acTVism Munich (Medienpräsenz)

43:47

In diesem Bericht aus Teheran spricht der Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris mit iranischen Trauernden, die zur Großen Musalla-Moschee gekommen sind, um am siebentägigen Trauerprogramm für den ermordeten Obersten Führer des Iran, Ali Khamenei, teilzunehmen.

Nach dem Morgengebet, bei dem sich riesige Menschenmengen versammelten, fragte Lascaris die Menschen vor Ort, warum sie gekommen sind, wie sie auf die USA und Israel blicken und ob Iran nach dem Krieg überhaupt noch mit Washington verhandeln sollte.

Ein Bericht mit Bildern und Stimmen aus Iran, die in den Medien kaum vorkommen.

39:21

In diesem Video spricht der Pulitzer-Preisträger Chris Hedges mit dem deutschen Journalisten Hüseyin Doğru über einen Fall, der weit über seine Person hinausreicht: die EU-Sanktionen gegen ihn und sein Nachrichtenportal Red Media.

Doğru berichtet, wie die Sanktionen nach seiner Berichterstattung über Gaza und die palästinensische Bewegung sein Leben verändert haben — von eingefrorenen Konten über massive Einschränkungen seiner Arbeit bis hin zu den Folgen für seine Familie. Er beschreibt, wie er juristisch dagegen vorgeht und warum dieser Fall aus seiner Sicht ein Warnsignal für Pressefreiheit, unabhängigen Journalismus und die wachsende Selbstzensur in Europa ist.

35:02

In diesem Video berichtet der Investigativjournalist und Menschenrechtsanwalt Dimitri Lascaris aus Maschhad im Iran — am letzten Tag der siebentägigen Trauerfeierlichkeiten für Ali Khamenei.

Doch sein Bericht geht weit über die Bilder der Trauer hinaus: Lascaris ordnet die jüngsten Angriffe der USA, die iranische Reaktion und die wachsende Debatte über Verhandlungen mit Washington ein. Dabei stellt er eine zentrale Frage: Warum hält ein großer Teil der iranischen Öffentlichkeit Gespräche mit Trump inzwischen für sinnlos — und warum wird diese Haltung in westlichen Medien als „Hardline“ dargestellt?

Vor Ort beobachtet Lascaris eine Realität, die in vielen Leitmedien kaum vorkommt: massive Menschenmengen, tiefe Empörung, wachsendes Misstrauen gegenüber den USA — und eine Gesellschaft, die nicht nach endlosem Krieg, sondern nach echter Abschreckung und einem dauerhaften Ende der Angriffe verlangt.

44:20

In diesem Video verbindet Dimitri Lascaris zwei Berichte aus dem Iran: Zunächst aus Teheran, wo er mit weiteren ausländischen Journalisten den Sprecher des iranischen Außenministeriums, Dr. Esmail Baghaei, trifft und der Frage nachgeht, wie Ali Khamenei im Iran selbst eingeordnet wird. Danach meldet er sich aus Mashhad, vom Imam-Reza-Schrein, und berichtet über die jüngsten Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran — darunter die Krise um das Memorandum of Understanding, neue Militärschläge, Sanktionen und die Frage, wohin diese Eskalation führen könnte.

Ein Bericht mit Bildern und Stimmen aus Iran, die in den Medien kaum vorkommen.

57:27

In diesem Bericht geht es um die Gaza-Blockade, internationale Flottillen-Missionen und die Frage, was geschieht, wenn Aktivisten versuchen, humanitäre Hilfe über den Seeweg nach Gaza zu bringen. Der Menschenrechtsaktivist Thiago Ávila schildert seine Erlebnisse nach einer israelischen Aufbringung auf See und ordnet sie in den größeren politischen und rechtlichen Kontext ein. Was geschah nach der Festsetzung — und warum werfen diese Ereignisse grundlegende Fragen über Menschenrechte, internationales Recht und die Blockade Gazas auf? 

42:13

In diesem Video bündeln wir zentrale Ausschnitte aus unseren aktuellen Interviews über den Ukraine-Krieg, Europas Militarisierung, die NATO und die wachsende Gefahr einer direkten Konfrontation mit Russland. Zu Wort kommen der Menschenrechtsanwalt und Journalist Dimitri Lascaris, der Professor für Geschichte Peter Kuznick, der ehemalige US-Oberst Lawrence Wilkerson und der Pulitzer-Preisträger Glenn Greenwald. 

