acTVism Munich (Medienpräsenz)

36:57

Seit Beginn des israelischen Völkermords in Gaza berichtete der 22-jährige palästinensische Journalist Abubaker Abed furchtlos über die Verbrechen Israels. Vor einigen Monaten traf Abubaker aus Angst, dass Israel nicht nur ihn, sondern auch seine Familie ins Visier nehmen könnte, die schmerzhafte Entscheidung, den Gazastreifen zu verlassen. Er studiert nun an einer Universität in einem europäischen Land.

Am 19. Oktober 2025, während Abubaker in Athen, Griechenland, war, um sich mit lokalen palästinensischen Solidaritätsaktivisten zu treffen, sprach Dimitri Lascaris mit ihm über seine verstorbenen Kollegen und die Gefahren, denen er ausgesetzt war. Wie Abubaker erklärt, war er einer der ersten Journalisten im Gazastreifen, der die kriminellen Banden entlarvte, die humanitäre Hilfe plünderten und mit Israel kollaborierten.
 

48:06

In dieser in Athen aufgezeichneten Diskussion legen Grace Blakeley und Yanis Varoufakis offen, wie unsere sogenannten Demokratien von Eliten vereinnahmt wurden. Von Gaza über die Klimakrise bis hin zum Zusammenbruch der liberalen Politik untersuchen sie, warum selbst „progressive“ Führer von dem System, in das sie eintreten, absorbiert werden, wie der Neoliberalismus die kollektive Macht ausgehöhlt hat und warum nur eine transnationale Bewegung von der Basis aus die Demokratie für die Mehrheit zurückgewinnen kann.

7:55

In diesem Video spricht Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin für Menschenrechte in den besetzten palästinensischen Gebieten, vor dem Dritten Ausschuss der UN-Generalversammlung. Ihre Rede ist ein seltener Moment der Klarheit inmitten globaler Doppelmoral. Albanese benennt den Völkermord in Gaza, die fortgesetzte Besatzung und die Apartheid – und fordert alle Staaten dazu auf, ihre militärischen, handelspolitischen und diplomatischen Beziehungen zu Israel auszusetzen, bis Recht und Gerechtigkeit wiederhergestellt sind.

Dieses Video wurde vom UN-Menschenrechtsrat produziert und am 28. Oktober 2025 auf dessen YouTube-Kanal veröffentlicht. Wir haben es ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen es heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.

"Miss Albanese, Sie sind eine Hexe." Der neue, jetzt vorgelegte Bericht der Sonderberichterstatterin mit dem Titel "Gaza Genocide: A Collective Crime" (Völkermord in Gaza: Ein kollektives Verbrechen) untersucht die Verantwortung von über 60 Ländern für das "kollektive Verbrechen", Israels Völkermord an den Palästinensern in Gaza ermöglicht zu haben. Er zeigt, wie einflussreiche Drittstaaten – mit der Zustimmung vieler anderer – Israel diplomatisch, militärisch, wirtschaftlich und ideologisch unterstützt und damit die Siedlerkolonialisierung und Apartheid Israels, die inzwischen zu Völkermord geworden ist, gefestigt statt abgebaut haben.  kommunisten.de 03. November 2025 

Francesca Albanese: Brecht die Beziehungen zu Israel ab. Anfang dieser Woche erklärte die UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese, warum alle Länder der Welt ihre Beziehungen zu Israel aussetzen müssen. Jacobin veröffentlicht ihre Rede hier. Jacobin 18.07.2025

[INTERVIEW] «Der Völkermord geht nur weiter, weil er lukrativ ist.» Sie ist eine der Personen, die regelmässig die Handlungen Israels in Gaza und im Westjordanland anprangern. Francesca Albanese, UN-Sonderberichterstatterin für das palästinensische Gebiet, hat unter der Schirmherrschaft von Amnesty International zwei Vorträge in der Schweiz gehalten. Watson 15.07.2025

37:45

In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit dem Autor und unabhängigen Journalisten Fabian Scheidler über die neuesten Entwicklungen im Rätsel um die Sprengung der Nord Stream-Pipeline – und was diese offenbaren bzw. verbergen. Anschließend dreht sich das Gespräch um Gaza und die Frage, ob Donald Trumps sogenannter Friedensplan die aktuellen Unruhen überstehen kann. Schließlich widmet sich Scheidler dem Krieg in der Ukraine, indem er Licht auf die verdeckten Hintergründe wirft, die in den Leitmedien oft ausgelassen werden. Er reflektiert auch die rasante Militarisierung Deutschlands und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft im eigenen Land.

Interviewthemen: 

0:00 Einführung 
1:11 Nord Stream 
7:19 Aktuelles aus Gaza 
17:12 Verdeckte Hintergründe des Ukraine-Konflikts 
27:41 Militarisierung Deutschlands

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen: 
Besuchen Sie unsere Website www.acTVism.org, um das Transkript zu lesen.

