsmodelle geführt werden und wie die Rüstungsindustrie von der Zerstörung und dem anschließenden Wiederaufbau profitiert. 
– Überwachungsstaat und Palantir: Die Rolle von Peter Thiels Überwachungssoftware und warum die Verschmelzung von zivilen und militärischen Daten das Fundament der Freiheit zersetzt. 
– Angst als Herrschaftsinstrument: Wie durch die Mobilisierung von Ängsten – sei es vor Viren oder äußeren Feinden – ein „Einschüchterungsstaat“ geschaffen wird, der die Rechtsstaatlichkeit schrittweise außer Kraft setzt. 
– Zerstörung der Vernunft: Warum das Bildungssystem und die digitale Medienwelt in einen „unhierarchischen Brei“ aus Desinformation steuern und wie die künstliche Intelligenz die geistige Spaltung der Gesellschaft vorantreibt.

„Freiheit und Demokratie sind für die neuen Eliten nicht mehr mit ihrem Profitstreben vereinbar.“

Hermann Ploppa plädiert für eine Rückbesinnung auf genossenschaftliche und öffentlich-rechtliche Strukturen. Er sieht in der „Instandbesetzung“ demokratischer Institutionen und der informationellen Selbstbestimmung den einzigen Weg, um der Übergriffigkeit der globalen Oligarchie wirksam entgegenzutreten.

Ein Gespräch über die Anatomie der modernen Macht, den Verlust der staatlichen Souveränität und die Vision einer Wirtschaft, die wieder den Bedürfnissen der Menschen dient statt der Rendite der Superreichen.

Zeitmarken:
00:00 – Einstieg: Die globale Enteignung 
01:21 – Überwachung & Palantir 
02:08 – Was ist Neofeudalismus?
04:29 – Bill Gates & Kontrolle 
06:55 – Die neue Feudalklasse 
09:12 – BlackRock & Renditegier 
11:05 – Neue Leibeigenschaft? 
13:41 – Politik als Wettbörse 
15:14 – Die neue Kriegerkaste 
18:10 – Ressourcenkriege (Ukraine/Gaza) 
21:29 – Privateigentum vs. Lehen 
23:24 – Refeudalisierung der Medien 
24:40 – Schattenbanken & Staatsmacht 
27:19 – Privatisierung des Staates 
31:46 – BlackRock in der Ukraine 
33:57 – Eugenik & Optimierung 
37:16 – Zugriff auf den Körper 
40:12 – Zeitalter der Unvernunft 
45:18 – KI & geistige Spaltung 
48:02 – Biofaschistische Technokratie? 
50:30 – Interregnum & neue Wege 
52:10 – Krieg gegen die Bevölkerung 
54:42 – Strategien zum Widerstand

48:23

Der Drohnen-Vorfall von Leipzig sorgt für neue Spannungen mit Russland. Doch wie nah ist Deutschland tatsächlich an einer direkten Konfrontation? Patrik Baab spricht über die aktuelle Eskalation, die wachsende Kriegsgefahr und die Frage, was es bedeuten würde, wenn in Deutschland der Spannungsfall ausgerufen wird.

1:09:11

Der Journalist und Buchautor Rafael Lutz analysiert in diesem Gespräch die schleichende Abkehr der Schweiz von ihrer jahrhundertealten Neutralität. Im Fokus steht sein neues Buch „Das NATO-Netzwerk in der Schweiz“, in dem er detailliert beschreibt, wie transatlantisch orientierte Eliten in Politik, Medien und Militär das Land systematisch in Richtung des westlichen Militärbündnisses drängen und dabei die verfassungsmäßige Grundlage der Eidgenossenschaft aufs Spiel setzen.

