1:15:53

17.07.2026

Für Optimismus keinen Grund – der Titel ist diesmal leider keine Übertreibung. In der neuen Ausgabe von Tacheles mit Röper und Stein arbeiten wir uns mit der gewohnten Mischung aus Sarkasmus, schwarzem Humor und einer guten Portion Kopfschütteln durch die Ereignisse der vergangenen Woche. Wir sprechen über den Tod von Lindsey Graham, der ausgerechnet kurz nach seiner Reise in die Ukraine für reichlich Gesprächsstoff sorgt, über mögliche schwere Schläge gegen die ukrainische Luftabwehr und den Versuch, russische Nuklearstreitkräfte anzugreifen. Außerdem geht es um den wachsenden Widerstand gegen die Zwangsrekrutierungen in der Ukraine und um den bemerkenswerten Plan der EU, riesige Drohnenarsenale anzuschaffen – mit Technik, die möglicherweise schon veraltet ist, bevor sie überhaupt vollständig ausgeliefert wird. Kurz gesagt: Es gibt wieder reichlich Stoff für Tacheles – und wenn einem das Lachen im Hals stecken bleibt, hilft manchmal eben nur noch Galgenhumor.

1:36:27

Kriege entstehen nicht zufällig. Sie folgen Mustern.

Vom Krieg zur Weltordnung versammelt die zentralen Reden und Essays Wolfgang Effenbergers der Jahre 2009 bis 2026 mit weitführenden Schlussfolgerungen. Was zunächst wie einzelne Krisen erschien, zeigt sich hier als Muster: Strategische Planungen, geopolitische Interessen und politische Narrative greifen ineinander und bereiten Konflikte vor – lange bevor sie offen ausbrechen.

Ausgehend von den historischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts analysiert Effenberger die gegenwärtige Weltlage als Teil einer größeren Entwicklung. Er verbindet historische Tiefenschärfe mit aktueller Zeitdiagnose und fragt, welche Ordnung aus heutigen Konflikten hervorgeht.

Eine brisante Gesamtschau unserer Epoche – und ein Plädoyer dafür, aus der Vergangenheit Erkenntnisse für eine friedlichere Zukunft zu gewinnen.

Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Michael Meyen.

Rezension

"In drei Schlagworten: historische Tiefenschärfe, Quellennähe und machtpolitischer Realismus. Wolfgang Effenberger weiß um die langen Linien der Geschichte, um die Kontinuität der Großmachtinteressen sowie um die Normalität von Kriegen, die hinter Schlagworten wie Freiheit und Demokratie versteckt wird. "


Der eigentliche Vortrag startet bei Min. 23:55.

1:09:07

Die Berichterstattung in den Mainstreammedien über Jeffrey Epstein beschränkt sich allenfalls auf Missbrauchsfälle und weitere zusammenhangslose Bruchstücke von Informationen.

In den neuen Medien wurde immerhin schon eine weitere Ebene hinter den Missbrauchsfällen beschrieben und erkannt, dass der Missbrauch von jugendlichen Mädchen nur Mittel zum Zweck war. In diesem Zusammenhang wird Epstein als eine Art Nachrichtenbroker erwähnt.

Aber über das Brooklyn Projekt wurde bisher noch nicht berichtet, außer von Frank Höfer. Was ist dieses Brooklyn Projekt? Epstein hat insgeheim Forscher massiv finanziert und in einem Need-to-Know-Prinzip um sich versammelt, um einen düsteren Menschheitstraum in vielen Facetten an allen Kontrollinstrumenten vorbei zu verwirklichen.

Frank Höfer hat sich sehr tief händisch in die Emails der veröffentlichten Epstein-Emails hineingearbeitet. Und was hierbei als Bild herausgekommen ist, übersteigt alles, was wir bisher zu Epstein gehört haben.


Alternativ-Link zum Video von apolut.net bei tube4.apolut.net

1:51:09

Was steckt wirklich hinter den veröffentlichten Epstein-Akten? Während die öffentliche Debatte meist um Missbrauch, prominente Namen und schwarze Notizbücher kreist, taucht in den E-Mails ein Begriff auf, über den bislang kaum gesprochen wurde: The Brooklyn Project.

Frank Höfer zeigt in diesem Vortrag, warum Jeffrey Epstein offenbar weit mehr war als nur ein Netzwerker der Reichen und Mächtigen. In den E-Mails finden sich Hinweise auf ein Forschungsnetzwerk aus MIT, Harvard, KI-Pionieren, Genetikern, Transhumanisten, Milliardären und Grenzwissenschaftlern. Im Zentrum steht eine große Frage: Ging es um ein „AI Manhattan Project“ — also um den Versuch, künstliche Intelligenz, Bewusstseinsforschung und Lebensverlängerung miteinander zu verbinden?

