Patrik Baab (Medienpräsenz)

1:25:36

Im Gespräch geht es um:

– Ukrainekrieg und westliche Fehleinschätzungen  
– Iran-Konflikt und geopolitische Eskalation  
– Rolle Israels im Nahen Osten  
– Aufstieg einer multipolaren Weltordnung  
– Medien und Narrative im Krieg  
– Meinungsfreiheit und Demokratie in Europa  

„Wenn alle den gleichen Unsinn erzählen, dann rennen alle in die gleiche Richtung.“

Dieses Gespräch verbindet Geopolitik und Medienkritik – und zeigt, wie Narrative politische Realität formen.  
Es stellt die Frage, ob wir Konflikte noch verstehen oder nur noch reproduzieren.

Was fordert oder kritisiert der Gast?

– Mehr geopolitischen Realismus statt Moralpolitik  
– Ehrliche Analyse statt einseitiger Narrative  
– Rückkehr zu echter Meinungsvielfalt  

Zeitmarken

Medien & Demokratie

  • Ausschaltung der Demokratie: Wenn Medien nur noch eine Erzählung zu Themen wie Ukraine, Corona oder Klima zulassen, setzen sie faktisch die Demokratie außer Kraft [00:34](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D34).
  • Regieren durch Angst: Die Politik nutzt die Mobilisierung von Angst (z. B. Russland, Corona, Iran), um zu regieren [38:00](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D2280).
  • Konformismus: Journalisten neigen dazu, „Hofschranzen der Macht“ zu sein, um sozialen Status und Zugang zu den Mächtigen zu behalten [08:40](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D520).
  • Qualitätsmedien: Der Begriff wird oft als Selbsterhöhung genutzt, während gleichzeitig die Nähe zum Staat durch Subventionen zunimmt [06:19](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D379).
  • Meinungsdiktat: In Demokratien kann Meinungskonformismus zu einer totalitären Macht werden, die abweichende Sichtweisen unterdrückt [16:59](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D1019).

Geopolitik & Ukraine-Krieg

  • Ursachen des Konflikts: Der Krieg begann nicht erst 2022, sondern läuft bereits seit 2014; die historischen Ursachen werden in der aktuellen Debatte oft ausgeblendet [42:32](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D2552).
  • Verhandlungsbereitschaft: Die Behauptung, man könne mit Putin nicht verhandeln, ist faktisch falsch, da es bereits kurz nach der Eskalation Gespräche gab [42:04](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D2524).
  • Rolle von Gerhard Schröder: Köppel kritisiert die „Hexenjagd“ auf Schröder und betont, dass dessen Kontakte zu Putin eine ungenutzte Ressource für den Frieden waren [52:33](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D3153).
  • Westliche Arroganz: Der Westen hat nach dem Kalten Krieg den Fehler gemacht, Russland als Verlierer herablassend zu behandeln [01:20:55](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D4855).

Europäische Union & Institutionen

  • Demokratie ohne Volk: Die EU wird als „transnationale Demokratie“ beworben, was Köppel für unmöglich hält, da eine Demokratie ein begrenztes Staatsvolk (Demos) benötigt [24:37](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D1477).
  • Sanktionen gegen Einzelpersonen: Am Beispiel von Jacques Baud kritisiert Köppel, dass Menschen aufgrund unliebsamer Meinungen wie Kriminelle auf Sanktionslisten gesetzt werden [34:09](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D2049).
  • Fehlkonstruktion: Die EU leidet unter Konstruktionsfehlern, bei denen alle für alles verantwortlich sind, aber niemand die Konsequenzen trägt [25:20](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D1520).

Die Rolle Deutschlands & der Schweiz

  • Neutralität der Schweiz: Köppel sieht die Preisgabe der Neutralität durch die Teilnahme an Wirtschaftskriegen und einseitigen Friedenskonferenzen als schweren Fehler [47:05](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D2825).
  • Deutschland als Vermittler: Deutschland sollte aufgrund seiner Lage und Geschichte ein Ort der Vermittlung sein, statt eine Führungsrolle im militärischen Sinne anzustreben [01:00:52](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DTAbbkGnd1ro%26t%3D3652).
  • Moralimperialismus: Er warnt vor einem „Moralimperialismus“, bei dem sich europäische Politiker als Weltschiedsrichter aufspielen, während die Probleme im eigenen Land ungelöst bleiben [01:23:46]

1:05:13

Steuert der Westen auf seinen eigenen Zusammenbruch zu und merkt es nicht einmal?