Im Gespräch mit Rafael Lutz geht es um:

– Die Erosion der Neutralität: Wie der Bundesrat seit 2022 unter internationalem Druck die EU-Sanktionen gegen Russland fast lückenlos übernimmt und damit die Rolle der Schweiz als glaubwürdiger Vermittler zerstört. 
– Das NATO-Netzwerk in Bern: Eine Analyse über den Einfluss von Denkfabriken, Rüstungslobbyisten und Spitzenbeamten in den Departementen für Äußeres und Verteidigung, die einen Kurswechsel ohne demokratische Legitimation vorantreiben. 
– Rüstungsgeschäfte und Abhängigkeiten: Warum die Beschaffung von US-Waffensystemen wie dem F-35 Kampfjet die Schweiz in eine gefährliche technologische und politische Abhängigkeit von Washington führt. 
– Cognitive Warfare und Zensur: Der Versuch, durch NATO-Handbücher und „Grundlagenpapiere zum Informationsraum“ kritische Stimmen zu marginalisieren und die Pressefreiheit im Falle von Konflikten einzuschränken. 
– Säuberungen im Staatsapparat: Wie neutrale Diplomaten und Militärs durch mediale Kampagnen und geheimdienstliche Intrigen – teilweise unter Mitwirkung ukrainischer Stellen – aus ihren Ämtern gedrängt werden. 
– Die Rolle der Rüstungskonzerne: Die engen Verflechtungen zwischen dem schweizerischen Verteidigungsapparat und Firmen wie Elbit sowie die Profiteure des globalen „Kriegsrausches“.

„Wir machen die Schweiz zur Zielscheibe, anstatt sie als neutralen Mediator in Stellung zu bringen.“

Rafael Lutz warnt vor einer gefährlichen Sackgasse, in der die Schweiz ihre Souveränität globalen Machtinteressen opfert. Er plädiert für eine Rückbesinnung auf den „Sonderfall Schweiz“ und eine eigenständige Außenpolitik, die sich nicht als Anhängsel transatlantischer Strategien versteht.

Ein Gespräch über die Anatomie der Macht in der modernen Schweiz, die Instrumentalisierung von Krisen und die Vision einer souveränen, neutralen Zukunft im Herzen Europas.

Zeitmarken

00:00 - Einleitung: Die Schweiz am Scheideweg 
01:40 - Das NATO-Netzwerk: Wer drängt in das Bündnis? 
06:10 - Neutralität unter Beschuss: Die Zäsur von 2022 
09:40 - Druck aus Washington: Die Rolle von Wendy Sherman 
12:50 - Milliarden für die Ukraine: Kosten und Konsequenzen 
14:40 - Einmischung: Ukrainische Diplomatie als Zensurorgan 
17:00 - Geheimdienstliche Intrigen: Attentate auf Schweizer Boden? 
21:20 - Die Neutralitätsinitiative: Diffamierung als „Putin-Propaganda“ 
24:00 - Waffenbrüderschaft: Gemeinsame Übungen mit der NATO 
26:30 - Der F-35 Skandal: Fixpreis-Lügen und Abhängigkeiten 
29:40 - Munitionspartnerschaften: Von einer Abhängigkeit in die nächste 
33:20 - Cognitive Warfare: Der Krieg um die Köpfe in der Schweiz 
37:10 - Kausa Jean-Daniel Ruch: Wenn die Israel-Lobby Personalpolitik macht 
41:10 - Denunziation bei der OSZE: Ein Militärdiplomat im Visier 
44:50 - Pelli Pulli: Die finnische Handschrift in der Sicherheitspolitik '
48:20 - Rekrutierung aus Think Tanks: Die akademische NATO-Reserve 
50:40 - Rüstungsgiganten: Elbit und die Drehtüreffekte in Bern 
53:50 - BlackRock & Co: Die Profiteure des Rüstungsbooms 
55:40 - Journalisten im Kampfanzug: Die Rolle der NZZ 
57:30 - Fazit: Zwischen Hochverrat und Demokratieverlust 

1:02:30

In diesem tiefgründigen Gespräch mit Kari Poutiainen, dem renommierten Autor und Experten zum Olof-Palme-Mord, analysieren wir die Schattenseiten der offiziellen Ermittlungen und die Spuren, die weit über einen „Einzeltäter“ hinausreichen. Kari Poutiainen deckt auf, wie internationale Interessen, Geheimdienste und das Streben nach einer atomwaffenfreien Zone in Europa das Schicksal des schwedischen Ministerpräsidenten besiegelten.

