In diesem Panoramaroman um zehn Frauen nach wahren Vorbildern geht es um weiblichen Widerstand unter der Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten in Österreich. Es ist eine Kriegserzählung aus der Perspektive der Frauen, die in der Geschichtsschreibung bisher viel zu wenig Aufmerksamkeit erfahren hat.
I:DES (Thema)
Das einundzwanzigste Jahrhundert ist Zeuge einer Militarisierung der Ästhetik, bei der Militäreinrichtungen die kreative Weltgestaltung der Kunst vereinnahmen und sie mit den zerstörerischen Kräften der Kriegsführung verschmelzen.
In Martialische Ästhetik untersucht Anders Engberg-Pedersen die Ursprünge dieser Allianz und zeigt auf, dass die heutige kreative Kriegsführung lediglich eine historische Entwicklung fortsetzt ...
Revolutionen, so Enzo Traverso, sind das Ein- und Ausatmen der Geschichte. Sie unterbrechen - auf meistens gewalttätige Art - das historische Kontinuum, verstärken Leidenschaften und Wahrnehmung und führen dadurch zu ästhetischen Umbrüchen.
Angesichts der »neuen Flüchtlinge« aus dem Globalen Süden und mit Ende des Nachkriegsbooms zeichnete sich in den westlichen Gesellschaften seit den 1970er-Jahren eine restriktive Wende in der Asyl- und Migrationsfrage ab. War es in dieser Konstellation denkbar, eine emanzipatorische Asylpolitik »von unten« zu praktizieren? Jonathan Pärli untersucht diese Frage am Beispiel der »anderen Schweiz«, einer innovativen und international vernetzten Solidaritäts- und Protestbewegung.
In Sphären des Aufstands untersucht Suely Rolik ausgehend von künstlerischen und politischen Beispielen vor allem aus Brasilien die Umstände, die zu regressiven, reaktionären Regierungen in der ganzen Welt führen.
Ein Buch über Heimat. Und Liebe. Und Liebeskummer. Ein Buch über uns alle.
In »Kampf und Sehnsucht in der Mitte der Gesellschaft« schreibt der Theologe und Autor Stephan Anpalagan über Heimat. Unsere Heimat. Es ist ein Buch über Menschen, die sagen »Ich liebe dieses Land so sehr. Aber dieses Land liebt mich nicht zurück.«
Die heutigen Straßen Karl-Marx-Allee und Frankfurter Allee trugen zwischen 1949 und 1961 den Namen Stalinallee. Nach den massiven Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges sollte hier als Vorzeigeprojekt ein Boulevard mit modernen und komfortablen „Arbeiterpalästen“ entstehen.
Die Gebäude entlang dieser Straße sind heute noch unter dem Namen „Stalinbauten“ bekannt und faszinieren nach wie vor mit ihrer besonderen Ästhetik.
Das gesamte lyrische Frühwerk der Jahre 1946 bis 1962 ist im aktuellen Band der »Oevelgönner Ausgabe« zum ersten Mal gesammelt ediert und textkritisch kommentiert. Den Auftakt bilden eine ganze Reihe bisher unveröffentlichter Gedichte aus dem Nachlass, die eindrucksvoll Rühmkorfs Entwicklung als Lyriker zeigen, sowie Gedichte, die in unterschiedlichen Zeitschriften wie dem »Studenten-Kurier«, »konkret« oder Rühmkorfs eigener Literaturzeitschrift »Zwischen den Kriegen« veröffentlicht wurden.
Als zweiter Band der »Oevelgönner Ausgabe« erscheinen die frühen poetologischen Schriften von 1953 bis 1967. Die poetologische Reflexion ist nach Rühmkorf für einen Dichter der Moderne unerlässlich und zieht sich als roter Faden durch sein Gesamtwerk. Es ging ihm dabei nicht nur um die formalen Möglichkeiten des Gedichts, sondern auch um die gesellschaftlichen Bedingungen der Lyrik-Produktion.
Die »Oevelgönner Ausgabe« der Werke von Peter Rühmkorf startet mit den originellen literaturkritischen Essays des jungen Rühmkorf.
Als erster Band der »Oevelgönner Ausgabe« erscheint ein Band mit allen frühen literaturkritischen Texten von 1953 bis 1962, u. a. aus der von Rühmkorf zusammen mit Werner Riegel herausgegebenen hektographierten Zeitschrift »Zwischen den Kriegen«. Später arbeitet Rühmkorf für den »Studentenkurier« und dessen Nachfolgeblatt »konkret«.