Der junge Verleger und sein zweiter Autor in Briefen - die sich brauchten, verehrten und beleidigten - von Ernst Rowohlt, Max Dauthendey. Von Daniel Osthoff

Die Briefe des jungen Verlegers Ernst Rowohlt an den (fast) arrivierten Autor Max Dauthendey und dessen Briefentwürfe an Ernst Rowohlt zeigen ein wunderbares Bild des aufstrebenden Verlages von 1910 bis 1912. Rowohlt gründete diesen seinen ersten Verlag 1908 und musste aus Gründen der Nicht-Kompatiblität mit seinem stillen Teilhaber Kurt Wolff den Verlag im Dezember 1912 an diesen übergeben. Max Dauthendy wittert in Rowohlt einen aufsteigenden Verlegerstern, und glaubt diesen nach seinen Vorstellungen formen zu können. Der Streit bleibt nicht aus.

ISBN 978-3-935998-22-2     24,00 €  Portofrei     Bestellen

 

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Zu den Briefautoren:

Ernst Rowohlt
Ernst Rowohlt gehört zu den großen deutschen Literaturverlegern des 20. Jahrhunderts. Seinen sogenannten ersten Verlag gründete Rowohlt 21-jährig bereits 1908. Ende 1912 übernahm sein stiller Teilhaber Kurt Wolff den Verlag. Eine Neugründung des Verlages Ernst Rowohlt fand zweimal statt: Nach dem ersten Weltkrieg 1919 und nach dem zweiten Weltkrieg 1946.

Max Dauthendey
Von Max Dauthendey, geboren in Würzburg, erschienen bereits Ende 1892 erste literarische Texte wie Ultra-Violett (Gedichte). Nach langen Reisen in Europa, Mexiko und um die Welt (1905) gab es in den Nuller-Jahren eine große Produktion an Lyrik-, Drama- und Novellenbänden und gipfelte 1911 in seinem Bestseller "Die acht Gesichter am Biwasee". 1914 brach Dauthendey erneut zu einer Weltreise auf, wurde auf Java von dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs überrascht und dort interniert. Er starb dort an Maliaria kurz vor Ende des Weltkrieges.

 

Erstellt: 30.10.2018 - 11:09  |  Geändert: 04.11.2018 - 17:11

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