Im Gespräch mit Kari Poutiainen geht es um:

– Palme als Bedrohung für die NATO: Warum sein Plan einer neutralen, atomwaffenfreien Zone in Skandinavien und Mitteleuropa in Washington und London als existenzielles Sicherheitsrisiko eingestuft wurde. 
– Die Achse Palme-Gorbatschow: Die geheimen diplomatischen Annäherungen zwischen Stockholm und Moskau, die das Ende der NATO in ihrer damaligen Form hätten bedeuten können. 
– „Common Security“ vs. „We win, they lose“: Wie Palmes Vision einer gemeinsamen europäischen Sicherheit frontal mit der aggressiven Doktrin der Reagan-Ära kollidierte. 
– Der unsichtbare Begleiter: Neue Erkenntnisse über einen mysteriösen „Sicherheitsmann“ am Tatort, dessen Anwesenheit auf eine professionelle staatliche Operation statt eines Amoklaufs hindeutet. 
– Geheimdienst-Netzwerke in Stockholm: Die Rolle der CIA-Station in Schweden und die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Sicherheitsdienst SÄPO im Schatten der Mordnacht. 
– Parallelen zu Aldo Moro: Die Anatomie von Staatsverbrechen und warum professionelle Hit-Teams oft im Hintergrund agieren, während der Öffentlichkeit „Einzeltäter“ präsentiert werden.

„Die Ermittlungen waren von Anfang an ein Witz. Palme wurde nicht von einem Verrückten getötet, sondern von Kräften, die in ihm ein Hindernis für die globale Geopolitik sahen.“

Kari Poutiainen legt dar, wie eine Mauer aus Desinformation und nationaler Sicherheit die wahre Aufklärung bis heute verhindert. Er zeigt auf, dass der Mord an Palme kein isoliertes schwedisches Ereignis war, sondern ein Wendepunkt der politischen Zeitgeschichte, dessen Auswirkungen im heutigen „Kalten Krieg 2.0“ aktueller sind denn je.

Ein Gespräch über die Wahrheit hinter dem Schweigen, die Instrumentalisierung von Ermittlungsbehörden und das Vermächtnis eines Staatsmannes, dessen Friedensvisionen für viele zu gefährlich waren.

Zeitmarken

00:00 - Warum Olof Palme für die USA und die NATO „gefährlich“ wurde 
03:30 - Die Allianz mit Gorbatschow: Ein Plan für ein neutrales Europa 
07:40 - Indizien im Sperrbezirk: Die Rolle der CIA in Stockholm 
12:00 - Das „Brotherhood“ der Geheimdienste: SÄPO und die internationale Vernetzung 
15:00 - Stay-Behind-Armeen und die Schattenarmeen in Schweden 
18:30 - Desinformation als Waffe: Warum „Whistleblower“ oft Nebelkerzen werfen 
23:30 - Der beige gekleidete Mann: Ein unidentifizierter Zeuge oder der Operator? 
28:50 - Die Parallelen zum Fall Aldo Moro: Militärische Präzision am Tatort 
37:00 - Manipulation der Zeugen: Wie Lisbet Palme beeinflusst wurde 
44:00 - Wer kontrollierte die Ermittler? Hans Holmér und das SÄPO-Bidding 
49:00 - Die Farce der „Lone Gunman“-Theorie und der Scandia-Mann 
53:15 - Craig Williamson und die südafrikanische Spur: Fakt oder Ablenkung? 
57:30 - Exportverbot und High-Tech: Wie Palme zwischen die Fronten geriet 
1:01:00 - „Suicided“ und das Erbe: Warum Palmes Ideen heute fehlen 