33:46

In diesem Video, das exklusiv auf Deutsch auf unserem Kanal veröffentlicht wurde, analysiert der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalist Glenn Greenwald das neue Iran-Abkommen und die Frage, ob sich die Machtverhältnisse im Nahen Osten gerade grundlegend verschieben. 

Was hat Washington wirklich erreicht? Warum reagieren Teile Israels und des US-Establishments so alarmiert? Und was verraten die ungewöhnlichen Aussagen von Donald Trump und JD Vance über den Iran, Israel und die Zukunft der US-Politik in der Region?

40:43

In Teil 3 dieses Gesprächs diskutieren Yanis Varoufakis und Prof. Richard D. Wolff die dunkleren Zusammenhänge zwischen Imperium, Krieg, Big Tech und Kapitalismus. Ausgehend von Israel, Gaza und dem Niedergang westlicher Macht stellen sie die Frage, ob moderne Kriege nicht nur geopolitische Ziele verfolgen, sondern auch als Testfelder für neue Technologien, künstliche Intelligenz und Profitmodelle dienen.

Von Siedlerkolonialismus und Palästina über Palantir, KI und militärische Datennutzung bis hin zu China, ökologischer Zerstörung, Grundeinkommen und der Frage, wem die Maschinen der Zukunft gehören, analysieren Varoufakis und Wolff, welche Kräfte unsere Weltordnung wirklich prägen — und warum die offizielle Erzählung nur an der Oberfläche kratzt.

TEIL 1:    • Varoufakis & Prof. Wolff: Das Ende des US-Dollars? - Teil 1
TEIL 2:    • Yanis Varoufakis: Das Ende des US-Dollars? – Teil 2

ÜBER YANIS VAROUFAKIS: Yanis Varoufakis ist ein griechischer Politiker, Professor für Wirtschaftstheorie an der Universität Athen, ehemaliger Finanzminister Griechenlands und Gründer des „Democracy in Europe Movement 2025“ (DiEM25). Er ist außerdem Autor mehrerer Bücher über die europäische Schuldenkrise, globale finanzielle Ungleichgewichte und Spieltheorie.

ÜBER RICHARD D. WOLFF: Richard D. Wolff ist der Gründer von „Democracy at Work“ und Moderator der Sendung „Economic Update“. Er ist emeritierter Professor für Wirtschaftswissenschaften an der University of Massachusetts in Amherst, wo er von 1973 bis 2008 Wirtschaftswissenschaften lehrte. Zuvor lehrte er Wirtschaftswissenschaften an der Yale University und am City College der City University of New York. Wolff war außerdem regelmäßiger Dozent am Brecht Forum in New York City. Derzeit ist er Gastprofessor im Graduiertenprogramm für Internationale Angelegenheiten der New School University in New York City.

45:04

In dieser Folge von Die Quelle spricht unser leitender Redakteur Zain Raza mit Scott Horton, Direktor des Libertarian Institute und Autor, über den Krieg der USA gegen den Iran und die tieferen Zusammenhänge, die in der Berichterstattung der Leitmedien kaum erwähnt werden.

Während Washington und Teheran widersprüchliche Aussagen zu Verhandlungen, Waffenstillständen und Eskalation machen, analysiert Horton, ob die USA ihre Ziele erreicht haben, welche Rolle Israel in dem Konflikt spielt und warum der Streit um das iranische Atomprogramm unter Trump nun zu einem offenen Krieg eskaliert ist.

44:06

Am Sonntag kündigte Donald Trump eine neue US-Militäroperation in der Straße von Hormus an. Nur Stunden später eskalierte die Lage: Berichte über Angriffe, Gegenschläge und widersprüchliche Darstellungen häufen sich – und der fragile Waffenstillstand steht plötzlich auf der Kippe.

Was ist heute wirklich passiert? Wer treibt die Eskalation voran – und stehen wir vor einer Rückkehr zum offenen Krieg? Dimitri Lascaris analysiert die rasanten Entwicklungen und ordnet ein, was hinter den Ereignissen steckt.