Patrik Baab (Medienpräsenz)

43:17

Er war jahrzehntelang Berater deutscher Politiker, arbeitete für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik und erhielt das Bundesverdienstkreuz – heute gilt er als „Putin-Versteher“.

Der Politikwissenschaftler Alexander Rahr spricht mit Patrik Baab über sein neues Buch „Das goldene Tor von Kiew“, über den Niedergang der westlichen Debattenkultur, den moralischen Absolutismus Europas – und darüber, warum Realismus und Demut die einzige Chance für Frieden sind.

Ein Gespräch über Literatur, Macht, Zivilisation und die Zukunft Europas.

Inhalt

00:00 – Intro & Vorstellung Alexander Rahr 
02:10 – Warum ein Politikwissenschaftler einen Roman schreibt 
05:45 – Zeitzeuge einer Epoche des Umbruchs 
10:32 – Völkerverständigung nach dem Kalten Krieg 
15:40 – Kritik an der heutigen Cancel Culture 
20:55 – Der Verlust echter Debattenkultur 
25:12 – Der neue Moralismus im Westen 
31:45 – Realismus vs. Wertepolitik 
37:10 – Der globale Machtwandel: China, Russland, Indien 
42:36 – Europa als moralische Weltmacht ohne Einfluss 

58:13

Er analysierte Kriege für die NATO, die UNO und den Schweizer Nachrichtendienst – jetzt steht er selbst auf der Sanktionsliste der EU.
Der Schweizer Oberst Jacques Baud spricht mit Patrik Baab über seine Arbeit als Analytiker, seine Erfahrungen im Donbass und die politische Willkür in Brüssel.

Ein Gespräch über Desinformation, Machtpolitik und die Frage, warum westliche Eliten die Realität des Krieges nicht mehr verstehen – oder nicht verstehen wollen.

Kapitel: 
00:00 – Intro & Vorstellung Jacques Baud 
01:13 – Ein Schweizer Offizier unter EU-Sanktionen 
03:50 – Die Wahrheit über die Ukraine: Was im Westen nicht gesagt wird 
08:20 – Warum Baud keine russischen Quellen nutzt 
09:00 – Die Manipulation westlicher Medien 
13:30 – Propaganda und Realitätsverlust in Brüssel 
16:20 – Wie der Westen die Ukraine falsch beraten hat 
19:30 – Warum die EU Analysten wie Baud fürchtet 
23:45 – Was die Sanktionen wirklich bedeuten 
27:40 – Keine Rechtsgrundlage, kein Verfahren 
33:15 – Die neue Zensur in Europa 
37:40 – Krise der EU und das Ende des Narrativs 
45:37 – Russland an der Front, Europa im Medienkrieg 
48:57 – Hat die EU ihre Legitimität verloren? 
52:41 – Jacques Baud über seine juristische Gegenwehr 
55:27 – Intellektuelle Einsamkeit und der Kampf um Meinungsfreiheit 58:21 – Schlusswort

1:37:27

Benoît Paré, ehemaliger OSZE-Beobachter im Donbass und Autor des Buchs “What I Saw in Ukraine” (https://amzn.to/48zSCFc), berichtet im Gespräch mit Patrik Baab über seine Erfahrungen im Krieg – und über eine Wahrheit, die im Westen kaum jemand hören will.

Er erzählt von gefälschten Berichten, Zensur in der OSZE, verschwiegenen Kriegsverbrechen und einer medialen Erzählung, die mit der Realität auf dem Boden nichts zu tun hatte.
Ein Gespräch über die Macht der Narrative, das Schweigen internationaler Organisationen und den Mut, die Wahrheit auszusprechen – selbst wenn sie nicht erwünscht ist.Benoît Paré, ehemaliger OSZE-Beobachter im Donbass und Autor des Buchs “What I Saw in Ukraine”, berichtet im Gespräch mit Patrik Baab über seine Erfahrungen im Krieg – und über eine Wahrheit, die im Westen kaum jemand hören will.

Er erzählt von gefälschten Berichten, Zensur in der OSZE, verschwiegenen Kriegsverbrechen und einer medialen Erzählung, die mit der Realität auf dem Boden nichts zu tun hatte.
Ein Gespräch über die Macht der Narrative, das Schweigen internationaler Organisationen und den Mut, die Wahrheit auszusprechen – selbst wenn sie nicht erwünscht ist.

