russland.RU (Medienpräsenz)

15:39

Russland hat vor den Vereinten Nationen scharfe Vorwürfe gegen Kiew und die NATO erhoben und den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, einen tödlichen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in Luhansk verübt zu haben, bei dem Berichten zufolge Zivilisten, darunter auch Studenten, getötet und verletzt wurden. In einer hitzigen Sitzung des Sicherheitsrats verurteilte der Ständige Vertreter Russlands, Wassili Nebensja, den Angriff als „vorsätzlichen Angriff auf Zivilisten“ und als „Kriegsverbrechen“ und warf dem Westen gleichzeitig vor, die Ukraine militärisch zu unterstützen und angebliche Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht zu ignorieren. Er behauptete ferner, dass die Rückschläge Kiews auf dem Schlachtfeld zu immer aggressiveren Aktionen führten und dass die westliche Unterstützung den Konflikt verlängere und Missbräuche verschleiere. Die Vorwürfe und Gegenvorwürfe haben die ohnehin schon hohen Spannungen bei der UNO angesichts der anhaltenden kriegsbezogenen Anschuldigungen beider Seiten weiter verschärft.

5:16

Wladimir Putin reist am 19. und 20. Mai zu einem Staatsbesuch nach China. Offiziell steht die Vertiefung der „umfassenden Partnerschaft und strategischen Zusammenarbeit“ zwischen Moskau und Peking auf der Agenda. Politisch ist der Zeitpunkt entscheidend: Der Besuch folgt nur wenige Tage auf Donald Trumps Reise nach Peking — und gibt Xi Jinping die Möglichkeit, China als Zentrum eines neuen geopolitischen Dreiecks zwischen Washington, Moskau und Peking zu inszenieren. 
Der Kreml formuliert die Erwartungen hoch. Sprecher Dmitri Peskow sprach von „sehr ernsten Erwartungen“ an die Reise und betonte, beide Seiten wollten ihre „privilegierte Partnerschaft“ weiterentwickeln. Nach russischen Angaben sollen vor allem wirtschaftliche Fragen im Mittelpunkt stehen. Dazu zählt mutmaßlich auch das seit Jahren diskutierte Pipelineprojekt Power of Siberia 2, das russisches Gas über die Mongolei nach China bringen soll. 
Für Putin ist die Reise mehr als Diplomatie. Seit Beginn des Kriegs gegen die Ukraine ist Russland deutlich stärker auf China angewiesen — als Absatzmarkt für Energie, als Lieferant von Industrie- und Konsumgütern und als politisches Gegengewicht zum Westen. Die im Februar 2022 ausgerufene „grenzenlose“ Partnerschaft hat Moskau geholfen, westliche Sanktionen abzufedern; zugleich hat sie Russland in eine asymmetrische Abhängigkeit von Peking geführt. 
Xi wiederum empfängt Putin in einer Phase, in der China seine Rolle als unverzichtbare Großmacht demonstrieren will. Erst empfing Peking Trump, nun Putin. Nach außen entsteht das Bild eines chinesischen Staatschefs, der mit beiden Seiten sprechen kann, ohne sich den Bedingungen einer der beiden Mächte zu unterwerfen. Genau darin liegt die Botschaft des Besuchs: China will nicht nur Vermittler oder Beobachter sein, sondern Taktgeber einer Ordnung, in der westliche Dominanz begrenzt wird. 
Besonders aufmerksam wird der Westen auf drei Themen blicken. Erstens: Energie. Russland braucht langfristige Käufer für Gas und Öl, China günstige und sichere Lieferungen. Zweitens: Ukraine. Peking gibt sich offiziell neutral, hat Moskau aber wirtschaftlich und diplomatisch Rückendeckung verschafft. Drittens: Taiwan. Für Xi ist die Taiwan-Frage Kern nationaler Souveränität; für Putin ist sie ein Feld, auf dem er Chinas antiwestliche Rhetorik unterstützen kann — auch als Gegenleistung für Pekings Haltung zur Ukraine.
Die Symbolik spielt dabei eine eigene Rolle. Putin und Xi haben sich nach Angaben des Kremls bereits mehr als 40 Mal getroffen; zuletzt im September 2025 in Peking. Damals trat China mit Russland und weiteren Partnern demonstrativ als Gegenpol zu westlichen Bündnissen auf. Der jetzige Besuch knüpft daran an, fällt aber in eine noch schärfere Phase globaler Blockbildung. 
Für die Berichterstattung entscheidend ist deshalb nicht nur, welche Abkommen unterzeichnet werden. Entscheidend ist, wie beide Seiten den Besuch rahmen: als Wirtschaftsreise, als Friedensdiplomatie, als antiwestliches Signal — oder als Beginn einer engeren strategischen Arbeitsteilung. Je stärker Moskau wirtschaftliche Zugeständnisse braucht, desto größer ist Pekings Hebel. Und je sichtbarer Xi zwischen Trump und Putin balanciert, desto deutlicher wird: In diesem Verhältnis ist China längst nicht mehr Juniorpartner, sondern der Akteur, der die Bühne stellt.

