Jung & Naiv (Medienpräsenz)

4:00:48

Ein Gespräch über Rainers Beruf, Jugend und akademischen Werdegang, seine Zeit in der Unternehmensberatung, Vernunft und Mathematik, den Begriff künstliche Intelligenz vs. Sprachmodelle vs. maschinelles Lernen, AI vs. AGI, Faschismus und Herrschaft, endliche Ressourcen und ihre Verteilung, Daten und Datenschutz, rechte Diskursverschiebung und den Aufstieg des neuen Faschismus, destruktive Übernahme des politischen Apparats, "Opfer bringen" und die Auslagerung von gruseligen Entscheidungen, Demokratie, Rechtsstaat und Machtbegrenzung, Solutionismus, Longterminismus, Eugenik und Singularität, White Supremacy und die "Manosphere" uvm.

Einige Zeitmarken

  • Persönlicher Hintergrund: Werdegang vom Mathematiker zum Philosophen [00:32].
  • KI-Kritik & Hype: Warum KI oft überschätzt wird und welche wirtschaftlichen Interessen dahinterstehen [02:12].
  • Gesellschaftliche Auswirkungen: Ausbeutung, Ungleichheit und die Veränderung der Arbeitswelt [01:34, 09:11].
  • Politischer Fokus: Die Gefahr von „Technofaschismus“ und die Rolle des Rechtsstaates [03:54:59, 03:56:52].

Das Gespräch bewegt sich von den mathematischen Grundlagen der KI über soziotechnische Auswirkungen bis hin zur politischen Theorie des „Technofaschismus“.

1. Der KI-Hype und die „KI-Differenz“

Mühlhoff analysiert, dass zwischen der öffentlichen Wahrnehmung (dem Hype) und der technologischen Realität eine massive Kluft besteht.

  • KI als Heilsversprechen: Die Politik und Industrie präsentieren KI oft als Lösung für komplexe soziale Probleme (z. B. Pflegenotstand, Klimawandel), was Mühlhoff als Ablenkungsmanöver kritisiert.
  • Die Realität der Statistik: Er betont seinen Hintergrund als Mathematiker: KI ist im Kern Mustererkennung auf Basis von Trainingsdaten (Statistik), kein „Verstehen“ oder „Denken“. Fehler wie „sechs Finger auf KI-Bildern“ entstehen, weil das Modell lediglich Wahrscheinlichkeiten von Pixel-Kombinationen berechnet.

2. Daten-Ausbeutung und digitale Ungleichheit

Ein zentrales Thema ist die materielle Basis der KI, die oft unsichtbar bleibt.

  • Klick-Arbeit: KI-Systeme funktionieren nur durch die massive Vorarbeit von Menschen (oft im globalen Süden), die Daten für Hungerlöhne kategorisieren und labeln.
  • Daten-Extraktivismus: Mühlhoff vergleicht die Datengewinnung mit dem Bergbau. Große Tech-Konzerne extrahieren Daten von Nutzern, um daraus Kapital zu schlagen, während die Nutzer kaum profitieren und oft sogar durch algorithmische Sortierung benachteiligt werden.

3. Algorithmische Diskriminierung und Prädiktion

KI-Systeme sind laut Mühlhoff nicht objektiv, sondern zementieren bestehende Machtstrukturen.

  • Prädiktive Analytik: Wenn Versicherungen oder Banken KI einsetzen, um Risiken zu bewerten, geschieht dies oft auf Basis von Gruppenmerkmalen. Das führt dazu, dass Individuen aufgrund ihres Umfelds diskriminiert werden (z. B. höhere Versicherungsprämien für Bewohner bestimmter Stadtteile).
  • Soziotechnische Systeme: KI sollte nicht isoliert betrachtet werden, sondern als System aus Software, Daten und menschlichen Entscheidungsprozessen, die oft Vorurteile (Bias) enthalten.

