In Teil 3 dieses Gesprächs diskutieren Yanis Varoufakis und Prof. Richard D. Wolff die dunkleren Zusammenhänge zwischen Imperium, Krieg, Big Tech und Kapitalismus. Ausgehend von Israel, Gaza und dem Niedergang westlicher Macht stellen sie die Frage, ob moderne Kriege nicht nur geopolitische Ziele verfolgen, sondern auch als Testfelder für neue Technologien, künstliche Intelligenz und Profitmodelle dienen.
Von Siedlerkolonialismus und Palästina über Palantir, KI und militärische Datennutzung bis hin zu China, ökologischer Zerstörung, Grundeinkommen und der Frage, wem die Maschinen der Zukunft gehören, analysieren Varoufakis und Wolff, welche Kräfte unsere Weltordnung wirklich prägen — und warum die offizielle Erzählung nur an der Oberfläche kratzt.
TEIL 1: • Varoufakis & Prof. Wolff: Das Ende des US-Dollars? - Teil 1
TEIL 2: • Yanis Varoufakis: Das Ende des US-Dollars? – Teil 2
ÜBER YANIS VAROUFAKIS: Yanis Varoufakis ist ein griechischer Politiker, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Athen, ehemaliger Finanzminister Griechenlands und Gründer des „Democracy in Europe Movement 2025“ (DiEM25). Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher über die europäische Schuldenkrise, globale finanzielle Ungleichgewichte und Spieltheorie.
ÜBER RICHARD D. WOLFF: Richard D. Wolff ist der Gründer von „Democracy at Work“ und Moderator der Sendung „Economic Update“. Er ist emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Massachusetts in Amherst, wo er von 1973 bis 2008 Wirtschaftswissenschaften lehrte. Zuvor lehrte er Wirtschaftswissenschaften an der Yale University und am City College der City University of New York. Wolff war außerdem regelmäßiger Dozent am Brecht Forum in New York City. Derzeit ist er Gastprofessor im Graduiertenprogramm für Internationale Angelegenheiten der New School University in New York City.