Patrick Lawrence analysiert den Niedergang des Westens und stellt eine entscheidende Frage:

Ist der Zerfall westlicher Macht eine Katastrophe – oder der Beginn einer neuen Weltordnung?

Im Gespräch geht es um:

– Den historischen Niedergang westlicher Dominanz seit 2001  
– Die Rolle der USA als „Störer“ statt Gestalter der Weltordnung  
– Warum Regime-Change-Politik systematisch scheitert  
– Die Verbindung zwischen Krieg, Machtverlust und innerem Demokratieabbau  
– Die geopolitische Bedeutung Irans im globalen Machtgefüge  
– Den Zerfall des Journalismus und die Rolle unabhängiger Medien  

„You can have empire abroad, the Western superiority, or you can have democracy at home. Empire and democracy are self-canceling. You cannot have both.“

Der Westen verliert nicht nur Kriege – er verliert seine eigene Ordnung.

Und er beschleunigt diesen Prozess durch seine eigene Politik.

Was fordert oder kritisiert der Gast?

– Abkehr von imperialer Machtpolitik  
– Anerkennung einer multipolaren Weltordnung  
– Stärkung unabhängiger Medien und kritischen Denkens  

Ein Gespräch über Macht, Ordnung, Imperium und den Zerfall politischer Systeme.

Zeitmarken

00:00 Niedergang des Westens – Realität oder Narrativ? 
04:30 9/11 als Wendepunkt der amerikanischen Macht 
10:15 Kriege als Reaktion auf Machtverlust 
18:40 Warum Regime-Change immer scheitert 
28:00 Iran als Schlüssel im globalen Machtkampf 
38:30 Wirtschaftliche Folgen und geopolitische Risiken 
48:00 Medien, Zensur und Demokratie im Westen 
56:30 Widerstand und Rolle unabhängiger Medien 

1:00:17

Ist der Westen dabei, seine eigene Weltordnung zu zerstören?

Der ehemalige UN-Diplomat und heutiges Mitglied des Europäischen Parlaments Michael von der Schulenburg analysiert den Iran-Krieg und die globale Lage. Er stellt eine entscheidende Frage:

Steuert der Westen auf eine Eskalation zu, die er selbst nicht mehr kontrollieren kann?

Im Gespräch geht es um:

– den Iran-Krieg und seine globale Dimension  
– die strategische Lage Europas zwischen zwei Kriegen  
– das Ende der UNO-Charta und internationaler Regeln  
– die wachsende Gefahr eines Atomkriegs  
– Fehleinschätzungen westlicher Politik  
– den Verlust von Diplomatie und Vertrauen  

„Wir zerstören uns selbst, indem wir das aufheben.“

Der Westen riskiert nicht nur militärische Niederlagen, sondern verliert seine eigene Grundlage: eine regelbasierte Weltordnung.

Schulenburg kritisiert dabei vor allem die politische Kurzsichtigkeit und warnt vor langfristigen Konsequenzen.

Was fordert der Gast?

– Rückkehr zur Diplomatie  
– Anerkennung geopolitischer Realitäten  
– Abkehr von militärischer Eskalation  

Ein Gespräch über Macht, Ordnung, Verantwortung und strategisches Versagen.

38:26

Politische Verfolgung in der EU

Der Schweizer Militäranalyst Jacques Baud steht unter EU-Sanktionen – ohne Gerichtsverfahren, ohne öffentliche Beweise.

Wie kann ein europäischer Bürger politisch isoliert werden, ohne verurteilt zu sein?

In diesem Beitrag wird der Fall von Jacques Baud aufgearbeitet – einem ehemaligen NATO-Mitarbeiter, UN-Offizier und Militäranalysten.