4. Technofaschismus: Die politische Gefahr

Gegen Ende des Gesprächs erläutert Mühlhoff seine These zum „Technofaschismus“, die er in seinem Buch vertieft.

  • Vom Überwachungskapitalismus zum Autoritarismus: Er warnt davor, dass die Infrastrukturen der großen Tech-Plattformen perfekt geeignet sind, um von autoritären Regimen zur Kontrolle und Unterdrückung genutzt zu werden.
  • Automatisierte Ausgrenzung: Faschismus im digitalen Zeitalter bedeutet für ihn die automatisierte Identifikation und Marginalisierung von „Abweichlern“ oder Minderheiten durch Algorithmen.
  • Resilienz des Rechtsstaates: Mühlhoff betont, dass der Rechtsstaat hier keine Kompromisse eingehen darf. Demokratische Politik basiere zwar auf Kompromissen, doch die Grundprinzipien des Rechtsstaates müssten gegenüber technologischen Übergriffen absolut geschützt werden.

5. Kritik an der „Ethik-Debatte“

Mühlhoff steht der gängigen „KI-Ethik“ skeptisch gegenüber.

  • Ethik-Washing: Viele Unternehmen nutzen Ethik-Beiräte als Marketinginstrument, um harte gesetzliche Regulierungen zu verhindern.
  • Statt Ethik mehr Machtkritik: Er fordert einen Wechsel der Perspektive: Weg von abstrakten ethischen Richtlinien hin zu einer konkreten Analyse von Machtverhältnissen und Eigentumsstrukturen in der Digitalwirtschaft.

Fazit der 4 Stunden

Das Gespräch ist ein Plädoyer für eine kritische Philosophie der KI. Mühlhoff fordert dazu auf, KI nicht als magische Technologie zu bestaunen, sondern als politisches und ökonomisches Werkzeug zu begreifen, das derzeit vor allem zur Akkumulation von Kapital und Macht dient. Er sieht die Gesellschaft an einem Wendepunkt, an dem die demokratische Kontrolle über diese Infrastrukturen entscheidend für die Freiheit des Einzelnen ist.

3:33:40

Ein Gespräch über Dibas Jugend und Werdegang, eigene Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen im Auswärtigen Amt, die Geschichte des Iran der letzten hundert Jahre, den Shah und die aktuelle Rolle des Shah-Sohns, das sogenannte "Mullah"-Regime, die Macht der Kleriker und Revolutionsgarden, blinde Flecken des Westens im Bezug auf Iran, iranische Verbündete und Feinde in der Region, amerikanische, israelische und iranische Kriegsziele, die iranische Diaspora, das Leid der iranischen Zivilbevölkerung.

59:46

Zeitmarken

Termine des Bundeskanzlers (Woche ab dem 16. März 2026)

  • Montag, 16. März: Empfang des neuen niederländischen Ministerpräsidenten Rob Jetten mit militärischen Ehren. Themen sind die bilaterale Zusammenarbeit, die Lage im Nahen Osten und die Unterstützung der Ukraine [00:22].
  • Dienstag, 17. März: Treffen mit der Präsidentin des EU-Parlaments, Roberta Metsola. Schwerpunkte sind Wettbewerbsfähigkeit, Bürokratieabbau und Handelspolitik [01:06].
  • Mittwoch, 18. März: Kabinettssitzung unter Teilnahme des französischen Außenministers Jean-Noël Barrot [01:51]. Nachmittags hält der Kanzler eine Regierungserklärung zum bevorstehenden Europäischen Rat im Bundestag [02:34].
  • Donnerstag/Freitag, 19.–20. März: Teilnahme am Europäischen Rat in Brüssel. Hauptthemen sind die EU-Wettbewerbsfähigkeit, die Ukraine, Migration und der Finanzrahmen 2028–2034 [02:54].

