Der Erste Weltkrieg und der zeitgenössische Antimilitarismus. Der vorliegende Band versammelt bekanntes und weniger bekanntes literarisches Textmaterial zu Pazifismus und Kriegsdienstverweigerung unmittelbar vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg. Während des Ersten Weltkrieges waren die ersten Anzeichen einer Kriegsmüdigkeit schon sehr bald wahrzunehmen. Zur Jahreswende 1914/15 weigerten sich Soldaten sowohl an der Westfront als auch im Karpatengebiet die Kampfhandlungen weiter fortzuführen. Im Hinterland bemühten sich Antimilitaristinnen und Antimilitaristen trotz schlimmster Zensurbedingungen, oft unter permanenter existentieller Bedrohung, um eine rasche Herbeiführung des Friedens.

ISBN 978-3-85409-720-4 vergriffen
Hrsg. von Gordana Ilic Markovic

Der Erste Weltkrieg im Spiegel der serbischen Literatur und Presse. Dieses Buch eröffnet einen für deutschsprachige LeserInnen völlig neuen Blick auf die Katastrophe des Ersten Weltkrieges: Zu Wort kommt die serbische Seite.

ISBN 978-3-85371-368-6 vergriffen

Karl Kraus meisterhaftes Antikriegsdrama legt auf unnachahmliche Weise die Propagandasprache des Krieges offen. Der renommierte Fotohistoriker Anton Holzer stellt in kommentierte Auszüge aus Karl Kraus Drama neben zeitgenössische Kriegsbilder und zeigt damit nicht nur den dokumentarischen Charakter der letzten Tage der Menschheit, sondern zeichnet zugleich ein eindrückliches Bild des Ersten Weltkriegs.

ISBN 978-3-86312-004-7 vergriffen
Hrsg. Sören R. Fauth, Kasper Green Kreijberg und Jan Süselbeck

Emotionalisierungsstrategien in der Literatur und den audiovisuellen Medien vom 18. bis zum 21. Jahrhundert. Der Krieg und seine Inszenierungen in Literatur und Medien. Seit jeher provozieren Kriege heftige Emotionen. Mit dem Fortschritt militärischer Techniken und Propagandamethoden ging aber auch eine Veränderung der Wahrnehmung von Kriegen durch die Künste einher.

ISBN 978-3-8353-1061-2 vergriffen

Einer der großen Schätze in Max Frischs Nachlass.

Als Max Frisch 1973 in der Berliner Sarrazinstraße eine neue Wohnung bezog, begann er, wieder ein Tagebuch zu führen, und nannte es Berliner Journal. Einige Jahre später betonte er in einem Interview, es handle sich dabei mitnichten um ein "Sudelheft", sondern um ein "durchgeschriebenes Buch".

ISBN 978-3-518-46589-9 10,00 € Portofrei Bestellen