Kapitel: 
00:00 – Einleitung und Begrüßung Benoît Paré 
01:20 – Die Untersuchung des Massakers auf dem Maidan und der Wendepunkt (2016) 
06:50 – Erste Erfahrungen in Kramatorsk und entlang der Kontaktlinie 
14:40 – Stimmen aus dem Donbass: Zivilisten gegen die ukrainische Armee 
22:10 – Menschenrechtsverletzungen und Folterfälle 
30:45 – Die Schauprozesse und das ukrainische Justizsystem 
41:10 – Interne Zensur und Fälschungen von Berichten durch die OSZE 
53:00 – Westlicher Einfluss und amerikanische Präsenz innerhalb der OSZE 
01:02:40 – Sind russische Truppen in den Donbass eingedrungen? Was die OSZE wirklich gesehen hat 
01:09:00 – Wie Kiew die Invasion von 2022 provoziert hat 
01:20:00 – Der Verrat an den eigenen Prinzipien der OSZE 
01:26:30 – Fazit: Was Benoît Paré in der Ukraine wirklich gesehen hat 
 

25:46

Deutschland, quo vadis?
Ein Nachruf in zwölf Thesen – oder der Absturz eines Auslaufmodells.

Patrik Baab zieht in diesem Essay Bilanz: über eine Republik im Niedergang, den moralischen Verfall der Eliten und den Krieg gegen die eigene Bevölkerung.
Er spricht über den ökonomischen Zusammenbruch, die Selbstentmündigung gegenüber den USA, die NATO-Propaganda und den zivilisatorischen Rückschritt Europas.

Ein Text über Macht, Verantwortung und den Mut zum Widerstand – mit einem Blick auf Geschichte, Gegenwart und Zukunft.

Kapitel: 
00:00 – Intro: Deutschland, quo vadis? 
01:10 – Von Rom nach Berlin: Der Zerfall der Imperien 
04:00 – Verfolgung von Dissidenten und die neue Zensurindustrie 
08:15 – Wirtschaftlicher Absturz und Deindustrialisierung 
13:40 – Politische Selbstversklavung und militärisches Scheitern 
19:25 – Kultureller Verfall und moralische Enthemmung 
24:50 – Ursachen des Niedergangs: Finanzindustrie und Krieg
 

1:14:34

Frieden mit Russland – ist das noch möglich? Der russische Botschafter Sergei Netschajew, die EU-Diplomatin Petra Erler und der Journalist Jan Opielka diskutieren mit Patrik Baab über Neutralität, Sicherheitsgarantien, die Rolle der NATO – und die Frage, ob Europa ohne Russland überhaupt Frieden finden kann. Ein Gespräch über historische Verantwortung, politische Realitäten und die Möglichkeiten einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur. 

Kapitel

00:00 – Einführung Patrik Baab 
03:15 – Warum diese Diskussion wichtig ist
07:20 – Sergei Netschajew: „Wir wollen keinen Krieg mit der NATO“
12:45 – Sicherheit in Europa: Neutralität der Ukraine
19:10 – Petra Erler: Wie Brüssel sich vom Friedensprojekt zur Kriegsmaschine wandelte
31:30 – Jan Opielka über Polens innere Zerrissenheit
47:40 – Ursachen des Ukraine-Krieges und die Rolle des Westens
59:25 – Wie ein dauerhafter Frieden möglich wäre
1:09:15 – Die letzten Worte: Europa zwischen Erinnerung und Verantwortung
 

58:18

Patrik Baab spricht mit dem Journalisten und Filmregisseur Dirk Pohlmann über die gefährlichste Lage seit dem Kalten Krieg:
Wie westliche Eliten wieder mit der Möglichkeit eines Atomkriegs spielen, warum Russland zum Feindbild wurde – und weshalb Pohlmann den geistigen Zustand der politischen Klasse als „Rückfall in die Barbarei“ bezeichnet.

Ein Gespräch über transatlantische Netzwerke, historische Amnesie, Zensur, russophobe Doppelmoral und die narzisstische Leere einer funktionsgestörten Elite.

Über Macht, Medien und die Frage, warum Vernunft und Bildung im Westen zu Ausnahmen geworden sind.

Kapitel:

00:00 – Intro & Vorstellung Dirk Pohlmann 
01:32 – Sind unsere Eliten apokalypseblind geworden? 
08:10 – Atomkriegsgefahr & Verantwortungslosigkeit der Macht 
15:30 – Der transatlantische Tunnelblick 
22:20 – Nazis, Bandera und die verdrängte Ostgeschichte 
30:05 – Annalena Baerbock und das Scheitern politischer Bildung 
37:45 – Narzissmus, Dummheit im Dienst & politische Dysfunktion 
45:00 – Rückfall in die Barbarei – die moralische Verwahrlosung der Eliten 
53:20 – Warum wir nicht mehr mitmachen dürfen 
59:00 – Schlusswort & Ausblick

27:41

Patrik Baab sprach auf der Europäischen Friedenskonferenz in Lissabon am 22. November 2025 über die Ursachen des Ukrainekriegs, die Stimmen der Menschen im Donbass und die geopolitische Verantwortung des Westens. Er zeigt, warum der Krieg für viele Russen ein Verteidigungskrieg ist, wie Medien in Europa den Konflikt verzerren – und weshalb der neue Trump-Friedensplan zwar Bewegung bringt, aber kaum Chancen auf Umsetzung hat. Ein Vortrag über Macht, Moral und die verdrängte Realität eines Krieges, der längst Europa verändert. 