Außen- und Sicherheitspolitik

  • Ölsanktionen gegen Russland: Die Bundesregierung kritisiert die Entscheidung der USA, Ölsanktionen gegen Russland zeitweise zu lockern. Kanzler März bezeichnete dies als falsches Signal, da der Druck auf Russland aufrechterhalten werden müsse [08:44].
  • Ukraine-Unterstützung: Es wird betont, dass die beschlossenen 90 Milliarden Euro Hilfen innerhalb der EU trotz Blockaden durch Ungarn final abgewickelt werden sollen [05:40].
  • Evakuierungen aus der Golfregion: Bisher wurden rund 1.100 schutzbedürftige Personen mit sechs Sonderflügen aus der Krisenregion ausgeflogen. Weitere Ausreisen erfolgen nun primär über kommerzielle Wege [30:05].

Innen- und Wirtschaftspolitik

  • Spritpreise: Zur Dämpfung der Preise an Tankstellen ist geplant, Preisänderungen auf einmal pro Tag zu begrenzen. Zudem soll die strategische Ölreserve freigegeben werden [19:22].
  • Deutsche Nationalbibliothek: Staatsminister Weimer plant eine Gesetzesänderung, um die Ablieferungspflicht für Verlage von zwei auf ein physisches Exemplar zu reduzieren. Dies führt zum Stopp des geplanten Erweiterungsbaus [41:20].
  • Terrorabwehrübung GETEX: In Schleswig-Holstein startet eine mehrtägige Übung von Polizei und Bundeswehr zur Terrorismusabwehr, bei der die Bundeswehr unterstützende Aufgaben (Logistik, Aufklärung) übernimmt [55:15].
  • Steuerreform: Berichte über eine Anhebung des Spitzensteuersatzes auf 49 % wurden als Spekulation bezeichnet. Haushaltseckwerte werden für Ende April erwartet [45:17].

3:12:05

Zu Gast im Studio: Quinn Slobodian, kanadischer Historiker, der zur Zeitgeschichte und Globalisierung forscht und seit 2024 als Professor an der Boston University lehrt. 2026 erschien sein Buch "Muskismus - Aufstieg und Herrschaft eines Technoking" im Suhrkamp-Verlag.

Ein Gespräch über Quinns Weg zum Historiker, seine Arbeit und Studierenden an der Boston University, die Politik der Geschichtswissenschaft, Quinns Eltern und seine Zeit in Lesotho und Vanuatu, Apartheid in Südafrika und Elon Musks Herkunftsgeschichte, Elons Ideologie der Vorherrschaft der Weißen (white supremacy), Quinns Denkschule, der Wille der "Technokönige" wie Alex Karp (Palantir) zu herrschen ("domination"), die Zukunft des American Empire, Musks Investmentstrategie anhand von SpaceX, Twitter, xAi etc, den Unterschied zum "Fordismus" von Henry Ford aus dem 20. Jahrhundert, Elons Zeit bei DOGE zu Beginn der zweiten Trump-Amtszeit sowie potenzielle Gegenstrategien der Zivilgesellschaft zur Verhinderung der Ziele der "Technokönige" uvm.

2:03:17

Marcel ist Volkswirt und seit 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Von 2001 bis 2012 arbeitete er für die Europäische Zentralbank (EZB). Zuvor war er u.a. in Indonesien als Ökonom tätig. Marcel gilt als einer der einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler in Deutschland.

Im Interview geht's zunächst um seinen Werdegang und die Frage, ob Wirtschaftswissenschaften überhaupt eine Wissenschaft ist und was das Metier mit Radfahrern zu tun hat, die einen U-Bahn-Fahrplan nutzen. Dann klären er und Tilo, ob er Karl Marx' "Das Kapital" gelesen hat und womit Marx recht hatte. Was für ein Institut ist das DIW? Ist man unabhängig? Gibt es eine Nähe zur SPD? Würde das Haus auch für die AfD Studien erstellen?

