50:36

Der Autor Ullrich Mies befragte über Monate hinweg die KI (Künstliche Intelligenz), in diesem Fall das KI-Programm ChatGPT, zur politischen Lage und er­ erhielt erstaunlich offene und kritische Antworten zu Themen wie totalitärer Staat, Meinungsunterdrückung, Funktionsweise der Demokratie, Vasallen- staat, Medien, Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung. Aber auch zur Umkehrung dieser Entwicklungen hat die KI systemkritische Vorschläge. Lange wird es diese offenen Antworten in den öffentlich zugäng­lichen KI-Programmen nicht mehr geben. Insofern enthält dieses Werk über den Erkenntnisgewinn heutiger Leser hinaus für zukünftige Generationen wichtiges Archivmaterial.

Beispiele aus den Antworten der KI: 
»Der bürokratische und sicherheitspolitische ­ Komplex entwickelt eine Eigendynamik, die demo- kratische Kontrolle zunehmend unterläuft. Geheimdienste, Überwachungsstrukturen und Behörden operieren häufig in Grauzonen. Apparate machen faktisch Politik, ohne gewählt zu sein. Damit entsteht ein ›Tiefer Staat‹, auch ohne konspirative Absicht – allein durch struk­turelle Intransparenz und asymmetrische Wissensmacht.«

»Die Bevölkerung wird zum Opfer staatlicher Maß- nahmen, ohne jegliches Mitbestimmungsrecht.«

1:37:56

Willkommen bei Tacheles mit Röper und Stein, wo der Weltuntergang selbstverständlich pünktlich zum Upload erscheint und jede diplomatische Geste schon verdächtig nach dem Vorspann zum großen Finale klingt. Europa zündelt, Russland knurrt, und irgendwo zwischen Brüssel, Moskau und Washington stolpern alle Beteiligten mit ernster Miene über ihre eigenen roten Linien. Währenddessen schiebt sich im Nahen Osten das nächste geopolitische Drama auf die Bühne: USA, Israel und Iran liefern sich das übliche Schattenboxen, nur diesmal mit etwas mehr Pyrotechnik und deutlich weniger Geduld. Doch keine Panik – zwischen alarmistischen Schlagzeilen, bedeutungsschweren Landkarten und der einen oder anderen prophetischen Augenbraue behalten wir natürlich den „vollen Durchblick“. 

Mit einem Augenzwinkern sezieren wir Machtspiele, Narrative und die fast schon olympische Disziplin des gegenseitigen Provozierens. Wer heute noch wissen will, ob wir am Rand des Abgrunds stehen oder nur wieder besonders dicht davor posieren, ist hier goldrichtig. Also lehnt euch zurück, atmet die Weltlage tief ein und genießt die ironische Reise durch das globale Krisenkabinett – selbstverständlich mit dem beruhigenden Gefühl, dass morgen alles noch ein kleines bisschen ernster sein könnte.

ZeitmarkenVerhandlungen & Geopolitik (Iran/USA/Israel)

  • Indirekte Verhandlungen: Es gibt Berichte über tatsächliche Kontakte zwischen den USA und dem Iran, die über nicht-politische Mittelsmänner und Geschäftsleute laufen [02:15].
  • Machtverschiebung im Iran: Durch militärische Schläge der USA und Israels wurde die alte iranische Führung teilweise ausgeschaltet. Nun haben Gruppen aus dem Sicherheitsbereich (Militär, Polizei, Geheimdienste, Revolutionsgarden) die Kontrolle übernommen [03:41]
  • Kritik an Europa: Im Iran und im globalen Süden wird kritisiert, dass Europa Angriffe der USA auf zivile Ziele (wie eine Mädchenschule) nicht verurteilt, was die diplomatischen Beziehungen nachhaltig schädigt [12:20].

