Patrik Baab (Medienpräsenz)

1:03:26

In diesem Interview auf dem Kanal von Patrik Baab spricht Joe Lauria, Chefredakteur von Consortium News, über die Geschichte der unabhängigen Medien in den USA, die Manipulation durch Mainstream-Medien und die geopolitischen Interessen der Vereinigten Staaten.

Kernaussagen des Interviews

  • Rolle der unabhängigen Medien: Joe Lauria erläutert die Gründung von Consortium News durch Robert Parry im Jahr 1995. Ziel war es, Journalisten eine Plattform zu bieten, deren investigative Berichte (z. B. zum Iran-Contra-Skandal) in Mainstream-Redaktionen unterdrückt wurden [01:31].
  • Medienmanipulation durch Auslassung: Lauria kritisiert, dass Mainstream-Medien oft nicht direkt lügen, sondern durch das Weglassen von historischem Kontext (z. B. zum Maidan-Putsch 2014 oder zur NATO-Osterweiterung) ein völlig verzerrtes Bild der Realität zeichnen [29:07].
  • Geopolitische Ziele der USA: Er vertritt die Ansicht, dass die USA die russische Invasion in der Ukraine "brauchten", um weitreichende Wirtschaftssanktionen zu rechtfertigen und das Ziel eines Regimewechsels in Moskau voranzutreiben [19:06].
  • Zunehmende Repression: Das Interview thematisiert eine "Zensurindustrie" und die Verfolgung von Journalisten (wie Julian Assange oder Richard Medhurst). Lauria warnt davor, dass westliche Demokratien zunehmend zu repressiven Mitteln greifen, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen [49:54].

Zeitstempel und Themen

Hier sind die wesentlichen Abschnitte des Gesprächs:

  • [01:31]Ursprung von Consortium News: Die Geschichte von Robert Parry und die Aufdeckung des Iran-Contra-Skandals trotz Widerständen der Associated Press (AP).
  • [06:55]Frühe Warnungen: Wie Consortium News bereits früh vor der Irak-Invasion warnte und den "Russiagate"-Skandal als Täuschung entlarvte.
  • [12:32]Der Ukraine-Konflikt: Analyse des Maidan-Putsches 2014, der Rolle der USA und der Unterdrückung von Informationen über rechtsextreme Gruppen.
  • [19:06]Russland und Souveränität: Warum die USA laut Lauria ein Interesse an der Destabilisierung Russlands haben, um wieder Zugriff auf dessen Ressourcen zu erhalten.
  • [25:35]Apokalyptische Blindheit: Diskussion über das Risiko einer nuklearen Eskalation und die Fehleinschätzungen westlicher Politiker.
  • [29:07]Manipulation durch Kontext-Entzug: Wie das Weglassen von Fakten (z. B. 1948 in Palästina oder 2014 in der Ukraine) die öffentliche Meinung steuert.
  • [44:36]Kognitive Dissonanz: Warum große Teile der Bevölkerung die offizielle Darstellung bevorzugen und Angst davor haben, das eigene Weltbild zu hinterfragen.
  • [51:24]Zensur und Klagen: Joe Lauria berichtet über den Entzug von PayPal-Diensten und die rechtlichen Auseinandersetzungen mit der Organisation NewsGuard.
  • [01:01:19]Zukunft des Journalismus: Laurias Appell an unabhängige Medien, sich zu professionalisieren und journalistische Handwerkszeuge korrekt einzusetzen.

1:28:55

Hat China die Aufklärung bewahrt – während Deutschland sie aufgibt?

Professor Ole Döring analysiert den geistigen Zustand Deutschlands im Vergleich zu China und stellt eine entscheidende Frage:

Haben wir verlernt, kritisch zu denken – während China systematisch lernt?

„Wir haben nichts dauerhaft gelernt aus der Aufklärung.“

Wenn kritisches Denken durch Moralismus ersetzt wird, verlieren Gesellschaften ihre Integrität.  
Und wenn Wissenschaft politisiert wird, verliert sie ihre Würde.die zentralen Punkte des Gesprächs:

1. Das deutsche Unverständnis gegenüber China

  • Mangel an Realitätssinn: Döring kritisiert, dass Deutschland keine echte China-Strategie habe, sondern in Vorurteilen verharre. Man „meine“ nur etwas über China zu wissen, ohne die Wirklichkeit vor Ort – die Döring durch seine Professur in China kennt – objektiv wahrzunehmen [00:00].
  • Projektion statt Analyse: Der Westen betrachte China zunehmend als „Systemfeind“, anstatt von dessen Effizienz und langfristiger Planung zu lernen [30:16].