7:44

Im Haus der Volksversammlungen in Peking finden Gespräche zwischen Wladimir Putin und dem Vorsitzenden der Volksrepublik China, Xi Jinping, statt.
 

35:31

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hielt in Neu-Delhi eine marathonartige Pressekonferenz ab und warf den Vereinigten Staaten und Israel vor, während der laufenden Verhandlungen eine „unprovozierte Aggression“ gegen den Iran gestartet zu haben. Araghchi warnte, dass der Waffenstillstand „sehr wackelig“ bleibe, und erklärte, Teheran sei sowohl auf Diplomatie als auch auf eine erneute Eskalation des Konflikts vorbereitet, falls die Spannungen wieder zunehmen sollten. Er sprach über die Straße von Hormus, die Energiebeziehungen zwischen Indien und dem Iran, Meinungsverschiedenheiten innerhalb der BRICS-Staaten, Russlands Vermittlungsbemühungen, Chinas diplomatische Rolle und die Zukunft der Atomverhandlungen vor dem Hintergrund tiefen Misstrauens gegenüber Washington.

Mehr Videos und aktuelle News online unter: http://www.russland.news/

51:22

Zeitmarken

Ü1 Indienbesuch und bilaterale Beziehungen

00:24 Treffen der BRICS-Außenminister in Neu-Delhi als Schwerpunkt des Besuchs

00:45 Gespräche mit Außenminister Subrahmanyam Jaishankar und Premierminister Narendra Modi