Im Zentrum stehen:

– EU-Sanktionen gegen Jacques Baud  
– Einschränkung von Meinungsfreiheit und Grundrechten  
– Die Rolle der Schweiz und ihre Neutralität  
– Ukraine-Krieg und geopolitische Narrative  
– Der Umgang Europas mit Kritik und Dissens  
– Der Konflikt zwischen Sicherheitspolitik und Demokratie  

„Heute bin ich es, aber schon morgen kann jeder sanktioniert werden.“

Der Fall wirft grundlegende Fragen auf:
Wie stabil sind Rechtsstaat und Meinungsfreiheit in Europa wirklich?

Was bedeutet es, wenn politische Maßnahmen ohne gerichtliche Prüfung existenzielle Folgen haben?

Kritisiert werden:

– Politisch motivierte Sanktionen ohne rechtsstaatliche Grundlage  
– Der Umgang mit abweichenden Meinungen in Europa  
– Der Verlust glaubwürdiger Neutralität  

Ein Kommentar über Macht, Freiheit, Neutralität und politische Kontrolle.

1:15:43

Droht eine Eskalation zwischen den Großmächten und welche Rolle spielt Deutschland dabei?

Der Botschafter der russischen Föderation Sergej Netschajew analysiert den Ukraine-Krieg, die Spannungen zwischen Ost und West und die aktuelle Eskalation rund um den Iran und stellt eine entscheidende Frage:

Steuert Europa auf eine direkte Konfrontation mit Russland zu?

Im Gespräch geht es um:

– Ursachen und Verlauf des Ukraine-Kriegs  
– Rolle der NATO und westlicher Politik  
– Perspektive Russlands auf Deutschland und Europa  
– Eskalation im Iran und geopolitische Folgen  
– Verhandlungen, Sanktionen und strategische Interessen  
– Nord Stream und wirtschaftliche Verflechtungen  

„Die unipolare Welt existiert praktisch nicht mehr.“

Ein Gespräch über Machtverschiebungen, geopolitische Interessen und die Frage, ob Diplomatie noch möglich ist.

Der Botschafter kritisiert:

– die einseitige Position westlicher Staaten  
– fehlende Verhandlungsbereitschaft Europas  
– wirtschaftliche und politische Eskalationsdynamiken  

Ein Gespräch über Macht, Geopolitik, Sicherheit und internationale Ordnung.

Dieses Interview gibt die Perspektive des russischen Botschafters wieder und dient der Einordnung geopolitischer Positionen.

24:56

Patrik Baab berichtet aus Kriegsgebieten und stellt unbequeme Fragen:

Was passiert wirklich vor Ort?  
Warum versagt der Journalismus?  
Und steuert der Westen auf eine gefährliche Eskalation zu?

„Die Presse lügt nicht unbedingt durch das, was sie sagt – sondern durch das, was sie weglässt.“

Dieses Gespräch wurde im Rahmen einer Veranstaltung der Initiative einheit.at in Dornbirn (Österreich) aufgezeichnet.

Patrik Baab war dort zu Gast und wurde vor Ort interviewt.
 

1:14:30

In dem Video „Warum China Europa wirtschaftlich überholt“ spricht der Logistikexperte und Buchautor Uwe Leuschner über seine langjährigen Erfahrungen in China und die Ursachen für den wirtschaftlichen Aufstieg des Landes im Vergleich zu Europa.

Zeitmarken

1. Infrastruktur und die „Neue Seidenstraße“

Leuschner beschreibt den Erfolg des Schienenverkehrs zwischen China und Europa. Seit 2011 stiegen die Containerzahlen kontinuierlich an, bis 2022 die Marke von einer Million Containern pro Jahr überschritten wurde [03:54]. Er kritisiert, dass dieses ökologisch und ökonomisch sinnvolle Projekt durch geopolitische Interessen der USA und transatlantische Bindungen der EU behindert wird, da eine Annäherung zwischen China, Russland und Europa nicht gewollt sei [06:26].