Von Marvin Minsky und Ben Goertzel über Joscha Bach, George Church, Peter Thiel, Noam Chomsky, Deepak Chopra und Gino Yu bis hin zu Ideen wie Mind Uploading, humanoiden Robotern, Designerbabys, Connectom-Forschung, Savants und digitaler Unsterblichkeit: Dieser Vortrag rekonstruiert eine kaum erzählte Geschichte aus den Epstein-Files.

Eine Reise in ein Netzwerk, in dem KI nicht nur als Technologie verstanden wurde, sondern als möglicher Schlüssel zur Kontrolle, Optimierung und vielleicht sogar Überwindung des Menschen.

59:41

Was haben Jeffrey Epstein, künstliche Intelligenz und ewiges Leben gemeinsam? Möglicherweise mehr, als man denkt.
Im Sommer 1945 veränderte das Manhattan-Projekt die Welt — es baute die Bombe. 
Norbert Fleischers diesmaliger Gast ist überzeugt: Es gibt ein zweites, stilleres Projekt. Eines, das keine Waffe bauen will, sondern den Menschen selbst neu denkt. Er nennt es das Brooklyn-Projekt.
Ausgangspunkt sind die freigegebenen Akten rund um Jeffrey Epstein — Zehntausende Dokumente, die ein bemerkenswertes Netzwerk sichtbar machen: 
führende Köpfe der künstlichen Intelligenz, Genetiker, Milliardäre, die Elite von MIT und Harvard. 
Aus diesem Material entwickelt mein Gast eine große, mutige These: dass hier an nichts Geringerem gearbeitet wird als an der Zukunft — vielleicht sogar an einer neuen Spezies.
Eine steile Behauptung? Ohne Frage. Aber eine, die es wert ist, genau hinzuhören und nachzufragen, statt vorschnell zu urteilen. 
Genau das tun wir heute. Autor des Buches ist kein geringerer, als der Gründer der NuoViso-Filmproduktion und Autor des Buches „Das Brooklyn-Projekt”, Frank Höfer. 


Alternativlink zum Video bei nuoflix.de

1:31:48

In der neuen Ausgabe von Tacheles geht es wieder um den Frieden – also um das, was in Brüssel offenbar niemand mehr sehen möchte. Selenskyjs angebliches Friedensangebot an Putin entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Sammlung altbekannter Vorwürfe. Putins Ablehnung wird dennoch als Beweis seiner Friedensunwilligkeit verkauft – schließlich braucht jede gute Erzählung einen Bösewicht.

Außerdem sprechen wir über die Verehrung umstrittener ukrainischer Nationalhelden mit Nazi-Vergangenheit und darüber, warum das in Polen für wenig Begeisterung sorgt. Doch historische Empfindlichkeiten stören den europäischen Wertekompass offenbar nur selektiv.

Und während Russland weiterhin Verhandlungen anbietet, setzt die EU unbeirrt auf Sanktionen, Aufrüstung und die Verlängerung des Konflikts. Frieden muss warten – zumindest solange er nicht ins politische Drehbuch passt.

1:09:37

Ralph Boes spricht über den aus seiner Sicht größten blinden Fleck der Bundesrepublik: ein Grundgesetz, dessen Ideale hochgehalten werden, während zentrale Rechte und demokratische Prinzipien in der politischen Realität zunehmend ausgehöhlt werden.

Ausgehend von EU-Sanktionen gegen Journalisten, Corona, Kriegskurs, Parteidisziplin, fehlender Volksabstimmung und der Frage nach echter Souveränität entwickelt Boes eine radikale These: Nicht einzelne Fehlentscheidungen seien das Problem, sondern die Struktur selbst. Im Zentrum seines Vortrags stehen Artikel 1, Artikel 20 und Artikel 146 des Grundgesetzes – und die Frage, ob das Volk die Verfassung endlich selbst in die Hand nehmen muss.

Ein leidenschaftlicher, unbequemer und provokanter Vortrag über Menschenwürde, Demokratie, Macht, Gewissen und die Möglichkeit, den politischen Apparat von unten neu zu legitimieren.

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, Art 146: "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

Siehe auch: Unsere Verfassung e.V.