17:38

In dieser Rede bespricht Nils Melzer, Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Folter, den Fall von Julian Assange. Diese Rede wurde am 4. Februar 2020 bei einer von der „Kampagne gegen die Auslieferung von Julian Assange“ organisierten öffentlichen Veranstaltung im Royal National Hotel in London aufgenommen.

Prof. Nils Melzer ist Inhaber des Lehrstuhls für Menschenrechte an der Geneva Academy of International Humanitarian Law and Human Rights. Er ist ferner Professor für Internationales Recht an der University of Glasgow. Am 1. November 2016 übernahm er den Posten des UN-Sonderberichterstatters für Folter und sonstige grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung.

58:03

Der Vortrag ordnet in der ersten Hälfte die chaotischen Krisenentwicklungen der jüngsten Zeit in drei epochale Umbrüche ein: Die Krise des Lebens auf der Erde, die Krise des kapitalistischen Weltsystems und das Ende der US-Hegemonie. Im zweiten Teil wird gezeigt, wie Staaten die größten Konzerne der Erde und mit ihnen die dreckigsten Branchen mit billionenschweren Subventionen künstlich am Leben erhalten.

Der Vortrag wurde am 21.1. 2023 bei der Attac-Winterschule in München aufgenommen.

ÜBER FABIAN SCHEIDLER: Fabian Scheidler ist Autor der Bücher „Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation“ und „Der Stofff, aus dem wir sind. Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen“. www.fabian-scheidler.de

Fabian Scheidler, geboren 1968, studierte Geschichte und Philosophie an der Freien Universität Berlin und Theaterregie an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt/M. Seit 2001 arbeitet er als freiberuflicher Autor für Printmedien, Fernsehen, Theater und Oper. Im Jahr 2009 gründete er zusammen mit David Goeßmann das unabhängige Fernsehmagazin Kontext TV. Otto Brenner Medienpreis für kritischen Journalismus (2009). Als Dramaturg und Bühnenautor arbeitete er viele Jahre für das Grips Theater in Berlin. 2013 wurde seine Oper "Tod eines Bankiers" (Musik: Andreas Kersting) am Gerhart-Hauptmann-Theater in Görlitz uraufgeführt. Im Jahr 2015 erschien Fabian Scheidlers Buch "Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation" im Promedia Verlag (Wien). Es wurde von der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen zu einem der "TOP 10 Zukunftsliteratur 2015" gewählt. Besuchen Sie seine Website hier: https://www.megamaschine.org

1:05:18

n dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit Scott Horton, Direktor des Libertarian Institute und Autor, über den Hintergrund und Kontext des Ukraine-Krieges.

Das Interview befasst sich eingehend mit der Behauptung des Westens, dass der russische Präsident Wladimir Putin die Wiederherstellung eines Imperiums nach sowjetischem Vorbild anstrebt, und untersucht, ob die Osterweiterung der NATO eine Rolle bei der Provokation des Konflikts gespielt hat.
 

20:31

In diesem Video, das exklusiv auf Deutsch auf unserem Kanal veröffentlicht wurde, untersucht der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald den jüngsten Doppelanschlag und die Tötung mehrerer Journalisten, darunter auch solche, die für große internationale Medienunternehmen arbeiten, bei einem israelischen Luftangriff auf ein Krankenhaus in Gaza. Er kritisiert auch die Reaktion der israelischen Regierung, die er als Versuch bezeichnet, den Vorfall herunterzuspielen, sowie das Ausbleiben einer deutlichen Verurteilung durch westliche Regierungen und Medien.

9:49

Dieser Podcast, der auf einem offenen Brief des hochrangigen UN-Beraters und weltbekannten Ökonomen Prof. Jeffrey Sachs basiert, kritisiert den israelischen Außenminister Gideon Sa’ar für die Missachtung der Verantwortung Israels für das Leiden der Palästinenser und für die Charakterisierung Israels als „souveränen Staat des jüdischen Volkes“. Sachs argumentiert, dass der Zionismus das Judentum verzerrt, den jüdischen Gemeinschaften weltweit geschadet hat und gegen das Versprechen der Balfour-Deklaration verstößt, die Rechte der Palästinenser zu schützen. Er weist darauf hin, dass nicht externe Feinde, sondern die extremistische Regierung Israels die größte Bedrohung für das Land darstellt und dass nur eine Zwei-Staaten-Lösung sein Überleben sichern kann.

Dieser offene Brief wurde von Jeffrey Sachs verfasst und am 9. August 2025 veröffentlicht. Wir haben ihn ins Deutsche übersetzt und veröffentlichen ihn heute erneut, um die Meinungsbildung zu diesem Thema in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.