2. Wissenschaftssystem und „Callboy“-Mentalität

  • Abhängigkeit von Fördergeldern: Döring beschreibt seine Entscheidung, das deutsche Wissenschaftssystem zu verlassen, da Forscher zu „Callboys“ degradiert würden. Sie müssten sich ständig auf Ausschreibungen („Calls“) bewerben, was die Forschungsfreiheit einschränke und enorme Ressourcen binde [01:02:44].
  • Ideologisierung: Er kritisiert eine zunehmende Politisierung und Moralisierung der Wissenschaft in Deutschland, die sachliche Forschung – etwa über China oder während der Corona-Pandemie – erschwere [01:06:50].

3. Was China voraus hat: Meritokratie und Lernen

  • Leistungsprinzip: Während in deutschen Parteien oft Mittelmäßigkeit dominiere, beschreibt Döring das chinesische System als meritokratisch. In der Kommunistischen Partei Chinas kämen zunehmend hochkompetente und integre Persönlichkeiten nach oben, die dem „Volkswohl“ verpflichtet seien [47:34].
  • Lernendes System: China sei extrem pragmatisch und lerne aus den Fehlern anderer (z. B. dem Zusammenbruch der Sowjetunion). Institutionen seien dort „lernoffen“ gestaltet [41:21].

4. Philosophie als Brücke (Kant und Konfuzius)

  • Gemeinsame Werte: Döring sieht starke Parallelen zwischen der konfuzianischen Ethik und der Aufklärung (insbesondere Immanuel Kant). Beide Systeme betonen die Integrität und die Verantwortung des Einzelnen [06:47].
  • Arbeit als Lebensinhalt: In China werde Arbeit als Ausdruck von Würde und Leben verstanden, was im Gegensatz zum westlichen Konzept der „Work-Life-Balance“ stehe, das oft auf Entfremdung beruhe [10:34].

5. Kritik an der Corona-Politik und dem „Mob“

  • Erosion von Standards: Döring kritisiert scharf den Zusammenbruch ethischer Standards während der Pandemie. Wissenschaftliche Evidenz sei durch politische Einflussnahme ersetzt worden [01:14:16].
  • Ochlokratie: Er bezeichnet die aktuelle Situation teilweise als „Pöbelherrschaft“ (Ochlokratie), in der kritische Stimmen durch Medien und Politik drangsaliert wurden [01:16:10].

Fazit und Ausblick

Döring plädiert für eine Emanzipation Deutschlands und eine Rückkehr zum „kritischen Weg“ der Aufklärung. Man müsse den „Quatsch verlernen“, den man sich in den letzten 30 Jahren angeeignet habe, und die eigenen kulturellen Stärken (Gründlichkeit, solide Arbeit, Denkarbeit) wiederbeleben, um China als gleichwertiger Partner begegnen zu können [58:28].

58:22

Hänseler, Gründer des geopolitischen Blogs Forum Geopolitica, spricht über Mediengleichschaltung, politische Dekadenz, den Niedergang westlicher Eliten und warum Russland heute freier und leistungsorientierter sei als der Westen.

Ein Gespräch über Wahrheit, Macht, Propaganda, Geschichte und den Verlust der Zivilcourage.

Themen:
– Medienpropaganda und Gleichschaltung im Westen  
– Warum Russland liberaler ist, als viele glauben  
– Bequemlichkeit und Kompetenzkrise westlicher Eliten  
– Deutschlands Abhängigkeit von den USA  
– Geschichtsvergessenheit und gefährliche Schuldumkehr  
– Warum Russland im Aufschwung ist – und der Westen im Niedergang  

1:05:35

Der Maler und Schriftsteller Haralampi G. Oroschakoff spricht mit Patrik Baab über den Verlust von Kultur, Sinn und geistiger Tiefe in einer zunehmend selbstreferentiellen westlichen Welt.

Oroschakoff der in Wien lebt und weltweit ausgestellt hat – in New York, Paris, Venedig, Baku und Südamerika – sieht den Westen in einer Phase zivilisatorischer Erschöpfung.

Er spricht über den Niedergang der europäischen Kultur, die Rückkehr autoritärer Tendenzen, den Ukrainekrieg als Kulturbruch und die künstlerische Verantwortung im Zeitalter des moralischen Nihilismus.

„Wir führen nur noch Selbstgespräche – Zivilisation ist zu einem Brand geworden.“

Ein eindringliches Gespräch über Kunst, Geschichte, Religion, Macht und die Frage:

Hat Europa seine Seele verloren?