Zeitmarken

1. Einstieg: Ralf Bös, Hartz IV und das Grundthema des Vortrags

  • 00:00 – Begrüßung, Selbstvorstellung und Rolle als Aktivist
  • 00:22 – Rückblick auf Hartz-IV-Sanktionen und Bundesverfassungsgericht
  • 00:47 – Arbeit als existenzieller Zusammenhang mit der Welt
  • 01:40 – Ankündigung des „Elefanten im Raum“
  • 02:00 – Leitfrage: Wie zieht man den Mächtigen den Stecker?

2. Selbstverständnis als „Kanalarbeiter“ und Diagnose der Gegenwart

  • 02:12 – Abgrenzung vom Intellektuellen und Bild des Kanalarbeiters
  • 03:15 – Deutschland als Ort einer empfundenen politischen Katastrophe
  • 04:05 – Corona, Kriegskurs und Medienkritik als Krisenzeichen

3. Dogu-Fall, EU-Sanktionen und Grundrechtskritik

  • 05:01 – Einführung in EU-Sanktionen und den Fall Dogu
  • 05:17 – Vorwurf: Grundgesetz sei faktisch außer Kraft gesetzt
  • 05:32 – Sanktionen gegen einen Journalisten wegen Palästina-Berichterstattung
  • 05:57 – Kontensperrung, Kontaktverbot und fehlender Gerichtsprozess
  • 06:24 – Existenzielle Folgen für Familie, Miete, Anwälte und Alltag
  • 07:07 – These: Es gehe nicht nur um Meinungs- und Pressefreiheit

4. Menschenwürde, Rechtsstaat und Grundrechte

  • 07:21 – Menschenwürde als zentraler Maßstab
  • 07:53 – Aufzählung betroffener Grundrechte
  • 08:13 – Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit
  • 08:41 – Politische Anschauungen, Gewissensfreiheit und Informationsfreiheit
  • 09:17 – Rechtsprechung, gesetzlicher Richter und rechtliches Gehör
  • 09:46 – Keine Strafe ohne Gesetz als rechtsstaatliches Prinzip
  • 10:17 – Einordnung als unmenschliche Behandlung bzw. Foltervorwurf
  • 11:12 – Verweis auf Europäische Menschenrechtskonvention

5. Juristen, Maßnahmenlogik und Delegitimierung staatlicher Praxis

  • 11:41 – Kritik an „Juristen ohne Gewissen“
  • 12:10 – Eigene Erfahrung mit Totalsanktion im Hartz-IV-Kontext
  • 12:42 – Unterscheidung zwischen Strafen und „Maßnahmen“
  • 13:07 – These: Umbenennung als Trick zur Scheinlegitimation
  • 13:21 – Menschenwürde als Verpflichtung aller staatlichen Gewalt
  • 13:46 – These: Das Grundgesetz sei in Wahrheit längst abgeschafft

6. Warum Demonstrationen nach Bös nicht ausreichen

  • 14:02 – EU-Herrschaft und Entmündigung als Deutung
  • 14:28 – Kritik an Demonstrationen als politisch wirkungslosem Mittel
  • 14:44 – These: Entscheidungen lägen längst nicht mehr in Berlin
  • 15:05 – Übergang zur Frage nach dem eigentlichen Machtstecker

7. Artikel 38: Abgeordnete, Gewissen und Parteidisziplin

  • 15:23 – Grundgesetz als ideeller Bezugspunkt
  • 16:02 – Suche nach dem Andockpunkt der Macht
  • 16:17 – Politiker als Scharnier der Machtstrukturen
  • 16:32 – Artikel 38 und das Ideal des Abgeordneten
  • 17:00 – Vertreter des ganzen Volkes, nicht der Parteien
  • 17:26 – Wahlversprechen, Abstimmungsverhalten und Friedrich Merz als Beispiel
  • 18:05 – Fraktionsdisziplin und Parteidisziplin als Gegenmacht zum Gewissen

8. Parlament als Feudalsystem und Verlust demokratischer Sachentscheidung

  • 18:42 – Parteien als Feudalsysteme und Posten als Lehen
  • 19:17 – Gewissensdruck als Angriff auf Menschenwürde
  • 19:52 – Parlament als Ort fehlender Menschenwürde
  • 19:58 – These: Parlament sei kein demokratischer Ort
  • 20:24 – Parteienkämpfe statt gemeinsamer Problemlösung
  • 20:54 – Alte Feudalsysteme im Gewand parlamentarischer Demokratie

9. Geheime Abstimmungen als zentraler Hebel

  • 21:12 – Der fehlende Satz im Grundgesetz
  • 21:21 – Offene Abstimmungen als Kontrollinstrument der Parteien
  • 21:42 – Was geheime Abstimmungen verändern würden
  • 21:57 – Argumente statt Machtkämpfe als gewünschter Effekt
  • 22:11 – Machtverlust der Parteien
  • 22:20 – Korruption und Kontrolle würden erschwert
  • 22:43 – Artikel 42 und der fehlende Satz: Wahlen und Abstimmungen im Bundestag sind geheim

