Die Geschichte des Islam anschaulich erklärt.
Wer war der Prophet Mohammed? Warum fasten Muslime während des Ramadans? Woran glauben Muslime und wie wird der Islam heute praktiziert? Dieses innovative Nachschlagewerk bietet mit beeindruckenden Grafiken und informativen Diagrammen eine leicht verständliche Einführung in die Welt der islamischen Religion - vom Leben Mohammeds über die Lehren des Koran bis zum Islam des 21. Jahrhunderts mit seinen Errungenschaften.
Gott (Thema)
Ist der Mensch vom Wesen her gut? Oder tut er nur Gutes, um sich gut zu fühlen? Hat der Mensch einen freien Willen? Welchen Zwängen ist er unterworfen? Über diese und viele andere große Fragen des Lebens lässt Mark Twain einen »Alten Mann« und einen »Jungen Mann« wortgewandt diskutieren. Das philosophische Zwiegespräch, das beweist, dass Leichtfüßigkeit und Tiefsinn einander nicht ausschließen, erscheint nun erstmals in deutscher Übersetzung.
Die große Geschichte von Maß und Maßlosigkeit.
Der Kieler Kulturphilosoph Ralf Konersmann zeigt: In der europäischen Geschichte waren Maß und Maße, Ethik und Technik, Moral und Wissen zwei Seiten ein und derselben Medaille. Es galt, sich nicht bloß hier oder da, sondern generell an das Maß zu halten - an das, was sowohl sachlich als auch sittlich geboten ist. Konersmann erzählt nun die große Ideengeschichte des Maßes: wie dieses Verhältnis wechselseitiger Bestätigung von Maß und Maßen einmal gedacht und gesichert war, unter welchen Umständen es dennoch zerbrach und welche Konsequenzen das Auseinandertreiben der vormals verbundenen Begriffswelten nach sich zog.
Gott - neu gedacht
Provokative Denkanstöße für einen theologischen Neuaufbruch
Eine glaubwürdige Theologie für das 21. Jahrhundert
Das Reden von Gott ist problematisch geworden, alte Gottesbilder tragen nicht mehr und viele Menschen wenden sich vom Christentum ab. Dem setzt dieses Buch Neues entgegen. Auf der Grundlage der integralen Theorie Ken Wilbers u.a. und des Buches »Gott 9.0. Wohin unsere Gesellschaft spirituell wachsen wird« beschreibt Tilmann Haberer die zentralen Inhalte und Begriffe der christlichen Theologie - Gott, Christus, Mensch, Sünde, Erlösung, Auferstehung usw. - so, dass sie auch den Menschen des 21. Jahrhunderts etwas zu sagen haben.
Um zum Himmel aufzufahren, sprangst du vom Boden der Hölle ab. Wie alle Romane von Nikos Kazantzakis durchzieht auch "Mein Franz von Assisi" der Grundkonflikt zwischen der unbändigen Kraft des Lebens und der Frage nach Sinn und letzter Wahrheit. Sein Franz von Assisi ist ein leidenschaftlicher, sich selbst gegenüber rücksichtsloser, Grenzen überschreitender Gottsucher: Ein Scheiterhaufen ist Gott. Er brennt, und wir brennen auf ihm. Ein Mann, der zugleich von zärtlicher Liebe zu den Menschen und Mitgeschöpfen erfüllt ist. Eine der Ausnahmeerscheinungen, die wir nicht nachahmen, ohne deren Beispiel wir aber nicht menschlich leben können (DIE ZEIT zur deutschen Erstausgabe).
»Obwohl ich kein 'engagierter Künstler' sein möchte, habe ich in diesen Texten versucht, meine Leser von der Gültigkeit meiner Standpunkte zu überzeugen. Dabei geht es selten um Politik, ab und an um Literatur, meist um 'gesellschaftlich Relevantes'. Eine weitere Ausgabe wird es nicht geben. Ich verspreche nicht unbedingt, mit dem Denken aufzuhören, aber zumindest damit aufzuhören, meine Gedanken und Meinungen der Öffentlichkeit mitzuteilen, es sei denn, es besteht eine ernsthafte moralische Dringlichkeit.«
Gemäß seiner Aussage äußert sich Houellebecq u. a. zum französischen Staat, zu Donald Trump, zur Corona-Pandemie und stellt, präzise und provokant wie immer, seine Haltung dazu dar. Neben intellektuellen Texten stehen aber auch so persönliche Gespräche wie das mit seinem Freund Fréderic Beigbeder, in denen die Person Michel Houellebecq sichtbar wird.