58:33

Die ehemalige AfD-Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, Olga Petersen, berichtet in diesem Gespräch über ihre Flucht aus Deutschland nach Russland. Im Fokus steht die Frage, wie eine demokratisch gewählte Volksvertreterin durch politischen Druck, mediale Hetze und die Instrumentalisierung staatlicher Institutionen wie dem Jugendamt dazu gezwungen wurde, ihre Heimat Hals über Kopf mit vier Kindern und einem Hund zu verlassen.

Im Gespräch mit Olga Petersen geht es um:
 

– Die Nacht-und-Nebel-Flucht: Warum Olga Petersen unter dem Vorwand eines Urlaubs Deutschland verließ und wie sie ihren Kindern erst bei der Ankunft in Russland die Wahrheit offenbarte. 
– Politischer Druck im Parlament: Die Konsequenzen ihrer Weigerung, einer ukrainischen Delegation stehenden Applaus zu zollen, und wie ein „kaputtes Bild“ in den Medien eine Lawine von Repressalien auslöste. 
– Wahlbeobachtung in Moskau: Ihre Erfahrungen bei der Präsidentschaftswahl 2024 und warum ihre faktenbasierte Berichterstattung in Deutschland als Hochverrat am Narrativ der Bundesregierung gewertet wurde. 
– Sippenhaft und Indoktrination: Wie Schulen und das Jugendamt instrumentalisiert wurden, um Druck auf ihre Kinder auszuüben – von Gender-Ideologie bis hin zu direkten Drohungen gegen die Familie. 
– Transhumanismus und Kontrollregime: Eine Analyse über den Versuch, die menschliche Identität und das Fundament der Familie durch Pseudowissenschaften wie die Gender-Theorie zu zersetzen. 
– Bildungsvergleich Deutschland vs. Russland: Warum ihre Kinder in Russland nun einen deutlich anspruchsvolleren Lehrstoff bewältigen müssen und warum das deutsche Bildungssystem sehenden Auges in einen „neuen Analphabetismus“ steuert.

„Sobald du nicht gegen Russland bist, bist du der Feind der Demokratie.“

Olga Petersen, die nun in Russland eine neue Sicherheit für ihre Familie gefunden hat, plädiert für eine Rückbesinnung auf deutsche Interessen und eine souveräne Außenpolitik. Sie sieht in der aktuellen Entwicklung eine gefährliche Sackgasse, in der die Jugend für fremde Interessen instrumentalisiert wird.

Ein Gespräch über die Anatomie politischer Verfolgung im modernen Deutschland, den Mut zum Widerstand und die Vision einer neuen, ehrlichen Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland.

Zeitmarken

00:00 - Einleitung: Die Flucht aus Deutschland 
01:40 - Das erste Jahr in Russland: Ankommen und Realisieren 
06:10 - Der Eklat in der Bürgerschaft: Verweigerter Applaus für die Ukraine 
09:40 - Krieg im Donbas: Die ausgeblendete Vorgeschichte 
12:50 - Rüstungswahn: Wenn nur noch die Waffenindustrie floriert 
14:40 - Repressalien und Bedrohungen: Der Alltag als Oppositionelle 
17:00 - Wahlbeobachtung 2024: Warum Fakten zur Gefahr wurden 
21:20 - „Männer in Zivil“: Geheimdienstlicher Druck bei der Rückkehr 
24:00 - Gender-Gaga an Schulen: Die Indoktrination der Kinder 
26:30 - Sippenhaft: Wenn das Jugendamt politisch instrumentalisiert wird 
29:40 - Die AfD im Zwiespalt: Transatlantiker vs. Realpolitiker 
33:20 - Die Logik des Kapitals: Ideologien als Spielzeug der Mächtigen 
37:10 - Transsexualismus als Kassenleistung: Die Prioritäten der Regierung 
41:10 - Entmenschlichung: Der Weg in den Transhumanismus 
44:50 - Bildungscheck: Warum Russland Deutschland abhängt 
48:20 - Werte und Heimat: Die Bedeutung von Hymne und Tradition 
50:40 - Patriotismus vs. Nationalismus: Die Liebe zu zwei Ländern 
53:50 - BlackRock und die Interessen der Globalisten 
55:40 - Der letzte Weltkrieg? Die Gefahr einer atomaren Eskalation 57:30 - Ausblick: Perspektiven für eine souveräne Zukunft