27:52

Ruth Firmenich sitzt für das Bündnis Sahra Wagenknecht als fraktionslose Abgeordnete im Europäischen Parlament.
Sie kämpft gegen die rechtswidrigen Sanktionen der EU, mit denen Jacques Baud und 58 weitere Personen belegt worden sind – Menschen, deren Analysen, Texte und Recherchen nicht in das offizielle Narrativ passen.

In diesem Gespräch spricht sie über den Angriff auf Meinungs- und Pressefreiheit, über das Ende des Rechtsstaates in Europa und über die Furcht der politischen Eliten vor abweichenden Stimmen.
Es geht um Demokratie, Zensur, Macht – und um den Mut, sich nicht zu beugen.

Zeitmarken

0:00 ⁠– Einleitung ⁠

16:38  ⁠– Schritte zur Unterstützung Betroffener ⁠

24:32 ⁠– Politische Maßnahmen und öffentliche Kampagne

52:07

Er war 34 Jahre lang für die Vereinten Nationen in Kriegs- und Krisengebieten im Einsatz: im Sudan, im Irak, in Afghanistan, in Sierra Leone, im Iran. Heute sitzt Michael von der Schulenburg als parteiloser Abgeordneter im Europäischen Parlament – und blickt fassungslos auf die Kriegstreiberei in Brüssel. Er spricht über Selbstgerechtigkeit, Realitätsverlust und moralische Arroganz westlicher Eliten und warnt: „Europa ist der große Verlierer dieser Kriege.“ Ein Gespräch über Frieden, Diplomatie und die Frage, ob Europa seine Seele noch retten kann. 

Zeitmarken

0:00 ⁠⁠– Einleitung 

⁠⁠2:05 ⁠⁠– „Emotional ist es am schwierigsten, hier zu sitzen“ ⁠⁠

7:48 ⁠⁠– Selbstgerechtigkeit und Kriegsrhetorik im EU-Parlament 

⁠⁠13:56 ⁠⁠– Europa als Verlierer seiner Kriege ⁠⁠

20:21 ⁠⁠– Der Friedensvorschlag mit General Kujat 

⁠⁠27:10 ⁠⁠– Der Realitätsverlust der europäischen Eliten ⁠⁠

33:32 ⁠⁠– Die Zerstörung des Völkerrechts und die Willkür der EU 

⁠⁠40:15 ⁠⁠– „Wir geben den Leuten einen juristischen Tod“ ⁠⁠

46:38 ⁠⁠– Doppelmoral und moralischer Bankrott des Westens ⁠⁠

50:22 ⁠⁠– Hoffnung trotz Niedergang – Europas Zukunft und seine Kinder

1:20:49

Er ist Schweizer, Generalstabsoffizier a.D., UN- und OSZE-Mitarbeiter, Militäranalyst – und seit dem 15. Dezember 2025 von der EU sanktioniert.
Jacques Baud darf über kein Geld verfügen, seine Konten sind eingefroren, sein Besitz beschlagnahmt.
Sein „Verbrechen“: Er widerspricht der westlichen Propaganda über den Ukrainekrieg – sachlich, faktenbasiert, analytisch.

Im Gespräch mit Patrik Baab beschreibt Jacques Baud,
wie sich Willkür und Zensur in Europa ausbreiten,
wie der Rechtsstaat verschwindet,
und warum er trotz allem weiterschreibt: „Ich werde meine Arbeit fortsetzen.“

Ein Gespräch über Demokratie, Wahrheit, Mut und die Zukunft Europas.

Zeitmarken

00:00 – Intro 
00:40 – Jacques Baud: Leben unter Sanktionen 
02:00 – „Ich habe nichts Unrechtes getan“ 
04:30 – Solidarität in Brüssel 
06:00 – Die schweizerische Demokratie und ihre Prinzipien 
09:00 – Inkompetenz und Emotionalität der Behörden 
12:00 – Umkehrung des Rechts: erst Strafe, dann Beweis 
15:00 – Vom Rechtsstaat zur Willkür 
17:00 – Sanktionen als soziale Vernichtung 
20:00 – Parallelen zu Guantánamo 
23:00 – „Das ist die Definition einer Diktatur“ 
26:00 – Verlust von Rationalität in der Politik 
30:00 – Der Bruch zwischen Narrativ und Realität 
37:00 – Warum das westliche Kriegsbild falsch ist 
41:00 – „Der Krieg ist verloren, aber das Narrativ bleibt“ 
45:00 – Die Krise der NATO und Europas Selbsttäuschung 
49:00 – Zensur als Zeichen der Schwäche 
53:00 – Russophobie und Rassismus im Westen 
56:00 – Kultureller Niedergang und politische Infantilität 
1:02:00 – „Ich arbeite weiter – mit Fakten und Quellen“ 
1:05:00 – Schlusswort: Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit 

15:22

Patrik Baab, Sevim Dağdelen und Laura von Wimmersperg rufen zur Solidarität mit Jacques Baud auf und warnen vor der schleichenden Einführung eines totalitären EU-Systems, in dem kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden sollen.