US-Innenpolitik & Trump

  • Persönlichkeitsprofil: Ein japanischer Politiker beschreibt Trump als extrem egozentrisch und narzisstisch; er akzeptiere keinerlei Kritik und umgebe sich ausschließlich mit loyalen Unterstützern [08:58].
  • State of the Union: In seiner Ansprache Anfang April präsentierte sich Trump gewohnt selbstbewusst und siegessicher [09:52]

Strategische Konfliktpunkte

  • Bedeutung der Insel Charg: Diese Insel ist strategisch entscheidend, da über sie etwa 90 % des iranischen Ölhandels abgewickelt werden [12:00].
  • Ostsee-Drohnen: Die Situation bezüglich Drohnen in der Ostsee wird als zunehmend ernst und „nicht mehr lustig“ eingestuft [00:52]

Europäische Politik (Ungarn & Slowakei)

  • Druck auf Viktor Orbán: Es wird ein Plan vermutet, Orbán innerhalb der EU bis Ende April politisch kaltzustellen oder ihm das Stimmrecht in Brüssel zu entziehen [01:34:49]
  • Rolle der Slowakei: Der slowakische Regierungschef Fico hat signalisiert, die Position Ungarns zu unterstützen, sollte Orbán innerhalb der EU weiter unter Druck geraten [01:35:02].

1:18:41

Gemeinsam mit Dirk Pohlmann und Thomas Röper sprechen wir über die sogenannte Samson Option – jenes düstere Szenario, das weit über einen regionalen Krieg hinausweist. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff? Wie real ist die nukleare Drohkulisse Israels? Und stehen wir längst näher am großen Flächenbrand, als uns Politik und Medien glauben machen wollen?

Im Zentrum stehen der Iran-Krieg, die militärische Lage Israels, die Rolle der USA, die Frage nach geheimen Strategien, atomarer Eskalation und dem Schweigen der westlichen Öffentlichkeit. Es geht um Geopolitik, Propaganda, Zensur, Sanktionen – und um die beunruhigende Möglichkeit, dass hinter dem täglichen Nachrichtenchaos ein viel größeres Spiel läuft.

Ein Gespräch über Macht, Angst, Täuschung und die Frage, wie nah wir dem Punkt ohne Rückkehr wirklich sind.

Details

1. Militärische Lage und Warnung vor dem Kollaps

  • 0:00 – 0:13: Dirk Pohlmann berichtet, dass der israelische Generalstabschef bei einer Konferenz mit dem Kabinett „zehn rote Flaggen“ gehisst habe.

  • 0:17 – 0:25: Die zentrale Warnung lautet, dass die israelischen Streitkräfte kurz vor dem Kollaps stehen.

  • 0:32 – 0:41: Begründet wird dies mit der Überlastung durch den Krieg im Libanon und der Zerstörung dortiger Infrastruktur („Gazaisierung“).

  • 1:13 – 2:03: Erläuterung der iranischen „Saturierungsstrategie“: Billige Drohnen (Geranium) erschöpfen die teuren Abwehrsysteme wie den Iron Dome oder David’s Sling.

  • 2:16 – 2:31: Hinweis auf mangelnde Produktionskapazitäten für Abfangraketen und den technologischen Fortschritt des Iran (Hyperschall- und Feststoffraketen in Tunnelsystemen).

2. Die „Samson-Option“ und das Nukleararsenal

  • 3:17 – 4:23: Diskussion über das inoffizielle Nuklearwaffenprogramm (ca. 200–400 Sprengköpfe), das erstmals durch Seymour Hersh aufgedeckt wurde.

  • 4:32 – 4:57: Erläuterung der Samson-Option: Die Drohung, bei einer existenziellen Bedrohung Israels die gesamte Welt (inklusive Großstädte weltweit) mit in den Untergang zu reißen.

  • 5:15 – 5:39: Zitat des Militärhistorikers Martin van Creveld, wonach im Falle eines Untergangs Israels alle europäischen Hauptstädte Ziele wären.

  • 6:18 – 6:34: Erklärung des Namensgebers: Die biblische Figur Samson bringt den Tempel über sich und seinen Feinden zum Einsturz.

3. Deutsche Beteiligung und historische Hintergründe

  • 8:09: Pohlmann behauptet, dass Deutschland unter Konrad Adenauer das israelische Nuklearprogramm finanziert habe.

  • 10:12 – 11:16: Der Eichmann-Prozess wurde laut Transkript von Israel genutzt, um Druck auf die Bundesregierung (wegen NS-Vergangenheit von Staatssekretär Hans Globke) auszuüben, um Waffenlieferungen zu erhalten.

  • 11:47 – 12:12: Details zur „Operation Geschäftsfreund“: Über 10 Jahre flossen jährlich 200 Millionen Mark an Israel, offiziell für eine „nukleare Entsalzungsanlage“ in Dimona, die tatsächlich Plutonium produzierte.

