acTVism Munich (Medienpräsenz)

35:01

In diesem Video berichtet der Investigativjournalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris aus Maschhad im Iran — am letzten Tag der siebentägigen Trauerfeierlichkeiten für Ali Khamenei.

Doch sein Bericht geht weit über die Bilder der Trauer hinaus: Lascaris ordnet die jüngsten Angriffe der USA, die iranische Reaktion und die wachsende Debatte über Verhandlungen mit Washington ein. Dabei stellt er eine zentrale Frage: Warum hält ein großer Teil der iranischen Öffentlichkeit Gespräche mit Trump inzwischen für sinnlos — und warum wird diese Haltung in westlichen Medien als „Hardline“ dargestellt?

Vor Ort beobachtet Lascaris eine Realität, die in vielen Leitmedien kaum vorkommt: massive Menschenmengen, tiefe Empörung, wachsendes Misstrauen gegenüber den USA — und eine Gesellschaft, die nicht nach endlosem Krieg, sondern nach echter Abschreckung und einem dauerhaften Ende der Angriffe verlangt.

44:19

In diesem Video verbindet Dimitri Lascaris zwei Berichte aus dem Iran: Zunächst aus Teheran, wo er mit weiteren ausländischen Journalisten den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Dr. Esmail Baghaei, trifft und der Frage nachgeht, wie Ali Khamenei im Iran selbst eingeordnet wird. Danach meldet er sich aus Mashhad, vom Imam-Reza-Schrein, und berichtet über die jüngsten Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran — darunter die Krise um das Memorandum of Understanding, neue Militärschläge, Sanktionen und die Frage, wohin diese Eskalation führen könnte.

Ein Bericht mit Bildern und Stimmen aus Iran, die in den Medien kaum vorkommen.

57:26

In diesem Bericht geht es um die Gaza-Blockade, internationale Flottillen-Missionen und die Frage, was geschieht, wenn Aktivisten versuchen, humanitäre Hilfe über den Seeweg nach Gaza zu bringen. Der Menschenrechtsaktivist Thiago Ávila schildert seine Erlebnisse nach einer israelischen Aufbringung auf See und ordnet sie in den größeren politischen und rechtlichen Kontext ein. Was geschah nach der Festsetzung — und warum werfen diese Ereignisse grundlegende Fragen über Menschenrechte, internationales Recht und die Blockade Gazas auf? 

42:12

In diesem Video bündeln wir zentrale Ausschnitte aus unseren aktuellen Interviews über den Ukraine-Krieg, Europas Militarisierung, die NATO und die wachsende Gefahr einer direkten Konfrontation mit Russland. Zu Wort kommen der Menschenrechtsanwalt und Journalist Dimitri Lascaris, der Professor für Geschichte Peter Kuznick, der ehemalige US-Oberst Lawrence Wilkerson und der Pulitzer-Preisträger Glenn Greenwald. 

33:45

In diesem Video, das exklusiv auf Deutsch auf unserem Kanal veröffentlicht wurde, analysiert der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald das neue Iran-Abkommen und die Frage, ob sich die Machtverhältnisse im Nahen Osten gerade grundlegend verschieben. 

Was hat Washington wirklich erreicht? Warum reagieren Teile Israels und des US-Establishments so alarmiert? Und was verraten die ungewöhnlichen Aussagen von Donald Trump und JD Vance über den Iran, Israel und die Zukunft der US-Politik in der Region?

40:42

In Teil 3 dieses Gesprächs diskutieren Yanis Varoufakis und Prof. Richard D. Wolff die dunkleren Zusammenhänge zwischen Imperium, Krieg, Big Tech und Kapitalismus. Ausgehend von Israel, Gaza und dem Niedergang westlicher Macht stellen sie die Frage, ob moderne Kriege nicht nur geopolitische Ziele verfolgen, sondern auch als Testfelder für neue Technologien, künstliche Intelligenz und Profitmodelle dienen.

Von Siedlerkolonialismus und Palästina über Palantir, KI und militärische Datennutzung bis hin zu China, ökologischer Zerstörung, Grundeinkommen und der Frage, wem die Maschinen der Zukunft gehören, analysieren Varoufakis und Wolff, welche Kräfte unsere Weltordnung wirklich prägen — und warum die offizielle Erzählung nur an der Oberfläche kratzt.