Eine Geschichte, die nicht nur Kinder lehrt, was Weihnachten wirklich ausmacht. Es ist Heiligabend. Josh und Lena sind total aufgeregt: Die Wunschzettel haben sie längst ausgefüllt. Fehlt nur noch der Weihnachtsspaziergang, bevor sie endlich ihre Geschenke kriegen! Voller Erwartungen stürmen die beiden ins Wohnzimmer. Aber dann ... nichts. Kein Christkind, keine Bescherung. Nirgends. Der totale Reinfall!
Dafür erzählt Papa, passionierter Ornithologe, dass ein merkwürdiger, verletzter Vogel aufgetaucht ist. Auch am nächsten Tag liegen keine Päckchen unterm Baum. Josh und Lena haben eine Vorahnung und einen Plan. Sie besuchen mit Papa und ein paar anderen Kindern die Vogelschutzwarte und erkennen, was die Erwachsenen nicht sehen: Eingesperrt im Käfig, eingewickelt in seine großen Flügel, hockt tatsächlich das Christkind! Es beginnt ein großes Abenteuer – und die Kinder verstehen, was wirklich zählt.
Umwege sind die direktesten Wege zum Zentrum. Das neue Werk von Peter Sloterdijk ist ein Beleg für diese These: Außerhalb der Aktualität angesiedelt, handelt Theopoesie, auf den ersten Blick betrachtet, von den in der Bibliothek der Menschheit gespeicherten Versuchen, Gott oder die Götter zum Sprechen zu bringen: entweder reden sie unmittelbar selbst oder sie werden von den Dichtern mittelbar in ihrem Tun und Denken wiedergegeben. Damit ist für Sloterdijk die Einsicht unausweichlich: Religionen berufen sich in ihren theopoetischen Gründungsdokumenten auf mehr oder weniger elaborierte literarische Verfahren, auch wenn die begleitende Dogmatik dazu dient, diese Tatsache vergessen zu machen. Religionen sind »literarische Produkte, mit deren Hilfe die Autoren um Klienten auf dem engen Markt der Aufmerksamkeit von Gebildeten konkurrieren«.
Für eine neue Kultur des Teilens einzutreten bedeutet weit mehr als Almosen zu geben. Es geht um die Bereitschaft, das eigene Leben zu ändern. Gemeint ist die Abkehr von einer reinen Charity-Haltung, die zwar den Armen Anteil am Überfluss der Reichen gibt, aber nichts an den ungerechten Verhältnissen ändert.
Auf den Spuren Jesu und in der franziskanischen Tradition zu teilen heißt hingegen: Statusunterschiede zwischen Menschen abbauen. Auf Macht und Privilegien verzichten - nicht um des Verzichts, sondern um der Gerechtigkeit willen.
Indiens größter Schriftsteller Kiran Nagarkar erzählt in seinem Roman "Krishnas Schatten", dem "wunderschönen Schmöker", wie Ilija Trojanow sagt, eine verrückte Dreiecksgeschichte zwischen einem Gott, dem eifersüchtigen Prinzen und der Prinzessin Mirabai: In Indien zu Beginn des 16. Jahrhunderts halten der Kronprinz von Chittor und die Prinzessin Mirabai Hochzeit, doch schon in der Hochzeitsnacht verweigert sich Mirabai ihrem Prinzen, weil sie schon vergeben ist, und zwar an den Gott Krishna. In die amüsante Liebes- und Eifersuchtsgeschichte bettet Nagarkar die Geschichte der zerstrittenen Machtzentren in dieser Zeit in Indien ein. Wer hat die meiste Macht?