02:15 Bestätigung strategischer Vereinbarungen zwischen Russland und Indien

02:43 Wirtschaftsprogramm bis 2030 zur Vertiefung der Zusammenarbeit

03:04  Ziel eines bilateralen Handelsvolumens von 100 Milliarden Dollar

Ü2 Wirtschaft, Energie und Technologie

03:18 Ausbau wirtschaftlicher Kooperation unabhängig von Drittstaaten

03:28 Zusammenarbeit bei Transport, Technologie und Investitionen

03:50 Ausweitung russischer Energie- und Düngemittellieferungen

03:59 Kooperation in Kernenergie und Raumfahrt

04:21 Militärisch-technische Zusammenarbeit und Waffenproduktion

Ü3 BRICS als multipolare Ordnung

05:01 Vorbereitung des BRICS-Gipfels in Neu-Delhi

05:18 BRICS als eigenständiges Partnerschaftsformat beschrieben

05:28 BRICS als zentrales Element einer multipolaren Weltordnung

05:44 Betonung souveräner Gleichheit und Interessenausgleich

06:06 Wachsende Attraktivität der BRICS für weitere Staaten

Ü4 Nahost, Iran und Kritik am Westen

06:21 Diskussion von Krisen im Nahen Osten und Nordafrika

07:00 Westliche Interventionen werden als Ursache vieler Konflikte bezeichnet

07:24 Kritik an Sanktionen und Einmischung in innere Angelegenheiten

07:35 Bekräftigung der Solidarität mit Kuba

Ü5 Reform globaler Institutionen

08:03 Forderung nach Reform globaler Governance

08:19 Kritik an westlichem Globalisierungsmodell und Sanktionen

08:47 Institutionen sollen wirtschaftliches Gewicht realistisch abbilden

09:01 BRICS-Anteil am globalen BIP wird hervorgehoben

09:20 Westen verzögere Reformen internationaler Finanzinstitutionen

Ü6 BRICS-Erweiterung und G20

10:48 BRICS als Modell einer multipolaren Ordnung beschrieben

11:06  G20 als Plattform zwischen Weltmehrheit und Westen

11:49 Kritik an einer 'Ukrainisierung' der G20

12:32 BRICS lehne politische Polarisierung in der G20 ab

13:38 Interesse weiterer Staaten an BRICS-Mitgliedschaft

Ü7 Iran-Konflikt und Straße von Hormus

14:57  USA und Israel werden für Eskalation gegenüber Iran verantwortlich gemacht

15:19 Straße von Hormus sei vor der Eskalation stabil gewesen

16:25 Russisches Sicherheitskonzept für den Persischen Golf erläutert

17:37 Waffenstillstand soll in langfristige Stabilisierung überführt werden

19:20 Indien als möglicher Vermittler zwischen Iran und arabischen Staaten

Ü8 Ukrainekrieg und globale Ordnung

19:54 BRICS-Partner über russische Sicht auf Ukraine informiert

20:30 Kritik an IMF-Krediten für die Ukraine

21:28 Forderung nach vollständiger Anwendung der UN-Charta

22:09 Ukraine wird Menschenrechtsverletzungen bei Sprache und Religion vorgeworfen

23:23 Schutz von Minderheitenrechten als Pflicht der Ukraine bezeichnet

Ü9 Trump, Alaska-Gespräche und Ukraine

25:51 Verweis auf Gespräche in Anchorage/Alaska über Ukraine

26:23 US-Vorschläge zur Konfliktlösung basierten laut Darstellung auf NATO-Verzicht

27:00 Putin habe Bereitschaft zur Unterstützung amerikanischer Vorschläge signalisiert

28:11 Europa und Selenskyj würden Umsetzung behindern

28:51 Russland wolle Ziele bevorzugt diplomatisch erreichen

Ü10 Europa, Minsk und Vertrauensfrage

32:06 Europäischen Staaten wird Heuchelei vorgeworfen

32:21 Merkel und Hollande hätten Minsk nie umsetzen wollen

33:08 Kritik an europäischer Unterstützung der Ukraine

34:18 Gerhard Schröder als möglicher Vermittler erwähnt

35:14 Verweis auf das Abkommen mit Janukowitsch 2014

36:32 Russland dränge sich Europa nicht als Verhandlungspartner auf

Ü11 China, Energie und geopolitische Bündnisse

38:08 Russland mische sich nicht in Handelsbeziehungen Dritter ein

39:16 Kritik an 'Teile-und-Herrsche'-Strategien des Westens

39:46 Russisch-chinesische Beziehungen als besonders stabil beschrieben

40:50 China solle laut Darstellung nicht für US-Probleme mit Iran verantwortlich gemacht werden

42:02 Ursache der Krise liege in westlicher Politik gegenüber Iran

Ü12 Armenien, EU und Eurasische Union

42:31 Russland beschreibt Beziehungen zu Armenien als eng, aber schwierig

43:15 EU-Beitritt Armeniens und EAWU-Mitgliedschaft als schwer vereinbar dargestellt

44:18 EU-Außenpolitik wird als russophob charakterisiert

45:11 Angekündigte Gespräche über Armeniens künftigen Kurs

Ü13 Frankreich, Afrika und Kolonialismus

46:17 Reaktion auf Macrons Vorwurf russischen Kolonialismus in Afrika

47:31 Russische Unterstützung neuer Regierungen in der Sahelzone erläutert

48:02  EU habe Afrika als eigene Einflusszone betrachtet

48:25 Frankreich wird koloniales Denken vorgeworfen

42:45

Der Präsident beantwortete Fragen von Medienvertretern.