TEIL 1:    • Varoufakis & Prof. Wolff: Das Ende des US-Dollars? - Teil 1
TEIL 2:    • Yanis Varoufakis: Das Ende des US-Dollars? – Teil 2

ÜBER YANIS VAROUFAKIS: Yanis Varoufakis ist ein griechischer Politiker, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Athen, ehemaliger Finanzminister Griechenlands und Gründer des „Democracy in Europe Movement 2025“ (DiEM25). Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher über die europäische Schuldenkrise, globale finanzielle Ungleichgewichte und Spieltheorie.

ÜBER RICHARD D. WOLFF: Richard D. Wolff ist der Gründer von „Democracy at Work“ und Moderator der Sendung „Economic Update“. Er ist emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Massachusetts in Amherst, wo er von 1973 bis 2008 Wirtschaftswissenschaften lehrte. Zuvor lehrte er Wirtschaftswissenschaften an der Yale University und am City College der City University of New York. Wolff war außerdem regelmäßiger Dozent am Brecht Forum in New York City. Derzeit ist er Gastprofessor im Graduiertenprogramm für Internationale Angelegenheiten der New School University in New York City.

45:03

In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit Scott Horton, Direktor des Libertarian Institute und Autor, über den Krieg der USA gegen den Iran und die tieferen Zusammenhänge, die in der Berichterstattung der Leitmedien kaum erwähnt werden.

Während Washington und Teheran widersprüchliche Aussagen zu Verhandlungen, Waffenstillständen und Eskalation machen, analysiert Horton, ob die USA ihre Ziele erreicht haben, welche Rolle Israel in dem Konflikt spielt und warum der Streit um das iranische Atomprogramm unter Trump nun zu einem offenen Krieg eskaliert ist.

44:05

Am Sonntag kündigte Donald Trump eine neue US-Militäroperation in der Straße von Hormus an. Nur Stunden später eskalierte die Lage: Berichte über Angriffe, Gegenschläge und widersprüchliche Darstellungen häufen sich – und der fragile Waffenstillstand steht plötzlich auf der Kippe.

Was ist heute wirklich passiert? Wer treibt die Eskalation voran – und stehen wir vor einer Rückkehr zum offenen Krieg? Dimitri Lascaris analysiert die rasanten Entwicklungen und ordnet ein, was hinter den Ereignissen steckt.

34:58

In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit dem Historiker Professor Peter Kuznick über den Krieg der USA und Israels gegen den Iran und die größeren geopolitischen Verschiebungen, die die heutige Welt prägen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie dieser Konflikt entstanden ist, wie sich die Lage aktuell entwickelt und ob die Vereinigten Staaten ihre strategischen Ziele tatsächlich erreichen konnten.

Das Gespräch weitet den Blick auf die Ukraine und den asiatisch-pazifischen Raum. Während Europa seine Rolle bei der Finanzierung des Ukraine-Kriegs ausbaut und Japan seine militärische Ausrichtung beschleunigt, zeigt sich ein Zusammenhang zwischen diesen Entwicklungen, der oft übersehen wird. Das Interview stellt damit eine zentrale Frage: Deuten die aktuellen Dynamiken auf Stabilität hin oder auf eine neue, gefährlichere Phase geopolitischer Eskalation?

Zeitmarken

Konflikt USA / Israel & Iran

  • Kriegsverlauf & Opferzahlen: Zusammenfassung der Operation „Epic Fury“ (Februar 2026) mit Schätzungen von 3.000 bis 6.000 Toten im Iran und Schäden an US-Stützpunkten 00:01:25.
  • Wirtschaftliche Folgen: Diskussion über den Anstieg der Benzinpreise in den USA auf über 4,30 $ pro Gallone und die strategische Bedeutung der Straße von Hormus 00:03:44.
  • Atomares Risiko: Kuznick warnt vor Beratern, die Trump zum Bruch des „Atomtabus“ drängen könnten, um uneingeschränkte Macht zu demonstrieren 00:08:37.
  • Friedenslösung: Vorschlag für einen atomwaffenfreien Nahen Osten unter Einbeziehung des israelischen Arsenals und Aufhebung der Sanktionen 00:15:37.

Ukraine-Krieg & Europa

  • Territoriale Gewinne Russlands: Analyse der russischen Vorstöße zwischen 2024 und Anfang 2026 (ca. 1.700 km² seit Januar 2026) 00:18:59.
  • Europäische Aufrüstung: Kritik an EU-Finanzzusagen (90 Mrd. Euro) und der Kriegsrhetorik europäischer Führer (Macron, Starmer, Merz) 00:19:58.
  • Ressourcenmangel: Hinweis darauf, dass den USA und Israel die Abfangraketen (z.B. Arrow 2/3) ausgehen, was weitere Eskalationen erschwert 00:23:13.

