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Hyperimperialismus (Thema)
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Dieses Briefing dokumentiert die zentralen Thesen und Untersuchungsergebnisse von Dr. Robin Andersen, Professorin Emerita an der Fordham University, bezüglich der Rolle westlicher Medien im Kontext des Konflikts in Gaza. Die Kernargumentation besagt, dass führende Medienhäuser – insbesondere in den USA – nicht lediglich über das Geschehen berichten, sondern durch gezielte narrative Rahmung, das Verschweigen von Fakten und die Übernahme ungeprüfter Propaganda einen Völkermord medial ermöglichen.
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1.0 Einleitung: Definition einer neuen globalen Ära
Die Welt befindet sich in einer Phase tiefgreifender geopolitischer Umwälzungen, die durch neue und eskalierende Konflikte gekennzeichnet ist. Um diese Entwicklungen strategisch zu deuten, ist ein neues analytisches Vokabular erforderlich. Der Begriff des Hyperimperialismus beschreibt ein neues, gefährliches und dekadentes Stadium des Imperialismus, das die heutigen globalen Machtverhältnisse prägt. Die strategische Notwendigkeit, dieses Konzept zu verstehen, liegt in seiner Fähigkeit, die Mechanismen hinter den wachsenden Spannungen, wirtschaftlichen Verwerfungen und militärischen Konfrontationen zu entschlüsseln.
Zwei Kapitel dieser Studie wurden als Beilage der Marxistischen Blätter veröffentlicht. Auf vielfache Bitte von Leser:innen haben wir jetzt die ganze Studie in deutscher Übersetzung veröffentlicht.
Die Download-Datei ist der englische Originaltext.
