russland.RU (Medienpräsenz)

6:00

Zeitmarken

1. Kritik an der Ukraine und Wolodymyr Selenskyj

  • Fehlende EU-Führung: Fico kritisiert, dass Selenskyj die EU faktisch leite und alles bekomme, was er wolle, ohne dass Brüssel Gegendruck erzeuge [00:19].
  • Die Druschba-Pipeline: Er wirft der ukrainischen Seite vor, Inspektoren den Zugang zur Pipeline in Brody zu verweigern, um deren Zustand zu prüfen [00:39].
  • Wahleinmischung in Ungarn: Fico behauptet, Selenskyj nenne bewusst Termine für eine mögliche Wiederöffnung der Pipeline, die nach den ungarischen Wahlen liegen, um die Wahlen dort politisch zu beeinflussen [01:00].
  • Wirtschaftlicher Schaden: Die Blockade der Öl- und Gaspipelines schade der Slowakei und Ungarn massiv und führe zu einem Ölnotstand [01:46, 02:02].

2. Kritik an der EU-Kommission (Ursula von der Leyen)

  • Die 90-Milliarden-Zusage: Fico hält es für falsch, dass die Kommissionspräsidentin der Ukraine die 90 Milliarden Euro bedingungslos zusichert. Dies signalisiere Selenskyj laut Fico, dass er auf die Druschba-Pipeline „pfeifen“ könne, da das Geld ohnehin fließe [02:45, 03:01].
  • Forderung nach Energiesicherheit: Er plädiert für den gesunden Menschenverstand und fordert, dass Brüssel die wirtschaftlichen Interessen der eigenen Mitgliedstaaten nicht der Ukraine unterordnet [03:08, 03:39].

3. Geopolitische Isolation Europas

  • Machtlosigkeit der EU: Fico beschreibt die EU als isoliert und handlungsunfähig [04:06]. Die USA hätten die EU nicht einmal vor dem Angriff auf den Iran informiert [04:13]. Auch zu Russland und China gebe es keine funktionierenden Instrumente mehr.
  • Drohender Ölschock: Wenn durch die Ereignisse im Iran und am Golf die Öl- und Gasversorgung zusammenbricht, habe die EU keine Mittel, um den Mitgliedstaaten zu helfen [04:26].

4. Verteidigung der eigenen Bilanz und Medienschelte

  • Reaktion auf Journalistenfragen: Ironisch geht Fico auf Vorwürfe ein, er sei schuld an der Schwäche der EU [05:02].
  • Souveräne Entscheidungen: Er erinnert daran, dass nicht er den Green Deal erfunden oder Migranten eingeladen habe. Zudem verweist er auf seine Entscheidung von 2008, den Ausbau der slowakischen Kernkraftwerke gegen den Widerstand ausländischer Eigentümer durchzusetzen [05:15, 05:30]. Er weigert sich, allem bedingungslos zuzustimmen, was in Brüssel vorgegeben wird [05:45].

15:41

Im Alexandersaal des Großen Kremlpalasts nahm Wladimir Putin die Beglaubigungsschreiben der neu eingetroffenen Botschafter ausländischer Staaten entgegen.

9:07

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hält vor dem UN-Sicherheitsrat eine scharfe Rede zur Ukraine, verteidigt die russischen Angriffe vom 3. bis 9. Januar und wirft dem Westen vor, die ukrainischen Angriffe auf russische Zivilisten zu ignorieren. Moskau behauptet, die Angriffe hätten sich gegen die militärisch-industrielle Infrastruktur der Ukraine gerichtet und seien eine Reaktion auf Angriffe auf russisches Territorium gewesen, darunter auch auf die Residenz des russischen Präsidenten. Nebenzya behauptet außerdem, dass die meisten zivilen Opfer durch ukrainische Luftabwehrsysteme verursacht worden seien, und kritisiert die UN-Führung für ihr Schweigen zu den Aktionen Kiews. tpa

13:42

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Besorgnis über die Militäroperation der USA in Venezuela zum Ausdruck gebracht, die zur Festnahme von Präsident Nicolas Maduro und seiner Frau geführt hat, und bezeichnet den Vorfall als alarmierend für das Völkerrecht.

6:23

Der venezolanische Verteidigungsminister Vladimir Padrino erklärte, sein Land werde sich nach den US-Angriffen am frühen Morgen, die seiner Aussage nach zivile Gebiete getroffen hätten, entschieden gegen die Präsenz ausländischer Truppen wehren. Diese Äußerungen erfolgten, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, der venezolanische Präsident Nicolas Maduro sei gefangen genommen worden und werde aus dem Land gebracht.
Padrino sagte, die Behörden würden derzeit Details zu den bei den Angriffen getöteten und verletzten Zivilisten zusammentragen. Zu Trumps Behauptung, er habe Maduro gefangen genommen, äußerte sich Vladimir Padrino Lopez nicht.
 

8:48

Der Präsident wünschte den Russen Gesundheit und Glück, gegenseitiges Verständnis, Wohlstand und inspirierende Liebe für das kommende Jahr.
„Wir zählen auf unsere Kräfte, auf diejenigen, die uns nahe und lieb sind, und wir sind immer bereit, ihnen zur Seite zu stehen. Eine solche gegenseitige Unterstützung gibt uns die Zuversicht, dass all unsere Hoffnungen und Pläne sicherlich in Erfüllung gehen werden. Denn wir sind zusammen – das Volk Russlands. Die Arbeit, die Erfolge und die Errungenschaften eines jeden von uns schreiben neue Kapitel unserer tausendjährigen Geschichte. Und die Stärke unserer Einheit bestimmt die Souveränität und Sicherheit des Vaterlandes, seine Entwicklung und seine Zukunft“, betonte Wladimir Putin.
Die Bewohner von Kamtschatka und Tschukotka begrüßten als erste in Russland das Jahr 2026. Der Zeitunterschied zu Moskau beträgt in diesen Regionen neun Stunden.