  • 13:04 – 13:50: Deutschland lieferte sechs Dolphin-U-Boote (drei davon geschenkt), die speziell für nuklear bestückbare Marschflugkörper ausgerüstet sind, um eine Zweitschlagskapazität auf See zu ermöglichen.

4. Weitere Vorfälle und Medienkritik

  • 17:43 – 19:40: Detaillierter Rückblick auf den Angriff auf das US-Spionageschiff USS Liberty im Jahr 1967 durch israelische Streitkräfte.

  • 32:00 – 32:59: Kritik an der Berichterstattung und Wikipedia; Pohlmann beklagt, dass seine Dokumentationen und Auszeichnungen dort ignoriert oder Inhalte „NATO-konform“ umgeschrieben würden.
  • 46:16 – 47:35: Diskussion über „Informationssysteme“ und den Unterschied in der Medienwahrnehmung zwischen Westdeutschland, Ostdeutschland und Russland.

  • 48:30 – 49:13: Anmerkung zu Greta Thunberg, deren Reichweite im Westen laut Pohlmann stark abnahm, nachdem sie sich dezidiert für Palästina positionierte.

Geopolitik, Rohstoffe und Medien

  • 50:11 – 50:57: Die wirtschaftliche Dimension und Helium-Knappheit Pohlmann erläutert, dass ein Krieg mit dem Iran globale Auswirkungen auf die Hochtechnologie hätte. Der Iran ist ein Hauptlieferant für Helium (gewonnen aus Erdgas). Ein Ausfall würde die Halbleiterproduktion und KI-Entwicklung weltweit stoppen, da Helium für die Kühlung in der Chipfertigung essenziell ist.
  • 52:40 – 53:15: Chinas Rolle und die „Multipolarität“ Es wird diskutiert, dass China kein Interesse an einem großen Krieg hat, aber von der Schwächung des Westens profitiert. Die wirtschaftliche Verflechtung mache einen Konflikt für alle Seiten ruinös.
  • 55:18 – 57:10: Die Gefahr eines „Blackouts“ und Rationierungen Die Sprecher diskutieren das Szenario, dass bei einer Eskalation im Nahen Osten die Energiepreise explodieren und im Westen Rationierungen (z. B. Fahrverbote oder Stromabschaltungen) drohen könnten, was politisch zur Kontrolle der Bevölkerung genutzt werden könnte.
  • 1:00:22 – 1:03:45: Historischer Exkurs: Die „USS Liberty“ und Vertuschung Pohlmann vertieft hier noch einmal die Bedeutung von Geheimoperationen. Er zieht Parallelen zwischen historischen Ereignissen und der aktuellen Informationspolitik, um zu zeigen, wie Narrative staatlich gelenkt werden.
  • 1:05:30 – 1:08:15: Kritik an der deutschen Medienlandschaft Röper und Pohlmann sprechen über den „Haltungsjournalismus“. Sie kritisieren, dass Journalisten in Deutschland sich eher als Erzieher der Bevölkerung sehen, anstatt neutral zu berichten.
  • 1:10:12 – 1:12:40: Wikipedia als „Kampfinstrument“ Pohlmann schildert seine persönlichen Erfahrungen mit Wikipedia. Er behauptet, dass Informationen über seine Auszeichnungen und internationalen Erfolge systematisch gelöscht oder als „irrelevant“ markiert werden, um seinen Ruf zu beschädigen (Rufmord-Vorwurf).
  • 1:14:20 – 1:16:30: Die „geistige Mobilmachung“ Es wird die These aufgestellt, dass die Gesellschaft auf einen Krieg vorbereitet wird. Pohlmann sieht Anzeichen für eine „Kriegstüchtigkeit“, die in Schulen und Medien propagiert wird.
  • 1:17:43 – 1:18:20: Abschluss und Zusammenfassung Pohlmann erwähnt, dass seine Dokumentationen in über 30 Ländern (u.a. USA, Russland, Japan) gezeigt wurden, was im deutschsprachigen Diskurs jedoch verschwiegen werde. Das Gespräch endet mit einem Appell zur Wachsamkeit und einem Abschiedsgruß an die Zuschauer.

17:53

Dieser politische Kurzfilm aus dem Jahr 2011 verbindet persönliche Erinnerung, historische Verantwortung und eine grundlegende Kritik an Krieg, Macht und moralischer Selbsttäuschung.

