Im Ausland gilt die deutsche Erinnerungskultur als Erfolgsgeschichte und Vorbild. Im Inland dagegen ist sie schon immer Gegenstand von Unbehagen und Kritik gewesen. Da sie selbstkritisch ist, gehören solche Gegenstimmen unbedingt dazu - sie verhindern Fixierungen und halten die Erinnerungskultur lebendig. Inzwischen hat sich das Spektrum der Kritik allerdings noch einmal deutlich erweitert. Vom rechten politischen Rand aus werden die Grundlagen unserer Erinnerungskultur mittlerweile radikal in Frage gestellt.
Geschichte (Thema)
"Das Dritte Reich und die Juden 1933–1945" ist eine gekürzte Ausgabe der berühmten Geschichte des Holocaust von Saul Friedländer. Das Werk und sein Autor wurden vielfach ausgezeichnet – es gilt als eines der historischen Meisterwerke unserer Zeit.
ISBN 978-3-406-64433-7
vergriffen
Der Erste Weltkrieg veränderte das Gesicht Europas für immer. Er war die "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. Seinen langen Schatten wirft er bis in unsere Gegenwart. Der renommierte Militärhistoriker Hew Strachan hat eine ebenso eindringliche wie nuancierte Darstellung vorgelegt, die erstmals die globalen Aspekte dieses "Großen Krieges" in ihrer ganzen Tragweite erschließt.
November 1919. Seit sieben Monaten sitzt Mühsam in bayerischer Haft. Aus der Überzeugung, dass die Weltrevolution bevorsteht, schöpft er die Kraft und den Mut weiterzukämpfen gegen die Kerkermeister, die sein öffentliches Wirken behindern, für den Sieg der geeinten Linken über das Regime der Freikorps und der korrupten Parteien.
Das Jahr 1916. Ein Ende des Weltkriegs ist nicht abzusehen. Mühsam ist in München zur Untätigkeit verdammt. Seine Meinung darf er nicht öffentlich sagen, es ist einsam um ihn geworden. Also verfolgt er die Berichte von den vielen Fronten und macht sich sein eigenes Bild.
15 Jahre lang, von 1910 bis 1924 hat Erich Mühsam, der berühmteste deutsche Anarchist sein Leben festgehalten ausführlich, stilistisch pointiert, schonungslos auch sich selbst gegenüber und niemals langweilig. Was diese Tagebücher so fesselnd macht, ist der wache Blick des Weltveränderers.
15 Jahre lang, von 1910 bis 1924 hat Erich Mühsam, der berühmteste deutsche Anarchist sein Leben festgehalten ausführlich, stilistisch pointiert, schonungslos auch sich selbst gegenüber und niemals langweilig. Was diese Tagebücher so fesselnd macht, ist der wache Blick des Weltveränderers.
20 Quadratkilometer Kulturgeschichte. Zarin Katharina II. wollte die Insel für ihre Flotte erwerben. William Shakespeare siedelte auf ihr sein Drama Der Sturm an. Ariosto ließ seinen Rasenden Roland an ihrem Strand kämpfen.
Souverän analysiert Elise Julien die zentralen Diskussionsfelder der Geschichtswissenschaft zum I. Weltkrieg und zeichnet die divergierenden Forschungsmeinungen nach: Kriegsschuld, Kriegsbegeisterung, Frontalltag und Heimatfront, Friedensschluss, nationale Mythen und Kriegsgedenken sowie die Auswirkungen des Krieges für das 20. Jh.
ISBN 978-3-534-25644-0
vergriffen
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Makaronesien: Inselrepublik Kap Verde