Asien-Pazifik & Japan

  • Remilitarisierung Japans: Unter Premierministerin Takaichi bricht Japan mit der pazifistischen Nachkriegstradition und lockert Rüstungsexportregeln 00:26:41.
  • Nukleare Proliferation: Kuznick beobachtet eine globale Tendenz zu eigenen Atomwaffen (Polen, Südkorea, Taiwan) als Reaktion auf die Instabilität 00:30:26.
  • Taiwan-Szenario: Die US-Strategie setzt auf Interoperabilität mit südkoreanischen und japanischen Streitkräften im Falle eines Konflikts mit China 00:31:09.

US-Innenpolitik

  • Wahljahr 2026: Einschätzung der sinkenden Zustimmungswerte für Donald Trump (ca. 30 %) und die Erwartung einer Niederlage der Republikaner bei den Zwischenwahlen 00:04:10.
  • Kritik am Beraterstab: Kuznick bezeichnet Trumps Team (u.a. Steven Miller, Pete Hegseth) als inkompetent und gefährlich für die globale Stabilität 00:07:27.

1:06:04

Am 19. April meldete Donald Trump die Kaperung eines iranischen Frachtschiffs durch die US-Marine in internationalen Gewässern – ein Schritt, der den fragilen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran erneut unter Druck setzt. Kurz darauf folgten Berichte über iranische Drohnen in der Region des Golfs von Oman.

Was steckt hinter dieser Eskalation – und ist sie Teil einer größeren Strategie?

Der Journalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris spricht mit dem langjährigen Auslandskorrespondenten und Russland-Analysten John Helmer über die Hintergründe der aktuellen Entwicklungen. Im Fokus steht dabei vor allem eine entscheidende Frage: Wie werden Russland und China auf diese Zuspitzung reagieren – und was bedeutet das für die weitere Entwicklung des Konflikts?

Zeitmarken

  • Eskalation am Golf von Oman: Es wird berichtet, dass die US-Marine ein iranisches Containerschiff, die Tuska, etwa 75 km vor dem iranischen Hafen Tschabahar gekapert hat [06:46]. Dies geschah außerhalb der Straße von Hormus und wird im Video als Bruch eines bestehenden Waffenstillstands gewertet.
  • Provokation statt Diplomatie: Der Gast John Helmer interpretiert die US-Aktionen und die Rhetorik von Donald Trump als gezielten Versuch, diplomatische Verhandlungen in Islamabad zu torpedieren [10:54]. Die Ersetzung von Vizepräsident Vance durch Jared Kushner und Stephen Witkoff in der Verhandlungsdelegation wird als weiteres Zeichen mangelnden guten Glaubens seitens der USA gewertet [11:36].
  • Chinas zurückhaltende Position: China reagiert offiziell sehr vage und bezeichnet die Lage lediglich als „komplex und heikel“ [20:15]. John Helmer sieht darin eine Form der Nachgiebigkeit gegenüber den USA im Nahen Osten, während China im Südchinesischen Meer eine deutlich härtere Gangart wählt [23:46].
  • Fraktionskämpfe in Russland: In Moskau gibt es offenbar interne Konflikte über die Prioritätensetzung: Während der Sicherheitsrat vor unaufrichtigen US-Verhandlungen warnt [39:44], wird der Verhandlungsführer Kirill Dmitrijew kritisiert, da er trotz enger Kontakte zur Trump-Administration keine substanziellen Erfolge – wie die Verlängerung von Ölsanktions-Ausnahmen – erzielen konnte [54:10].
  • Strategische Bedeutung der Wasserwege: Die Straße von Hormus wird als lebenswichtige Ader für den Welthandel und insbesondere für Chinas Energieversorgung beschrieben [58:31]. Eine dauerhafte Blockade oder militärische Kontrolle durch die USA wird als existenzielle Bedrohung für die strategischen Interessen Chinas und Russlands eingestuft.

Geografischer Kontext:

Das Video kommt zu dem Schluss, dass die Welt vor einer erneuten militärischen Eskalation steht, sollte die zweite Verhandlungsrunde in Islamabad aufgrund des gegenseitigen Misstrauens scheitern [01:04:47].