Kapitel: 

00:00 Einleitung – Stimmen aus dem Donbass 

03:45 Trumps 28-Punkte-Friedensplan 

08:10 Die vergessene Perspektive des Ostens 

12:00 Die Rolle der NATO und des Maidan 2014 

20:00 Medien, Propaganda und Verantwortung 

28:30 Das Scheitern des Westens 

35:00 Frieden oder Barbarei?

1:14:16

„Deutschland erlebt einen Rückfall in die Barbarie“, sagt der deutsche Journalist und Kriegsreporter Ulrich Heyden, der seit vielen Jahren in Russland lebt und regelmäßig aus den Kriegsgebieten berichtet. In diesem Gespräch mit Patrik Baab spricht er über seine Erlebnisse im Donbass, in Kursk und Moskau – über Angst, Propaganda, historische Schuld, und über die Stimmen der Menschen, die mitten im Krieg leben. Heyden schildert, was westliche Medien verschweigen: das Leid der Zivilbevölkerung, die Rolle von Söldnern, die russische Perspektive und den Hass, der in Europa gegen Russland geschürt wird. Ein Gespräch über Wahrheit, Verantwortung und den Zustand deutscher Öffentlichkeit. „Wir erleben einen Rückfall in die Barbarei – und kaum jemand merkt es.“ – Ulrich Heyden Zum Nachdenken. Zum Widerspruch. Zum Weitersagen. 

Kapitel: 

00:00 Intro – Vorstellung 
01:00 Begegnung in Moskau: Ulrich Heyden über den Krieg in Kursk 
06:00 Leben im Kriegsgebiet – Angst, Misstrauen und Realität 
12:30 Eindrücke aus Rilsk und Kursk 
18:50 Flüchtlinge, Zerstörung, Alltag 
26:00 Die Rolle der Söldner 
32:40 Geschichte und Anfänge des Donbass-Kriegs 
41:10 Die Arbeitermilizen und das Jahr 2014 
48:20 Odessa, Maidan und der Beginn des Krieges 
55:30 Der Westen und die verdrängte Schuld 
01:03:10 Medien, Propaganda und historische Blindheit 
01:10:30 Russophobie und die deutsche Elite 
01:17:00 Vom zivilisatorischen Rückschritt in die Barbarei 
01:22:00 Schlusswort – Warum es wichtig ist, zuzuhören

1:07:03

Was geschieht, wenn Vernunft durch Ideologie ersetzt wird?
Der frühere Marineinspekteur Kay-Achim Schönbach spricht über die Gefahr militärischer Eskalation, über das Versagen europäischer Diplomatie – und über Deutschlands Verantwortung für den Frieden.

Ein Gespräch über die Ostsee, die Ukraine, die NATO, die EU – und die Frage, ob Europa noch weiß, was Krieg bedeutet.

„Es ist nicht unser Krieg“, sagt Schönbach.
„Unsere Aufgabe ist, den Frieden zu wahren – nicht, ihn zu gefährden.“

Ein Gespräch über Realismus, Verantwortung und das Vermächtnis deutscher Geschichte.

Kapitel: 
00:00 Intro – Wer ist Kai-Achim Schönbach? 
02:00 Zwischenfall auf der Ostsee – Drohnen, Schattenflotte und Risiko der Eskalation 
08:30 NATO, Russland und die Gefahr des Fehlers 

13:20 Medien, Propaganda und Alarmismus 
18:30 Sanktionen und wirtschaftliche Folgen für Europa 
22:40 Multipolare Welt – Russland, China und das Nordmeer 
30:10 Die EU als Akteur: Macht, Hybris und Realität 
37:30 Die Ukraine zwischen Front und Erschöpfung 
43:40 Realistische Friedensszenarien und Waffenstillstand 
50:50 „Es ist nicht unser Krieg“ – Deutschlands Verantwortung 
55:30 Frieden durch Diplomatie – und was das bedeutet 
59:00 Schlussgedanken: Vernunft statt Eskalation