10. Grundgesetz-Lücken: Artikel 1, Artikel 20 und die Staatsstruktur

  • 23:14 – Grundgesetz-Lücke zwischen Artikel 38 und Artikel 42
  • 23:30 – Carlo Schmid und das Gewissen als Zentrum politischer Entscheidung
  • 24:11 – Aufbau des Grundgesetzes: Artikel 1 als Grundstein
  • 24:30 – Artikel 2 bis 19 als Durchführungsbestimmungen der Menschenwürde
  • 25:01 – Artikel 20 als Staatsstrukturartikel
  • 25:52 – Präambel und verfassungsgebende Gewalt
  • 26:33 – Unterscheidung zwischen Volk und Politikern
  • 27:06 – Artikel 146 und die offene Verfassungsfrage
  • 28:14 – Grundgesetz als Verfassung nur für Politiker und Richter?

11. Artikel 20, Volksabstimmungen und Kritik am Gesetzgebungsmonopol

  • 28:49 – Artikel 1 und Artikel 20 als Grundsteine
  • 29:05 – Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus
  • 29:26 – Widerstandsrecht nach Artikel 20
  • 31:12 – Menschenrechte als unmittelbar geltendes Recht
  • 31:28 – Staatsstruktur aus Menschenrechten abgeleitet
  • 32:00 – Kritik an Durchführungsartikeln und Grundgesetz-Widersprüchen
  • 33:48 – Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus: Wer ist das Volk?
  • 34:19 – Unterschied zwischen Wahl und Abstimmung
  • 34:45 – Volksabstimmung als eigenes Sachentscheidungsrecht

12. Hoheitsrechte, EU, internationale Organisationen und Grundgesetzänderung

  • 35:57 – Artikel 23: Europäische Union und Übertragung von Hoheitsrechten
  • 36:48 – Artikel 24: Übertragung von Hoheitsrechten an zwischenstaatliche Einrichtungen
  • 37:21 – Gesetzesvorlagen ohne eigenes Initiativrecht des Volkes
  • 37:52 – Grundgesetzänderung durch Bundestag und Bundesrat
  • 38:07 – Kritik: Politiker ändern die Regeln ihrer eigenen Begrenzung
  • 39:24 – These: Gesetzgebung seit 1949 widerspreche Artikel 20

13. Warum Politiker nach dieser Argumentation keine Machtbegrenzung beschließen werden

  • 40:04 – Politiker sollen nicht die eigene Macht beschränken
  • 40:09 – Rückblick auf Bemühungen um Volksabstimmungen
  • 40:35 – Kompetenzabgabe an die EU
  • 41:47 – Kritik an langjährigen Gesprächen mit Politikern
  • 42:01 – Vergleich mit der Mafia, die ihre eigene Macht begrenzen soll
  • 42:34 – Geheime Abstimmungen als Bedrohung der Parteienmacht
  • 42:59 – These: Wandel mit den Politikern sei unmöglich

14. Carlo Schmid, provisorisches Grundgesetz und Artikel 146

  • 43:24 – Mütter und Väter des Grundgesetzes wussten um die Unfertigkeit
  • 43:37 – Carlo Schmids Verfassungsverständnis
  • 44:17 – Freiheit vom politischen System als Ziel
  • 44:34 – Besatzungssituation 1949 und Grenzen der Verfassungsgebung
  • 45:02 – Artikel 1 und 20 als durchgesetzter Kern
  • 45:42 – Grundgesetz als Raupe statt Schmetterling
  • 46:37 – Grundgesetz als Ordnungsstruktur für einen besetzten Bereich
  • 47:29 – Verfassung steht nach dieser Sicht noch aus
  • 48:34 – Artikel 146: Verfassung in freier Entscheidung des deutschen Volkes

15. Vorschlag: Grundgesetz per Artikel 146 zur Verfassung erheben

  • 49:45 – Frage: Wie Artikel 146 praktisch ziehen?
  • 50:02 – Warnung vor beliebigen Verfassungsentwürfen
  • 50:17 – Verein zur Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen
  • 50:33 – Vorschlag: Grundgesetz nach Artikel 146 zur Verfassung erheben
  • 51:06 – Kritik an bloßer Streichung von Artikel 146
  • 51:58 – Gefahr: Grundgesetz wird ohne Volksmacht zur Verfassung erklärt