Es geht um die "Geburtsfehler" des Euros und die fehlende politische Union: Warum ist die nicht nötig? Warum hat sich die Bundesregierung an Griechenland "gerächt"? Wie würde Marcel die Europapolitik Deutschlands in den letzten Jahren beschreiben? Was hat das Agieren mit Nationalismus und Protektionismus zu tun? Was ist gegen den immensen deutschen Handelsüberschuss zu tun? Welchen Einfluss hat der größte Niedriglohnsektor in Europa? Wie können die Deutschen wieder mehr importieren? Haben wir noch eine "sozuale Marktwirtschaft"? Leben wir in einer "marktkonformen Demokratie"? Gibt es Monopole, Oligopole und/oder Oligarchen in Deutschland? In welchen gesellschaftlichen Bereichen darf es keine Marktwirtschaft geben?

Schließlich geht's auch noch um das bedingungslose Grundeinkommen, TTIP und gute Schulden.

2:39:00

Ein Gespräch über die aktuelle Welt in Flammen (USA & Israel vs. Iran), Trumps Faschismus in der Geopolitik, kriegerische Aggression und den Drang nach Härte, Evas Faschismus-Begriff, die Abgrenzung von autorität und faschistisch, Verteidigung von Phantombesitz und das Eigentum der bürgerlichen Gesellschaft als Nährboden für den Eigentumsexzess des Faschismus, den kaputten Liberalismus, Verfügung über Frauen und "echte Frauen", technischer Fortschritt, künstliche Intelligenz und Versklavung, andere Arbeit, Freiheit und den Genuss des Lebens sowie Frage nach einem möglichen Epochenende und vorrevolutionären Zeiten uvm. 

4:04

Kümmern sich die #Scientists4Future auch um den Wachstumswahn der (deutschen) Wirtschaft, der ein signifikanter Grund für die Erderwärmung ist? Ja! Nur wird hierzulande die Diskussion über das Wachstum kaum geführt: "Da sind wir Entwicklungsland", sagt Maja Göpel. "Es gibt Studenten, die aufrufen, dass ihre Lehrenden endlich aufhören sollen, sinnentleerte Modelhaftigkeiten beizubringen, die mit der Realität nichts zu tun haben!" 

Ausschnitt aus der BPK von Scientists 4 Future vom 12. März 2019

2:06:34

Wir treffen zum zweiten Mal den populären deutschen Philosophen Richard David Precht. Vor kurzem ist sein neues Buch "Jäger, Hirte, Kritiker - Eine Utopie für die digitale Gesellschaft" erschienen, das er in nicht mal drei Monaten geschrieben hat. Wie Richard auf den Titel gekommen ist und was das mit Karl Marx zu tun hat, klären wir gleich zu Beginn. Danach gibt es ein paar Nachfragen zum letzten Gespräch: Findet Richard den US-Präsidenten Trump noch immer faszinierend? Hat er weiterhin keine Angst vor der AfD?

Dann bedient sich Tilo bei Marx: "Radikal sein ist die Sache an der Wurzel fassen". Und so geht es mit Richard David Precht um die großen Probleme unserer Zeit und wie wir sie an der Wurzel packen können: Digitalisierung, Überwachung, Rechtsruck, Krise der Linken, Bildung, Klimawandel, Ressourcenverbrauch, Hunger, Armut und der Weltfrieden. Außerdem muss Richard erklären, für welches Problem das bedingungslose Grundeinkommen eine Lösung darstellen soll. Ist das Grundeinkommen, das er sich vorstellt, wirklich bedingungslos?

Außerdem geht's um Richard selbst: Wenn er diagnostiziert, dass wir die großen Probleme in den kommenden zehn Jahren anpacken müssen - warum geht er dann nicht selbst in die Politik und "opfert" sich für das große Ganze?

