A Century of Media, A Century of War

Die im Laufe eines Jahrhunderts entstandenen Verbindungen zwischen Krieg und Medien sind lang und tief. Wie dieses Buch zeigt, war die Geschichte des Krieges und seine Erzählung ein Kampf um die öffentliche Wahrnehmung. Die Auswahl, welche Geschichten erzählt und welche ignoriert werden, trägt dazu bei, vergangene Schlachten zu rechtfertigen und zukünftige Kriege sicherzustellen. Narrative von Protest und Schmerz, Niederlage und Leid, Schuld und Missbrauch finden inmitten der kraftvollen Mythen von Krieg und Heldentum kaum Gehör.


Forged over the course of a century, the connections between war and media run long and deep. As this book reveals, the history of war and its telling has been a battle over public perception. The selection of which stories are told and which are ignored helps justify past battles and ensure future wars. Narratives of protest and pain, defeat and suffering, guilt and abuse struggle to be heard amid the empowering myths of war and heroism.

ISBN 978-0-8204-7893-7 07.09.2006 40,50 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Wie Robin Andersen argumentiert, hat die Geschichte des Kampfes zwischen Krieg und seiner Darstellung die Art und Weise, wie Krieg geführt wird, und die Art und Weise, wie wir Kriegsgeschichten erzählen, verändert. Das Informationsmanagement, einst Zensur und Propaganda genannt, hat sich parallel zu den neuen Medientechnologien entwickelt. Jetzt schafft die digitale Bildgebung virtuelle Schlachtfelder, während computergestützte Technologien die Kriegswaffen verändern. Nebenbei haben Bilder in den Abendnachrichten, auf Kinoleinwänden und in Videospielen den Krieg in Unterhaltung verwandelt. Im Griff eines virtuellen Krieges ist es schwierig, den Verlust des Mitgefühls oder die Folgen für die Demokratie zu erkennen.


As Robin Andersen argues, the history of struggle between war and its representation has changed the way war is fought and the way we tell the stories of war. Information management, once called censorship and propaganda, has developed in tandem with new media technologies. Now, digital imaging creates virtual battlefields as computer-based technologies transform the weapons of war. Along the way, images on the nightly news, on movie screens, and in video games have turned war into entertainment. In the grip of virtual war, it is difficult to realize the loss of compassion or the consequences for democracy. 

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Professor deckt ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit auf | Robin Andersen
Neutrality Studies Deutsch YouTube (06.05.2026)

Autoreninfos

Robin Andersen (Jahrgang unbekannt) ist eine US-amerikanische Medienwissenschaftlerin und Professorin emerita für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Fordham University. Sie lehrte dort über viele Jahre im Department of Communication and Media Studies und leitete unter anderem das Peace and Justice Studies Program sowie das Graduate Program in Public Communications. Inhaltlich beschäftigt sie sich vor allem mit Medienkritik, Kriegsberichterstattung, Propaganda, Werbung, Konsumkultur sowie der Verbindung von Medien und Militär. Andersen veröffentlichte zahlreiche Fachbücher, darunter „A Century of Media, A Century of War“, das 2007 mit dem Alpha Sigma Nu Book Award ausgezeichnet wurde. Weitere Arbeiten befassen sich mit Umweltkommunikation, humanitärer Berichterstattung, Medienbildern von Konflikten sowie der Darstellung von Migration und Katastrophen in Film und Fernsehen. Sie war außerdem in medienkritischen Organisationen wie FAIR (Fairness and Accuracy in Reporting) aktiv und veröffentlichte regelmäßig Essays und Analysen zu US-Medienpolitik und internationaler Berichterstattung. Neben ihrer akademischen Tätigkeit wirkte sie an Konferenzen, Medienprojekten und internationalen Forschungsprogrammen mit.

Wikipedia (EN): Robin Andersen  |  Website: Andersen

Dieses Briefing dokumentiert die zentralen Thesen und Untersuchungsergebnisse von Dr. Robin Andersen, Professorin Emerita an der Fordham University, bezüglich der Rolle westlicher Medien im Kontext des Konflikts in Gaza. Die Kernargumentation besagt, dass führende Medienhäuser – insbesondere in den USA – nicht lediglich über das Geschehen berichten, sondern durch gezielte narrative Rahmung, das Verschweigen von Fakten und die Übernahme ungeprüfter Propaganda einen Völkermord medial ermöglichen.

19.03.2024 , Englisch

„Censorship, Digital Media and the Global Crackdown on Freedom of Expression“ untersucht das zunehmende globale Phänomen der Zensur auf verschiedenen Medienplattformen, in Schulen, Universitäten und im öffentlichen Raum. Es dokumentiert körperliche Übergriffe, rechtliche Einschränkungen und den Ausschluss kritischer Themen aus dem öffentlichen Diskurs. 


Censorship, Digital Media and the Global Crackdown on Freedom of Expression explores the rising global phenomenon of censorship across various media platforms, in schools, universities, and public spaces. It documents physical assaults, legal restrictions, and the exclusion of critical topics from public discourse. 

ISBN 978-1-4331-9975-2 19.03.2024 56,95 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)
Autoren

Erstellt: 11.05.2026 - 07:23  |  Geändert: 11.05.2026 - 07:43