„Die Freiheit von Jacques Baud ist unsere Freiheit“ – ein Aufruf, der von über 80 bekannten Persönlichkeiten unterstützt wird, vom pensionierten Vizeadmiral Kay-Achim Schönbach bis hin zu Patrik Baab.  https://free-baud.org/ 

Was wie eine einzelne Maßnahme aussieht, ist in Wirklichkeit ein Angriff auf die Demokratie selbst.

is hierher und nicht weiter! Prominente Persönlichkeiten protestieren gegen EU-Sanktionen gegen Jacques Baud und fordern Schutz der Meinungsfreiheit.

Patrik Baab, Sevim Dağdelen, and Laura von Wimmersperg present the appeal for solidarity with Jacques Baud and warn against the creeping establishment of a totalitarian EU system in which critical voices are to be silenced.

“Jacques Baud’s freedom is our freedom”—an appeal supported by over 80 prominent figures, from retired Vice Admiral Kay-Achim Schönbach to Patrik Baab.

What appears to be an isolated measure is, in reality, an attack on democracy itself.

59:30

Er war Popstar der DDR, Musiker, Schauspieler, Schriftsteller – und ist heute eine der unbequemsten Stimmen des Landes.

Tino Eisbrenner spricht über den Mut zur Wahrheit, die Angst vieler Künstler, über seine Liebe zur russischen Kultur und über die Macht der Poesie in einer Zeit, in der wieder Kriege geführt werden.

Ein tiefes, persönliches Gespräch über Kunst, Wahrheit, Erinnerung und Frieden.

Inhalt

00:00 – Intro & Vorstellung 
01:10 – Künstler im Krieg: Mut oder Angst? 
04:25 – Warum viele Künstler schweigen 
07:40 – Die sowjetische Kultur als Teil der Kindheit 
11:00 – Sprachgefühl, Musik und russische Seele 
15:30 – Wisotzky, Freundschaft und Loyalität 
19:45 – Vom Sänger zum Friedenspoeten 
23:00 – Belgrad, Irak, Ukraine – Kriege der Moderne 
27:15 – Zensur, Cancel Culture und westliche Propaganda 
31:00 – Was in der Ostukraine wirklich geschah 
35:25 – Der vergessene Krieg seit 2014 
39:40 – Erinnerungskultur Ost & West 
44:10 – „Die Russen haben verziehen, die Deutschen haben vergessen“ 
48:00 – DDR-Erfahrung und historische Demut 
52:15 – Warum der Westen Russland nie verstand 
56:00 – Frieden gibt es nur miteinander – nicht gegeneinander 
59:10 – Schlusswort: Lebenspoesie statt Kriegsrhetorik

23:36

KRIEGSWEIHNACHT – EINE ANSPRACHE VON PATRIK BAAB

Europa rüstet auf.
Die EU will 800 Milliarden in Waffen investieren, die Regierung spricht von „Verantwortung“ –
und die Medien segnen den Krieg mit moralischen Floskeln.

Patrik Baab blickt in seiner „Kriegsweihnacht“ auf das Jahr 2025:
Ein Kontinent taumelt in den nächsten Krieg, Dissidenten werden verfolgt, Journalisten sanktioniert,
und der Westen verliert das, was ihn einmal ausmachte – Vernunft, Maß und Gewissen.

Eine bittere, ironische und tief politische Weihnachtsrede über Moral, Macht und das Ende der Aufklärung.

Kapitel: 

00:00 – Intro & Baabs Ansprache zur Kriegsweihnacht 
01:10 – Orbán, EU und die geplante Eskalation 
03:05 – Politische Verfolgung & Angst in Deutschland 
05:00 – Wenn Journalisten zu Feinden erklärt werden 
07:15 – Banken, Sanktionen & die neue Sippenhaft 
09:25 – Der moralische Bankrott des Westens 
11:10 – „Die Waffen liefern die Reichen, die Leichen die Armen“ 
13:20 – Krieg als Geschäft – die Händler des Todes 
15:30 – Russland hat gewonnen – der Westen verliert 
17:45 – Der große Bankraub der EU 
19:30 – Der Dritte Krieg? Brechts Warnung 
21:20 – Appell: Holt euch die Demokratie zurück 
22:30 – Schlusswort: Der letzte Frieden