1:02:16

In diesem fesselnden Gespräch mit Henry Söderström, dem Sohn des ranghöchsten Polizeibeamten in der Mordnacht von Olof Palme, tauchen wir tief in eines der größten ungelösten Rätsel der politischen Zeitgeschichte ein. Henry Söderström präsentiert Beweise und Augenzeugenberichte, die der offiziellen Version des „Einzeltäters“ massiv widersprechen und stattdessen auf eine komplexe, internationale Verschwörung hindeuten.

Im Gespräch mit Henry Söderström geht es um:

– Die manipulierten Minuten: Warum der Polizeialarm in der Tatnacht gezielt um sechs Minuten verzögert wurde und wie dies dem Attentäter die Flucht ermöglichte. 
– Gefälschte Beweise: Die mysteriöse Geschichte der erst Tage später gefundenen Projektile und warum Experten sowie Söderströms Vater überzeugt sind, dass diese am Tatort platziert wurden. 
– Der „Deep State“ und die Waffenrunden: Palmes Rolle als Hindernis für den illegalen internationalen Waffenhandel (Iran-Contra-Affäre) und die daraus resultierenden tödlichen Motive. 
– Die „Stay Behind“-Armeen und die NATO: Dokumente und Spuren, die zu geheimen Netzwerken innerhalb der NATO und zu einer konzertierten Operation unter dem Codenamen „Tree“ führen. 
– Südafrika und die rechte Polizei: Die Verstrickung des südafrikanischen Geheimdienstes und schwedischer Polizeigruppen mit rechtsextremer Gesinnung (die „Baseball-Gang“). 
– 40 Jahre Vertuschung: Warum die schwedische Justiz und der Geheimdienst SÄPO eine echte Aufklärung bis heute behindern und warum Henry Söderström nun eine internationale Wahrheitskommission fordert.

„Mein Vater wusste von Anfang an, dass hier etwas nicht stimmt. Die Zeit ist reif, die Wahrheit ans Licht zu bringen, solange noch Zeitzeugen leben.“

Henry Söderström führt das Vermächtnis seines Vaters fort und kämpft für eine vollständige Öffnung der Archive. Er zeigt auf, wie ein Geflecht aus Geheimdiensten, Militär und Polizei den schwedischen Ministerpräsidenten als „Sicherheitsrisiko“ einstufte und schließlich eliminierte.

Ein Gespräch über den Mut zur Wahrheit, die Anatomie eines Staatsverbrechens und den Appell für Gerechtigkeit, fast 40 Jahre nach den tödlichen Schüssen in Stockholm.

1:51:06

Der polnische Journalist und Publizist Jan Opielka analysiert in diesem Gespräch die komplexe geopolitische Lage Polens und dessen Rolle im Ukrainekrieg. Im Fokus steht die Frage, warum die anfangs grenzenlose Solidarität der polnischen Bevölkerung gegenüber ukrainischen Geflüchteten zunehmend Risse bekommt und welche historischen Traumata sowie politischen Interessen das Verhältnis zwischen Warschau, Kiew und Moskau prägen. 