Nach etwa zwei Stunden geht's auch noch um eure naiven Fragen, die Tilo diesmal im Forum vom Aufwachen Podcast gesammelt hat: Was ist eine "naive Frage"? Was sind heutzutage noch "Fakten"? Ist das Gewissen antrainiert? Wem gehören in einer digitalisierten Welt die Maschinen? Leben wir in einem Zeitalter des Spektakels?

1:29:50

Zu Gast im Studio: Irene Khan. Sie ist eine Juristin, Menschenrechtsaktivistin und Autorin aus Bangladesch. Von August 2001 bis Dezember 2009 war sie die siebte internationale Generalsekretärin von Amnesty International (AI). Sie war die erste Frau und die erste Person muslimischer Religion und asiatischer Herkunft in diesem Amt. Zuvor war sie beim UNO-Flüchtlingskommissariat UNHCR tätig. Seit 1. August 2020 ist sie Sonderberichterstatterin für Meinungsfreiheit im Amt des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR).

Ein Gespräch über Irenes Werdegang, ihren Job als UN-Sonderberichterstatterin, das Verständnis von Meinungsfreiheit, die Grenzen von Meinungsfreiheit, die Rolle von sozialen Medien und die Macht ihrer Eigentümer, ihre Recherche zur Lage der Meinungsfreiheit in Deutschland, den Paragrafen 188 im Strafgesetzbuch zum Schutz von Personen des politischen Lebens und dessen Missbrauch, die Lage der Versammlungsfreiheit in Deutschland und die Repressionen gegen pro-palästinensischen Protesten, die BDS-Bewegung, den Missbrauch des Kampfs gegen Antisemitismus, die Rekordzahl an Tötungen von Journalisten in Gaza, die Einschränkung der Freiheit der Wissenschaft in Deutschland sowie Beleidigung von lebenden vs. toten Menschen + eure Fragen via Moritz

2:04:27

Wir sind zu Gast bei der Verbraucherschutzorganisation "Foodwatch", die 2002 von Thilo Bode gegründet wurde. Thilo leitete zuvor seit 1989 Greenpeace. Erst in Deutschland, dann international. Nebenbei schreibt er seit Jahren Bücher über politische Auseinandersetzungen. 2015 veröffentlichte er zuletzt "Die Freihandelslüge" über die damals noch andauernden TTIP-Verhandlungen. Vor kurzem ist sein Buch "Die Diktatur der Konzerne" erschienen.

Mit Thilo geht's zunächst um Foodwatch und was seine Organisation seit Anbeginn überhaupt wirklich erreicht hat. Faktisch nicht viel. Wir thematisieren die aktuelle Krise der deutschen Landwirtschaft, warum Milch so billig ist und wieso Deutschland wie "beknackt" Agrarprodukte exportiert. Dann berichtet Thilo von seinem Lebensweg, was ihn z.B. auf den "Hippie Trail" geführt und was er daraus für sein Leben gelernt hat. Dazwischen ist er irgendwie in der SPD gelandet, die er später wieder verließ.

Ausführlich geht es um sein neues Buch "Die Diktatur der Konzerne": Warum sollen uns globale Konzerne schaden? Warum zerstören sie angeblich die Demokratie? Gibt es "gute" Konzerne aus Thilos Sicht? Und was hat diese Konzerndiktatur überhaupt mit jedem von uns selbst zu tun? Warum sollte uns dieses Problem kümmern? Welche Macht üben z.B. deutsche Automobilkonzerne in Deutschland aus? Welche Konzerne in Deutschland kontrollieren den Lebensmittelmarkt? Warum sind die allermeisten Aktivitäten der Konzerne sogar legal? Warum sind unsere regierenden Politiker aber nicht "Marionetten" der Konzerne? Warum gehen Politik und multinationale Unternehmen eine Symbiose ein? Was bringt ihnen das? Gibt es überhaupt noch einen Weg zurück? Und wenn ja: was sind mögliche Lösungen?