Wer die unüberschaubare Vielfalt an Weinlokalen in Franken erkunden wollte, musste bislang auf Gefühl und Glück vertrauen. Die zweite Auflage führt Sie nun zu über 300 Weinstuben und Heckenwirtschaften - im neuen größeren Format auf 384 Seiten.
Würzburg (Thema)
Begleitpublikation zur Ausstellung im Johanna-Stahl-Zentrum und im Mainfränkischen Museum Würzburg 23.10.2015 - 18.03.2016 (s.a. Eine Ausstellung und zwei Standorte)
Herausgegeben von Rotraud Ries unter Mitarbeit von Nina Gaiser, Bettina Keß und Claudia Lichte
Begleitend zur Ausstellung "Seligsberger" dokumentiert das Buch die Ausstellung und geht vertiefend auf die darin angeschnittenen Themen ein. Es enthält zahlreiche Illustrationen, einen Katalogteil zur Sammlung Seligsberger, ein Quellen- und Literaturverzeichnis sowie zwei Stammbäume.
162 Seiten in deutscher Sprache Vergriffen
Bettina Keß stellt den Maler Willy Exner vor, der Ernestine Seligsberger malte und später durch seine vielfach verbreiteten Hitler-Porträts berühmt wurde.
Nina Gaiser und Rotraud Ries erarbeiteten einen umfangreichen Überblick über die Geschichte der Familie und der Firma Seligsberger vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zum Abschluss der Wiedergutmachungsverfahren.
Claudia Lichte befasst sich mit dem umfangreichen Bestand an Objekten im Mainfränkischen Museum, die besonders in der Gründungsphase des Fränkischen Luitpold-Museums bei Seligsberger erworben wurden.
Und Rotraud Ries geht auf die Sammlungen der Seligsbergers und besonders die erhaltene Sammlung im Jüdisch-Historischen Museum in Amsterdam ein.
Das Würzburger Traditionsweinlokal "Maulaffenbäck" wurde völlig überraschend geschlossen. Der Stammtisch "Die Schoppenfetzer" und die anderen Gäste stehen vor verschlossenen Türen. Gerüchte von Zahlungsunfähigkeit geistern durch die Stadt.
Roland Flade hat etwas sehr Kostbares zusammengetragen: die Lebensgeschichten von jüdischen Menschen aus Unterfranken. Es sind bekannte Persönlichkeiten darunter wie der Würzburger Raw Seligmann Bär Bamberger,
Kommissarin Nadja Gontscharowa hat sich von Nürnberg nach Würzburg versetzen lassen. Zeit für eine Eingewöhnung hat sie nicht, denn im Ringpark wird eine Studentin mit einer Flasche Luxuswein erschlagen.
"Eine Ausnahmeerscheinung im deutschsprachigen Kabarett." (Laudatio Kulturpreis Bayern) Wie findet man sich in einer Welt zurecht, in der es auf komplizierte Fragen so verdächtig einfache Antworten gibt und auf einfache Fragen so verdächtig komplizierte Antworten?
Krieg und Nachkrieg in der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts. M. Storch: Wie Zarathustra in die Schützengräben kam. Nietzsche-Rezeption im Ersten Weltkrieg - J. Süselbeck: Der Mythenkomplex des belgischen Franktireurkriegs.
Würzburg, 1959: An einem kalten Wintertag entdecken drei Jungen auf ihrem Schulweg die Leiche eines alten Mannes. Adolf Feser wurde erschossen. Wer hatte ein Motiv, den verkrüppelten Kauz zu ermorden?
Ein Mädchen erlebt das "Dritte Reich" in Würzburg. Von 1939 bis zum 10. Mai 1945 führt die Würzburger Schülerin Ortrun Koerber (heute Scheumann) ein schonungslos offenes Tagebuch über den Alltag im „Dritten Reich“.
Entstehung, Zerstörung und Wiedergeburt. Im Zweiten Weltkrieg wurde er als einziger Prunkraum der Residenz vollständig zerstört und galt unter Experten als unrettbar verloren.