Im Gespräch mit Jan Opielka geht es um:

– Stimmungswechsel in Polen: Warum die anfängliche Euphorie der Hilfe einer wachsenden Distanz weicht und wie nationalistische Kräfte das Thema für den Wahlkampf instrumentalisieren. 
– Historische Wunden: Die Rolle der UPA und des Massakers von Wolhynien. Warum die Heldenverehrung in der Ukraine in Polen auf tiefen Widerstand stößt und die Aufarbeitung der Geschichte zur Bedingung für künftige Beziehungen wird. 
– Geopolitische Abhängigkeiten: Polens „USA-Religion“. Jan Opielka beschreibt die tiefe transatlantische Vernetzung der polnischen Eliten und warum das Land oft als Transmissionsriemen Washingtons innerhalb der EU agiert. 
– Wirtschaftliche Konkurrenz: Die Angst vor dem EU-Beitritt der Ukraine. Warum die fruchtbaren Schwarzböden und niedrigen Löhne der Ukraine für polnische und europäische Landwirte zur existenziellen Bedrohung werden könnten. 
– Der antirussische Komplex: Zwischen berechtigter historischer Erfahrung und irrationalen Ängsten. Wie die Vergangenheit das heutige Handeln der polnischen Regierung gegenüber dem „ewigen Aggressor“ im Osten bestimmt. 
– Nord Stream und „Thank you, USA“: Eine Analyse der polnischen Reaktion auf die Pipeline-Sprengung und die Frage, ob Europa hier gegen seine eigenen langfristigen Interessen handelt. 

„Die Waffen liefern die Reichen, die Armen liefern die Leichen.“ Jan Opielka, der seit vielen Jahren in Polen lebt und arbeitet, plädiert leidenschaftlich für einen Politikwechsel. Er fordert eine Abkehr von Maximalforderungen und eine Rückbesinnung auf eine eigenständige europäische Friedensordnung, die nicht länger nur den Interessen ferner Großmächte folgt. Ein Gespräch über die Anatomie nationaler Mythen, die Gefahren einer militärischen Eskalation und den Versuch, durch einen ehrlichen Dialog den Weg zu einem dauerhaften Frieden auf dem europäischen Kontinent zu ebnen. Das Buch zum Thema: „Mit Russland für einen Politikwechsel“ (Hrsg. Jan Opielka)

Zeitmarken

00:00 - Einleitung: Wo steht Polen heute? 
03:23 - Kippt die Stimmung gegenüber der Ukraine? 
08:35 - Das Trauma von Wolhynien: Massaker und Erinnerung 
13:55 - Die Provokation der Heldenverehrung: UPA und Bandera 
18:07 - EU-Beitritt der Ukraine: Kosten und Agrar-Konflikte 
26:10 - Die Giedroyc-Doktrin: Polens Sicherheitsstrategie 
32:01 - Der antirussische Reflex: Geschichte und Gegenwart 
36:05 - Transatlantische Seilschaften: Die Rolle von Sikorski und Co. 
47:32 - Warschauer Aufstand 1944: Heldentum vs. Fehlentscheidung 
52:50 - Solidarność und das Kriegsrecht: Jaruzelski im Zwiespalt 
58:47 - Friedrich Merz und die deutsche Aufrüstung 
01:06:50 - USA-Verehrung und die militärische Abhängigkeit 
01:15:30 - Europa handelt gegen das eigene Interesse 
01:20:20 - Nord Stream: „Thank you, America“ 
01:26:20 - Wege zum Frieden: Ist ein Ausgleich mit Russland möglich? 
01:32:40 - Zerfallserscheinungen und die Angst vor dem großen Krieg 
01:41:00 - Drei Bedingungen für eine friedliche Lösung 
01:43:30 - Musikalischer Abschluss: „Schwarzes Meer“ von Jan Opielka

42:58

Sachar Prilepin, einer der meistgelesenen Schriftsteller Russlands und ehemaliger Kommandeur im Donbas, gewährt in diesem intensiven Gespräch tiefe Einblicke in die Hintergründe des Konflikts, der das heutige Europa erschüttert. Gezeichnet von einem schweren Attentat, das er 2023 nur knapp überlebte, spricht er über seine persönliche Motivation, die historische Verbundenheit zwischen Russland und der Ukraine und die bittere Realität an der Front.