Zeitstempel

Die angegebenen Zeiten sind nur annähernd, da durch die Übersetzung eine kleine Zeitverschiebung entsteht.

00:16 Waffenstillstand zum Tag des Sieges. Gab es Provokationen seitens Kiews? 
06:29 Was stand bei den bilateralen Gesprächen des Präsidenten am 9. Mai im Mittelpunkt? 
09:04 Über die russisch-armenischen Beziehungen 
15:14 Hat R. Fico eine Botschaft an V. Selenskyj übermittelt? 
21:20 Vermittlung der USA bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine 
22:16 Der Konflikt im Nahen Osten 
28:01 Mit wem soll in Europa verhandelt werden? 
29:08 Parameter der Sicherheitszone im Grenzgebiet 
30:43 Das iranische Atomprogramm 
35:58 Über den bevorstehenden Besuch in China 
39:39 Wohin können Versuche, die Geschichte umzuschreiben, Europa führen? 
40:22 Über die Bewahrung des historischen Gedächtnisses

24:53

Deutschlands Spitzenminister – Verteidigungsminister Boris Pistorius, Finanzminister Lars Klingbeil und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche – hielten einen hochrangigen Rundtisch zur Stärkung der Zusammenarbeit mit der Ukraine ab. Im Mittelpunkt der Gespräche standen langfristige strategische Verteidigungspartnerschaften, die gemeinsame Waffenproduktion, Drohnen- und Raketentechnologie sowie die Förderung privater Investitionen in die ukrainische Verteidigungsindustrie vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges mit Russland.

11:32

Russland gibt bei der Debatte des UN-Sicherheitsrats zur maritimen Sicherheit eine deutliche Stellungnahme ab und wirft westlichen Staaten vor, gegen das internationale Seerecht zu verstoßen und die globalen Spannungen in wichtigen Seewegen, darunter die Straße von Hormus und das Schwarze Meer, zu verschärfen. In der Rede werden Angriffe auf die zivile Schifffahrt, Energierisiken und geopolitische Konfrontationen hervorgehoben.

Zeitmarken

Geopolitik und Völkerrecht

  • Kritik an der UN-Debatte: Russland kritisiert die Durchführung der Debatte im Sicherheitsrat, da maritime Sicherheit bereits auf fachspezifischen Plattformen behandelt werde 00:00:41.
  • Vorwurf des "Neu-Freibeutertums": Die EU-Länder werden als „Freibeuter des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet, da sie völkerrechtswidrig Handelsschiffe festsetzen 00:01:19.
  • Legitimität von Sanktionen: Es wird betont, dass gemäß UN-Charta nur vom Sicherheitsrat verhängte Sanktionen legitim sind 00:02:04.
  • Ablehnung des Begriffs "Schattenflotte": Der Begriff wird als völkerrechtlich nicht existent und als Vorwand für illegale Handlungen der EU bezeichnet 00:02:12.
  • Recht auf friedliche Durchfahrt: Küstenstaaten dürfen Schiffe unter fremder Flagge nicht nach eigenem Ermessen kontrollieren; dies verletze die Freiheit der Schifffahrt 00:02:42.

Militärische Konflikte und maritime Vorfälle

  • Angriffe auf zivile Schiffe: Der Ukraine wird vorgeworfen, gezielt russische Schiffe und Energietransporte anzugreifen 00:04:08.
  • Statistik der Angriffe: Zwischen November 2025 und April 2026 wurden laut russischen Angaben 17 Angriffe im Schwarzmeer- und Mittelmeerraum verzeichnet 00:04:56.
  • Vorfall „Arktik Metergas“: Am 3. März 2026 erfolgte ein Drohnenangriff auf einen russischen Gastransporter im Mittelmeer, der zu einer Explosion führte 00:05:18.
  • Vorfall „Altura“: Am 26. März 2026 wurde ein Öltanker nahe des Bosporus durch ein unbemanntes Boot schwer beschädigt 00:06:23.