Der Physiker und Friedensforscher Hans Peter Dürr schildert eindrücklich, wie ihn seine Erfahrungen als Jugendlicher im Krieg prägten – und warum er sich bewusst für die Wissenschaft entschied, um nie wieder Teil von Zerstörung zu sein.

Seine Promotion führte ihn ausgerechnet zu Edward Teller, dem späteren „Vater der Wasserstoffbombe“. Die Erkenntnis, dass rationale, hochintelligente Menschen den Bau von Massenvernichtungswaffen mit dem Argument des Weltfriedens rechtfertigen können, wurde für Dürr zu einem Schlüsselerlebnis – und zu einer Warnung.

Dem gegenübergestellt wird ein Ausschnitt aus der Nobelpreisrede von Barack Obama, in der militärische Gewalt als notwendiges Mittel verteidigt wird. Der Filmemacher Frieder Wagner kommentiert diese Worte und konfrontiert sie mit den realen Folgen moderner Kriegsführung.

Ein zentrales Thema des Films ist der Einsatz von Uranmunition:
ihre langfristigen gesundheitlichen Folgen, die Kontamination ganzer Regionen und das Schweigen darüber in Politik und Medien. Der Film stellt unbequeme Fragen zu Verantwortung, Rechtsstaatlichkeit und dem Missbrauch moralischer Begriffe zur Rechtfertigung von Gewalt.

Abschließend richtet sich der Blick auf Demokratie, Freiheit und Recht:
Was bedeutet wirkliche Demokratie?
Was unterscheidet Recht von Herrschaft?
Und warum ist Moral keine Frage politischer Belehrung, sondern innerer Verantwortung?

Dieser Film ist kein schneller Kommentar zur Tagespolitik.
Er ist eine zeitlose Reflexion über Krieg, Macht, Wissenschaft und das menschliche Gewissen – und über die Notwendigkeit eines Bewusstseinswandels, der jeder echten Veränderung vorausgehen muss.

25:50

Trump bombardiert Caracas und lässt Venezuelas Präsident Maduro und dessen Frau von der Delta Force entführen. Wie lässt sich dieses Vorgehen erklären, was steckt dahinter und wo versagen (mal wieder) die massenmedialen Berichte?
Darüber spricht Frank Höfer mit Thomas Röper.

1:37:00

Mehr Inhalte vom A-WEF 2025: http://a-wef.com
„Wenn wir glauben, wir könnten nach ihren Spielregeln ihr Spiel gewinnen, dann haben wir es nicht verstanden.“

Kriegstüchtig werden, Wehrpflicht, Aufrüstung – der nächste Ausnahmezustand kommt nicht überraschend, sondern mit Ansage.

Beim Panel „Der Krieg kommt nach Europa – und wie wir ihn verhindern können“ auf dem Alternativ-WEF 2025 diskutieren zentrale Stimmen der Freiheits-, Friedens- und Medienbewegung eine entscheidende Frage: Warten wir, bis Bomben fallen – oder nutzen wir die Zeit, um den Krieg zu verhindern?

„Krieg ist hässlich. Krieg ist brutal. Zeigen wir sein Gesicht.“ Mit Emotion und Entschlossenheit gingen Elsa Mittmannsgruber, Martin Rutter, Kayvan Soufi-Siavash, Markus Bönig und Michael Meyen in dieses Panel, um zu diskutieren, wie der Krieg rechtzeitig gestoppt werden kann.
Sie warnen vor einer zunehmenden Kriegsnormalisierung – und setzen auf Gemeinschaft, Gesicht zeigen und echte Begegnungen. Vernetzung gegen Isolation, Anti-Kriegsbilder als emotionalen Weckruf, Kriegsdienstverweigerung als mächtiges Grundrecht. Fazit: Widerstand entsteht nicht online, sondern im realen Leben, in lokalen Netzwerken und sichtbaren Aktionen.