2. Technologischer Vorsprung und Patente

China hat laut Leuschner den Westen in vielen Hochtechnologien bereits überholt. Während man früher oft von „Kopieren“ sprach, kommen heute etwa zehnmal so viele Patente aus China wie aus Deutschland [40:19]. Besonders im Bereich der Elektromobilität und Batterietechnik habe China bereits 2017 strategische Entscheidungen getroffen, während Europa den Anschluss verpasst habe [15:04].

3. Gesellschaftliches Klima und Leistungsprinzip

Ein zentraler Grund für den Erfolg sei die Mentalität:

  • Bildungshunger: Ein Großteil der jungen Generation in China lernt westliche Sprachen und strebt nach Wissen [27:54].
  • Leistungsgesellschaft: Fleiß, Disziplin und pragmatische Lösungen stehen im Vordergrund [32:37].
  • Kollektivismus: Es herrsche ein stärkerer gesellschaftlicher Konsens und Fokus auf das Gemeinwohl im Vergleich zum westlichen Individualismus [30:03].

4. Das chinesische Staatsmodell

Leuschner erklärt, dass China kein klassisch kommunistisches System nach sowjetischem Vorbild sei. Es handle sich eher um ein System mit starkem staatlichem Einfluss (Minderheitsbeteiligungen des Staates in Privatunternehmen), das strategische Langzeitplanung (10-, 30- und 50-Jahres-Konzepte) ermöglicht [40:40]. Dies sei dem kurzfristigen Denken westlicher Demokratien oft überlegen [01:00:29].

5. Kritik an der westlichen Politik

Der Experte sieht einen „Realitätsverlust des Westens“ [47:58]. Durch Sanktionen und eine „wertegeleitete Außenpolitik“ schade Europa seinem eigenen Wirtschaftsstandort. Er empfiehlt der Bundesregierung:

  • Dialog auf Augenhöhe führen [01:12:40].
  • Sich von einseitigen transatlantischen Interessen emanzipieren [01:13:05].
  • Von China lernen und technologische Entwicklungen übernehmen, statt sie zu blockieren [01:13:35].

Das Video endet mit dem Plädoyer, dass Deutschland den Kontakt zu China dringend benötigt, um wirtschaftlich nicht weiter den Anschluss zu verlieren [01:13:59].

1:00:39

Patrik Baab analysiert den Angriff der USA und Israels auf den Iran und ordnet ihn in einen größeren geopolitischen Zusammenhang ein.

Es handelt sich nicht um einen isolierten Konflikt im Nahen Osten, sondern um Teil eines globalen Machtkampfes zwischen dem Westen und den aufstrebenden BRICS-Staaten.

Im Mittelpunkt steht eine zentrale Frage:

Welche Rolle spielt Deutschland in diesem Krieg?

Baab argumentiert, dass Deutschland politisch, militärisch und logistisch längst Teil dieses Konflikts geworden ist. Durch Militärbasen, Infrastruktur und politische Unterstützung innerhalb der NATO.

Der Konflikt zwischen Iran, den USA und Israel hat sich 2026 weiter verschärft und gilt unter vielen Völkerrechtlern als Bruch des UN-Gewaltverbots.

Im Gespräch geht es unter anderem um:

– Die geopolitischen Hintergründe des Krieges gegen den Iran  
– Die Rolle der USA und Israels in der Region  
– Deutschlands politische und militärische Einbindung  
– Angriffe auf Militärbasen und Infrastruktur im Nahen Osten  
– Die Bedeutung der Straße von Hormuz für die Weltwirtschaft  
– Die Rolle von Russland, China und den BRICS-Staaten  
– Energiepreise, Wirtschaftskrisen und globale Machtverschiebungen  

„Der Westen hat den Krieg begonnen – der Iran entscheidet, wann er endet.“

Ein Vortrag über Geopolitik, Energiekrieg und die Frage, ob die Welt bereits auf eine neue globale Ordnung zusteuert.
 