Regionale Krisenherde (Persischer Golf)

  • Straße von Hormus: Die Instabilität wird als Folge einer „amerikanisch-israelischen Aggression“ gegen den Iran ab dem 28. Februar 2026 dargestellt 00:08:20.
  • Recht des Küstenstaates: Es wird argumentiert, dass ein angegriffener Staat die Schifffahrt in seinen Gewässern zur Sicherheit einschränken darf 00:09:20.
  • Russische Forderungen: Russland fordert eine sofortige Feuerpause und die Rückkehr zu diplomatischen Prozessen unter Berücksichtigung aller regionalen Interessen 00:10:19.

39:37

Zeitmarken

1. Bilaterale Beziehungen und Wirtschaft

  • 70 Jahre Diplomatie: Beide Seiten betonen die lange Geschichte ihrer Beziehungen seit 1955 [01:01].
  • Rückkehr russischer Unternehmen: Es gibt konkrete Pläne für die Rückkehr russischer Firmen nach Libyen, insbesondere in den Bereichen Energie, Transport, Infrastruktur und Bildung [03:31], [11:55].
  • Regierungskommission: Die russisch-libysche Regierungskommission für Handels- und wirtschaftliche Zusammenarbeit nimmt ihre Arbeit wieder auf [03:50].
  • Konsulate: Russland plant, zusätzlich zur Botschaft in Tripolis sein Generalkonsulat in Bengasi wiederzueröffnen (geschlossen seit 1993) [08:54].

2. Politische Lage in Libyen

  • Innere Einheit: Lawrow unterstützt einen nationalen Dialog unter Einbeziehung aller politischen Kräfte und ohne äußere Einmischung [01:42].
  • Wahlen als Lösung: Al-Baour erklärt, dass Stabilität nur durch nationale Parlamentswahlen erreicht werden kann, deren Ergebnisse von allen akzeptiert werden [30:58].
  • Kritik am "Arabischen Frühling": Lawrow macht den Westen für die Zerstörung des Landes im Jahr 2011 verantwortlich [02:04].

3. Regionale Krisen (Iran, Israel, Palästina)

  • Persischer Golf: Beide Minister verurteilen die "unprovozierte Aggression" Israels und der USA gegen den Iran [05:15], [13:46]. Sie warnen vor den globalen Folgen einer Destabilisierung der Energiemärkte [13:58].
  • Palästina: Russland und Libyen fordern die Umsetzung der UN-Beschlüsse zur Schaffung eines souveränen palästinensischen Staates [07:27], [14:47].
  • Libanon: Die israelischen Angriffe auf den Libanon werden als inakzeptable Menschenrechtsverletzungen verurteilt [15:11].

4. Ukraine-Konflikt

  • Libysche Position: Lawrow dankt Libyen für seine "ausgewogene und neutrale" Haltung in den Vereinten Nationen zur Ukraine-Krise [08:34].
  • Verhandlungsskepsis: Lawrow äußert sich skeptisch gegenüber westlichen Versprechen und zieht Parallelen zu den Minsker Vereinbarungen, die er als "bewusste Irreführung" bezeichnet [34:48].

5. Internationale Foren

  • Russland-Afrika-Gipfel: Libyen wird am dritten Russland-Afrika-Gipfel in Moskau teilnehmen, der für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant ist [04:07].
  • Russisch-Arabisches Forum: Ebenfalls für dieses Jahr ist das 7. Treffen des russisch-arabischen Kooperationsforums geplant [04:40].

Die Pressekonferenz verdeutlicht Russlands Bestreben, als Vermittler und Partner in Nordafrika und im Nahen Osten wahrgenommen zu werden, während Libyen die Unterstützung Russlands zur Wiederherstellung seiner staatlichen Souveränität und Stabilität sucht.