„Gemeinschaft stärkt, Öffentlichkeit schützt“

Soziologin Mag. Elsa Mittmannsgruber, Autorin, A-WEF Mitbegründerin leitet verschiedene Erkenntnisse aus der von ihr initiierten „Freiheitsbarometer“-Umfrage mit 20.000 Befragten ab. Allen voran: Gemeinschaften bilden. Menschen fühlen sich in Krisenzeiten einsam, isoliert, „abgetrennt“ – Vernetzung ist die wichtigste Maßnahme. Damit ließe sich auch leichter das Gefühl der Ohnmacht überwinden. „Viele würden handeln, wenn sie andere hätten, die mitmachen. Gruppen erzeugen Selbstwirksamkeit“, sagt Mittmannsgruber. „Schockkampagnen allein reichen nicht. Ohne Anschlussfähigkeit führt Angst zur Blockade.“

„Kein Sex mit Soldaten“

Gewohnt pointiert und bewusst überzeichnend plädiert Kayvan Soufi-Siavash für den Einsatz starker Bilder und Emotionen. Denn: „Menschen in Angst sind nicht durch Argumente erreichbar.“ Krieg müsse dargestellt werden, wie er sei: blutig, dreckig, zerstörerisch – nicht heroisch. Verhöhnung und Humor sollen „als Widerstandsmittel“ eingesetzt werden: „Systeme können mit Spott schlecht umgehen.“  Er schlägt deshalb drastische, satirisch-invertierte Anti-Werbekampagnen vor („Freude am Töten“, „Kein Sex mit Soldaten“). „Gib dem Krieg ein Gesicht: Schweiß, Blut, Ekel.“ Das führe zu moralischen Schocks und Ablehnung des Krieges.“

Es brauche neue Bühnenformate, wo Bürger ihre Angst laut aussprechen und Applaus erleben, das baue Scham und Gehorsam ab. „Menschen brauchen Gelegenheiten, mutig erlebt zu werden“, meint Kayvan. Auch Erziehung müsse grundlegend anders werden: „Kinder sollen widersprechen lernen, nicht nur gehorchen“.

„Mutig und widerständig auftreten“

Aktivist Martin Rutter sieht Angst als das zentrale Steuerungsinstrument der Kriegstreiber: „Wer Angst hat, lässt sich kontrollieren.“ Mut sei die Gegenkraft.
Und Aufklärung extrem wichtig. Rutter: „Menschen müssen vor allem ein realistisches Zukunftsbild erhalten, um aktiv zu werden. Krieg 2029 bedeutet Tote in der eigenen Familie, zerstörte Häuser, Enteignung – wenn niemand was tut.“ 
Er fordert zivilen Ungehorsam, Abkehr vom „Bitte-dürfen-wir-demonstrieren“-Modus, mutiges und widerständiges Auftreten. „Wenn wir meinen, wir können nach ihren Spielregeln ihr Spiel gewinnen, dann haben wir es nicht verstanden.“  

„Kriegdienstverweigerung ist ein Grundrecht“

Unternehmer Markus Bönig setzt auf Vision statt Angstbilder: „Sonst bleibt Widerstand passiv“, sagt er. „Bewegung entsteht, wenn Menschen für etwas sind, nicht nur gegen etwas.“ Böning verweist auf das Grundgesetz: „Die größte ungenutzte Macht ist überhaupt die Kriegsdienstverweigerung. Niemand darf laut Grundgesetz zum Dienst an der Waffe gezwungen werden!“. Kriegsdienstverweigerung sei kein Antrag: „Es ist die Ausübung eines Grundrechts.“ Sein Tool Kriegsdienstblocker.de ermögliche binnen Minuten die Verweigerung. Damit könne man das System blockieren: „Ein Krieg ohne Krieger ist schwer zu führen.“

„Widerstand findet nur im echten Leben statt“

Kommunikationswissenschaftler Professor Michael Meyen sagt: „Medien schaffen Angst-Realitäten, die mit der echten Welt oft wenig zu tun haben, wie bei Corona, Klima, Krieg“. Bewegungen würden scheitern, wenn sie nach der alten Fernsehlogik arbeiten, wie etwa große Demos, Reden – heute dominiere die Digitallogik. Seine Empfehlung: „Geräte ausschalten, raus ins echte Leben. Sucht euch die Erwachsenen. Und überlegt mit ihnen, wie ihr die Kinder erreicht.“

Alle bestehenden und folgenden Inhalte des Alternativ-WEF 2025 finden Sie unter www.auf1.tv oder unter www.a-wef.com.