Geopolitik und Kriegsursachen

  • Völkerrechtswidriger Angriff: Der Überfall wird als völkerrechtswidriger Angriffskrieg eingestuft, wobei Medienberichte über einen Präventivschlag als "Lüge" bezeichnet werden [00:25].
  • Regimewechsel als Ziel: Das primäre strategische Ziel der USA und Israels sei ein gewaltsamer Regimewechsel in Teheran, um den Zugang zu Öl- und Gasreserven für westliche Konzerne zu öffnen [04:25], [05:28].
  • Geopolitische Dimension: Der Krieg diene der Aufrechterhaltung der US-Vorherrschaft in Westasien und ziele darauf ab, den Aufstieg Chinas sowie die Konnektivität der BRICS-Staaten (z. B. die Neue Seidenstraße) zu zerstören [31:19], [31:51].
  • Groß-Israel-Bestrebungen: Es wird behauptet, dass es Israel um die Schaffung eines "Groß-Israel vom Nil bis zum Euphrat" gehe [26:54].

Technologische Aspekte und militärische Lage

  • Präzision und Satellitendaten: Der Iran nutze das chinesische Baidu-System statt GPS, was Luftlenkwaffen immun gegen Störungen mache. Zudem liefere China KI-gestützte Satellitenbilder [15:45], [15:57].
  • Mosaik-Verteidigung: Die iranische Verteidigung sei dezentral in 31 Bezirken organisiert ("Mosaikprinzip"), wodurch das System auch nach einem "Enthauptungsschlag" gegen die Führung operativ bleibe [16:47], [17:09].
  • Nanotechnologie bei Tötungen: Die Tötung hochrangiger Führungspersonen sei durch Nanotechnologie (winzige Peilsender in Implantaten oder Kleidung) ermöglicht worden [34:26].
  • Wirkungslosigkeit der Abwehr: Der israelische Iron Dome erweise sich gegen die iranischen Drohnen- und Raketenwellen als weitgehend wirkungslos [14:34].

Deutschland als Kriegspartei

  • Logistische Unterstützung: Deutschland fungiere durch die Nutzung der Airbase Ramstein und Spangdahlem sowie das Medical Center Weilerbach als zentraler logistischer Stützpunkt für die US-Operationen [06:44], [06:54].
  • Politische Positionierung: Bundeskanzler Friedrich Merz habe volle politische Unterstützung für den Angriff signalisiert und sei vorab über die Pläne informiert gewesen [04:14], [05:18].
  • Verfassungsbruch-Vorwurf: Die Unterstützung des Krieges durch die deutsche Politik wird als Verfassungsbruch gewertet, da das Grundgesetz zur Förderung des Friedens verpflichte [03:07], [53:25].

Wirtschaftliche und regionale Folgen

  • Energiekrise: Die Schließung der Straße von Hormos blockiere 20 % der weltweiten Öl- und Gaslieferungen, was zu einer massiven Energiekrise in Europa führen könne [12:52], [40:08].
  • Kollaps der Golfstaaten: Staaten wie die Emirate stünden vor dem Kollaps, da ihre Infrastruktur (Flughäfen, Entsalzungsanlagen) beschädigt wurde und Investitionsmodelle zerstört seien [13:38], [14:01].
  • Ölpreis: Analysten prognostizieren einen Anstieg des Ölpreises auf bis zu 150 US-Dollar pro Barrel innerhalb weniger Wochen [01:00:00](https://www.google.com/search?q=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DGsgC7BF-kZA%26t%3D780).

Verhandlungen und Diplomatie

  • Scheinverhandlungen: Washington nutze Diplomatie nur noch als Täuschungsmanöver. Angriffe fänden oft während laufender Verhandlungen statt, um Eliten gewaltsam auszutauschen [19:51], [20:18].
  • Zerstörung des Völkerrechts: Der Prozess der Zerstörung internationaler Rechtsnormen habe 1991 begonnen und erreiche mit dem Angriff auf den Iran seinen Höhepunkt [21:29], [46:37].

1:08:03

Begann der Krieg in der Ukraine wirklich erst 2022 –  
oder wurde die Geschichte systematisch umgeschrieben?