16. Der Dreierpack: Verfassung, Volksabstimmung, Verfassungsinhalte

  • 53:15 – Rechtsbestimmung soll vollumfänglich in die Verfassung
  • 53:21 – Volksabstimmungen auf Länder- und Bundesebene
  • 53:35 – Inhalte der Verfassung nur per Volksabstimmung entscheiden
  • 53:59 – Frage: Wer setzt einen solchen Volksentscheid um?
  • 54:36 – Der „Dreierpack“: Ja- oder Nein-Entscheidung
  • 54:42 – Datensicherheit und Schweizer Bankensystem als technische Absicherung
  • 55:28 – Serverstandort und Schutz vor staatlichem Zugriff
  • 56:09 – Absicherung gegen staatliche Angriffe auf die Abstimmungsdaten

17. Praktische Kampagne und Handlungsvorschlag

  • 56:30 – Aufruf zur Beteiligung an der Kampagne
  • 57:00 – Nicht nur analysieren, sondern handeln
  • 58:00 – Unterschreiben, weitergeben und Menschen in Kontakt bringen
  • 59:30 – Die Abstimmung als sichtbarer Schritt der verfassungsgebenden Gewalt
  • 01:01:00 – Warum viele Einzelthemen nachrangig gegenüber der Grundsatzfrage sind

18. Fragen, Einwände und Verhältnis zu Journalismus und Demonstrationen

  • 01:04:00 – Umgang mit Einwänden aus dem Publikum
  • 01:08:27 – Titanic-Bild: Die Zeit reiner Detailkritik sei vorbei
  • 01:08:59 – Investigativer Journalismus und Demonstrationen bleiben wichtig
  • 01:09:13 – Entscheidend sei die Tat, das System neu aufzustellen
  • 01:09:19 – Rückkehr zu Artikel 146 als Kernweg

19. Schluss: Verfassungsschutz, Friedensgebot und Dogu-Fall

  • 01:19:54 – Frage nach Verfassungsschutz und Verfassungsbegriff
  • 01:20:50 – Kernbestandteile: Menschenwürde, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit
  • 01:21:07 – These: Verfassungsschutz müsste gegen die Bundesregierung ermitteln
  • 01:21:11 – Friedensgebot des Grundgesetzes
  • 01:21:49 – Verfassungsklage und Rolle parlamentarischer Minderheiten
  • 01:21:52 – Dogu-Sanktionen als mögliches Verfahrensthema
  • 01:22:22 – Schlussbewertung: Grundrechtsbruch ohne Gerichtsbeschluss und Anhörung

51:56

»52 Wochen Wahnsinn« dokumentiert satirisch die Verwerfungen des Zeitgeschehens. Bitterbös, mit scharfsinniger sprachlicher Beobachtungsgabe und manchmal saulustig tragen die Münchner Enzyklopädisten des Wahnsinns selbigen pointiert zusammen. Aus dem Vorwort von Helmut Schleich: »Achtung, das Buch hat einen hohen Suchtfaktor! Wer einmal anfängt darin zu lesen, legt es nur schwer wieder aus der Hand.« Aus dem Vorwort von Helmut Schleich: »Achtung, das Buch hat einen hohen Suchtfaktor! Wer einmal anfängt darin zu lesen, legt es nur schwer wieder aus der Hand.«

1:05:51

Dr. Peter Hänseler lebt und arbeitet international, verbringt viel Zeit in Moskau und blickt aus einer Perspektive auf Weltpolitik, die sich deutlich von der westlichen Medienerzählung unterscheidet. Im Gespräch geht es um Israel, Gaza, Zionismus, die Rolle der Schweizer Medien und die Frage, warum selbst kritische Journalisten beim Thema Nahost oft auffällig einseitig berichten.

Ausgangspunkt ist Hänselers Kritik an Roger Köppel und der Weltwoche, deren Israel-Kurs er für moralisch und rechtlich problematisch hält. Er spricht über die Geschichte Israels, die Vertreibung der Palästinenser, den Vorwurf des Völkermords, die Macht zionistischer Lobbystrukturen in den USA und den Einfluss von Organisationen wie AIPAC.

Darüber hinaus geht es um größere Machtzusammenhänge: Wer bestimmt wirklich die Politik in Washington, London, Brüssel und Berlin? Sind westliche Regierungen noch souverän – oder längst Befehlsempfänger internationaler Netzwerke aus alten Familien, Finanzkreisen und neuen Tech-Giganten?

Ein Gespräch über Nahost, Medienversagen, westliche Doppelmoral, geopolitische Machtstrukturen und die Frage, ob Europa überhaupt noch in der Lage ist, eigenständig zu handeln.