Im Gespräch mit Sachar Prilepin geht es um:

– Der Weg in den Konflikt: Warum Prilepin die Ukraine als untrennbaren Teil eines eurasischen Körpers sieht und welche Rolle seine eigene Familiengeschichte bei seiner Entscheidung spielte, die Schreibmaschine gegen das Gewehr zu tauschen. 
– Der Geist des Donbas: Eine Analyse des Aufstands von 2014, den Prilepin nicht als Moskauer Inszenierung, sondern als echten Volksaufstand gegen die doppelten Standards des Westens beschreibt. 
– Militärische Realität und Schattenkrieger: Einblicke in die Rolle lokaler Feldkommandeure wie Alexander Sachartschenko und die Präsenz westlicher Spezialisten und Söldner bereits in den frühen Jahren des Konflikts. 
– Das Attentat und die Folgen: Prilepin schildert den Moment der Explosion, den Verlust seines Kameraden und warum er trotz schwerster Verletzungen und EU-Sanktionen an seinem Weg festhält. 
– Minsk und die verpassten Chancen: Warum die Minsker Abkommen aus russischer Sicht als Aufrüstungspause des Westens wahrgenommen wurden und wie die Entscheidung zum Einmarsch 2022 als unvermeidlicher Präventivschlag interpretiert wird. 
– Appell an Deutschland: Eine Botschaft an die Menschen in Deutschland, die friedliche Koexistenz über die Konfrontation zu stellen und die Gefahren einer radikalen politischen Eskalation zu erkennen.

„Das Vaterland steht über allem und das Leid meines Volkes ist weitaus wichtiger als Sanktionen. Wir müssen alles tun, um eine solche Vernichtung von Menschen zu verhindern.“

Sachar Prilepin blickt auf eine bewegte Laufbahn als Autor und Soldat zurück. In diesem Gespräch plädiert er leidenschaftlich für ein Verständnis der russischen Perspektive und zeigt auf, warum ohne eine grundlegende politische Veränderung ein dauerhafter Friede in weiter Ferne scheint.

Ein Gespräch über ideologische Grenzen, die Härte des Krieges und den dringenden Wunsch nach einer Zukunft jenseits der Propaganda.

Zeitmarken

00:00 - Einleitung: Ein Schriftsteller an der Front 
01:05 - Positionen jenseits des Mainstreams 
02:35 - Identität: Die Ukraine als Teil Russlands 
04:09 - Familiengeschichte & Weltkriege 
05:18 - Zerfall der UdSSR & Einmischung 
06:30 - Maidan 2014: Doppelte Standards 
08:21 - Volksaufstand im Donbas 2014 
11:41 - Wahrheit über den Aufbruch 
13:38 - Igor Girkin & die Rolle des FSB 
16:32 - Strategie: Slawjansk & Strelkow 
18:54 - Alexander Sachartschenko im Porträt 
21:17 - Schattenmächte: CIA & Söldner 
22:41 - Wagner im Donbas: Einordnung 
24:42 - Beraterjahre: Improvisation vs. Kreml 
27:44 - Attentat auf Sachartschenko 
28:32 - Oligarchen & Rinat Achmetow 
30:50 - Die Macht der Volksrepubliken 
32:05 - Minsk: Diplomatie oder Aufrüstung? 
34:52 - 2022: Ein unvermeidlicher Schritt? 
36:21 - Dienst in der Rosguardia 
38:03 - Das Attentat 2023: Überlebenswunder 
39:40 - Leben mit Sanktionen 
40:15 - Zukunft: Sackgasse oder Sieg? 
40:51 - Botschaft an Deutschland 
41:54 - Fazit: Kampf der Perspektiven