Wilhelm Domke-Schulz analysiert den Maidan 2014, den Brand von Odessa und die Entwicklung im Donbass – und stellt eine entscheidende Frage:

Wird der Ukraine-Konflikt im Westen bewusst verkürzt und ideologisch gefiltert dargestellt?

Im Gespräch geht es um:

– Den Maidan-Putsch 2014 und die Rolle Deutschlands  
– Das Massaker im Gewerkschaftshaus von Odessa  
– Die Anti-Terror-Operation gegen die Ostukraine  
– Oligarchen, Bataillone und paramilitärische Strukturen  
– Referenden im Donbass und ihre Legitimität  
– Medienpropaganda, DDR-Anschluss und Elitenkontinuität  

„Demokraten sind Terroristen und Staatsterroristen sind Demokraten.“

1:03:26

In diesem Interview auf dem Kanal von Patrik Baab spricht Joe Lauria, Chefredakteur von Consortium News, über die Geschichte der unabhängigen Medien in den USA, die Manipulation durch Mainstream-Medien und die geopolitischen Interessen der Vereinigten Staaten.

Kernaussagen des Interviews

  • Rolle der unabhängigen Medien: Joe Lauria erläutert die Gründung von Consortium News durch Robert Parry im Jahr 1995. Ziel war es, Journalisten eine Plattform zu bieten, deren investigative Berichte (z. B. zum Iran-Contra-Skandal) in Mainstream-Redaktionen unterdrückt wurden [01:31].
  • Medienmanipulation durch Auslassung: Lauria kritisiert, dass Mainstream-Medien oft nicht direkt lügen, sondern durch das Weglassen von historischem Kontext (z. B. zum Maidan-Putsch 2014 oder zur NATO-Osterweiterung) ein völlig verzerrtes Bild der Realität zeichnen [29:07].
  • Geopolitische Ziele der USA: Er vertritt die Ansicht, dass die USA die russische Invasion in der Ukraine "brauchten", um weitreichende Wirtschaftssanktionen zu rechtfertigen und das Ziel eines Regimewechsels in Moskau voranzutreiben [19:06].
  • Zunehmende Repression: Das Interview thematisiert eine "Zensurindustrie" und die Verfolgung von Journalisten (wie Julian Assange oder Richard Medhurst). Lauria warnt davor, dass westliche Demokratien zunehmend zu repressiven Mitteln greifen, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen [49:54].

Zeitstempel und Themen

Hier sind die wesentlichen Abschnitte des Gesprächs:

  • [01:31]Ursprung von Consortium News: Die Geschichte von Robert Parry und die Aufdeckung des Iran-Contra-Skandals trotz Widerständen der Associated Press (AP).
  • [06:55]Frühe Warnungen: Wie Consortium News bereits früh vor der Irak-Invasion warnte und den "Russiagate"-Skandal als Täuschung entlarvte.
  • [12:32]Der Ukraine-Konflikt: Analyse des Maidan-Putsches 2014, der Rolle der USA und der Unterdrückung von Informationen über rechtsextreme Gruppen.
  • [19:06]Russland und Souveränität: Warum die USA laut Lauria ein Interesse an der Destabilisierung Russlands haben, um wieder Zugriff auf dessen Ressourcen zu erhalten.
  • [25:35]Apokalyptische Blindheit: Diskussion über das Risiko einer nuklearen Eskalation und die Fehleinschätzungen westlicher Politiker.
  • [29:07]Manipulation durch Kontext-Entzug: Wie das Weglassen von Fakten (z. B. 1948 in Palästina oder 2014 in der Ukraine) die öffentliche Meinung steuert.
  • [44:36]Kognitive Dissonanz: Warum große Teile der Bevölkerung die offizielle Darstellung bevorzugen und Angst davor haben, das eigene Weltbild zu hinterfragen.
  • [51:24]Zensur und Klagen: Joe Lauria berichtet über den Entzug von PayPal-Diensten und die rechtlichen Auseinandersetzungen mit der Organisation NewsGuard.
  • [01:01:19]Zukunft des Journalismus: Laurias Appell an unabhängige Medien, sich zu professionalisieren und journalistische Handwerkszeuge korrekt einzusetzen.