1:24:32

Mehr Informationen: https://a-wef.com
Hochaktuelle Aufgabenstellung beim A-WEF Planspiel! Die EU kündigt an: 2029 soll es Krieg in Europa geben! In den Jahren 2028 und 2027 werden bereits brutale Zensur und Verfolgung von „Deserteuren“ dominieren. 2026 ist das letzte Jahr, wo eine Rebellion gegen Krieg möglich ist. Was also tun? – Das A-WEF Planspiel mit prominenter Besetzung aus der Freiheitsbewegung, u.a. mit Beate Bahner, Paul Brandenburg, Markus Haintz, Ralf Ludwig, Elsa Mittmannsgruber, Martin Rutter, Heiko Schöning, Martin Sellner, Kayvan Soufi-Siavash, Gerhard Wisnewski, Flavio von Witzleben uvm.

Beim diesjährigen Planspiel des Alternativ-WEF in Prag kam eine hochkarätige Besetzung von Juristen, Aktivisten, Medienmachern, Medizinern sowie Strategen und Analysten zusammen, um neben einer Bestandsaufnahme die zentrale Frage zu diskutieren: Wie kann ein möglicher Krieg in Europa bis 2029 verhindert werden? Ausgangspunkt war die Einschätzung, dass Politik und Militär ganz offen von „Kriegswirtschaft“, „Wehrtüchtigkeit“ und einer neuen Wehrpflicht sprechen. Moderiert von Thomas Eglinski und Robert Stein diskutierten 27 Persönlichkeiten aus verschiedensten politischen Lagern und Berufen das brisante Thema.

Planspielteilnehmerliste (A-Z) : Beate Bahner, Dr. Paul Brandenburg, Dr. Alexander Christ, Markus Haintz, Erich Hambach, Frank Höfer, Karl Hummitzsch, Anselm Lenz, Ralf Ludwig, Florian Machl, Stefan Magnet, Mag. Elsa Mittmannsgruber, Christian Oesch, Dr. Georg Prchlik, Harald Roth, Martin Rutter, Elias Sasek, Heiko Schöning, Mag. Walter Schönthaler, Martin Sellner, Hendrik Sodenkamp, Kayvan Soufi-Siavash, Dr. Hannes Strasser, Walter Weber, Dr. Ronald Weikl, Gerhard Wisnewski, Flavio von Witzleben.

 

1:37:56

05.12.2025

Egal wo man hinschaut, an allen Ecken und Enden brennt die Luft und wenn es nach den NATO-Schergen gehen sollte, dann wird es wohl nichts mit den Friedensbemühungen seitens der amerikanischen und russischen Delegationen, die sich wieder mal getroffen haben. Ob der Korruptionsskandal in der Ukraine eine entscheidende Wendung bei den Verhandlungen nach sich ziehen wird, ist noch total offen, aber es wird immer offensichtlicher, dass die EU und die NATO über Friedenspläne wenig begeistert sind. Warum das so ist, erklärt uns wieder mal Thomas Röper, der mit scharfem Verstand und bissigem Humor Geopolitik greifbar macht.

Links zu den Artikeln: 
https://anti-spiegel.ru/2025/die-nato... 
https://anti-spiegel.ru/2025/wenn-eur... 
https://anti-spiegel.ru/2025/wie-russ... 
https://anti-spiegel.ru/2025/die-pres... 
https://anti-spiegel.ru/2025/haben-si... 
https://anti-spiegel.ru/2025/warum-de... 
https://anti-spiegel.ru/2025/wie-die-... 
https://anti-spiegel.ru/2025/was-der-... 
https://anti-spiegel.ru/2025/jermak-g... 
https://anti-spiegel.ru/2025/das-verh... 
https://anti-spiegel.ru/2025/warum-zw... 
https://anti-spiegel.ru/2025/die-welt... 

 

42:19

In diesem Interview sprechen wir mit Ullrich Mies, Publizist und Herausgeber des Sammelbands „Deutschland – Auswandern aus einem kranken Land“. 

Das Buch versammelt Erfahrungsberichte von Menschen, die Deutschland dauerhaft verlassen haben – nicht aus Abenteuerlust, sondern aus politischer und gesellschaftlicher Entfremdung, Enttäuschung und Unzufriedenheit. 

Themen des Gesprächs:

  • Warum immer mehr Menschen Deutschland den Rücken kehren
  • Wie der „freie Westen“ in autoritäre Strukturen abgleitet
  • Corona als Wendepunkt: Testfeld für Kontrolle und Überwachung
  • Transhumanismus, digitale Totalüberwachung und Kriegswirtschaft
  • Welche Perspektiven für Widerstand und Veränderung bestehen